📢🐄⛓️💥‼️#LasstDieKuhLos! 👉 250 DemonstrierendeGEMEINSAM FÜR RINDER OHNE KETTEN bei der GROßDEMO gegen Anbindehaltung am Samstag (10.10.26) in Berlin! 🪧
🐄⛓️‼️Noch immer fristen – entgegen aller wissenschaftlichen, gerichtlichen & tierschutzgesetzlichen Kontras sowie der überwiegenden Aversion seitens der Bürgerschaft – bis zu eine Million Rinder hierzulande ein leidvolles Dasein in saisonaler oder ganzjähriger Anbindehaltung 👉 eine antiquierte Qualhaltung, die den empfindsamen Tieren basalste natürliche Verhaltensweisen verwehrt und sich in aller Regel massiv sowohl auf die Gesundheit als auch auf das Wohlbefinden der Tiere auswirkt.💔
📢🐄⛓️💥 Rund 250 Demonstrierende haben sich daher am Samstag – 10.10.26 – ab 12:00 Uhr am Berliner Bebelplatz eingefunden, um auf der von Deutsche Tier-Lobby, PROVIEH & uns organisierten Großdemo GEMEINSAM FÜR RINDER OHNE KETTEN ihre Stimmen & Demoplakate zu erheben und somit ein nachdrückliches Zeichen gegen die politisch geduldete,tierquälerische Anbindehaltung zu setzen!🪧‼️
🎤🐄⛓️💥 Rednerisch begleitet und informativ bereichert wurde das Kundgebungsgeschehen u.a. durch:
🙌🐄⛓️💥 Als Teil des Bündnis-Kernteams und Demo-Mitveranstalter waren wir natürlich mit von der Partie und vertraten unseren Protest-Standpunkt u.a. durch sensibilisierende Forderungs-Reden 👉 gehalten von ANIMALS UNITED-Vorstandsmitglied Julie Houssin. 🙋♀️🎤
🙏💚🐮 Wir danken allen Bündnis-Mitgliedern, Demonstrierenden, Beteiligten & Mitwirkenden, die diese erfolgreicheGroßdemo, im Schulterschluss GEMEINSAM FÜR RINDER OHNE KETTEN, möglich gemacht haben und fordern unablässig: ANBINDEHALTUNG & POLITISCH GEDULDETES TIERLEID BEENDEN! 📢
Wusstest du…? …dass Millionen von Rindern immer noch Monate lang angebunden im Stall verbringen – als letzte landwirtschaftliche Tierart überhaupt.
Obwohl das Tierschutzgesetz eine verhaltensgerechte Unterbringung und artgemäße Bewegung vorschreibt, ist die Anbindehaltung bei uns nach wie vor verbreitet. Betroffene Kühe und Rinder sind dabei über Monate oder sogar das ganze Jahr hinweg an Halsgurten oder Ketten fixiert. Wissenschaftlich und tiermedizinisch ist längst bewiesen, dass diese extreme Einschränkung zu chronischem Stress, Gelenkproblemen und Verhaltensstörungen führt.
Der Weg zu echtem Tierwohl führt nur über den konsequenten Ausstieg aus dieser Haltungsform. Wir fordern klare, gesetzliche Fristen für ein endgültiges Verbot sowie faire Unterstützung für landwirtschaftliche Betriebe beim Umbau ihrer Ställe zu offenen Laufställen. Tierschutz darf keine Kompromisse machen, wenn es um elementare Grundbedürfnisse geht.
Gemeinsam mit der Deutschen Tier-Lobby und weiteren Bündnis-Partner:innen setzen wir uns daher gegen die Anbindehaltung ein. Und so kannst du aktiv dabei helfen:
📢 10.07.2026: Große Online-Demo 📢10.10.2026: Große Demo in Berlin
Mach Ostern zu einem Fest der echten Freude – ohne QuälerEI
Sag mir, wo die Küken sind…
Seit Januar 2026 ist es endlich soweit: die Käfighaltung von Hühnern ist in Deutschland verboten. Erlaubt sind nur noch Boden-, Freiland- und Biohaltung. Auch das grausame Töten männlicher Küken – das sogenannte Kükentöten – ist bereits seit 2022 in Deutschland gesetzlich untersagt. Das sind wichtige Meilensteine für den Tierschutz. Und doch dürfen wir eines nicht vergessen: Das Problem ist damit nicht gelöst.
Was passiert mit den männlichen Küken?
Hast du dich schon einmal gefragt, was heute mit ihnen geschieht? Ein Teil wird bereits im Ei aussortiert – mithilfe spezieller Verfahren zur Geschlechtsbestimmung vor dem Schlüpfen. Andere Küken werden nach dem Schlüpfen direkt ins Ausland transportiert, wo sie entweder getötet oder als Masthähnchen aufgezogen werden. Das „Kükenproblem“ ist also nicht verschwunden – es wurde vielerorts lediglich verlagert.
Auch das Ende der Käfighaltung klingt idyllischer, als es ist. Denn auch in Boden- und Freilandhaltung sind die Tiere durch hohe Besatzdichten und wirtschaftlichem Druck oft großem Stress, Krankheiten und Schmerzen ausgesetzt. Hinzu kommt: ein Großteil der in Deutschland verarbeiteten Eier – etwa in Nudeln, Backwaren und Fertigprodukten – stammt weiterhin aus Käfigeiern aus anderen EU Ländern. Das ist legal.
Trotz aller mühsam erkämpften Fortschritte für den Tierschutz, die Eierindustrie ist und bleibt ein profitorientiertes System der Ausbeutung, in dem fühlende Lebewesen als Produktionsmittel behandelt werden.
Was kannst du tun?
Mach Ostern zu einem Fest der echten Freude – ohne QuälerEI
Ostern steht für Neubeginn, Leben und Hoffnung. Warum also nicht bewusst ein Zeichen setzen?
Statt Eier ins Nest zu legen, kannst du z.B.:
leckere Vega-Schoki verschenken
kleine tierversuchsfreie Kosmetikprodukte ins Osterkörbchen legen
für die Kids Kreide-Eier zum Malen auf der Straße besorgen
Saatbomben oder insektenfreundliche Samentütchen fürs Frühlingsbeet verschenken
Und für den Osterbrunch oder die Kaffeetafel? Wie wäre es mit einem köstlichen, veganen Osterzopf?
Gestreichelt und gegessen: Eine Stimme für Kaninchen
(von Jennifer Hansen, ANIMALS UNITED-Mitarbeiterin)
Ostern ist gerade vorbei und damit auch die Zeit, in der lustige Videos und Bilder von
“glücklichen” Häschen und Kaninchen die Runde machen.
Kaninchen bedeuten für mich den Inbegriff von sweetness.Seitdem ich denken
kann, bin ich von diesen faszinierenden Tieren umgeben. Ich könnte sie ewig
beobachten, wie sie ihre süßen Näschen rümpfen, Löwenzahn & Co verschlingen,
sie streicheln und meine Nase in ihr wunderbar riechendes Fell stecken. Im August
vergangenen Jahres habe ich auch genau das getan – stundenlang, denn ich hatte
eine Lungenentzündung und daher sehr viel Zeit, die ich im Schatten beim “Rabbit
Viewing” verbrachte.
Kaninchen sind – entgegen der weitläufigen Meinung – keine Hasen, werden aber
oft als solche bezeichnet. Sie leben in Gruppen, buddeln gerne und sind
dämmerungsaktiv. Ihre Lebenserwartung liegt bei ca. acht bis zwölf Jahren.
Eigentlich, denn diese sanften Tiere nehmen (wie Pferde übrigens auch) eine
Doppelrolle ein; als sogenannte “Haus”- und “Nutz”tiere. Und so kann es vorkommen,
dass einige (Zwerg-)Kaninchen in einem großen Auslauf ihre Hakenschlagen,
während ein paar Meter weiter Hunderte ihrer Artgenossen eingepfercht in engen
Käfigen sitzen und nach ca. drei Monaten auf ihren sicheren Tod warten oder für
Tierversuche ihr Leben lassen müssen.
Erst neulich fiel mein Blick auf einen Artikel über die Kaninchenmast in Italien. Es
waren schlimme Bilder und ich dachte mir: Zum Glück essen hierzulande nicht so
viele Menschen Kaninchen. Doch meine darauffolgende Recherche führte leider zu
einem anderen Ergebnis: Ca. 20-30 Millionen Kaninchen (genaue, aktuelle Zahlen
sind schwer zu finden, da Kaninchenfleisch nur in Tonnen angegeben werden muss)
leiden hier in Deutschland, weil sie als Braten auf dem Teller landen! Aber wer isst
all die Tiere? Ich kenne niemanden.
Und jetzt kommt’s – Schizophrenie par excellence: Für ein und dieselbe Tierart
gelten unterschiedliche gesetzliche Bestimmungen! Käfige in der Kaninchenmast
bieten den Tieren in der Regel nur etwa 700 bis 1.000 Quadratzentimeter Platz pro
Tier – das entspricht etwa der Größe von 1 bis 1,5 DIN-A4-Seite! Bedeutet: Die
lauffreudigen Tiere können sich noch nicht einmal strecken, geschweige denn
hüpfen. Eine artgerechte Haltung von Kaninchen zur Fleischgewinnung ist demnach
unmöglich umzusetzen, und das Gesetz ein Witz. Kaninchen, die als „Haus“tiere
gehalten werden, sollten laut § 2 des deutschen Tierschutzgesetzes weitaus mehr
Platz haben, denn hier heißt es:
Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat,
1.
muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und
verhaltensgerecht unterbringen,
2.
darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken, dass ihm
Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden,
3.
muss über die für eine angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung des
Tieres erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen.
Wie bitte?
Dass einige unserer merkwürdigen Spezies Menschzwischen sogenannten “Haus”-
und “Nutz”tieren unterscheiden, ist ja leider nichts Neues, aber dass manche
Kaninchen das große Los gezogen haben und um die Wette rennen dürfen, während
andere ihr Dasein in engen Käfigen auf Spaltenböden fristen oder in
Tierversuchslaboren Substanzen in die Augen geträufelt bekommen, grenzt an
Irrsinn und ist meiner Meinung nach gesetzeswidrig.
Was kannst du tun?
● Teile diesen Beitrag in deinem Umfeld, um möglichst viele Menschen auf das
Leid der Tiere aufmerksam zu machen. Der Schauspieler Hannes Jaenicke
sagte einmal zu mir: “Wir alle haben es in der Hand, und zwar mit unserem
Portemonnaie.” Wenn keiner mehr tierische Produkte kauft, wird es für die
Produzenten unrentabel.
● Schau genau hin! Wenn du Zeuge von Tierleid wirst, informiere das
Veterinäramt und/oder eine Tierrechtsorganisation, die solchen Missständen
nachgeht.
● Werde Tierschutzlehrer:in! Dadurch kannst du bereits Kinder und Jugendliche
🍻 „O’zapft is!“ heißt es ab heute wieder in München!
🙌💚 In den letzten Jahren ist auch auf dem Oktoberfest ein Wandel zu spüren – in nahezu jedem Festzelt finden sich vegane Gerichte und auch an den Ständen gibt es zahlreiche vegane Auswahl.
🌱 Daher haben wir für euch einen veganen Wiesn-Guide zusammengestellt, wo ihr auf der Wiesn 2024 vegan essen könnt:
Armbrustschützenzelt:
Böhmischer Eintopf mit grünen Linsen, Karotten und Kartoffeln
Würziges Seitangulasch mit handgedrehtem Kartoffelknödel
Ammer Wiesntraditionszelt:
Gemüsestrudel mit veganem Sauerrahm und Schnittlauch
Geschmorte Aubergine mit Peperonata, Polenta und Basilikumöl
Ofenkartoffel mit veganem Kräuter-Sauerrahm, mariniertem Blattsalat, gerösteten Cashewund Kürbiskernen
Hofbräu:
Currywurst mit Kartoffelsemmel
Gemüsepflanzerl mit Naturjus und Kartoffelsalat
Käfer Wiesn-Schänke:
Erdäpfelsuppe mit „Speckbites“ und gebratenen Steinpilzen
BIO Vegane Alpen-Power: geräucherter Bio Tofu auf jungem Kresse-Salat, mit geballter Kerndlkraft, Erbsenspargel und Passionsfrucht-Chili-Dressing
Pflanzerl in feiner Pfeffersoße mit Kartoffelschnee und hausgemachten Röstzwiebeln
Knusprig gebackene vegane Apfel-Rohrnudel mit hausgemachter veganer Vanillesoße
Kufflers Weinzelt:
Cremige Kürbissuppe mit zartem Duft von Curry und Kokos, verfeinert mit steirischem Kernöl
Ganze Artischocke, lauwarm serviert zum Zupfen, mit hausgemachter Senf-Vinaigrette als Dip
Légumes grillés – Mediterranes “Rette mich Gemüse”: gegrillte Artischockenböden, Auberginen, Paprika, Zucchini und Fenchel, mit Olivenöl und Kräutern verfeinert – lauwarm serviert mit Baguette
Vegadellen: Pflanzerl mit veganer Cognac-Pfefferrahmsoße und Kartoffelpüree
Traditionelles Selleriegulasch: saftig geschmorte Sellerie- und Apfelwürfel mit Brezenknödel
„Rette Mich“-Pasta: fruchtige Tomatensauce aus köstlichen, aber krummen, verformten Tomaten aus dem Umland zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung
Vegane Bratwurst an Zwiebelsoße, dazu Kartoffelbrei
Wok Gemüse: Thai-Gemüse und Shiitakepilzen in Sojaglasur, dazu Duftreis
Schokoladenmousse mit Sauerkirschsoße
Löwenbräu:
Gemüsestrudel auf Tomaten-Basilikum-Ragout mit gerösteten Pfifferlingen
Münchner Stubn:
Rote Bete-Süsskartoffel-Gnocchi mit Kokos-Chili-Sauce
Museumszelt:
Gebackener Tofu mit Paprika-Kartoffelgemüse
Veganes Schnitzel mit hausgemachetem Kartoffelsalat
Vegane Currywurst mit Pommes
Ochsenbraterei:
Veganer Brotzeitteller: Feinkostsalat wie Fleischsalat nach Lyoner Art, Streichwurst, Chili-Landjäger, Essiggurkerl, Bio-Radi, Butter, 2 Scheiben Bio-Sauerteiglaib
Zwiebelrostbraten mit Kartoffelstampf aus Bio-Kartoffeln, Bratensoße und Röstzwiebeln
Bratwurst mit Kartoffelstampf aus Bio-Kartoffeln, Butterbrösel, Champignon-Majoran- Bratensoße, junge Bio-Lauchzwiebelringe
Schwammerlgulasch mit Pulled auf Erbsen-Basis mit Kartoffelknödel
Paulaner Festzelt:
Currywurst mit scharfer Soß‘, Röstzwiebel und Kartoffelwedges
Poschners:
Kürbis-Gemüseragout, im Bio-Bayern Hokkaidokürbis serviert, mit Rosmarinkartoffeln
Schottenhamel:
Veganes Gulasch von Muskatkürbis und Süsskartoffel mit Bio-Linsen und Bio Bayern-Urkorn vom Chiemsee
Schützen-Festzelt:
Gebratenes Pfannengemüse mit Pilzen, Paprika, Zucchini, Brokkoli, Kokos-Currysauce, Mango, Reis
Pikantes Kartoffelgulasch mit Zwiebeln, Paprika, Mandelmilch, Kräuter
Veganes Menü mit Vorspeisenbrett, Pfannengemüse und Apfelstrudel
Wiesn Guglhupf:
Marzipanguglhupf
Bananen-Schoko Guglhupf
🛖 Auch an den Ständen finden sich zahlreiche vegane Möglichkeiten, z.B.:
Feinkost Althuber: Leberkäs, Fleischpflanzerl, Schnitzel, veganer Alpen- und Bayernburger
Baumstriezel
Alpenstangerl / Churros
vegane Schokofrüchte
💚 Wir wünschen dir viel Spaß beim veganen Wiesn-Besuch!
Quelle: Aktuelle Speisekarten der Wiesnzelte
Kühe geben nicht etwa Milch, weil sie „Milch“-Kühe sind, sondern weil sie Mütter sind.
Für einen konstanten Milchfluss müssen „Milch“kühe – haltungsformunabhängig – nahezu jährlich ein Kalb gebären. Die „Dauer“trächtigkeit wird mittels künstlicher Besamung erzeugt.
Was – laut einer Umfrage der Universität Hohenheim – nicht einmal jede:r Dritte weiß:
Die Tierkinder werden ihren Müttern i.d.R. (kurz) nach der Geburt entrissen, damit die „gewonnene“ Kuh-Muttermilch vollends der Milch- bzw. Lebensmittelindustrie zugutekommt.
Eine Trennung, die unüberhörbar schmerzt:
Muttertier und separiertes Kalb rufen einander meist noch tagelang. Dieses eindringliche Brüllen der Verzweiflung macht ihren Trennungsschmerz hör-, und ihre tiefgreifende Mutter-Kind-Verbindung spürbar. Eine Verbindung, die in der Milchindustrie Jahr für Jahr millionenfach und gnadenlos abrupt gekappt wird. Da sie – geschlechtsbedingt – nicht als künftige „Milch“kühe taugen, gelten vor allem die ungewollten männlichen Kälbchen als „Abfallprodukt“ dieser perfiden Industrie – viele der jährlich millionenfach geborenen Kälber erreichen nicht einmal ihr erstes Lebensjahr.
Nur selten erfahren die ungewollten „Milchvieh“kälber angemessene tiermedizinische Betreuung. Die aussortierten Tierkinder gelten auch in Zahlen als „wertlos“. Produzierende erachten derartige finanzielle (Zusatz-)Aufwendungen meist als unverhältnismäßig – da schlicht unwirtschaftlich. Viele Tiere bleiben infolge un(ter)versorgt. Milchindustriell erzeugte Kälber, die physisch instabil sind oder gesundheitlich schwächeln, haben kaum eine Chance. Zwischen 10 % und 20 % sterben schätzungsweise bereist in den ersten vier Lebenswochen.
Was noch weniger wissen:
Insbesondere männliche Kälber werden, als wirtschaftliche „Nullnummern“, für die es hierzulande kaum Abnehmer:innen gibt, teils an Mastbetriebe im Ausland überführt und verschachert. Die mutterlosen (Jung-)Tiere werden – teils mehrfach – in stundenlangen Transporteinheiten per LKW verfrachtet oder massenhaft über Tage oder gar Wochen hinweg in andere Länder – darunter auch tierschutzschwache Drittländer – verschifft, wo sie nicht selten ein grausamer Tod per Kehlschnitt bei vollem Bewusstsein erwartet.
Was jede:r wissen sollte:
Diese leidvolle Aneinanderreihung von Trennungsschmerz, Qual und frühem Tod ereilt nicht „nur“ Kälber, die konventionell erzeugt wurden: Auch in der Bio-Milchviehhaltung finden i.d.R. Praktiken der perfiden Tierkind-Entledigung Anwendung. „Bio-Kälber“ werden vermehrt in konventionelle Industrie-Sparten eingespeist. Auch die vermeintlich „bessere“ Milch kommt nicht ohne Tierleid aus!
Nicht einmal jede:r Dritte weiß es!
Hilf uns und den Tieren, diese Informations- bzw. Wissenslücke zu schließen, die maßgeblichen Einfluss auf die individuelle Konsumentscheidung nimmt. 🌱
Lass und gemeinsam dafür sorgen, dass JEDE:R es weiß:
Ostern steht vor der Tür – „Osterhasi“ (bzw. „Osterkaninchen“) hoppelt bald wieder mit vollem Präsentkorb durch Gärten und Kinderzimmer.
Wo Ostern – als Fest des Lebens – Hoffnung, Fruchtbarkeit und Auferstehung preisen soll, wird es, mit seiner blutigen Kulinarik, für viele Menschen zum Fest der ungezügelten Völlerei – und für zahllose Tiere zum Fest der Hoffnungslosigkeit, des unermesslichen Leidens und qualvollen Sterbens. Vor allem Tierkinder wie Lämmer landen – nach ihrem Todesmartyrium – zu Ostern vielerorts auf dem Teller. Wo Menschenkinder auf einen großzügigen Osterhasen hoffen, der viele qualgelegte, bunt eingefärbte oder schokolierte Eier für sie versteckt, brutzelt im Küchenofen nicht selten ein Hasen- bzw. Kaninchenbraten – für den extra makaberen (Bei-)Geschmack. Auch Deko-Elemente sind oft weder natur- noch tierfreundlich. Und selbst im Oster-Präsentnest findet sich oft mehr Tierleid als einhellig angenommen.
Mach Ostern zum Fest des Lebens für ALLE: Mach’s wie Osterhasi – „mümmel“ vegan!
Keine Sorge – natürlich musst du dir hierfür keine Hasenzähne wachsen lassen oder dich auf Karotten oder Löwenzahn beschränken. Genieße und schenke:
Vegane Schoko-Osterhasen und weitere pflanzliche Naschis:
Schokosüße vegane Osterhasen hoppeln mittlerweile durch nahezu jeden Supermarkt und die Weiten des Online-Handels. Viele geläufige Produzierende haben ihr süßes Osterangebot – zumindest in Teilen – veganisiert. Backbegeisterte können sich ihre veganen Nasch-Häschen auch einfach selbst ausstechen, nämlich als feine Osterplätzchen: Osterplätzchen mit Aprikosenfüllung – Rezept für Osterplätzchen (kleinstadthippie.de)
Veganes Osterlamm:
Die Basismasse des traditionellen Osterlamms wird i.d.R. aus Tierleidprodukten wie Butter, Eiern und Milch angemischt, ehe sie in die Backform gegossen und ins Rohr geschoben wird. Indem du tierleidhaltige Zutaten einfach durch pflanzliche ersetzt, kannst du dein gebackenes Osterlämmchen vegan genießen: Veganes Osterlamm backen: Blitzrezept ohne tierische Zutaten | STERN.de
Veganes Ostermenü:
Statt gequältes Lamm, gemordetes Schwein oder gar einen geschlachteten Artgenossen des Osterhasen zum „Fest des Lebens“ aufzutischen, solltest du dein Ostermenü tierleidfrei kreieren – delikate Rezepte für deinen herzhaften veganen Osterschmaus findest du z.B. hier: Veganes Ostermenü: Die besten Rezepte | Utopias Rezeptwelt
Vegane Osterdeko – Steine statt Eier:
Statt (Hühner-)Eier zu färben, kannst du einfach gesammelte rundliche Steinchen – z.B. Kieselsteine aus deinem Garten – mit (veganen) Farben deiner Wahl bepinseln. Die bemalten Stein-„Eier“ sind überaus dekorativ, und machen sich – als kleine bunte Unikate – besonders gut im Osternest.
Neben bunt bemalten „Ostereiern“ aus Stein und veganen Schoko-Hasen kannst du deinen Lieben zu Ostern z.B. auch selbstgemachte „Saatbomben“ ins Präsentnest legen, und damit blumigen Frühling für insektenfreundliche Plätzchen im Garten oder in der Stadt verschenken. Wie du die blühenden „Bomben“ herstellen kannst, erfährst du hier: Samenbomben selbst gemacht: So gelingen Seedbombs – [GEO]
Ganz wichtig: Verschenke Plüschhasen, statt echte „Osterhasen“!
Mach’s wie Osterhasi – feiere und genieße vegan!
Sag’s weiter!
Welche pflanzlichen Leckereien „mümmelst“ du zu Ostern?
Die verachtenswerte „Tradition“ des Verzehrs von Hundefleisch reicht in Südkorea weit zurück und sieht sich – in Anbetracht des immanenten unvorstellbaren Tierleids – zunehmend mit kritischen Stimmen Tierschützender konfrontiert. Stimmen, die in der Regierungsriege zu unserer großen Freude jüngst Gehör gefunden haben.
Hauptgegenstand des Protestes aktivistisch Agierender seien vor allem die qualvolle Haltung sowie die barbarischen Schlachtmethoden – bis zu eine Million Hunde im Jahr werden in Südkorea i.d.R. mittels Stromschlag oder Erhängen getötet, nachdem diese minderversorgt ein leidvolles Dasein in dunklen, trostlosen Hundefarm-Gitterverschlägen gefristet haben. Ihr Fleisch wird meist als blutige „Delikatesse“ in Restaurants des ganzen Landes verbracht. Vor allem urbanen Regionen sei der Appetit auf Hunde-Qualfleisch mittlerweile jedoch weitestgehend vergangen.
In einem neuen Beschluss untersagt die parlamentarische Instanz Südkoreas mit Billigung eines gesetzlichen Sonderpostens unter Androhung von strafrechtlichen Konsequenzen künftig sowohl die Zucht, das Schlachten, als auch den Vertrieb von Hunden bzw. deren Fleisch zum „menschlichen Verzehr“, wobei diese Produzierenden wie Handelnden eine „Übergangszeit“ von drei Jahren einräumt. Das gesetzliche Novum bzw. Verbot erfahre vor allem seitens des Präsidenten und „Haus“tierliebhabers Yoon Suk Yeol Zuspruch, und sehe für Verstöße horrende Bußgeld- sowie Gefängnisstrafen vor. Akteur:innen der Südkoreanischen Hundefleisch-Branche würden sich, angesichts des künftigen Verkaufsverbotes, ihrer beruflichen Freiheit beraubt sehen und mit Widerstand drohen.
Tierschützende wie etwa die koreanische Geschäftsführerin der „Humane Society International“ begrüßen den tierschutzforcierenden Beschluss etwa mit den Worten: „“Ich bin überglücklich, dass Südkorea nun dieses traurige Kapitel seiner Geschichte schließt und eine hundefreundliche Zukunft einleitet“ – wir pflichten vollumfänglich bei, auch wenn die geplante dreijährige „Übergangszeit“, welche dem Inkrafttreten der gesetzlichen Neuerung vorangeht, unsere Freude trübt.
Wo Südkorea dem weltweit zurecht verteufelten Verzehr von Hundefleisch einen gesetzlichen Riegel vorzuschieben plant, geht das millionenfache systematische Produzieren, Ausbeuten, Morden und Verkonsumieren von so genannten „Nutz“tieren, mangels widerständiger Lobby und kollektiver Empathie, weltweit unbehelligt und unaufhörlich weiter. Rund 200 Millionen „Nutz“-Individuen, darunter Schweine, Rinder und Hühner, erfahren allein in Deutschland jährlich (industrialisierte) Monotonie, Trostlosigkeit, Zwang, Beengtheit und Gewalt, um unnötigerweise Tassen und Teller zu füllen oder Fell bzw. Wolle für menschliche Kleidung zu geben.
Hier gilt es, fehlerhafte konditionierte Ansinnen aufzuzeigen, für Gleichwertigkeit in Emotions- und Leidensfähigkeit zu sensibilisieren und kulturell verankerte, speziesistische Manifeste zu korrigieren und ethisch zu überschreiben – Für Tierrechte. Denn Mitleid ist zu wenig!
Streue auch du den veganen Gedanken, der dem Mitgefühl für ALLE LEBEWESEN entspringt.
YAAY! Der brandneue ANIMALS UNITED „BLICKPUNKT“ ist da!
Druckfrisch erstrahlt die aktuelle Ausgabe unseres Vereins-Magazins „BLICKPUNKT“ in vollem Glanz und wartet nur darauf, von dir gelesen zu werden!
Tierrechte im Blick: In unserem „BLICKPUNKT“ lassen wir das ANIMALS UNITED-Jahr 2023 für dich noch einmal komprimiert Revue passieren – und informieren dich über Aktuelles und Geplantes.
26 Seiten geballte Tierrechtsambition – Das erwartet dich in unserer Neuausgabe:
Langsam neigt sich das Jahr 2023 dem Ende zu und die Zeit für einen Jahresrückblick ist gekommen: Zum ersten Mal seit der Corona-Pandemie fand 2023 wieder unsere jährliche Großdemo für einen tierfreien Zirkus in München statt. Mit unseren Workshops schulten wir zahlreiche zukünftige Tierschutzlehrer:innen. Und auch im Bereich Auslandstierschutz konnten wir die Situation der Tiere vor Ort in Ungarn, der Ukraine und weiteren Ländern verbessern und vielen Schützlingen aus dem Tierheim Gyula den Start in ein neues Leben ermöglichen. Dies alles und viele weitere Informationen über unseren Verein und unsere Arbeit findest du in unserem Blickpunkt.
Lies Bewegendes, Aufregendes, Erstaunliches, Mitreißendes und Informatives für Tierrechte. Denn Mitleid ist zu wenig! Mach’s dir gemütlich und schmökere in unserem brandneuen „BLICKPUNKT“.
Wir wünschen dir viel Spaß beim Lesen, Entdecken und Informieren!
Bitte weitersagen!
Fest der Liebe?! – Nicht für „Weihnachtsgänse“
Weihnachten versteht sich als Fest der Liebe – eine „Liebe“, die sich in aller Regel auf Zwischenmenschliches beschränkt und tierische Mitgeschöpfe – vor allem aber so genannte „Nutz“tiere – ausklammert. Unzählige, meist aus industrialisierten Haltungsformen stammende leidensfähige Individuen wie Enten, Karpfen und Truthähne, lassen für das alljährliche „Fest der Liebe“ ihr kurzes Leben, um als garnierter „Festtagsbraten“ der unreflektierten Völlerei zu dienen, wie sie jedes Jahr zu Weihnachten ihren grausamen Höhepunkt findet.
Weihnachtlich zelebrierte Werte und gewünschte Attribute wie Großherzigkeit, Empathie und Frieden werden in ihrer Bedeutsamkeit gezielt herabgestuft, wenn es um das „traditionelle“ Morden und Einverleiben jener Tiere geht, die das Fest der „Liebe“ kulinarisch zu begleiten verdammt sind. Vor allem der alljährliche, massenhafte Gänsemord hat zu Weihnachten blutige „Tradition“.
An die 12,5 Millionen Gänse fallen hierzulande jährlich dem (vor-)weihnachtlichen „Bratenkult“ zum Opfer – dabei landen die meisten von ihnen zwischen dem Martinstag und Heiligabend im Rohr und auf dem Teller. Laut Mitteilung des Statistischen Bundesamtes „entfielen 75 Prozent der Jahresproduktion von Gänsefleisch im Jahr 2022 allein auf die Monate Oktober, November und Dezember.“ Was viele beim verheißungsvollen Anblick geschmückter Festtafeln und leuchtender Weihnachtsbäume ausblenden: Das Leben und Sterben jener gemordeten und meist importierten Wasservögel, welche in ihrem eigenen Leichensaft schmoren und anschließend braungebrutzelt serviert werden, war alles andere als weihnachtlich oder gar „festlich“.
„Weihnachtsgänse“ sind oft „Stopfgänse“:
Während das deutsche Gänsefleisch-Gewerbe ein überschaubares ist, stammt der Großteil der hierzulande angebotenen und verkonsumierten Gänse aus dem Ausland – rund 98% der gemordeten „Importware“ aus Ungarn und Polen. Dort werden die überaus sozialen und intelligenten Vögel i.d.R. tierschutzwidrigst „produziert“ und gequält –ihre Ausbeutung findet dabei meist auf mehreren barbarischen Ebenen statt: „In vielen Ländern – darunter auch Ungarn, Bulgarien, Frankreich und Spanien – werden Gänse unter tierquälerischen Bedingungen gehalten. Die Tiere werden dort nach wie vor für die Produktion von Stopfleber mittels langer Metallrohre auf brutale Weise zwangsernährt und meist lebendig gerupft, eine qualvolle Praxis, die zwar in Deutschland gesetzlich verboten ist, aber durch den Import aus diesen Ländern trotzdem im Ausland gefördert wird.“ Das Fleisch bzw. die „Karkassen“ der zu ihren Lebzeiten zwangsgestopften oder ihrer Daunen entrissenen Tiere, wie es in hiesigen Kühltheken ausliegt und auch teils in Restaurants aufgetischt wird, wird als reines „Nebenprodukt“ lebensfeindlicher Industriezweige gehandelt. „Durch die Stopfleberproduktion und den Verkauf der Federn für die Daunenproduktion macht sich die Aufzucht einer Gans in Osteuropa bereits bezahlt.“ Kennzeichnungspflicht? Fehlanzeige.
In Intensivmastbetrieben gehalten und gequält, fristen überdies viele Gänse ihr leidvolles Dasein zusammengedrängt meist in winzigen Käfigen bei künstlicher Beleuchtung, die ihnen den Schlaf raubt und sie dadurch zur nahezu pausenlosen Aufnahme von meist „genetisch verändertem“ Futter drängt. Nur in den seltensten Fällen haben die wasserliebenden und reinlichen Vögel Zugang zu Badestellen, die für ihr allgemeines Wohlbefinden und ihre Gefiederpflege unentbehrlich sind.
„Hafermastgans“ – Unter dieser leidverschleiernden Bezeichnung gelangen unzählige der qualgehaltenen und -gemästeten Gänse nach ihrer grausamen Schlachtung spottbillig in den Handel und auf den Teller. Was im ersten Moment nach kleinbäuerlicher Idylle klingt, ist in aller Regel ein Garant für maximales Gänseleid. Neben (intensiv-)gemästeten „Haus“gänsen fallen immer öfter auch (geschossene) Wild- bzw. Graugänse der „weihnachtlichen“ Tierausbeutung zum Opfer. Auch regional „produzierte“ (Bio-)Weidegänse wollen – wie all ihre Artgenossen – leben, um die Wette schnattern, durch den Schnee watscheln und ausgiebige Bäder genießen – und das über die Weihnachtszeit hinaus.
Fest der Liebe?! Für zahllose „Nutz“tiere wird Weihnachten alle Jahre wieder zur Hochzeit des Leidens und Sterbens.
Mach Weihnachten zu einem wahren Fest der Liebe – Lass „Weihnachtsgänse“ und andere (Nutz-)Tiere leben:Feiere und schenke vegan – Denn Mitleid ist zu wenig!