🐘⛓ Elefanten in Gefangenschaft

đŸŽȘ Elefanten befinden sich weltweit in Zoos und Zirkussen in Gefangenschaft. Oft sind sie eine der “Hauptattraktionen” und ziehen viele Menschen an. Doch ihr Leid in Gefangenschaft ist erheblich.

âžĄïž So treten bei gefangenen Elefanten eine Reihe von tiefgreifenden physischen und psychischen Problemen auf, die ihre freilebenden Artgenossen nicht haben. Obwohl es in vielen Zoos regelmĂ€ĂŸige Gesundheitsversorgung gibt, leiden sie hĂ€ufig an Fettleibigkeit, Arthritis, Fußproblemen sowie reproduktiven und psychischen Störungen. Als Folge sterben sie durchschnittlich jĂŒnger. DarĂŒber hinaus ist die Fruchtbarkeit bei gefangenen Elefanten oft geringer und es kommt hĂ€ufig zu Totgeburten. Am bekanntesten dĂŒrfte aber wohl das stereotypische Schwanken - das sogenannte “Weben” - sein, welches in Gehegen oder KĂ€figen eingesperrte Elefanten entwickeln. UrsĂ€chliche Faktoren sind hier das Fehlen der biologisch notwendigen mentalen Stimulation und physischen AktivitĂ€t, die Elefanten in Gefangenschaft in aller Regel verwehrt wird.

🐘⛰ In freier Wildbahn leben Elefanten in hochkomplexen Sozialstrukturen. Es gibt enge Bindungen zwischen Mutter und Kind und innerhalb einer Familie oder Gruppe, es gibt aber auch unabhĂ€ngig lebende erwachsene Bullen und Interaktionen mit fremden Elefanten. Elefantengruppen zeichnen sich auch dadurch aus, dass es einerseits enge und andauernde soziale Beziehungen gibt und andererseits eine hohe FluiditĂ€t. Mitglieder einer Familie sind hĂ€ufig kilometerweit voneinander entfernt und manchmal gehen sich einzelne Individuen zeitweise aus dem Weg. Zoos und Zirkusse können diese soziale KomplexitĂ€t und Dynamik in ihren Gehegen und KĂ€figen - schon allein des begrenzten Platzes wegen - nicht ermöglichen. Die eingesperrten Elefanten dĂŒrfen und können nicht gemĂ€ĂŸ ihrer arteigenen sozialen BedĂŒrfnisse leben, was natĂŒrlich zu erheblichem Leid fĂŒhrt.

❌ Und all das geschieht einzig aus ProfitgrĂŒnden! Gehe deshalb niemals in Zoos und zwar auch dann nicht, wenn diese keine Elefanten halten. Denn auch die anderen (Wild-)Tiere leiden dort. (Zoochosen: Verhaltensstörungen bei „Zoo“tieren – ANIMALS UNITED e.V.) Besuche auch keine Zirkusse mit Tieren. Setze mit uns gemeinsam ein unĂŒbersehbares Zeichen fĂŒr einen TIERFREIEN ZIRKUS und schließe dich - mit all deinen Freund:innen - unserer Großdemo am 4. MĂ€rz 2023 an.

Hier gehts zum Event: 👉 GROßDEMO fĂŒr einen TIERFREIEN ZIRKUS (facebook.com)

Übrigens haben wir auch fĂŒr heute Nachmittag eine Demo organisiert. Bei dieser geht es zwar nicht um Elefanten, sondern um Pferde, aber auch diese werden allein fĂŒr Unterhaltung und Profit ausgebeutet. Die Demo richtet sich gegen die Pferdeshow Cavalluna und wird heute von 14:00 bis 15:15 Uhr am Hans-Jochen-Vogel-Platz neben bzw. sĂŒdlich des Einganges West der Olympiahalle stattfinden. Bei der Pferdeshow Cavalluna werden Pferde langen Transporten und einer hohen Reizbelastung ausgesetzt und zu allerlei KunststĂŒcken gezwungen. Diesen sensiblen Fluchttieren das anzutun ist grausam. Komm deshalb heute zu unserer Demo bei der Olympiahalle - Wir freuen uns auf dich! : )

Hier gehts zum Event: 👉 DEMO gegen die Pferdeshow "CAVALLUNA" (facebook.com)

Bitte weitersagen!

Quelle: Poole, Joyce & Granli, Petter. (2008). Mind and Movement: Meeting the Interests of Elephants.