ASP-Zaun-Katastrophe: Noch immer kein Entkommen für die Tiere im Odertal!

Januar 2022: 

Ein totes Rotwildkalb liegt im Schneematsch unmittelbar vor den drahtenen Maschen des im Nationalpark Unteres Odertal errichteten ASP-Zauns – Zaunausbeulungen markieren jene Verzweiflung, mit welcher das Jungtier in der Nacht vom 21.01. auf den 22.01.22 mehrere Versuche unternommen hatte, die Installation zu überwinden, um seinem Muttertier in sicheres Terrain zu folgen. Das Kalb teilt sein tödliches Schicksal mit zahlreichen weiteren tierischen Schutzbefohlenen wie etwa Rehen und Mardern, die allesamt regelmäßig an der Zaunkonstruktion scheitern, während sie dem alljährlichen Hochwasser-Aufkommen im Tal entfliehen wollen. Schreie der schieren Todesangst tönen durch das brandenburgische Untere Odertal. Tiere brechen entkräftet zusammen. Kadaver hängen in den Zaunabschnitten oder treiben im Wasser. Tierschützende sind entsetzt und ohnmächtig.

(Privat / Januar 2022)

Wir berichteten:

➡️ Politik prokrastiniert – #RettetDieTiereImOdertal! – ANIMALS UNITED e.V.

➡️ Wegen ASP-Schutzzaun – Tiere ertrinken im Odertal! – ANIMALS UNITED e.V.

März 2024:

Die Schreie sind nicht verstummt und das Entsetzen weiterhin groß. Ein verschrecktes Reh stürzt sich panikartig vom schmalen, hochwasserbedrängten Deichbereich aus ins eiskalte Nass und schwimmt über einen Zaunabschnitt hinweg. Das Tier hat Glück und kann den bedrohlichen Maschen entgehen, ohne sich dabei zu verheddern – schwimmt in seiner Panik allerdings ins Ungewisse, da kein rettendes Ufer in Sicht. Ob das Reh die Flucht durchs Hochwasser überlebt hat, weiß niemand so genau.

(Enrico Rahn / März 2024)

Heute:

Der habitatszerschneidende „Schutz“zaun, welcher um bzw. durch das Untere Odertal gezogen wurde, der bundesweiten ASP-Seucheneindämmung dienen soll und sich insgesamt über mehrere hundert Kilometer erstreckt, steht noch immer – und gefährdet weiterhin die Unversehrtheit, die Gesundheit und das Leben vieler betroffener Wildtiere – eine Gefahr, die jedes Jahr mit Einbruch des Winters kulminiert, da dieser Hochwasser mit sich bringt und vor allem in seinen Endzügen vermehrt die eingedeichten Auen des Nationalparks im Zuge der Schneeschmelze im Frühjahr füllt. Ein wohlbekanntes Phänomen, das bei Zaunkonzipierung offenbar schlicht ignoriert wurde.

(Privat)

Hintergrund:

Der Nationalpark Unteres Odertal in Brandenburg nahe Schwedt lockt u.a. mit landschaftlichem Idyll, wilder Fauna und ist – als „Flussauen-Nationalpark“ – hierzulande einzigartig. Seit 2021 bereits ist dieses Schutzgebiet, welches an Polen grenzt und zahlreiche Wildtiere beherbergt, nunmehr zerschnitten bzw. umzäunt. Jener „Schutz“zaun, welcher der extensiven Ausbreitung der bei Wildschweinen festgestellten Afrikanischen Schweinepest – kurz „ASP“ – entgegenhalten soll, macht das uckermärkische Kleinod seither regelmäßig zum überfluteten Polder- und Drahtmaschengrab für Rehe, Biber, (Groß-)Vögel, Marder und andere Tiere. Das leidvolle Sterben der Wildtiere in den Fängen der Zaunmaschen und ihr qualvolles Ertrinken konnte in den vergangenen Jahren in erschreckender Vielzahl dokumentiert werden. Allein im ersten Halbjahr 2022 seien rund 77 Rehe infolge der Zaunbarriere qualvoll verendet. „Für viele Wildtiere ist das eine Falle, sie müssen jämmerlich ertrinken“, klagt Kristina – eine engagierte Tierschützerin, die das Geschehen vor Ort dokumentiert und mit uns in Kontakt steht.

Mit dem Erbau des ASP-Zauns hat der Landkreis Uckermark eine Todeslinie durch ein Gebiet gezogen, welches sich – als Nationalpark – dem Schutz des Lebens und der ökologischen Resilienz und Vielfalt verschrieben hat – dieses gleicht, seit der Zaunerrichtung, eher einem riesigen „Tiergehege”. Nutznießer der Einzäunung seien vor allem schweineproduzierende Betriebsstätten – nicht nur solche in Brandenburg, sondern im gesamten Bundesgebiet. Der ASP-Zaun soll ein Durchdringen der schweinespezifischen tödlichen Seuche zu deren Beständen verhindern, und sie folglich vor einer wirtschaftlichen Katastrophe bewahren. Der Zaun dient der Fernhaltung von potenziellen Seuchenträgern – also (ASP-infizierten) Wildschweinen. „Die toten Wildtiere, sagt Kristina, würden von den Verantwortlichen offenbar „als reine Bagatellschäden“ betrachtet.“ Es ist erschreckend, welch tödlichen Einfluss die Fleischindustrie auch außerhalb ihrer quälenden und mordenden Fabriken auf Tiere nimmt.

(Privat)

Bereits 2022, als die Problematik zunehmend auch medial an Brisanz gewann, hatte sich eine ganze Interessengemeinschaft von Tierschützenden zusammengefunden, welche das skandalöse Geschehen im Unteren Odertal u.a. geschlossen detailliert und akribisch dokumentierte und an politische Instanzen sowie an Sachverständige heran trug – mit der Hoffnung auf zeitnahe rettende Intervention. Auch wir standen in ständigem Kontakt mit den Agierenden, berichteten regelmäßig und eingehend und wandten uns in Form eines offenen Briefes fordernd an die (regional-)politischen Entscheidungsträger:innen – adressiert an Frau Karina Dörk, Landrätin LK Uckermark & Frau Ursula Nonnemacher, Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz Brandenburg: Mit der Weiterleitung an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft involvierten wir außerdem eine übergeordnete Instanz. Mit einem Flyer, welcher 10.000 mal gedruckt und im betroffenen Gebiet verteilt wurde, gaben wir Bürger:innen – in Zusammenarbeit mit den ansässigen Tierschützenden – Instruktionen zur Rettung der Zaunopfer an die Hand. Mit der Hashtag-Aktion „#RettetDieTiereImOdertal“ machten/machen wir ferner via Social Media geballt auf die Not der ertrinkenden Tiere aufmerksam.

Trotz aller Bemühungen, einer flankierenden Petition, der Expertisen von wildtierkundigen Sachverständigen und einer eklatanten Zielverfehlung der drahtenen Maßnahme fand die Zaunproblematik bei den Entscheidungsträger:innen lediglich stiefmütterliche Beachtung: Statt den lebensrettenden Forderungen nach einem weitläufigen Zaunversatz bzw. einer (Teil-)Entfernung nebst einer Bauartanpassung nachzugehen, war man lediglich Willens, einen partiellen Versatz zu avisieren. Dieser beschränkt sich auf gerade mal 10 km Zaunstrecke – bei einer Zaungesamtlänge von rund 120 km, die den Nationalpark einfasst. Temporäre Zauntor-Öffnungen bzw. Durchlässe wurden veranlasst, die – laut Bezeugender – kaum bis gar keinen Effekt hatten/haben – nur selten würden die Tore geöffnet. Das eigenmächtige Öffnen sei Bürger:innen unterdessen strikt untersagt. Was Fürsprecher:innen als „Weiße Zone“ bezeichnen, wird weiterhin jedes Jahr aufs Neue zur Todeszone für zahllose Wildtiere. Rechtsmittel wurden bzw. werden ausgeschöpft, um die Tiere im Odertal zu retten – wobei der „Wildtierschutz Deutschland e.V.“ im zentralen Verfahren federführend ist, und die Justiz beharrlich prokrastiniert.

Derweil stoßen die gegenwärtigen Bemühungen Tierschützender mediale Größen für Berichterstattungen zur Transparentmachung zu gewinnen auf wenig Gegenliebe. Immerhin – die „TAZ“ hat das skandalöse Geschehen zusammengefasst: ➡️ Seuchenbekämpfung im Nationalpark: Unruhe im Unteren Odertal – taz.de

Noch immer kein Entkommen für die Tiere im Odertal:

Dem Schwarzwild, welchem die Zäunung gilt – von diesem aber nachweislich überwunden wird, stelle man u.a. vermehrt waidmännisch nach – die Tiere würden kurzerhand abgeschossen werden. Dabei kämen spezielle „Kastenfallen“ und Drohnen zum Einsatz, um sie zu orten und einzufangen – man wolle den Nationalpark „quasi wildschweinleer schießen“, klagt Kristina. Ein ansässiger orts- und bestandskundiger Jäger bezeichne das Ziel der Volldezimierung des Schwarzwildes in „der Kernzone des Nationalparks“ für „illusorisch“. Die (eingezäunten) Tiere des Odertals drohen nicht nur dem alljährlichen Hochwasseraufkommen zum Opfer zu fallen – sie finden sich auch zeitweise im „Kugelhagel“ wieder.

Wie man hört, zieht sich das Hochwasser gegenwärtig zurück – der trockene Sommer zeichnet dann ein trügerisches Bild der Sicherheit, das – wie jedes Jahr – gegen Jahresende verblassen wird. Spätestens bei Wintereinbruch kehrt das Hochwasser sukzessive zurück und die Zaunbarriere wird erfahrungsgemäß erneut zahllose Tiere in den Tod zwingen. Ertrunkene oder anderweitig zu Tode gekommene Zaunopfer – verendete Tiere – erblickt man hingegen kaum noch – diese würden durch Spezialfirmen kurzerhand eingesammelt und entsorgt werden, was das Bild noch trügerischer macht.

(Enrico Rahn / 2022)

„Darf man wirklich der Fleisch­industrie einen Nationalpark opfern?“, fragt Kristina. „Ich finde, nein.“ – Dem pflichten wir vollumfänglich bei und fordern ein promptes Handeln der Verantwortlichen – Rettet (endlich!) die Tiere im Odertal!

Hilf uns und den Tieren, die Todeszäune im Unteren Odertal zu stürzen bzw. einen lebensrettenden Versatz zu erwirken – unterzeichne die Petition: ➡️➡️➡️ Petition · Katastrophe im brandenburgischen Nationalpark Unteres Odertal bei Schwedt – Deutschland · Change.org

…für Tierrechte. Denn Mitleid ist zu wenig!

Quellen:

➡️ Seuchenbekämpfung im Nationalpark: Unruhe im Unteren Odertal – taz.de

➡️ Rechtsstreit Nationalpark Unteres Odertal – eine Chronologie (wildtierschutz-deutschland.de)

➡️ Teile Ostbrandenburgs seit einem Jahr seuchenfrei: Wie weiter mit den Sperrzonen der Afrikanischen Schweinepest? | rbb24

🤫🕊️RUHE und FRIEDEN den Bergbewohnern! 

❄️🏔️Bei den frostigen Temperaturen verlocken die Berge – vor allem wenn Schnee liegt – zu einem Besuch. Dennoch dürfen wir nicht vergessen, dass die Wildtiere in den Bergen in dieser strengen Winterzeit ums Überleben kämpfen. Worauf du also bei deinem Besuch achten solltest, erfährst du hier.

☝️🐦🦊Normalerweise sind die Wildtiere in den Bergen perfekt an das raue Klima angepasst. Wenn wir uns aber rücksichtslos verhalten, willkürlich in ihren Lebensraum eindringen oder sie verschrecken, kann das für sie tödlich enden.

🚧😟Sich abseits der markierten Wege zu bewegen, kann die Tiere stören oder erschrecken und damit ihre Überlebensfähigkeit beeinträchtigen. Besonders in der Winterzeit, wenn die Nahrung knapp ist, kann dies für die Tiere lebensbedrohlich sein.

🤝💚Es gilt, sich stets respektvoll zu verhalten und die Tiere sowie deren Lebensraum zu schützen. Es liegt in unserer Verantwortung, die Biodiversität der Alpen und anderer Gebirge zu bewahren und das Aussterben weiterer bedrohter Arten, wie beispielsweise der Birkhühner und Raufußhühner, zu verhindern. 

❤️👉Hier eine kleine Liste, was du bei deiner nächsten Ski- oder Schneeschuhtour beachten solltest:

➡️Beachte Routenempfehlungen und Hinweise der DAV-Kampagne „Natürlich auf Tour“.

➡️Respektiere Schutz- und Schongebiete für Tiere und Pflanzen und vermeide Lärm.

➡️Weiche Wildtieren aus, beobachte sie aus der Distanz und halte Hunde angeleint.

➡️Meide Gipfel, Rücken und Grate im Hochwinter vor 10 Uhr und nach 16 Uhr.

➡️Bleibe in Waldgebieten und an der Waldgrenze auf üblichen Skirouten sowie Forst- und Wanderwegen und halte Abstand zu Baum- und Strauchgruppen.

➡️Schone Aufforstungen und Jungwald, indem du sie meidest.

➡️Reise umweltschonend an, nutze öffentliche Verkehrsmittel oder Fahrgemeinschaften und blockiere keine Zufahrten.

➡️Plane eher mehrtägige Aufenthalte statt vieler Tagestouren und nimm deinen Müll wieder mit nach Hause.

➡️Plane Touren mit Führer:innen und Karten, die das DAV-Gütesiegel „Natürlich auf Tour“ tragen.

➡️Beachte die Regeln für Skitouren.

🙌🥳So stellst du sicher, dass du deine Wintertouren im Einklang mit der Natur genießt. Viel Spaß wünschen wir euch!

Quellen:

https://www.alpenverein.de/artikel/10-tipps-was-du-auf-wintertour-beachten-solltest_6c23bffc-ddb2-4e27-83d2-2ef2a5b1e78e

https://www.alpenverein-muenchen-oberland.de/umwelt/naturvertraeglicher-bergsport-im-winter

https://www.alpenverein.de/artikel/schutz-gefaehrdete-tiere-im-winter_db1461a8-e9b3-4db6-b89e-3239cfee2125

https://www.instagram.com/alpenverein_muenchen_oberland/

🥜🐦📣 VOGELFÜTTERUNG – recht oder schlecht?

In Deutschland ist das Füttern von Vögeln weit verbreitet, da viele Menschen den Tieren helfen wollen. Doch brauchen Vögel das Winterfutter tatsächlich zum Überleben und tut es ihnen überhaupt gut?

🥜📊😭Über 9️0% der heimischen Vogelarten, insbesondere die seltenen und bedrohten Arten, finden am Futterhäuschen leider keine Unterstützung. Es sind vor allem die häufigen Arten wie Meisen und Amseln, die davon profitieren. Das kann zu einer weiteren Konkurrenz für die bereits benachteiligten Vogelarten führen.

🦉❌❄️Der Rückgang vieler Vogelarten hat gar nicht so viel mit dem winterlichen Nahrungsengpass zu tun. Vögel sind seit Urzeiten daran angepasst. Viel entscheidender ist ein geeigneter Lebensraum.

🚯⛰️🕊️Der Verlust und die Verschlechterung ihrer Lebensräume sind die Hauptgründe für den Rückgang vieler heimischer Vogelarten. Eine Winterfütterung kann leider nicht die ernsthaft bedrohten Vogelarten retten. Es ist daher wichtig, sich auch für den Schutz und die Erhaltung ihrer Lebensräume einzusetzen.

🦆⚔️🌳Im nächsten Frühjahr entsteht tatsächlich ein noch härterer Konkurrenzkampf um Nahrung und Brutplätze. Das liegt daran, dass auch schwache und kranke Vögel den Winter dank der Fütterung überlebt haben. Es gibt viele Möglichkeiten, wie wir den Vögeln helfen können. Ein Naturgarten ist eine tolle Idee, um auch auf kleinstem Raum viel für den Vogelschutz zu tun.

👥🌱🐦Das Füttern hat natürlich auch positive Seiten und kann dem Individum helfen, den Winter besser zu überstehen. Wenn du also Vögel füttern möchtest, gibt es ein paar wichtige Dinge zu beachten:

1️⃣ Füttere nur bei dauerhaft geschlossener, hoher Schneedecke und gleichzeitigem Frost unter minus fünf Grad.🌨️🌡️

2️⃣ Achte auf Sauberkeit am Futterplatz und reinige ihn am besten täglich, um Krankheiten zu vermeiden.🏡🧽‼️

3️⃣ Wirf das Futter niemals auf den Boden, da es sich mit dem Vogelkot vermischen und zu tödlichen Krankheiten führen kann. Ein Futtersilo ist eine gute Option.🐾🥜

4️⃣. Vermeide das Füttern von Speiseresten, da sie Gewürze und Salz enthalten, die den Vögeln schaden.🍟🍿❌

5️⃣. Geeignetes Vogelfutter sind Sonnenblumenkerne, Hanf, Hirse, Getreidekörner, Fett-Kleie-Gemische, Haferflocken, Obst, Rosinen, Futterringe und Futterknödel (ohne Netz) und achtet bitte darauf, dass kein Rinderfett verwendet wird.🌻🌾🍇✅

Fütterst du im Winter Vögel? 🐦🥜

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Quellen:

➡️https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Voegel-richtig-fuettern,voegelfuettern100.html

➡️https://www.nationalgeographic.de/tiere/2023/11/pro-und-contra-sollte-man-voegel-im-winter-fuettern

➡️https://www.lbv.de/ratgeber/lebensraum-garten/voegel-fuettern/

➡️https://www.br.de/nachrichten/wissen/so-helfen-sie-voegeln-durch-den-winter-voegel-richtig-fuettern,RjCuTci

🚨📢🎪🦁❗️ SAVE THE DATE – ANIMALS UNITED GROßDEMO am 2. März 2024 in München – für einen TIERFREIEN ZIRKUS!

📢🎪❌🦁❗️ Auch im kommenden Frühjahr ziehen wir mit dir gemeinsam wieder geballt auf die Straßen Münchens, für einen #CircusOHNE!

💔🎪🦁 Obwohl mittlerweile jede:r um das Leid jener (Wild-)Tiere wissen dürfte, welche sich in den Manegen vieler Zirkus-Unternehmen unfreiwillig zum „Clown“ machen müssen, um Zirkusbetreibenden Applaus und klingelnde Kassen einzuspielen und einen Hauch von „Exotik“ zu versprühen, billigen die deutsche Gesetzgebung sowie ignorante Tierleidbeklatschende noch immer den quälerischen und erniedrigenden Dressur-Wahnsinn in beschallten und ausgeleuchteten Zirkuszelten.

🎪👎 Das „Circus Krone“-Imperium, welches – als Europas größtes Zirkusunternehmen – in München residiert, mit „seinen“ zahlreichen manegen- und qualhaltungsgeschädigten Raubkatzen, Elefanten und vielen weiteren (Wild-)Tieren, die teils auch außerhalb der primären Show-Bereiche als „Publikumsmagnete“ herhalten müssen, bildet vor allem im bayerischen Raum das schockierende Parade-Bild eines tierausbeutenden, reisenden und gestrigen Entertainment-Konzepts, das seiner *Krone* nicht würdig ist.

🎪👍 Alternative Zirkuskonzepte, wie etwa das des „Circus Roncalli“ mit seinen imposanten Hologrammen, haben längst bewiesen, dass wahre zirzensische Unterhaltungskunst tierleidfrei geschaffen und geschätzt wird, ohne dabei an traditionellem Wert und Anspruch einzubüßen.

🚨❗️SAVE THE DATE:

Mit dir gemeinsam fordern wir – ANIMALS UNITED e.V. – einen TIERFREIEN ZIRKUS – und halten am Samstag, den 2. März 2024, im Schulterschluss mit Tierrechts-/Tierschutzgrößen wie PETA Deutschland e.V., VIER PFOTEN, VGT – VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN, Sandy P. Peng, UAnimals und dem Tierschutzverein München e.V., ab 12:00 Uhr eine Großdemonstration mit Start am Münchner Stachus ab, um ein lautstarkes, geballtes und unübersehbares Zeichen gegen Manegen- und Dressurqual zu setzen. Eindrückliche Redebeiträge werden unserer Message dabei dezidierten Nachdruck verleihen. Im Demo-Verlauf werden wir wieder direkt bei „Circus Krone“ eine Zwischenkundgebung abhalten und Tiermasken sowie Protest-Schilder tragen.

🤗 Gerne kannst auch du kreativ werden und deinen Demo-Auftritt nach Lust und Laune auffällig bunt und ganz individuell gestalten, wenn du möchtest.

☝️🎪❌🦁❗️TIERQUÄLEREI HAT KEINEN UNTERHALTUNGSWERT!

🙌📢 Sei am Samstag – 02.03.2024 – ab 12:00 Uhr Teil unseres großen Demo-Verbundes und starte mit uns gemeinsam vom Stachus aus in die öffentlichen Kundgebungs-Einheiten – für einen tierfreien Zirkus und für Tierrechte. DENN MITLEID IST ZU WENIG!

➡️➡️➡️ HIER geht’s direkt zum Facebook-Event: 👉 https://www.facebook.com/events/3621468118081189

(Etwaige Anpassungen/Ergänzungen das Demo-Programm betreffend, werden dir laufend im Facebook-Event angezeigt)

📢🎪🦁❗➡️ Hier ein kleiner Vorgeschmack dessen, was dich erwartet:

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Wir freuen uns auf dich! 🤗

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☝❗️🦔 ACHTUNG Todesfalle! – Warum du (gelbe) Müllsäcke nicht draußen verwahren solltest

☝🦔 Bergen sie Essenreste oder andere Substanzen, welche für Tier- bzw. Igelnasen attraktive Gerüche absondern, können im Außenbereich abgestellte Mülltüten- bzw. Säcke schnell zur Todesfalle für Kleinsäuger und andere hungrige Tiere werden…

➡ Insbesondere der „Gelbe Sack“, welcher vornehmlich für die Entsorgung von Wertsoffen wie u.a. Joghurtbechern, Dosen und weiterer oft noch mit Speiseresten behafteter Verpackungsmaterialien Verwendung findet – und terminiert eingesammelt wird, steht in Verdacht, bei falscher nächtlicher Verwahrung nicht selten zum blassgelben Igelfriedhof zu werden.

🦔 In winterlicher Vorahnung vom Hunger getrieben, lassen sich Kleinsäuger wie die dämmerungs- bzw. nachtaktiven Igel von ihrer feinen Nase beinahe überall hinleiten, wo es verführerisch duftet – in ihrem Fresseifer machen die kleinen Stachelträger, die sich dieser Tage bzw. Nächte ordentlich Reserven für den bevorstehenden Winterschlaf anfuttern müssen, meist auch vor herumstehenden Müllsäcken nicht Halt, und ebnen sich ihren Weg in die verhängnisvolle Plastikhülle – auch wenn diese oft ungeahnte Gefahren birgt. Schnell wird der „Gelbe Sack“ da zum Todessack:

❗️Einmal hineingeschlupft, können sich die Tiere an scharfkantigen Verpackungen verletzen, mit dem Köpfchen in Bechern oder anderen Behältnissen stecken bleiben oder sich anderweitig verfangen. Im schlimmsten Fall landen die „eingetüteten“ Stachelfreunde oder andere hungrige Kleinsäuger samt Sack am Folgemorgen im Müllwagen, in welchem sie meist unentdeckt gen Tod fahren.

☝🦔 So schützt du Igel & Co vor der Müllsackfalle:

Damit Tiere wie Igel gar nicht erst zum Tütenopfer werden, solltest du die wertstoffgefüllte Gefahr im besten Fall gar nicht erst in deren Reichweite verwahren – also insbesondere nachts weder im Garten noch vor deiner Haustür belassen. Auch das feste Verzurren und Aufhängen der abzuholenden Gelben Säcke an einem Gartenzaun o.ä. kann die Gefahr grundsätzlich schmälern. Da sich bspw. hungrige Igel beim Versuch, diese doch irgendwie zu erreichen, lebensbedrohlich in einem ungünstig beschaffenen Zaun o.ä. verfangen könnten, solltest du allerdings lieber auf Nummer Sicher gehen, und deine (gelben) Säcke erst unmittelbar zum Abholtermin in der Früh nach draußen befördern – oder diese in einer entsprechenden Tonne verwahren.

☝🗑🌳 Grundsätzlich gilt: Müll aller Art hat in der Natur und im Garten nichts verloren – weder lose noch (gelb) eingetütet!

🦔💔 Das vermehrte Interesse der Igel an speiseresthaltigem Müll dürfte auch aus jenem Hunger resultieren, mit welchem sich die Tiere – infolge von stetem Insekten- und damit Nahrungsschwund – zusehends konfrontiert sehen – Wie du hier artgerechte Abhilfe leisten kannst, erklären dir regionale wie zentrale Igelfachstellen: 👉 Pro Igel | Verein für integrierten Naturschutz Deutschland e. V. (pro-igel.de)

☝🍂 Keine Mähroboter, keine Kantenschneider, keine Laubbläser – Mehr Laub- und Reisig(-Haufen) braucht der Garten! 👉https://www.facebook.com/AnimalsUnited.eV/posts/717897827048441

➡️ Welche potenziellen Gefahrenquellen du in deinem Garten sonst noch entschärfen solltest, um (Wild-)Tiere wie Igel ganzjährig zu schützen, erfährst du z.B. hier: 👉 Todesfalle Gelber Sack: Tödliche Falle für Igel – [GEO]

❓🦔 Hast du schonmal einen Igel oder ein anderes Tier in einem Müllsack vorgefunden oder dabei beobachtet, wie es sich an einem solchen zuschaffen gemacht hat?

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☝️🍄🦌 Tierische Waldbewohner bitten um Rücksicht bei der Pilzsuche

🍂🍄 Die Pilzsaison hat längst begonnen – unsere zunehmend herbstlichen Wälder locken mit Steinpilzen, Maronen-Röhrlingen, Pfifferlingen & Co…

😮 Warst du in diesem Jahr schon in den Schwammerln? Wenn ja, ist es dir sicher aufgefallen: Vor allem der ungenießbare Gallenröhrling/Bitterling schießt in diesem Spätsommer/Herbst vielerorts geradezu inflationär zwischen Laub und Moos empor und verrät meist erst bei näherer Betrachtung, dass er kein delikater Steinpilz, sondern dessen gaumenbeleidigender Doppelgänger ist – für viele Pilzfreund:innen eine buchstäblich *bittere* Enttäuschung^^

☝️🧺🦌 Was dir stets bewusst sein sollte, wenn du mit Korb, Jutebeutel und Taschenmesser auf Pilzpirsch gehst, ist, dass du mit dem Betreten des Waldes und seinem moosigen Untergrund auch das Zuhause und damit den grünen „Wohnzimmer-Teppich“ vieler Wildtiere betrittst.

☝️🦌 Pilzsammelnde wie Waldbesuchende können Wildtiere in Angst versetzen, wenn diese ein inadäquates Verhalten an den Tag legen. Wenn aufgeschreckte Wildtiere wie etwa Rehe die Flucht ergreifen, kann dies für die Tiere – je nach Intensität und Distanz – sehr kräftezehrend sein. I.d.R. nehmen tierische Waldbewohner unkalkulierbare Störfaktoren aller Art als potenzielle Bedrohung wahr, welcher sie meist entgehen wollen, indem sie mitunter unter hohem Energieaufwand Reißaus nehmen. Grundsätzlich sollten Waldbesuchende ihre Streifzüge zudem möglichst vegetations- und insektenschonend gestalten.

☝️🦌🦊🐇 Um Fuchs, Reh, Haubenmeise und Wildkaninchen während deiner Pilzsuche nicht unnötig zu stören, solltest du einige Regeln beherzigen:

☝️ Dämmerzeit ist Futterzeit: Im Schutze der Dunkelheit wagen sich viele Waldbewohner aus ihren Verstecken und gehen auf Futtersuche.

☝️ Waldwege statt Unterholz: Um Wildtiere bei deiner Pilzsuche nicht unnötig zu stören und die Vegetation zu schonen, solltest du dich bei deinen Sammel-Routen weitestgehend auf Waldränder und Waldwege beschränken und die Waldmitte nicht als primäres Ziel ansteuern.

☝️ Der Wald ist „partyfreie“ Zone: Auch wenn viele waldbewohnende Wildtiere sich nicht unbedingt an angeregten Spaziergangs-Konversationen stören, sollten diese nicht in lärmenden Szenarien ausarten. Um Wildtiere – insbesondere zur strapaziösen Winterzeit – nicht aufzuscheuchen, solltest du dich im Wald tendenziell eher ruhig verhalten.

☝️ Hunde besser an die Leine: Sollte dein Vierbeiner dich bei deiner Pilzsuche begleiten, bietet es sich, insbesondere mit Blick auf die Brut- und Setzzeit an, diesen präventiv an der Leine zu führen. Grundsätzlich ist bei Waldbesuchen mit Hund – ob mit Leine oder nicht – ein vorausschauendes Agieren sowie ein Durchqueren auf Waldwegen ratsam.

☝️ Nimm nur mit, was du kennst und verwertest: Auch für viele größere und kleinere Waldbewohner sind Pilze schmackhafte und beliebte Futter-Quellen. Die „Handstraußregel“ besagt, dass Speisepilze in geringen Mengen für den Eigenbedarf gesammelt werden dürfen (Gilt auch für Blätter und Beeren). Sammle und nimm nur mit, was du einwandfrei als Speisepilz identifizieren kannst und auch verwertest. Entnimm Speisepilze artspezifisch (myzel-)schonend dem Waldboden und lass den Tieren und der Natur genug übrig.

☝️ Nimm deinen Müll mit: Hinterlasse keinen Unrat im Wald! Müll wie Verpackungen und Flaschen etc. haben in der Natur nichts verloren und werden schnell zur tödlichen Falle für Wildtiere.

🍂🍄 Genieße den goldenen Herbst mit all seinen geschmacklichen und optischen Vorzügen umsichtig – Nimm bitte Rücksicht auf Tier und Natur, wenn du in den Wald und in die Pilze gehst 🙏

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🍄🧺❓ Warst du in diesem Jahr schon auf Pilzpirsch?

Quellen:

➡️ Bitte nicht stören: Beim Pilze sammeln Rücksicht auf Wildtiere nehmen | proplanta.de

➡️ Regeln im Wald: Das sollten Sie beachten | FOCUS.de

🔝🐘 Meilenstein gegen Trophäenjagd erreicht – ✍️ Unterschreibe JETZT die Petition!

☝🐘 #SchützenStattSchiessen – dies fordern wir, gemeinsam mit „Pro Wildlife e.V.“, weiteren Tierrechts- und Tierschutzorganisationen und vielen hochkarätigen Forschenden und Prominenten in einem gegen den Jagdtrophäenimport gerichteten Appell-Brief, welcher im Mai dieses Jahres an die Bundesumweltministerin Steffi Lemke, als politische Akteurin mit entsprechender Reglementierungs-Handhabe, versandt wurde – wir berichteten: 👉https://www.facebook.com/AnimalsUnited.eV/posts/pfbid02mzMF3dyo3JpXrU3AKubvSjMWs4BuarU1dMGpx37f51yZPa1Qn891csg7AsUaQYx1l

☝📩 Die eindringlichen, appellativen Zeilen des Offenen Briefes, welche in eine flankierende Petition eingebettet sind, bringen fordernd zum Ausdruck, was die Deutsche Regierung, in Ermangelung von Verbots-Regelungen, bislang gekonnt zu ignorieren scheint: „Jedes Jahr sterben weltweit zahlreiche Tierarten unwiederbringlich aus. Dieses menschengemachte globale Artensterben ist eine der größten, wenn nicht sogar die größte Krise unserer Zeit. Wir sind schockiert, dass Trophäenjäger*innen Eisbären, Elefanten, Nashörner, Löwen, Leoparden und Tiere vieler weiterer bedrohter und geschützter Arten, um deren Überleben Ranger*innen und Artenschutzorganisationen Tag für Tag kämpfen, noch immer abschießen und ihre Trophäen als blutiges Souvenir nach Deutschland einführen dürfen…“

🤯 Hättest du gedacht, dass Deutschland – nach den USA – zweitgrößter Importeur von Jagdtrophäen und damit EU-weiter „Spitzenreiter“ ist? Das ist – nicht nur angesichts der akuten global-ökologischen Labilität – hochgradig beschämend! Zudem zerschlagen die auf vornehmlich „kapitale“ und „schmucke“ männliche Tiere fokussierten trophäenjadlichen Aktivitäten ganze Populationsstrukturen – das ist skandalös und inakzeptabel!

☝️🐘❗️ Gemeinsam mit zahlreichen Mitwirkenden fordern wir die Bundesregierung daher auf, ihrer angeblichen „Pionier-Rolle“ hinsichtlich des Tier- und Artenschutzes konsequent und adäquat gerecht zu werden, den ethisch verwerflichen schutzunterminierenden und tiermordenden Trophäenkult nicht weiter zu unterstützen – und resultierend einen sofortigen Jagdtrophäenimport-Stopp nebst eines Jagdreisen-Verkaufsverbotes zu verhängen!

🔝🐘 Meilenstein gegen Trophäenjagd erreicht:

Über 75.000 Menschen haben sich binnen weniger Monate mit der Unterzeichnung der briefbegleitenden Petition für ein entsprechendes Verbot ausgesprochen und fordern: „Frau Bundesministerin, stoppen Sie Jagdtrophäenimporte!“ ➡️ Mehr dazu erfährst du in der u.a. durch uns unterstützen, jüngst publizierten Pressemitteilung, welche diesen erfreulichen „breiten Widerstand gegen Trophäenjagd“ aufgreift: 👉 Breiter Widerstand gegen Trophäenjagd – Was nun, Frau Lemke? • Pro Wildlife

🙌🔝🐘 Mit DEINER HILFE zum nächsten Meilenstein für die (artengeschützten) Tiere:

Nimm mit uns gemeinsam die politischen Akteur:innen in die Verantwortung und fordere ein Jagdtrophäenimportverbot – ✍️ Unterschriebe JETZT die Petition: ➡️ Petition · Frau Bundesministerin, stoppen Sie Jagdtrophäenimporte! · Change.org

🔄 Poste #SchützenStattSchiessen und motiviere deine Social Media-Community dazu, die verbotsfordernde Petition ebenfalls zu unterzeichnen und zu streuen – für ein zeitnahes Jagdtrophäenimportverbot & FÜR TIERRECHTE. DENN MITLEID IST ZU WENIG!

🗣 Bitte weitersagen, teilen, verbreiten!

☝️❌❗️ Tierquälerei ist kein „Urlaubs-Spaß“!

😎☀️ Wohin zieht es dich diesen Sommer?

Viele Urlauber:innen möchten die Exotik ihres Reisezieles hautnah erleben, wenn sie ihrem tristen Alltag entfliehen. Neben kulinarischen Raffinessen, monomentalen Bauwerken, „sonne satt“ und weißen Stränden locken viele Länder zudem mit „tierischen Attraktionen“…

💔🐍🐘🐎🐅🐬 Da werden beispielsweise Reisenden junge Äffchen, Schlangen oder Papageien auf den Arm gesetzt, gezäumte Esel, Elefanten und Kamele als Tourist:innen-Taxis missbraucht, Wale zu absurden Kunststückchen genötigt, Pferde vor geschmückte Kutschen gespannt, Tiger als „Selfie-Modell“ misshandelt und Delfine zu unfreiwilligen „Schwimm-Partnern“. Tiermärkte offerieren zudem ungeniert alles, was das jeweilige Land an „Heimt“tieren, „Nutz“tieren und Urwaldbewohnern zu bieten hat. Was für viele Reisebegeisterte zum perfekten Urlaubsprogramm gehört, ist für die Tiere in aller Regel mit lebenslangen Qualen verbunden.

💔🐒 Bei den zu Tourist:innen-„Attraktionen“ degradierten, meist besonders zahm anmutenden (Wild-)Tieren – darunter auch oft bedrohte Arten – handelt es sich überwiegend um sogenannte Wildfänge, welche bereits im frühesten Kindesalter ihren Lebensräumen und Familien entrissen wurden, um ein niemals endendes Martyrium von Gewalt-Dressur, Qualhaltung und Erniedrigung über sich ergehen zu lassen: „Affen und andere Wildtiere werden oft als Jungtiere gefangen, ihre Mütter getötet. Viele Elefanten und Delfine stammen ebenfalls aus der freien Wildbahn, weil sie sich in Gefangenschaft nicht oder nur schwer fortpflanzen.“Um sie gänzlich wehrlos zu machen, werden die hilflosen Geschöpfe oft ihrer naturgegebenen Abwehr- und Verteidigungswaffen beraubt: So werden etwa Raubtieren Eckzähne und Klauen herausgerissen, was mit einem unerträglichen und chronifizierenden Schmerzerleben einhergeht. Viele wehrhafte Tiere werden unter „Drogen“ gesetzt, damit sie parieren: Die Gabe von chemischen Beruhigungsmitteln macht insbesondere Raubkatzen, Bären und Affen gefügig für absurde Touristen-Bespaßungen. Ihre Seelen werden gebrochen – für den Profit.

💔🐬 „Badespaß“ mit Delfinen – unendlicher Leidensdruck für die Tiere:

Viele touristisch ausgerichtete Vergnügungsparks bieten – neben weiteren „Tierleid-Attraktionen“ – „Schwimmerlebnisse“ mit Delfinen an. Dabei dürfen Parkbesuchende zu den Tieren ins knapp bemessene Becken steigen, diese betatschen, sich von ihnen durch das Wasser ziehen – und mit ihnen fotografieren lassen. Erzwungene Interaktionen mit Menschen gehen für Wildtiere wie Delfine ausnahmslos mit Stress und Leid einher und fördern zudem beidseitige Krankheitsübertragungen. Nicht nur, wenn der Delfinarienbestand Wildfänge aufweist – grundsätzlich ist eine Gefangenhaltung von derart komplexen, agilen und intelligenten Geschöpfen als massive Tierquälerei zu werten!

☝️❌❗️TIERQUÄLEREI IST KEIN „URLAUBS-SPAß“!

Ob „wasserspeiende“ Wale, „fotogene“ Tiger, gesattelte Esel, „Küsschen gebende“ Delfine, kutschenziehende Pferde oder „zahme“ Schlangen: „Attraktionen“, welche mit (interaktionellem) Direktkontakt zwischen Mensch und Tier einhergehen, basieren in aller Regel auf unsäglichem Leid und müssen konsequent boykottiert werden! Andere Länder, andere Sitten? Auch wenn ein unbedarfter Umgang mit (Wild-)Tieren mancherorts kulturell verankert bzw. geduldet sein mag – niemals ist dies eine Legitimation, von derartigen Urlaubs-Angeboten Gebrauch zu machen!

➡️ Wenn du die Flora und Fauna deines Reisezieles kennenlernen möchtest, dann unternimm bspw. ausgedehnte Spaziergänge bzw. Wanderungen durch dessen Landschaften oder geh‘ eine Runde schnorcheln. Wahre dabei – auch um deiner eigenen Sicherheit Willen – immer den gebührenden Respekt vor allen Lebensformen: beobachten, ja – anfassen, nein.

☝️❗️ Du bleibst diesen Sommer daheim? Auch hierzulande solltest du selbstverständlich auf „tierische Attraktionen“ wie etwa Zoo- oder Zirkusbesuche verzichten. Ob nah oder fern: überall ist das Tierleid in derartigen Genres allgegenwärtig.

☝️❗️Tiere sind keine Bespaßungsobjekte! NIEMALS & NIRGENDWO!

☝️🐚🪸 Warum du im Urlaub außerdem vor allem Eindrücke sammeln solltest, statt Muscheln, erklären wir dir HIER: 👉 https://www.facebook.com/AnimalsUnited.eV/posts/688493499988874

Quellen:

➡️ Tierquälerei im Ausland: Diese „Attraktionen“ sollte man als Tourist auf Reisen meiden – DER SPIEGEL

➡️ Urlaub: Warum Sie Attraktionen mit Tieren meiden sollten – Tierquälerei im europäischen Ausland (rnd.de)

📢🦁❗️SEI DABEI! Unsere Demo beim Circus Krone in Memmingen am 22.08.2023

🎪 Mit dem „größten reisenden Zirkuszelt der Gegenwart“ gastiert der Circus Krone vom 22. bis 27. August am Adenauerring in Memmingen. Neben zahlreichen Artist:innen und Clowns aus aller Welt, werden „traditionell“ vor allem dressierte Raubkatzen und Pferde das Programm der hochtrabend betitelten Show „Mandana – Circuskunst neu geträumt“ füllen – wobei das Gastspiel für Letztere alles andere als „traumhaft“ werden dürfte.

„Im Mittelpunkt (…) stehen die Tiere – die wahren Stars in der Manege. Bildschöne Hengste, majestätische Löwen und kraftvolle Tiger geben sich ein beeindruckendes Stelldichein und zeigen ihre ganze Pracht bei erlesenen Freiheitsdressuren und einer kunstvollen Hohen Schule, vorgeführt von der Circusdirektorin Jana Mandana Lacey-Krone.“ – verspricht der Circus, welcher stoisch an seiner antiquierten Einstellung festhält und fühlende Lebewesen weiterhin nahezu unbehelligt zur Applaus-Generierung in die Manege treibt. Eine Unterhaltungs-Institution, die ihrer „Krone“ nicht würdig ist und offensichtlich fürchtet, sich einen Zacken aus selbiger zu brechen, wenn sie den dezidierten Forderungen Tierschützender und zahlloser Bürger:innen Folge leistet – und Tierleid endlich und gänzlich aus ihrem Show-Konzept verbannt.

🦁❌🎪 Was „Krone“ offensichtlich nicht verstehen bzw. akzeptieren will: TIERE SIND KEINE UNTERHALTUNGSOBJEKTE – sondern leidensfähige Lebewesen mit Recht auf Selbstbestimmtheit, derer man sich nicht einfach bemächtigen, und mit knallender Dressur-Peitsche seinen eigenen profitgeleiteten Willen aufzwingen kann und darf! Was „Krone“ hier als „Circuskunst“ euphemisiert, ist nichts anderes als zirzensische Entwürdigung und Degradierung von fühlenden Geschöpfen zu devoten, Männchen machenden und podestspringenden Manegen-Sklaven!

👑❌ Um den Circus dahingehend zu „entkrönen“, werden wir, im Schulterschluss mit dem PETA Streetteam Memmingen, Showbesuchenden und Passant:innen pünktlich zum Gastspiel-Auftakt – am 22.08.23 ab 14:00 Uhr am Adenauerring in Memmingen – im Rahmen einer Demo zu verstehen geben, dass Tierquälerei nicht mit Applaus honoriert werden darf – sondern ausgebuht gehört!

📢🦁🙌 SEI DABEI! Für einen #CircusOHNE ➡️ HIER geht’s direkt zur Veranstaltung: 👉https://www.facebook.com/events/1735267076934130

Wir freuen uns auf dich : )

🗣 Bitte weitersagen!

Quelle:

➡️ Circus Krone Memmingen: Zirkus-Show – Das ist das Programm, alle Infos zu Termin, Tickets und Preis – Nachrichten aus Memmingen – Allgäuer Zeitung (allgaeuer-zeitung.de)

🦌❌❗️ Jäger ersticht und ertränkt angeschossenen Hirsch – Schluss mit der Hobbyjagd!

Ein aktuell in den Medien kursierendes höchstschockierendes Video offenbart Grausames:

Ein Jäger steigt zu einem sich unter Todesangst in einem Gartenteich befindlichen Rothirsch ins Wasser, fixiert diesen, indem er dessen Rücken besteigt und dessen Geweih ergreift, zückt ein Messer und sticht in dessen unteren Hals/Schulterbereich ein. Das panische, verletzte Tier hatte zuvor noch versucht, dem Teich zu entfliehen – war aber an der glatten Teichfolie und bedrohlich bellenden „Jagd“hunden gescheitert. Während sich das Wasser zusehends rot färbt und das um sein Leben ringende Tier sich immer wieder aufbäumt und geschwächt und schmerzverzehrt taumelnd durch den Teich schleppt, sticht der Jäger nach und drückt letztlich dessen Kopf unter Wasser, um es zu ertränken. Der junge Hirsch erleidet Höllenqualen.

➡️ Medienberichten zufolge sei das Schreckensvideo am 8. Januar bei Lübben im Spreewald entstanden, und anschließend via WhatsApp viral gegangen: ❗️WARNUNG❗️ Sehr verstörende Bilder! 👉 Video sorgt für Aufsehen: Jäger sticht auf verletzten Hirsch in Teich ein | STERN.de

Im Rahmen einer Drückjagd sei der Junghirsch mittels eines „Hinterlaufschusses“ schwer verletzt worden, habe bei der Nachsuche panisch die Flucht ergriffen und sich dann im Schwimmteich des Jagdpächters wiedergefunden. Der hinzugerufene Schweißhundeführer, der das Tier letztlich erstach und ertränkte, beteure, dass er von einem erlösenden Schuss mitten in dem bebauten Gebiet voller Schaulustiger aus sicherheitstechnischen Gründen habe absehen müssen, und sich daher zum Einsatz seines „Abfangmessers“ entschieden habe, welches er mehrmals in das panische Tier rammte. Der Anwalt des Schweißhundeführers behaupte, sein Mandant habe das Tier „waidgerecht und legal durch Einstechen hinter das Schulterblatt erlöst“ – auf den dokumentierenden Aufnahmen wirkt der Messereinsatz stümperhaft und unpräzise. Trotz mehrerer, offensichtlich falsch platzierter Stiche musste der Hirsch einen minutenlangen, unvorstellbaren Todeskampf durchleben, der erst mit dem qualvollen Ertränken im blutrot gefärbten Teich beendet wurde. Sich bei seinem Gemetzel von einer Kollegin filmen lassen habe der Jäger, um „seinen Einsatz zu dokumentieren“, welcher, laut dessen Rechtsbeistand, wenn auch „unter äußerst ungünstigen Umständen im Gartenteich“ erfolgt, „unvermeidbar“ gewesen sei. Die rechtliche Aufarbeitung des Falles sei bereits in vollem Gange.

👉 Drastisches Video: Jäger schlitzt Hirsch in Gartenteich die Kehle auf | Nordkurier.de

👉 Hirsch wird bei Hobby-Jagd wundgeschossen und im Gartenteich brutal abgestochen (wildbeimwild.com)

❌ Dass ein derart qualvoller und langwieriger Tötungsprozess, wie von dem Anwalt des Jägers konstatiert, mit der vielgerühmten und begrifflich manipulativen „Waidgerechtigkeit“ konform gehen soll, lässt tief in jene jagdlichen, blutigen Abgründe blicken, die der Öffentlichkeit in der Regel verborgen bleiben.

➡️ Schon im Januar vergangenen Jahres gewährte ein zutiefst schockierendes, publik gewordenes Video einen ungeschönten Blick auf den grausamen und sadistischen Messereinsatz eines Jägers gegen ein wehrloses Tier – wir berichteten: 👉https://www.facebook.com/AnimalsUn…/posts/4916110645077017

Insbesondere die Hobbyjagd, die vielen meist minderausgebildeten Lodenträger:innen als munitionierte „Freizeitbeschäftigung“ dient, ist in ihrer Ausführung nicht selten von Dilettantismus geprägt und bringt u.a. vermehrt fehlerhafte Schüsse und schwerverletzte (Wild-)Tiere hervor, die – wenn überhaupt – nachgesucht, nachgeschossen, oder, wie im Fall des aktuellen Teichtodes, „nachgestochen“ werden – oder aber unentdeckt an ihren schweren Schussverletzungen qualvoll zugrunde gehen oder verhungern. 👉https://animalsunited.de/…/2023/01/Jagdmythen.pdf…

📢❌❗️#MordIstKeinHobby!

Erst am vergangenen Sonntag, den 15.01.23, haben wir – gemeinsam mit vielen engagierten Aktivist:innen – vor den Toren der „JAGEN UND FISCHEN“- Messe eine 70 Personen lange PROTEST LINE gebildet, um gegen das leidbringende und tödliche Treiben in Wald, Flur und am Gewässer zu demonstrieren.

➡️ HIER findest du unseren Aktions-Nachbericht : 👉https://www.facebook.com/AnimalsUnited.eV/posts/554380596733499

Wir gedenken des unschuldigen Tieres, welches durch Jägerhand schwer verletzt, und anschließend auf bestialische Weise getötet wurde.

R.I.P. 🖤