
Weihnachten – Fest der Liebe?

Für viele Menschen ist Weihnachten das Fest der Liebe, für die meisten Tiere nicht. Denn zur Weihnachtszeit werden besonders viele Tiere getötet und gegessen. Die Kluft zwischen den Werten und dem Selbstverständnis der Menschen einerseits und der Grausamkeit in den Tierfabriken, die direkt mit den Tier”produkten” auf den Tellern zusammenhängt, andererseits, ist wohl selten so groß, wie beim Festtagsessen an Heiligabend und den Weihnachtsfeiertagen.

Hier zeigt sich besonders deutlich das sogenannte Fleisch-Paradox. Dieses beschreibt genau diese Kluft zwischen dem Mitgefühl für Tiere und der Lust nach Fleisch, das logischerweise von getöteten Tieren stammt. “Gelöst” wird dieser unbequeme innere Konflikt unter anderem damit, dass Tieren die Leidensfähigkeit, geistige Fähigkeiten oder die Ähnlichkeit zum Menschen abgesprochen wird. An Weihnachten aber wird das Tier noch zusätzlich zum “Festtagsbraten”, der bei vielen fester Bestandteil einer Tradition ist. An das Tier als fühlendes und lebensbejahendes Lebewesen denken die wenigsten.

Bei einigen wird an Weihnachten vermutlich auch ein besonders teures und “gutes” Stück Fleisch auf den Teller kommen. Das Tier dafür habe – so die Kollektiv-Annahme – glücklich gelebt und beim Sterben nicht gelitten. Sie bringen also Werte und dazu konträr stehendes Handeln in Einklang, indem sie an eine überwiegend realitätsferne Wunschvorstellung glauben. Wer dann auch dieses vermeintlich “gute” Fleisch ablehnt, kann mit unerfreuten Reaktionen seitens der Mitfeiernden rechnen. Nicht die Grausamkeit gegenüber Tieren wird dann als unweihnachtlich empfunden, sondern etwa die Störung des Familienfriedens.

Bitte mach Weihnachten dieses und jedes Jahr zu einem Fest echter Liebe für alle, auch für Tiere. Du möchtest auf deinen Braten dennoch nicht verzichten? Hier findest du drei einfache Rezepte für vegane Weihnachtsbraten.
Veganer Braten: 3 einfache Rezepte „Braten“- Alternativen – Utopia.de
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Quelle: Was ist das „Fleisch-Paradox“? Bedeutung, Definition – Bedeutung Online

Leben schenken – Tiere bei ihren Liebsten lassen
Du verbringst Weihnachten mit deinen Liebsten? Dann kannst du dir sicher vorstellen, wie gerne dies auch jene Tiere tun würden, welche systemisch gequält und getötet werden, um als „Festtagsmahl“ zu enden.
Vor allem Gänse und Karpfen zählen jedes Jahr aufs Neue zu den primären „fleischliefernden“ Weihnachts-Opfern.
Wusstest du, dass Gänse sehr gesellig sind und mit ihren Liebsten gerne um die Wette schnattern? Für die Kommunikation mit ihrer Familie und ihren Freunden steht ihnen ein großes Repertoire an unterschiedlichen Lauten zur Verfügung, das weit über das allbekannte Schnattern hinaus geht. In der Brut- und Aufzuchtphase tummeln sich Gänse gerne in kleinen, familiären Grüppchen, welche das männliche Tier, den „Ganter“, weibliche Tiere und natürlich ihre Kinder, die „Gössel“, zählen. Beim gemeinsamen Plantschen, Baden und der eifrigen Gefiederpflege stärken die Wasservögel ihre sozialen Bande. Gänse fühlen sich im Kreise ihrer Lieben pudelwohl und genießen die vertraute Ansprache und Körpernähe in vollen Zügen. Ihren Partnern halten sie ein Leben lang die Treue.
In konventionellen Haltungsformen „verstummen“ die sonst so schnatterfreudigen Tiere meist, da ihnen jegliche Lebensfreude und Lebensqualität verwehrt wird. Ihr kurzes Dasein ist geprägt von Entbehrung, körperlichen Gebrechen, unermesslichem Leid und Zwang. Um ein liebevolles Beisammensein mit Familienmitgliedern oder und die natürliche Aufzucht von Abkömmlingen werden Gänse in gängigen Haltungssystemen in aller Regel gänzlich betrogen.
Gänse • Albert Schweitzer Stiftung (albert-schweitzer-stiftung.de)
Viele Menschen wissen nicht um die arttypischen wie charakterlichen Vorzüge und die soziale Komplexität der wundervollen Wasservögel – und tun diese schlicht als wohlschmeckende „Weihnachtsgänse“ ab.
Mehr über das universelle Leid der „Weihnachtsgänse“ erfährst du HIER:
https://www.facebook.com/AnimalsUnited.eV/posts/482036660634560
Hättest du gedacht, dass Fische wie Karpfen Körperkontakt mit Artgenossen schätzen und diesen teilweise sogar aktiv suchen? Auch Fische präferieren gesellige Runden und kommunizieren über die unterschiedlichsten Laute miteinander. Zudem nehmen sie emotionale Regungen wie Angst und Freude teils bewusst wahr und reagieren dementsprechend mit physischen Veränderungen. Sie sind in der Lage, ihre Artgenossen zu unterscheiden, mit ihnen zu interagieren und diese sogar individuell zu erkennen, was die Basis für sozial-komplexe Fertigkeiten bildet. Dass Fische schmerzempfindungs- und leidensfähig sind, kann längst nicht mehr in Abrede gestellt werden.
„Blau“ oder gebraten landen zahllose Karpfen zu Weihnachten und/oder Silvester auf den Tellern. Die Tiere, welche im Normalfall ein stolzes Alter von 30 Jahren und mehr erreichen können, stammen meist aus riesigen Zuchtanlagen, in welchen ihre arttypischen Bedürfnisse missachtet werden. Haben sie erstmal das gewünschte Schlachtgewicht erreicht, droht ihnen ein grausamer Tod.
Fische: soziale und empfindsame Tiere • Albert Schweitzer Stiftung (albert-schweitzer-stiftung.de)
Weihnachtskarpfen kommen aus Bayern und Sachsen – FISCH & FANG (fischundfang.de)
Weil sie die Wassertiere und ihre Reaktionen weder hören noch deuten können, schenken viele Menschen Fischen keinerlei empathische Beachtung und degradieren sie zu emotions- und stimmlosen „Nahrungsmitteln“.

Tiere wie Gänse und Karpfen sind keine empfindungslosen Konsumgüter oder gar „Weihnachtsbraten“, deren einzige Bestimmung es ist, Festtafeln zu füllen! Sie schätzen ihr Leben, ihre Familien und ihre Freundschaften genau wie du und ich.


Drum: Schenke Leben, belasse Tiere bei ihren Liebsten – genieße VEGAN – nicht nur zu Weihnachten.
Tolle und unkomplizierte Rezepte für vegane Festtagsbraten findest z.B. du HIER:
Veganer Braten: 3 einfache Rezepte „Braten“- Alternativen – Utopia.de
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