💔🐭 Illegale „SchĂ€dlings“bekĂ€mpfung – Klebefallen

Der Klebe-Tod ist zweifelsfrei ein Tod, der grausamer kaum sein könnte – nicht umsonst ist das Auslegen von Klebefallen zur BekĂ€mpfung von Wirbeltieren - wie etwa MĂ€usen und Ratten - in Deutschland verboten. Da die leimbehafteten VergrĂ€mungsmittel trotz Gebrauchsverbotes wohl aber noch kĂ€uflich erwerbbar sind, siechen nicht selten weiterhin viele grĂ¶ĂŸere und kleinere Tiere illegaler Weise in den gnadenlosen Leim-FĂ€ngen der Tierqualfallen dahin, damit privat und gewerblich genutzte GebĂ€ude und GrundstĂŒcke „schĂ€dlings“frei sind bzw. werden.

💔🐭 Einmal auf den Leim gegangen, beginnt fĂŒr die tierischen Klebe-Opfer ein schier endloser und unvorstellbar grausamer Todeskampf, welcher sich ĂŒber mehrere Tage erstrecken kann, ehe das letzte bisschen Leben aus ihren ausgezehrten, geschwĂ€chten und dehydrierten Körpern entweicht. Mit ihren kleinen Pfoten bleiben bspw. MĂ€use und Ratten in den Fallen kleben, wenn sie diese zu ĂŒberqueren versuchen. Reflexartig probieren die verzweifelt quickenden Nager sich mit Abwehrbewegungen aus ihrer misslichen Lage zu befreien – aussichtslos. Immer mehr KörperflĂ€che bleibt am transparenten Fallenleim haften und mit jedem weiteren Versuch, diesem zu entkommen, dringt mehr Klebesubstanz in das Fell der zum Tode verurteilten Tiere – bis zur völligen BewegungsunfĂ€higkeit. Viele Leimopfer knabbern sich in ihrer Todesangst die Gliedmaßen an, um der Falle und damit dem drohenden Hunger- und Durst-Tod zu entkommen.

💔🐩 Klebefallen machen auch vor Vögeln und anderen kleinen Tieren nicht Halt: sind diese erst einmal in die dicke Leimschicht geraten, ereilt sie das gleiche grausame Schicksal, wie jenen Nagern, welchen der Klebetod ursprĂŒnglich galt. Die Tiere verrecken (anders kann man es nicht ausdrĂŒcken) elendig in den hierzulande illegalen Leimauslagen. 👉 Klebefallen - Ein grausamer Tod fĂŒr Tiere – Waldkobolde.shop

❗ Gebrauch wird mit bis zu 25.000€ Bußgeld bestraft:

Auch wenn jeder Leimfallen-Einsatz in Deutschland mit einer groben Missachtung des geltenden Tierschutzgesetzes einhergeht, gibt es noch immer Menschen, welche die Folterfallen (vornehmlich online) erwerben und zum Zwecke der „SchĂ€dlings“bekĂ€mpfung einsetzten: „Super stark gegen MĂ€use und Ratten“ – so wirbt etwa eine große Online-Ungeziefer-Handelsfirma mit Sitz im Ausland, welche ungeniert tierquĂ€lerische Klebefallen, nebst eines ganzes Sammelsuriums an tödlichen Folter-GerĂ€tschaften zur „SchĂ€dlings“bekĂ€mpfung, vertreibt. Erst im vergangenen Jahr musste sich ein Gasthof-Betreiber vor Gericht verantworten, weil er Klebefallen ausgelegt hatte, welche zu MĂ€usefriedhöfen wurden: 👉 Prozesse: Mit Klebefallen auf MĂ€usejagd: Gastwirt muss zahlen | ZEIT ONLINE

☝ Auch als reine InsektenbekĂ€mpfungsmittel deklarierte Klebefallen, wie sie hierzulande teilweise sogar in BaumĂ€rkten angeboten werden, können kleinen Wirbeltieren zum VerhĂ€ngnis werden! Nicht nur vor dem Hintergrund, dass auch fliegende und kriechende Kleinlebewesen in den Auslagen qualvoll zu Tode kommen, ist auf den Einsatz von mit klebenden Substanzen beschichteten Fallen ausnahmslos zu verzichten!

💔🐭 Wie der hierzulande verbotene Leimtod, so ist auch der Schlagtod mit entsetzlichem und vermeidbarem Tierleid verbunden: Die mittels einer Feder gespannten MetallbĂŒgel der Schlagfallen brechen MĂ€usen und Ratten das Genick oder das RĂŒckgrat, wenn diese nach unten schnellen, nachdem die Nager den tödlichen Mechanismus ausgelöst haben. Die kleinen Tiere erleiden unsagbare Qualen, ehe der Tod sie letztlich „erlöst“.

(Haus)MĂ€use sowie (Wander)Ratten stibitzen in der Tat manchmal Essbares aus fĂŒr sie zugĂ€nglichen menschlichen Bauwerken, und siedeln sich teils in deren NĂ€he an, um ihr Überleben zu sichern. Kann man es ihnen verdenken? Die possierlichen Tiere sind keinesfalls menschenĂ€rgernde „SchĂ€dlinge“, sondern unverzichtbare ökologische Akteure und Hauptnahrung fĂŒr viele Beutegreifer. Wem das Maus- bzw. Rattenaufkommen um Haus und Hof doch einmal zu viel werden sollte, der/die sollte sich ausnahmslos tötungsfreier Methoden wie etwa dem Einsatz von Lebendfallen bedienen, um die unliebsamen Besucher zu fangen und artgerecht umzusiedeln, oder prĂ€ventiv gegen deren Anwesenheit vorzugehen. Erfahre mehr: 👉 Warum Klebefallen fĂŒr MĂ€use in Deutschland verboten sind — Silberkraft

Solltest du dich durch den ein oder anderen möglichen possierlichen Untermieter nicht weiter gestört fĂŒhlen, belasse diesen am besten einfach in seinem Wahl-Zuhause. â€ïžđŸ­

🙌Das kannst du tu:

âžĄïž KlĂ€re jede:n, den/die du kennst, ĂŒber das Leid der tierischen Leimopfer und das deutschlandweite Verbot des Gebrauchs von Klebfallen auf.

âžĄïž Melde beobachtete Klebefallen-EinsĂ€tze dem VeterinĂ€ramt oder der Polizei.

🗣 Bitte weitersagen!