đŸ“žđŸ–€ „Allowed to grow old“: Ein Foto-Projekt – ein Denkanstoß

In einem einmaligen Foto-Projekt zeigt die Fotografie-KĂŒnstlerin Isa Leshko Tiere, die in WĂŒrde altern „dĂŒrfen“
 Tiere, welchen die Freude ĂŒber ihr langes Leben in ihren ergrauten Gesichtern geschrieben steht
 Tiere, die nicht an der unerbittlichen Maschinerie des unreflektierten Konsums zugrunde gegangen sind
 Tiere, denen das GlĂŒck hold war.

🩃🐕🐎🐖🐐🐓 Die in klassischem Schwarz/Weiß gehaltenen, das Wesentliche transportierenden Portraits erzĂ€hlen u.a. die individuelle Leidens-, Lebens- und GlĂŒcksgeschichte der Pute „Sierra“, des ehemaligen Hofhundes „Blue“, des ehemaligen Rennpferdes „Mr. Gutaussehend“, des HĂ€ngebauchschweines „Violet“, der Alpenziege „Abe“ und die eines betagten Hahnes aus einer Intensivhaltung.

Foto-Projekt - „Allowed to grow old“: 👉https://www.geo.de/.../beruehrendes-fotoprojekt-wenn...

Sofern sie ihres Fleisches, ihrer Eier, ihrer Milch oder sonstiger, dem Menschen „dienlicher“ Ressourcen wegen „produziert“ wurden, erreichen die wenigsten Tiere ihr erstes Lebensjahr. Die meisten der ausgebeuteten Seelen lassen ihr kurzes Leben bereits nach wenigen Wochen oder Monaten – Landen beim Schlachter, werden bejagt oder anderweitig „entsorgt“. Andere werden sogar direkt nach ihrer Geburt bzw. ihrem Schlupf getötet, vergast, geschreddert.

👉https://www.geo.de/.../21383-rtkl-massentierhaltung-wie...

"ALLOWED TO GROW OLD“ – zu Deutsch: „Darf alt werden“ – der Titel gibt zu denken


Einem nichtmenschlichen Tier „muss“ es erschreckender Weise „erlaubt“ sein, zu gedeihen, zu leben, zu altern – in WĂŒrde, in Selbstbestimmtheit. Der Lebenszyklus, mit all seinen gelebten, geliebten und auch verhassten Abschnitten, ist etwas derart SelbstverstĂ€ndliches fĂŒr uns – warum nicht auch fĂŒr unsere Mitgeschöpfe? Wie kommt Mensch dazu, das Leben anderer Tiere zu „erlauben“, zu „verbieten“ und in seiner Dauer und QualitĂ€t zu limitieren?

❀ Ein wĂŒrdevolles Altern setzt ein wĂŒrdevolles Leben voraus: Jedes Geschöpf dieser Erde hat das Recht in WĂŒrde zu leben, zu altern und zu sterben.