💔🐟 Aquakulturen: Massentierhaltung unter Wasser

Bereits jeder zweite Fisch stammt aus der Aquakultur, mit steigender Tendenz. Aber bringt die Massentierhaltung von Fischen Àhnliche Probleme mit sich wie die Massentierhaltung von Landtieren?

🐟🐟 Ähnlich wie bei der Massentierhaltung an Land geht es darum, möglichst viele Tiere auf engstem Raum zu halten. Dadurch werden die BedĂŒrfnisse der Tiere massiv verletzt.

âžĄïž Durch die hohe Besatzdichte werden natĂŒrliche Instinkte und Verhaltensweisen unterdrĂŒckt; hĂ€ufig kommt es zu Verhaltensstörungen, schmerzhaften Verletzungen und vermindertem Wachstum. Und natĂŒrlich haben die Fische auch keinerlei RĂŒckzugsorte.

âžĄïž Um die “ProduktivitĂ€t” solcher Anlagen noch weiter zu steigern, werden die Tiere außerdem hochgezĂŒchtet oder genetisch manipuliert. Durch schnelleres Wachstum, bestmögliche Futterverwertung und eine hoch getaktete Fortpflanzung sollen sie so an die Aquakulturen angepasst werden, dass diese möglichst “ertragreich” sind.

🩠💊 Ein weiterer Punkt, der ein erhebliches Problem darstellt, sind Krankheiten und Parasiten (Die Sterberate betrĂ€gt hĂ€ufig ĂŒber 20%!). Durch die Menge an Fischen auf kleinstem Raum können sie sich viel schneller verbreiten. Um das zu vermeiden, setzen die Betreiber:innen massiv Medikamente wie Antibiotika oder Hormone ein.

đŸ”ȘđŸ©ž Und auch die Tötung der Tiere verlĂ€uft meistens sehr qualvoll. Typische Verfahren sind z.B. die BetĂ€ubung durch CO2, das Ersticken der Tiere an Land oder das Legen auf Eis. Keines dieser Verfahren gewĂ€hrleistet einen schnellen und schmerzfreien Tod.

🧊 Das Ersticken an der Luft kann bis zu zwei Stunden dauern. Durch das Eis werden die Tiere nach etwa einer halben Stunde bewegungsunfĂ€hig, sie sind dann aber weder schon tot, noch bewusstlos. Andererseits gewĂ€hrleistet das Eis eine sofortige KĂŒhlung, schließlich darf die “Ware Fisch” ja nicht schlecht werden. Ob es dem Lebewesen Fisch schlecht geht, ist dabei zweitrangig.

🐬🕾 Aber auch das Fangen von Fischen aus Freiheit ist keine Alternative. Durch den Druckunterschied, der entsteht, wenn die Netze eingeholt werden, können Organe platzen. Andere Fische sterben, weil sie an Bord des Schiffes vom Gewicht ihrer Artgenossen erdrĂŒckt werden. Die Netze stellen nicht nur fĂŒr die kommerziell verwertbaren Tiere eine Gefahr dar, sondern fĂŒr alle Meeresbewohner, die sich in diesen verfangen und dann ersticken oder verbluten. Gehen Netze verloren, oder werden sie im Meer entsorgt, werden sie zu sog. Geisternetzen, die oft noch lange unkontrolliert weiterfischen.

â€ïžđŸŸđŸŒ± Abschließend lĂ€sst sich sagen, dass in der Massentierhaltung immer die Tiere die Leidtragenden sind, egal ob sie nun auf dem Land oder im Wasser leben. Fische - sowie alle anderen Tiere - verdienen es, nicht gequĂ€lt und getötet zu werden und ein artgerechtes Leben in Freiheit zu fĂŒhren. Lass also nicht zu, dass dein Mitleid bei den Fischen endet und iss sie nicht!

🗣 Bitte weitersagen!

Animals United e.V. - FĂŒr Tierrechte. Denn Mitleid ist zu wenig!