ūüźÄ Ich bin Emma, eine Laborratte‚Ķ‚Ķ

warum sie mich Laborratte nennen, wei√ü ich gar nicht so genau - einen richtigen Namen haben sie mir nie gegeben. F√ľr sie bin ich einfach nur ‚ÄěLaborratte‚Äú. Jedenfalls wurde ich hier geboren ‚Äď in einem Plastikkasten mit ein wenig Einstreu. Im Kasten Nummer 98. Der Raum ist voll von diesen Plastikk√§sten. Sie alle tragen eine Nummer und werden √ľbereinandergestapelt. Nur schemenhaft kann ich die Gesichter meiner Br√ľder und Schwestern in den Nachbarsk√§sten erkennen. Der ganze Raum ist in grelles, k√ľnstliches Licht getaucht. Irgendjemand hat mir mal erz√§hlt, wie sch√∂n die Sonne ist. Hell und w√§rmend. Ich selbst habe sie nie gesehen. Trotzdem tr√§ume ich manchmal von ihr. Diese Monotonie und der st√§ndige Schmerz sind nur auszuhalten, wenn man sich an friedvolle, sonnige Orte tr√§umt. Andernfalls wird man vollkommen verr√ľckt. So wie die Ratte im Kasten nebenan, die den ganzen Tag nur von einer Ecke in die andere rennt. Tag und Nacht. Ich glaube, die t√§gliche Folter hat ihr die F√§higkeit zum Tr√§umen genommen. Wenn sie ersch√∂pft ist, sitzt sie nur da und starrt ins Leere. Sie hat sich aufgegeben. Ich habe solche Angst, dass mich dieses Schicksal auch bald ereilen wird. Dass ich an diesem ganzen Wahnsinn zerbreche. Dass meine Seele stirbt und ich mir nie wieder die sonnigen Strahlen herbeitr√§umen kann.

Wenn der Kasten ge√∂ffnet wird, kann das bedeuten, dass es Futter gibt ‚Äď oder dass man gefoltert wird. Ich kriege schon lange nichts mehr runter. Die Angst schn√ľrt mir den Magen zu. Manchmal bekomme ich Alkohol eingefl√∂√üt. So viel, bis ich mich nicht mehr bewegen und nicht mehr denken kann. Sie beobachten, wie schnell ich mich von dieser Vergiftung erhole. Meiner Schwester haben sie Mikroelektroden in ihr Gehirn gepflanzt. Sie wollen ihren Verstand kontrollieren. Sie hat unertr√§gliche Schmerzen. Ich habe solche Angst, dass ich sie bald verliere. Einer Ratte aus Kasten 112 haben sie den Bauch aufgeschnitten und ihren Darm zusammengebunden und durchstochen, sodass Kot und Bakterien ausgetreten sind. Nachdem sie vern√§ht worden war und wieder erwachte, wand sie sich vor Schmerzen. Unter Todesqualen starb sie letztlich an multiplem Organversagen. Nie wieder werde ich diese Bilder aus meinem Kopf bekommen. Sie verfolgen mich bis in den Schlaf. Einmal habe ich beobachtet, wie sie einen meiner Br√ľder mit dem Kopf voran in eine R√∂hre gezw√§ngt haben. Stundenlang musste er giftige Substanzen inhalieren. Was danach passiert ist, wei√ü ich nicht. Sein Kasten blieb nach der Folter leer. Er lebte im Kasten Nummer 53, daran kann ich mich noch genau erinnern. Mittlerweile wurde Nummer 53 wieder neu besetzt.

Eine Nachbarsratte hat erz√§hlt, dass sie uns t√∂ten, wenn sie uns nicht mehr brauchen. Ich f√ľrchte, sie hat recht. Zu viele meiner Br√ľder und Schwestern sind schon verschwunden, nachdem sie sie aus ihren K√§sten geholt hatten. Ich habe solche Angst‚Ķ Ich will nicht sterben! Ich will die Sonne sehen und keine Schmerzen und Verluste mehr ertragen m√ľssen! Ich will hier raus!

Hast du f√ľnf Minuten Zeit f√ľr mich? Bitte, unterschreibe die Europ√§ische B√ľrgerinitiative F√úR EIN EUROPA OHNE TIERVERSUCHE: ‚ě°‚ě°‚ě° Europ√§ische B√ľrgerinitiative (europa.eu)

Rette mich und meine Br√ľder und Schwestern, indem du bis zum 31.08.2022 unterzeichnest. Bitte lass dies auch alle Menschen wissen, die du kennst.

Hoffnungsvoll

ūüźÄ Emma

‚ĄĻÔłŹ Weitere Infos unter: ūüĎČhttps://endanimaltesting.eu/de