💔🐝 Verhungert, weil es kaum noch Nahrung gibt – Schuld sind wir

Du hast sicher nicht nur einmal davon gehört und darĂŒber gelesen: Das Insektensterben scheint unaufhaltsam


💔🏘🚜 Forscher:innen der UniversitĂ€t WĂŒrzburg haben die Ursachen-Forschung bzgl. des Massensterbens nun vertieft und erneut herausgefunden: Schuld sind wir. Mit unserer monokulturellen FlĂ€chen-Bewirtschaftung und der großflĂ€chigen Urbanisierung rauben wir jenen fragilen Geschöpfen Lebensraum und Nahrungsquellen, welche BĂ€ume und Pflanzen bestĂ€uben und das ökologische System am Laufen halten.

„Im FrĂŒhjahr 2019 stellten die Forscher vom Lehrstuhl fĂŒr Tierökologie und Tropenbiologie an der UniversitĂ€t WĂŒrzburg deshalb an 179 Orten in ganz Bayern Netzfallen auf, vom Tiefland bis in die Berge, in WĂ€ldern, auf Wiesen und Feldern, in naturnahen Gebieten und in Siedlungen. Eine ganze Vegetationsperiode lang seien die Fallen alle 14 Tage geleert worden. Anschließend bestimmten Forscher die Biomasse, also das Gewicht der gefangenen Insekten, das als Maßstab fĂŒr die Menge gilt, die in einem Gebiet vorkommt. Zudem habe man mit Hilfe von DNA-Analysen die Arten identifiziert.“

👉 Das Ergebnis ĂŒberrascht nicht: Die grĂ¶ĂŸte Menge an unterschiedlichen Insekten hĂ€tten die Forscher:innen dabei in naturnahen Gegenden ausgemacht. In StĂ€dten hingegen sei das Insekten-Aufkommen um 42 Prozent niedriger ausgefallen. Bewirtschaftete FlĂ€chen seien mit rund 29 Prozent weniger Artenvielfalt und einem 56 Prozent geringeren Vorkommen von „weniger gefĂ€hrdeten“ Insekten-Arten negativ aufgefallen.

Fazit: Die Urbanisierung und die damit verbundene Versiegelung von Böden und VergrĂ€mung von lebensspendender Vegetation fĂŒhren unweigerlich zu einem RĂŒckgang der geflĂŒgelten „Biomasse“ – landwirtschaftlich genutzte FlĂ€chen vor allem zu weniger Artenreichtum.👉https://www.welt.de/.../Insektensterben-Ursache-sind-vor...

🙌 Schuld sind wir – Lass‘ uns was tun!

â€ïžđŸŒŒđŸ Erschaffe im FrĂŒhling/Sommer blĂŒhende Oasen fĂŒr Insekten auf deinem Balkon oder im Garten. Unkraut ist Lebenskraut – zupf es nicht aus: Besonders wilde WiesenblĂŒmchen wie der Löwenzahn sind wahre Nektar-Bomben und bei Hummel & Co sehr beliebt! Pflanze ObstbĂ€ume und lege blĂŒhende Hecken an. Schon jetzt im Herbst kannst du deinen Garten insektenfreundlich gestalten, indem du etwas Chaos walten lĂ€sst, Welkes nicht stutzt und Laub, Reisig und Fallobst liegen lĂ€sst.