Mach Ostern zu einem Fest der echten Freude – ohne QuälerEI

Sag mir, wo die Küken sind…

Seit Januar 2026 ist es endlich soweit: die Käfighaltung von Hühnern ist in Deutschland verboten. Erlaubt sind nur noch Boden-, Freiland- und Biohaltung. Auch das grausame Töten männlicher Küken – das sogenannte Kükentöten – ist bereits seit 2022 in Deutschland gesetzlich untersagt.
Das sind wichtige Meilensteine für den Tierschutz. Und doch dürfen wir eines nicht vergessen: Das Problem ist damit nicht gelöst.

Was passiert mit den männlichen Küken?

Hast du dich schon einmal gefragt, was heute mit ihnen geschieht? Ein Teil wird bereits im Ei aussortiert – mithilfe spezieller Verfahren zur Geschlechtsbestimmung vor dem Schlüpfen. Andere Küken werden nach dem Schlüpfen direkt ins Ausland transportiert, wo sie entweder getötet oder als Masthähnchen aufgezogen werden. Das „Kükenproblem“ ist also nicht verschwunden – es wurde vielerorts lediglich verlagert.


Auch das Ende der Käfighaltung klingt idyllischer, als es ist. Denn auch in Boden- und Freilandhaltung sind die Tiere durch hohe Besatzdichten und wirtschaftlichem Druck oft großem Stress, Krankheiten und Schmerzen ausgesetzt. Hinzu kommt: ein Großteil der in Deutschland verarbeiteten Eier – etwa in Nudeln, Backwaren und Fertigprodukten – stammt weiterhin aus Käfigeiern aus anderen EU Ländern. Das ist legal.


Trotz aller mühsam erkämpften Fortschritte für den Tierschutz, die Eierindustrie ist und bleibt ein profitorientiertes System der Ausbeutung, in dem fühlende Lebewesen als Produktionsmittel behandelt werden.

Was kannst du tun?

Mach Ostern zu einem Fest der echten Freude – ohne QuälerEI

Ostern steht für Neubeginn, Leben und Hoffnung. Warum also nicht bewusst ein Zeichen setzen?

Statt Eier ins Nest zu legen, kannst du z.B.:

Und für den Osterbrunch oder die Kaffeetafel? Wie wäre es mit einem köstlichen, veganen Osterzopf?

🐰💚🥕 Mach’s wie Osterhasi – feiere Ostern vegan

🐰🌷 Ostern steht vor der Tür – „Osterhasi“ (bzw. „Osterkaninchen“) hoppelt bald wieder mit vollem Präsentkorb durch Gärten und Kinderzimmer.

🐰🐑🐔💔 Wo Ostern – als Fest des Lebens – Hoffnung, Fruchtbarkeit und Auferstehung preisen soll, wird es, mit seiner blutigen Kulinarik, für viele Menschen zum Fest der ungezügelten Völlerei – und für zahllose Tiere zum Fest der Hoffnungslosigkeit, des unermesslichen Leidens und qualvollen Sterbens. Vor allem Tierkinder wie Lämmer landen – nach ihrem Todesmartyrium – zu Ostern vielerorts auf dem Teller. Wo Menschenkinder auf einen großzügigen Osterhasen hoffen, der viele qualgelegte, bunt eingefärbte oder schokolierte Eier für sie versteckt, brutzelt im Küchenofen nicht selten ein Hasen- bzw. Kaninchenbraten – für den extra makaberen (Bei-)Geschmack. Auch Deko-Elemente sind oft weder natur- noch tierfreundlich. Und selbst im Oster-Präsentnest findet sich oft mehr Tierleid als einhellig angenommen.

☝️🐰🌱 Mach Ostern zum Fest des Lebens für ALLE: Mach’s wie Osterhasi – „mümmel“ vegan!

🥕🙃 Keine Sorge – natürlich musst du dir hierfür keine Hasenzähne wachsen lassen oder dich auf Karotten oder Löwenzahn beschränken. Genieße und schenke:

🌱🐇🍫 Vegane Schoko-Osterhasen und weitere pflanzliche Naschis:

Schokosüße vegane Osterhasen hoppeln mittlerweile durch nahezu jeden Supermarkt und die Weiten des Online-Handels. Viele geläufige Produzierende haben ihr süßes Osterangebot – zumindest in Teilen – veganisiert. Backbegeisterte können sich ihre veganen Nasch-Häschen auch einfach selbst ausstechen, nämlich als feine Osterplätzchen: 👉 Osterplätzchen mit Aprikosenfüllung – Rezept für Osterplätzchen (kleinstadthippie.de)

🌱🐑 Veganes Osterlamm:

Die Basismasse des traditionellen Osterlamms wird i.d.R. aus Tierleidprodukten wie Butter, Eiern und Milch angemischt, ehe sie in die Backform gegossen und ins Rohr geschoben wird. Indem du tierleidhaltige Zutaten einfach durch pflanzliche ersetzt, kannst du dein gebackenes Osterlämmchen vegan genießen: 👉 Veganes Osterlamm backen: Blitzrezept ohne tierische Zutaten | STERN.de

🌱😋 Veganes Ostermenü:

Statt gequältes Lamm, gemordetes Schwein oder gar einen geschlachteten Artgenossen des Osterhasen zum „Fest des Lebens“ aufzutischen, solltest du dein Ostermenü tierleidfrei kreieren – delikate Rezepte für deinen herzhaften veganen Osterschmaus findest du z.B. hier: 👉 Veganes Ostermenü: Die besten Rezepte | Utopias Rezeptwelt

🌱🪨 Vegane Osterdeko – Steine statt Eier:

Statt (Hühner-)Eier zu färben, kannst du einfach gesammelte rundliche Steinchen – z.B. Kieselsteine aus deinem Garten – mit (veganen) Farben deiner Wahl bepinseln. Die bemalten Stein-„Eier“ sind überaus dekorativ, und machen sich – als kleine bunte Unikate – besonders gut im Osternest.

☝️❌ Warum Weidenkätzchen KEINE Osterdeko sind, erklären wir dir HIER: 👉 Insektennahrung – keine (Oster-)Deko! – ANIMALS UNITED e.V.

🌱🎁 Vegane Ostergeschenke:

Neben bunt bemalten „Ostereiern“ aus Stein und veganen Schoko-Hasen kannst du deinen Lieben zu Ostern z.B. auch selbstgemachte „Saatbomben“ ins Präsentnest legen, und damit blumigen Frühling für insektenfreundliche Plätzchen im Garten oder in der Stadt verschenken. Wie du die blühenden „Bomben“ herstellen kannst, erfährst du hier: 👉 Samenbomben selbst gemacht: So gelingen Seedbombs – [GEO]

☝️🐇 Ganz wichtig: Verschenke Plüschhasen, statt echte „Osterhasen“!

🐰🥕🌱 Mach’s wie Osterhasi – feiere und genieße vegan!

📣 Sag’s weiter!

😋🌱 Welche pflanzlichen Leckereien „mümmelst“ du zu Ostern?

Quelle:

➡️ Vegane Ostern: 6 Tipps für pflanzliche Feiertage – [GEO]

☝️🐝 Weidenkätzchen: ✔️Insektennahrung – ✖️keine (Oster-)Deko!

🌿🐝🦋🐦 Silbrig schimmernd und überraschend samtig-weich sprießen sie dieser Tage gen Frühling – die Weidenkätzchen. Zur großen Freude vieler hungriger (Flug-)Insekten – wie etwa „Honig“bienen, Schmetterlingen, Hummeln und weiterer Wildbienenarten – liefern die flauschigen Blüten der Weide, als unverzichtbare Nahrungsquelle zu Frühlingsbeginn, mit als erste ein hohes Maß an Energie in Form von Nektar und dottergelbem Pollen. Sogar (Sing-)Vögel – wie der Zilpzalp und einige Meisenarten – profitieren von den nahrhaften Palmkätzchen – insbesondere von jenen, welche die Salweide hervorbringt. Wo Weidenkätzchen blühen, summt, brummt und zwitschert es. Rund 1000 Insektenarten laben sich im Laufe des Jahres an den Weiden.

🌿✂️❌ Auch Spaziergänger:innen erfreuen sich an den silberigen Frühlings-Kätzchen. Angesichts des nahenden Osterfestes, zücken einige sogar Schere oder Messer und entschneiden die wilden Weiden-Blüten – trotz naturschutzbedingten Verbotes – samt Geäst der Natur bzw. pflücken diese, um sie dekorativ in eine Vase zu drapieren, Kränze zu binden oder Gestecke aufzuhübschen – zum großen Leidwesen zahlloser Insekten bzw. Tiere, welche nach dem entbehrungsreichen Winter auf die flauschigen Pollenträger angewiesen sind.

✔️Insektennahrung – ✖️keine (Oster-)Deko!

🌿🐝🦋🐦 Vor allem nach den Strapazen der kalten Jahreszeit fungieren Frühblüher wie Weiden als erste zuverlässige Energiespender, wie sie derzeit zuhauf angeflogen werden – so betont etwa Christine Margraf vom „Bund Naturschutz in Bayern“: „Etliche blühende Weidenarten sind für die Insekten, die schon unterwegs sind, eine wichtige Nahrungsquelle.“ In einer agrargeprägten und pestizidbelasteten Landschaft ist ein konstantes und flächendeckendes Nahrungsangebot für (gefährdete) Insekten und viele andere Tiere nicht bzw. nur unzureichend gegeben – umso wichtiger ist es, lebensspendende, gehaltvolle Vegetationselemente wie Weiden zu erhalten und zu schonen – und diese nicht zu (österlichen) Dekozwecken der Natur zu entnehmen.

☝️🌿🐝🦋🐦 So verlockend samtig sie auch sein mögen: Belasse Weidenkätzchen und andere Wildblüher in der Natur – den Tieren zuliebe.

🙌❤️🐝🦋🐦 Das karge Nahrungsangebot für (frühe) Insekten und andere Tiere kannst du zudem aufwerten, indem du deinen Garten/Balkon mit heimischen Sträuchern, Kräutern und insektenfreundlichen Frühblühern bestückst – und diesen chemie- sowie mähroboterfrei hältst.

📣 Sag’s weiter!

🐰❓ Wie sieht deine natur- und tierfreundliche Osterdeko aus?

Quellen:

➡️ Warum Sie Weidenkätzchen nicht abschneiden sollten – [GEO]

➡️ Weidenkätzchen in der Natur lassen – BUND Naturschutz in Bayern e.V. (bund-naturschutz.de)