🐒🙅 Die Zoos gehen mit ihrem “Artenschutz” in die nächste Runde!

Der Augsburger Zoo hat beschlossen, zwei seiner Mantelpaviane an das Deutsche Primatenzentrum abzugeben. Die beiden Tiere sollen für Nachwuchs sorgen, dessen Schicksal bereits vorbestimmt ist: 🐒🔬 Die Affenbabys sollen für grausame und tödliche Experimente, “zugunsten der Menschheit”, missbraucht werden.

🐵😱 Es ist absolut schockierend, wie Zoos Tiere als Publikumsmagnete züchten und dann den „ungewollten Überschuss“ auf so grausame Weise abschieben. Sei es durch die Weitergabe an Privatpersonen, zweifelhafte Tierhändler:innen oder sogar durch grausame Tötungen.

🙊❌ Diese Praktiken zeigen einen erschreckenden Mangel an Respekt und Mitgefühl für das Leben dieser Tiere. Es ist höchste Zeit, dass solche lebensverachtenden Vorgehensweisen in zoologischen Einrichtungen ein Ende finden.

📢 Wir von ANIMALS UNITED setzen uns dafür ein, das Bewusstsein für dieses Thema zu schärfen und den Tierschutz zu stärken. Zusammen können wir eine Veränderung bewirken und sicherstellen, dass Tiere nicht länger wie seelenlose Gegenstände behandelt werden.

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Quellen:

➡ Augsburger Zoo gibt Affen an Versuchslabor ab – Tierschutz empört (utopia.de)

➡ Zoo gibt Affen an Tierversuchslabor – Ärzte gegen Tierversuche (aerzte-gegen-tierversuche.de)

➡ Augsburger Zoo gibt zwei Paviane an Tierversuchslabor ab (peta.de)

❤️🐻🐮 Speziesismus in der Unterhaltungs-Industrie & tierfreundliche Alternativen

Der heutige „Welttag für das Ende des Speziesismus“ (WES) dient dazu, Menschen jene Diskriminierung ins Bewusstsein zu rufen, welche Tiere im Zuge speziesistisch geprägter Ansinnen – vornehmlich in industriell bzw. kapitalistisch ausgerichteten Sparten – tagtäglich leidvoll erfahren.

➡️➡️➡️ Was „Speziesismus“ im Einzelnen bedeutet, und welche konditionierten, soziokulturellen Manifeste diesem zugrunde liegen können, erklären wir dir HIER: 👉https://www.facebook.com/AnimalsUn…/posts/4246969985324423

🎪❌ Die lebensverachtende Idee des Speziesismus kommt auch im Unterhaltungs-Kontext, so bspw. in Zoos und vielen Zirkussen, zum Tragen – wir stellen dir daher sehenswerte Alternativen vor, die dir die Möglichkeit bieten, Tiere in einem tierfreundlichen Setting zu erleben:

🐻 Der Gnadenhof in Bad Füssing kümmert sich um gerettete Bären. Er hat einen Rundweg und eine Aussichtsplattform, von der aus du die Tiere beobachten kannst. In den Sommermonaten finden im Bärenpark außerdem Führungen statt. ➡️ Willkommen bei der Gewerkschaf für Tiere e.V. – Gnadenhof in Bad Füssing (gewerkschaft-fuer-tiere.de)

🐻❤️ Auf dem Gnadenhof in Bad Füssing wohnt außerdem ein ganz besonderer Bär: Der letzte “Zirkus”-Bär “Ben”, an dessen Befreiung aus dem Zirkus Louis Knie / Alberti wir maßgeblich beteiligt waren. (Siehe Bild)

➡️ Lies Bens ganze Befreiungs-Story in unserem Blog: 👉 Deutschlands letzter „Zirkus“-Bär „Ben“ im Gnadenhof-Glück – ANIMALS UNITED e.V.

➡️ Wir haben „Ben“ kürzlich besucht: 👉 Deutschlands letzter „Zirkus“-Bär „Ben“ im Gnadenhof-Glück – YouTube

➡️ Und hier noch ein Video von der spektakulären Befreiung Bens: 👉 #FreeBen – Die spektakuläre Befreiung des letzten Zirkusbären Deutschlands! – YouTube

🐮 Auf dem Erdlingshof in Kollnburg leben über 100 Tiere verschiedener Arten. Viele von ihnen haben eine traurige Vorgeschichte und wurden in der Vergangenheit ausgebeutet, doch auf dem Erdlingshof dürfen sie einfach leben, ohne einen Nutzen erbringen zu müssen. Den Erdlingshof kannst du an Besuchstagen besichtigen, die du auf seiner Webseite findest. ➡️ Erdlingshof

➡️ Auch wir haben den Lebenshof schon besucht und Johannes, den Besitzer, interviewt: 👉 ANIMALS UNITED zu Besuch auf dem Erdlingshof – YouTube

🐔 Relativ neu ist der Lebenshof Kuhtopia e.V. in Petting, ein ehemaliger Milchhof, den Steffi und Helen übernommen und in ein kleines Paradies für Tiere umgebaut haben. Genau wie das Team vom Erdlingshof haben es sich Steffi und Helen zur Aufgabe gemacht, die Utopie eines friedlichen Zusammenlebens von Menschen und Tieren im Kleinen Wirklichkeit werden zu lassen. Besuchen kannst du Kuhtopia und die dort lebenden Kühe und Hühner einmal im Monat bei einem Besuchstag. Wann der nächste ist, erfährst du auf der Webseite des Lebenshofs. ➡️ Lebenshof Kuhtopia (lebenshof-kuhtopia.de)

🐻🐮🐔❤️ Wir wünschen dir viel Spaß bei deinem nächsten tierfreundlichen Ausflug!

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☝️❌❗️ Tierquälerei ist kein „Urlaubs-Spaß“!

😎☀️ Wohin zieht es dich diesen Sommer?

Viele Urlauber:innen möchten die Exotik ihres Reisezieles hautnah erleben, wenn sie ihrem tristen Alltag entfliehen. Neben kulinarischen Raffinessen, monomentalen Bauwerken, „sonne satt“ und weißen Stränden locken viele Länder zudem mit „tierischen Attraktionen“…

💔🐍🐘🐎🐅🐬 Da werden beispielsweise Reisenden junge Äffchen, Schlangen oder Papageien auf den Arm gesetzt, gezäumte Esel, Elefanten und Kamele als Tourist:innen-Taxis missbraucht, Wale zu absurden Kunststückchen genötigt, Pferde vor geschmückte Kutschen gespannt, Tiger als „Selfie-Modell“ misshandelt und Delfine zu unfreiwilligen „Schwimm-Partnern“. Tiermärkte offerieren zudem ungeniert alles, was das jeweilige Land an „Heimt“tieren, „Nutz“tieren und Urwaldbewohnern zu bieten hat. Was für viele Reisebegeisterte zum perfekten Urlaubsprogramm gehört, ist für die Tiere in aller Regel mit lebenslangen Qualen verbunden.

💔🐒 Bei den zu Tourist:innen-„Attraktionen“ degradierten, meist besonders zahm anmutenden (Wild-)Tieren – darunter auch oft bedrohte Arten – handelt es sich überwiegend um sogenannte Wildfänge, welche bereits im frühesten Kindesalter ihren Lebensräumen und Familien entrissen wurden, um ein niemals endendes Martyrium von Gewalt-Dressur, Qualhaltung und Erniedrigung über sich ergehen zu lassen: „Affen und andere Wildtiere werden oft als Jungtiere gefangen, ihre Mütter getötet. Viele Elefanten und Delfine stammen ebenfalls aus der freien Wildbahn, weil sie sich in Gefangenschaft nicht oder nur schwer fortpflanzen.“Um sie gänzlich wehrlos zu machen, werden die hilflosen Geschöpfe oft ihrer naturgegebenen Abwehr- und Verteidigungswaffen beraubt: So werden etwa Raubtieren Eckzähne und Klauen herausgerissen, was mit einem unerträglichen und chronifizierenden Schmerzerleben einhergeht. Viele wehrhafte Tiere werden unter „Drogen“ gesetzt, damit sie parieren: Die Gabe von chemischen Beruhigungsmitteln macht insbesondere Raubkatzen, Bären und Affen gefügig für absurde Touristen-Bespaßungen. Ihre Seelen werden gebrochen – für den Profit.

💔🐬 „Badespaß“ mit Delfinen – unendlicher Leidensdruck für die Tiere:

Viele touristisch ausgerichtete Vergnügungsparks bieten – neben weiteren „Tierleid-Attraktionen“ – „Schwimmerlebnisse“ mit Delfinen an. Dabei dürfen Parkbesuchende zu den Tieren ins knapp bemessene Becken steigen, diese betatschen, sich von ihnen durch das Wasser ziehen – und mit ihnen fotografieren lassen. Erzwungene Interaktionen mit Menschen gehen für Wildtiere wie Delfine ausnahmslos mit Stress und Leid einher und fördern zudem beidseitige Krankheitsübertragungen. Nicht nur, wenn der Delfinarienbestand Wildfänge aufweist – grundsätzlich ist eine Gefangenhaltung von derart komplexen, agilen und intelligenten Geschöpfen als massive Tierquälerei zu werten!

☝️❌❗️TIERQUÄLEREI IST KEIN „URLAUBS-SPAß“!

Ob „wasserspeiende“ Wale, „fotogene“ Tiger, gesattelte Esel, „Küsschen gebende“ Delfine, kutschenziehende Pferde oder „zahme“ Schlangen: „Attraktionen“, welche mit (interaktionellem) Direktkontakt zwischen Mensch und Tier einhergehen, basieren in aller Regel auf unsäglichem Leid und müssen konsequent boykottiert werden! Andere Länder, andere Sitten? Auch wenn ein unbedarfter Umgang mit (Wild-)Tieren mancherorts kulturell verankert bzw. geduldet sein mag – niemals ist dies eine Legitimation, von derartigen Urlaubs-Angeboten Gebrauch zu machen!

➡️ Wenn du die Flora und Fauna deines Reisezieles kennenlernen möchtest, dann unternimm bspw. ausgedehnte Spaziergänge bzw. Wanderungen durch dessen Landschaften oder geh‘ eine Runde schnorcheln. Wahre dabei – auch um deiner eigenen Sicherheit Willen – immer den gebührenden Respekt vor allen Lebensformen: beobachten, ja – anfassen, nein.

☝️❗️ Du bleibst diesen Sommer daheim? Auch hierzulande solltest du selbstverständlich auf „tierische Attraktionen“ wie etwa Zoo- oder Zirkusbesuche verzichten. Ob nah oder fern: überall ist das Tierleid in derartigen Genres allgegenwärtig.

☝️❗️Tiere sind keine Bespaßungsobjekte! NIEMALS & NIRGENDWO!

☝️🐚🪸 Warum du im Urlaub außerdem vor allem Eindrücke sammeln solltest, statt Muscheln, erklären wir dir HIER: 👉 https://www.facebook.com/AnimalsUnited.eV/posts/688493499988874

Quellen:

➡️ Tierquälerei im Ausland: Diese „Attraktionen“ sollte man als Tourist auf Reisen meiden – DER SPIEGEL

➡️ Urlaub: Warum Sie Attraktionen mit Tieren meiden sollten – Tierquälerei im europäischen Ausland (rnd.de)

☝️🦁🐗 Berliner Löwen- bzw. Wildschweinfahndung: Raubtiere gehören nicht in Menschenhand!

🦁 Es war unüberhörbar: Ein lautes „ROAR“ hallte seit Donnerstag mit Nachdruck durch die deutsche Medienwelt und weit darüber hinweg: Ein vielfach publiziertes, in Kleinmachnow im Süden Berlins entstandenes Video zeigt in einer kurzen Sequenz ein imposantes Tier – die Physionomie des mächtig anmutenden Wesens ließ zuerst vermuten, dass es sich um eine Löwin handelt ➡ VIDEO: 👉 Rätsel um Löwenvideo – das soll jetzt ein Wildschwein sein – Aus aller Welt – FOCUS online

🐗 Aus dem „ROAR“ ist letztlich ein kratziges „OINK“ geworden – Entwarnung seitens des Bürgermeisters Kleinmachnows: Bei dem gesichteten Tier handle es sich „wohl doch nur um ein Wildschwein“: ➡ „Keine Löwin“: Bürgermeister gibt Entwarnung – Polizei bricht Suche ab | STERN.de

Mit einem polizeilichen Großaufgebot und unter Zuhilfenahme moderner Technik wurde im Südwesten Berlins bzw. im Brandenburger Raum extensiv nach dem vermeintlichen „Raubtier“ gefahndet, die Bürger:innen Kleinmachnows wurden zu höchster Vorsicht angehalten, ein 200-Personen starker Such-Trupp durchkämmte u.a. unwegsame Waldgebiete, spezialisierte „Tierspurensucher:innen“ seien geordert worden – mehr als 30 Stunden sei man in „Löwen-Fahndungs-Mission“ zugange gewesen – Hier geht’s zum Live-Ticker: 👉 Liveticker zur „freilaufenden Raubkatze“: Bürgermeister verteidigt große Suchaktion | rbb24

Da das gesichtete, vorerst als Löwin identifizierte Tier weder aus einer zoologischen Einrichtung noch aus einem Zirkus entflohen sein konnte – dies hätten im Vorgang entsprechende Befragungen ergeben – habe man vielerorts vermutet, dass die vermeintliche Raubkatze aus einer Privathaltung entkommen sei, welche auf bundesweiter Ebene keinem generellen bzw. einheitlichen Verbot unterliegt. Demnach zähle – laut behördlichem Meldestatus – allein Brandenburg 23 gehaltene Löwen – diese würden in Zirkussen, Zoos und bei einem/einer privaten Halter:in ihr trauriges Dasein in Gefangenschaft fristen.

„Wie in Brandenburg, gibt es auch in den Bundesländern Baden-Württemberg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen und Sachsen-Anhalt keinerlei Beschränkungen oder gar Verbote. Und auch in den übrigen Ländern gibt es Schlupflöcher. So hat Nordrhein-Westfalen zwar ein Gesetz zur Haltung von Gifttieren. Andere gefährliche Tiere, wie etwa Löwen oder Krokodile, könnten dagegen ohne jede Einschränkung gehalten werden.“

Auch die Beschaffung einer Raubkatze sei hierzulande erschreckend simpel: Aus einer durch das Bundesumweltministerium in Auftrag gegebenen, 2020 publizierten Studie gehe hervor, dass binnen eines halben Jahres hierzulande rund 33 Löwen zum Verkauf angeboten wurden: 👉 BMUV: Neue Studie zeigt Handlungsbedarf beim Schutz von exotischen Wildtieren | Pressemitteilung

🦁💔 Die dürftigen gesetzlichen Vorgaben, welche die (Privat-)Haltung von Großkatzen wie Löwen regeln und inhaltlich auf dem „Säugetiergutachten des Bundeslandwirtschaftsministeriums“ – welches sich unter anderem an „tiergartenbiologischen Erfahrungen“ orientiere – basieren, gestehen den freiheitsliebenden und teils sozialkomplexen Raubtieren – bei Einzel- oder Paarhaltung – eine Außengehege-Mindestfläche von gerade mal 200 Quadratmetern zu, was, in Anbetracht dessen, dass die stolzen Mähnenträger mit ihren Rudeln in freier Wildbahn bis zu 400 Quadratkilometer große Reviere ihr eigen nennen, unhaltbar und hochgradig beschämend ist. Mit einem gesetzlich verlangten Innengehege-Mindestmaß, welches sich, bei einer Höhe von geforderten 2,5 Metern, auf lächerliche 20 Quadratmeter Grundfläche beläuft, dürfte ein gesetzeskonformes Raubkatzengehege aus Löwensicht einer Schuhschachtel gleichen. Säugetiergutachten des BMEL: 👉 BMEL – Tierschutz – Haltung von Säugetieren

➡️ Löwen als Haustiere: Was in Deutschland erlaubt ist – [GEO]

🦁❗️Wildtiere wie Raubkatzen sind weder Zirkus-, noch Zoo-, noch „Haus“tiere!

Eine artgerechte Haltung von Wildtieren wie Löwen ist in keinem der genannten Settings möglich und geht artübergreifend i.d.R. mit einem erheblichen Leidensdruck einher, welcher sich in eklatanten Verhaltensstörungen und weiterer gravierender Symptombilder manifestieren kann.

🦁☝️ Während die tierschutzwidrige Gefangenhaltung die mentale wie physische Gesundheit eingesperrter Wildtiere gefährden kann, so zeigt der aktuelle Fall der vermeintlichen „Berliner Löwin“, welche sich letztlich als „Berliner Wildschwein“ entpuppt hat, welch potenzielle Gefahr die Haltung von Wildtieren wie Großkatzen in Zoos, Zirkussen und im privaten Setting für die Allgemeinheit birgt – die großangelegte Fahndung nach der „entkommenen Löwin mit Borsten“ hielt schließlich fast zwei Tage das halbe Land in Atem und beanspruchte polizeiliche Großkapazitäten über 30 lange und aufreibende Stunden.

🦁‼️ Wir fordern ein dezidiertes, bundesweites Raubkatzen-(Privat-)Haltungsverbot!

🦁❌🎪 Fordere mit uns, und strafe Tiergefängnisse wie Zoos und Zirkusse mit (Wild-)Tierdressur mittels Boykott ab.

🗣 Bitte weitersagen!