Advents-Aktion: Unser Schaubild für ein TIERLEIDFREIES WEIHNACHTEN
Am vergangenen Mittwoch – 13.12.23 – waren wir, im Rahmen unserer diesjährigen Advents-Aktion, mit unserem Tierrechts-Stand am Münchner Odeonsplatz präsent, um mittels eines eindrücklichen Schaubildes auf jenes Tierleid aufmerksam zu machen, welches in der Vorweihnachtszeit, zu Heiligabend und darüber hinaus vielerorts allgegenwärtig ist.
So deckten wir unsere „Festtafel“ mit einem Fake-Gänsebraten, einem Glas „Milch“ und einem Schokonikolaus ein, um Passant:innen „kulinarische“ lebensfeindliche Grausamkeiten vor Augen zu führen, welche insbesondere zu Weihnachten zuhauf auf den Tellern landen und unreflektiert verspeist und zelebriert werden. Unseren „Weihnachtsbaum“ bestückten wir anschaulich mit gängigen „Geschenken“, wie sie in aller Regel offensichtliche und weniger offensichtliche Tierausbeutung enthalten bzw. mit sich bringen: U.a. in Geschenkfolie verpackte „Leder“-Schuhe sowie ein Plüschhund mit Kleintierkäfig dienten dabei als Sensibilisierungsobjekte und verdeutlichten Betrachtenden die ungeahnte wie erschreckende Bandbreite jenes Tierleids, das alljährlich unter Christbäumen landet. Beiliegende Schilder ergänzten unser Schaubild nachdrücklich und informierend. Auf unserem Info-Tisch boten wir zudem prägnante Aufklärung „To go“, die viele Abnehmer:innen fand. (Siehe Bild)
Mit dem Präsentieren unserer Kampagnenplakate setzten unsere Aktiven zusätzlich ein deutliches Zeichen gegen „weihnachtliche“ Tierausbeutung – unsere legendären und unübersehbaren ANTI-PELZ-Regenschirme schützen sie dabei zuverlässig vor Schmuddelwetter.
Unsere Aktiven berichten:
„Eingekesselt zwischen Tannenbaumverkauf und Schneeberg hatten wir einen überraschend zentralen Stellplatz. Generell waren die meisten Menschen, die auf uns zugegangen sind, schon für die Thematik sensibilisiert. Als wir uns mit Schildern auf die Straße gestellt haben, wurde deutlich, dass die ein oder andere Person uns nicht zufällig übersieht. Einige liefen pelztragend an uns vorbei und taten so, als würden sie uns nicht sehen. Scham? Auch begegneten wir Leuten, die eher auf Krawall gebürstet waren. Wir scheuten keine Diskussion, um fragwürdige und von Unkenntnis und Ignoranz zeugende Aussagen aufklärend und sachlich zu entkräften. Klar ist: Wir waren auf jeden Fall ein Hingucker und das Gesprächsthema vieler Passant:innen – und unsere Aktion demnach ein voller Erfolg! (Auch wenn es ohne Regen ein bisschen angenehmer gewesen wäre. Die ANTI-PELZ-Regenschirme waren aber unsere Retter in der Not :))“
Wir freuen uns, am vergangenen Mittwoch viele Infomaterialen verteilt und mit unserem Schaubild zahlreiche Passant:innen für ein tierleidfreies Weihnachten sensibilisiert bzw. erreicht zu haben – Denn Mitleid ist zu wenig!
Du hast Lust, mit uns gemeinsam für Tierrechte Schnee und Regen zu trotzen und unsere bundesweiten Aktionen ehrenamtlich zu unterstützen und zu bereichern? Dann schließe dich einer unserer Bestands-Aktionsgruppen an – oder baue deine eigene auf HIER geht’s direkt zur Registrierung: Aktionsgruppen – ANIMALS UNITED e.V.
Bitte weitersagen!
Mach‘ VIELE glücklich – schenke Tierschutz & Tierrechte
Hast du schon alle Weihnachtsgeschenke beisammen? Vielleicht möchtest du in diesem Jahr etwas schenken, das VIELE glücklich macht?
Mit unseren ANIMALS UNITED-Geschenk-Urkunden machst du nicht nur dem/der Beschenkten eine große Freude – der Urkunden-Gegenwert ermöglicht zudem vielen Tierschutz-Hunden ein gesundes und gesichertes Leben, und uns eine maximal öffentlichkeitswirksame und effektive Tierrechts-Arbeit:
Du hast dabei die Wahl zwischen sieben tollen Geschenkideen – je nach persönlicher Präferenz und Geldbeutel-Volumen:
Geschenk 1: Lebenswichtige Impfung für unsere Welpen im ungarischen Tierheim Gyula
Geschenk 2: Plakatdruck für einen tierfreien Zirkus
Mit dem Tragen und Verwenden unseres hochqualitativen, messagestarken und zeitlosen ANIMALS UNITED-Merch können Beschenkte ein klares und unmissverständliches Zeichen gegen Tierleid und für Tierrechte setzen. Mit dem Verteilen unserer Info-Materialien und dem Aufhängen unserer Kampagnen-Plakate lässt sich zudem effektiv und unkompliziert aufklären und sensibilisieren. Ob lässige Hoodies, praktische Taschen, ausdrucksstarke Aufkleber, coole Buttons oder prägnante Flyer: In unserem ANIMALS UNITED-Shop ist für jede:n was dabei!Shop – ANIMALS UNITED e.V.
Unser Geschenk-Tipp: Das ANIMALS UNITED ANTI-PELZ-Paket – Bestehend aus einem unserer aktuellen ANTI-PELZ-Plakate (freie Motivwahl) + 20 designgleichen Aufklärungsflyern, unserem legendären ANTI-PELZ-Regenschirm sowie zwei coolen ANTI-PELZ-Buttons: Anti-Pelz-Paket – ANIMALS UNITED e.V.
Mit einem Geschenk-Gutschein für unseren Tierrechts-Online-Shop können Beschenkte nach Herzenslust direkt losshoppen und sich ganz bequem ihre Merch-Favoriten bestellen. Den Gutschein-Wert kannst du individuell festlegen – und das Beste: 100% des Erlöses fließt in unsere Tierrechtsarbeit! Unsere ANIMALS UNITED Geschenk-Gutscheine erhältst du HIER:Shop – Gutscheine – ANIMALS UNITED e.V.
Mach‘ VIELE glücklich – Schenke Tierschutz & Tierrechte – auch dir selbst. Und das nicht nur zu Weihnachten.
Wir wünschen dir und deinen Lieben einen stimmungsvollen 3. Advent.
„GIVING TUESDAY“: HEUTE für Tierrechte shoppen – bei „DearGoods“
Der heutige „Giving Tuesday“ (28.11.2023) steht – als Gegenentwurf zum „Black Friday“ – ganz im Zeichen der Großzügigkeit und des Gebens. Ein perfekter Tag also, um Shopping-Freuden und Tierrechts-Support miteinander zu verbinden – und deinen Kleiderschrank mit ein paar modischen und nachhaltigen Lieblingsteilen zu bereichern und/oder deine Weihnachtsgeschenke-Liste abzuarbeiten.
Warum „Giving Tuesday“?
Vor allem in Amerika, vermehrt aber auch in Deutschland, ist der sogenannte „Black Friday“, welcher am 24.11.2023 stattfand, ein Tag des ungebremsten Massenkonsums.
Der „Giving Tuesday“ bildet hier die „Umkehrversion“, um den Fokus vom blinden Konsumrausch auf die Freuden des bewussten Gebens zu verschieben.
Shoppe HEUTE für Tierrechte:„DearGoods“ spendet 10% (!) der heutigen Tageseinnahmen ihrer insgesamt 10 Filialen bzw. Stores an uns: Zu finden 6x in München, 1x in Augsburg, 2x in Berlin und 1x in Mühldorf.
Das gespendete Geld fließt direkt in unsere Tierrechtsarbeit – So können wir noch mehr für die Tiere erreichen!
“DearGoods“-Mode ist zu 100% vegan, fair gehandelt, ökologisch hergestellt und kleidet dich nicht nur individuell und tierleidfrei, sondern überzeugt auch durch ihren positiven Einfluss auf die Umwelt.
Du suchst nach einem Weihnachtsgeschenk für deine Liebsten? Bei „DearGoods“ findest du außerdem viele hübsche Accessoires, die sich u.a. wunderbar zum Verschenken eignen.
Die 10% gelten übrigens auch für Gutscheine, welche du sowohl online als auch vor Ort erwerben kannst.
Wir danken „DearGoods“ von ganzem Herzen für die erneute Großzügigkeit – und wünschen dir viel Freude und Erfolg bei deiner heutigen DearGoods-Shopping-Tour!
Shoppe HEUTE für Tierrechte – bei „DearGoods“.
Bitte weitersagen!
– Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke!
Mit der nahenden Adventszeit füllen sich zusehends die Wunschzettel: Insbesondere Kinder gestalten diese oft mit der Hoffnung auf ein „tierisches Weihnachtsgeschenk“ – einen schleifentragenden Welpen, ein schnurrendes Kätzchen, ein süßes Kaninchen oder einen knuffigen Hamster…
In ihrer Funktion als großzügiges „Christkind“ scheuen viele Eltern weder Kosten noch Mühen, um ihren Kindern derartige, meist einer fixen Idee entsprungene Wünsche zu erfüllen – und blenden beim Blick in die vorfreudig strahlenden Augen ihrer Kleinen nicht selten aus, dass Tiere keine kurzlebigen „Konsumgüter“, sondern komplexe Lebewesen mit individuellen Bedürfnissen sind, derer man weit über den Weihnachtsabend hinaus höchst verantwortungsvoll begegnen und gerecht werden muss.
Ist die Schleife erstmal abgenommen und der weihnachtliche Zauber nebst anfänglicher Euphorie verflogen, ist auch der Gang ins nächste Tierheim meist schnell angetreten – insbesondere nach den Feiertagen sehen sich viele ohnehin überlastete deutsche Tierheime oft mit einer regelrechten Abgabeflut konfrontiert. Beginnt das „tierische Weihnachtsgeschenk“ nämlich „unbequem“ zu werden, weil es Aufmerksamkeit, einen sauberen Stall, regelmäßige Gassigänge oder tierärztliche Versorgung einfordert, einfach „mieft“, die neue Couch zerkratzt oder gar die Familien-Urlaubspläne „konterkariert“, sind es vor allem die Beschenkten, die dieser oft und schnell überdrüssig werden – und sich ihrer folglich entledigen wollen.
Wo „Haus“tiere aller Art aus einer Weihnachtslaune heraus angeschafft werden, mangelt es, aufgrund von falscher Beratung oder schlichtem Desinteresse, nicht selten an der nötigen, artspezifischen Haltungs- und Pflegekenntnis. Oft werden die „tierischen Geschenke“ über dubiose, vor allem dem illegalen Welpenhandel dienliche Online-Plattformen erworben, welche u.a. billige „Rassenware“ offerieren, die – vornehmlich im Ausland – unter skandalösen und grausamsten Bedingungen in Massen „produziert“ wird, um anschließend mutterlos, meist todkrank und mit gefälschten Papieren an abgelegenen Parkplätzen aus dem Kofferraum heraus verschachert zu werden. Statt „Welpenspaß“ unterm Weihnachtsbaum warten auf Käufer:innen derart qualvermehrter Tiere vor allem horrende Tierarztrechnungen, während die Welpen oft an ihren zuchtinduzierten Leiden elendig zu sterben drohen. Rund 292 Fälle von illegalem Handel mit mindestens 1230 betroffenen Tieren seien hierzulande allein im Jahr 2022 offiziell dokumentiert worden – „die Dunkelziffer dürfte aber weitaus höher liegen.“ Auch der Kleintier- bzw. Exoten-Bezug aus dem Zoofachhandel ist unweigerlich und grundsätzlich mit der Förderung perfider tierleiderzeugender Zucht- und Handelsstrukturen verbunden – und geht zudem oft mit defizitärer da meist primär verkaufsdienlicher Beratung hinsichtlich „artgerechter“ Pflege und Haltung einher. Ebenso sollte während des Weihnachtstrubels von der Aufnahme eines Tierheim-Tieres möglichst abgesehen werden – dass die Eingewöhnung in ein neues Zuhause immer mit der nötigen Ruhe und Achtsamkeit vonstatten gehen sollte, ist selbsterklärend.
Tiere, die unterm Weihnachtsbaum landen, sind/werden oft unglückliche Tiere. Die Anschaffung eines Lebewesens bedarf ausnahmslos reiflicher Überlegungen und langfristiger Entscheidungen, wie sie nicht zwischen Weihnachtskugeln und Lametta getroffen werden können und sollten. Unter Einbezug aller Familienmitglieder ist die Adoption eines Tieres eingehend und fernab von Weihnachtshektik zu planen – die Vorab-Aneignung von Fachkenntnis die artgerechte Haltung und Pflege betreffend, ist obligatorisch. Niemals sollten (Klein-)Kinder dabei völlig allein mit der Versorgung eines Tieres betraut werden.
Wer kümmert sich? Ist der nötige Platz vorhanden? Wer versorgt das Tier im Urlaubsfall? Wer säubert das Gehege? Wer leert das Katzenklo? Wer geht täglich Gassi? Können anfallende tierärztliche Kosten getragen werden? – Fragen, die es – neben vieler weiterer – vor der verantwortungsvollen Adoption eines tierischen Mitbewohners zwingend zu behandeln und zu beantworten gilt.
Tier-Erlebnisse schenken, statt Tiere: Zum Beispiel im Rahmen eines Tierheim-Besuches können Erwachsene wie Kinder unverbindlich Kontakte zu möglicherweise zukünftigen bellenden, maunzenden oder fiepsenden Familienmitgliedern knüpfen, und diesen – mit bedarfsangepassten (Sach-)Spenden – in Absprache mit dem jeweiligen Tierheim, zeitgleich eine kleine Weihnachtsfreude bereiten.