🎦💔🐶 „Hunde jaulen vor Schmerz auf“: Video zeigt sadistische Tierquälerei in „Haus“tierpension

Das Münchener Hundehotel „Isarpfoten“ (Stadtteil Freimann), gilt als luxuriöses „Resort“ für bellende Vierbeiner. Ein im Werbeauftritt angepriesener pensionseigener Tierfriseur, komfortables Interieur, ausgedehnte Spaziergänge, ein „Taxiservice“, ein stets verträgliches, bestsozialisiertes „Hotel-Rudel“, individuelle Betreuung sowie ein liebevoller Umgang sollen vielbeschäftigten Herrchen und Frauchen die temporäre Abgabe ihres Lieblings erleichtern – und tierischen Hotel- wie Tagesstätten-Gästen einen möglichst angenehmen, spaßigen wie feudalen Aufenthalt garantieren.

🎦💔🐶 „Hunde jaulen vor Schmerz auf“:

Sicher hast du die zutiefst schockierenden Bilder bereits gesehen: Ein Whistleblower-Video, welches „PETA Deutschland“ erreicht hat – jüngst viral ging und – über mehrere/verschiedene Tage hinweg – in den Beherbergungsräumlichkeiten der renommierten Münchener Tierpension entstanden sein soll, zeigt Sadismus und Tierquälerei statt liebevolle, exklusive Hotel-Fürsorge: Ein Mann – offensichtlich Pensions-Pfleger – traktiert die sich in einem „Ruheraum“ befindlichen und sichtlich verängstigten Hunde mit Tritten und Schlägen. Ein größeres Tier schleift er an dessen empfindlichen Ohren durch den Raum, bis dieses vor Schmerz laut aufjault. Ein anderes ergreift der Tierquäler am Halsband und schleudert es brutal in eine Ecke. Mit seinem ganzen Gewicht drückt sich der Pensions-Pfleger auf einen zuvor durch ihn in einen Schlafkorb gezwungenen, völlig verstörten Hund. Einer/einem Sequenz/Video sei entnehmbar, dass eine weitere Person beim Qual-Geschehen zeitweise zwar anwesend gewesen, jedoch aber untätig geblieben und nicht schützend eingeschritten sei. Mit roher, sadistisch anmutender Gewalt misshandelt und quält der Mann – wie aus dem 30-sekündigen Filmdokument ersichtlich – jene wehrlosen Tiere, mit dessen Pflege und Umsorgung er betraut worden war, während deren Besitzer:innen vermutlich ahnungslos blieben, und den betroffenen Hunden – angesichts der traumatischen Erlebnisse – (langfristige) physische wie tiefgreifende mentale Schäden droh(t)en: ➡ Münchner Hunde-Skandal: Videos von Tierquälerei gelangen an die Öffentlichkeit (tz.de)

In einem Statement-Text habe die Hundehotel-Inhaberin bereits öffentlich Stellung zu dem filmisch dokumentierten Tierqual-Skandal bezogen und zeige sich bestürzt – so heißt es auf der Pensionswebsite: „Wer mich kennt, weiß, dass Hunde mein Leben sind. Mein ganzes Herzblut habe ich seit fast zehn Jahren in die Hundepension gesteckt.“ Sie sei „zutiefst erschüttert“ über die Videos und verurteile die „inakzeptablen und grausamen Handlungen“. „Es wäre meine Pflicht gewesen, Vertrauen mit Überprüfung zu kombinieren“. Stimmen aus dem „näheren Umfeld“ des Hundehotels hätten hingegen verlauten lassen, dass die Pensionsinhaberin sehr wohl um die tierquälerischen Geschehnisse in der durch sie betriebenen Hundetagesstätte gewusst und diese teils sogar miterlebt habe, ohne dabei konsequent und adäquat tätig geworden zu sein.

„PETA Deutschland“ habe nach Sichtung und Publizierung des schockierenden Videomaterials prompt Strafanzeige wegen Tierquälerei erstattet. Weiter fordert die Tierrechtsorganisation die sofortige Schließung der Tierpension sowie ein veterinäramtlich verhängtes „Tierhaltungs- und Betreuungsverbot“ für die Verantwortlichen – hier pflichten wir vollumfänglich bei.

➡ Die zuständige Polizei habe die Ermittlungen bereits aufgenommen und „mittlerweile einen 29-jährigen Mann mit Wohnsitz im Landkreis Dachau als den mutmaßlichen Täter identifiziert.“

💔🐶❗️Wir sind, angesichts der unerträglichen dokumentierten Qualen, welche vermutlich unzähligen Tieren innerhalb des Hundehotels aus offensichtlich sadistischer Motivation heraus beigebracht wurden, zutiefst schockiert – und fordern dahingehend eine Implementierung von überinstanzlichen, engmaschigen und laufenden Kontrollverfahren im Tierpensionswesen. Ferner hoffen wir inständig, dass die betroffenen Hunde ihre möglichen mentalen wie physischen Traumata schnell und nachhaltig überwinden können – und deren Peiniger zeitnah einer adäquaten Strafe zugeführt wird.

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Quellen:

➡ München: In einer Hundepension sollen Hunde massiv misshandelt worden sein – München – SZ.de (sueddeutsche.de)

➡ Video zeigt Tierquälerei in Hundepension: Peta erstattet Anzeige (utopia.de)

🐔 So grausam sind die Zustände im Hühnerschlachthof

🎥 Hühner werden brutal gegen Wannen geschlagen und als “Putzlappen” benutzt. In einem österreichischen Schlachthof ist das wohl Alltag, wie aus Aufnahmen hervorgeht, die der Verein gegen Tierfabriken (VGT) kürzlich erhalten hat. Einige der gefilmten Praktiken sind illegal, weshalb der VGT Anzeige erstattet hat. Jedoch sind auch die legalen Methoden absolut grausam. 70.000 Tiere werden in dem Schlachthof jeden Tag getötet.

🚛🐔 Das Video des VGT beginnt mit der Anlieferung der Masthühner. 8.000 Tiere sind auf einem LKW mit Anhänger in Kisten zusammengepfercht. Anschließend werden sie in der Wartehalle teilweise stundenlang ohne Futter und Wasser stehen gelassen. Die Kisten werden mechanisch in die Betäubungsanlage gekippt. Viele Hühner fallen übereinander und einige bleiben sogar hängen! Die Hühner, die in den Kisten verbleiben, kommen in die automatische Waschanlage, wo sie ein furchtbarer Tod erwartet. Der Rest wird mit Gas betäubt. Die Tiere schnappen dabei panisch nach Luft und flattern mit den Flügeln, die Betäubung mit Gas fühlt sich an wie Ersticken. Auffällig ist außerdem, dass immer wieder scheinbar tote Tiere zu den lebenden getan werden, obwohl tote Tiere eigentlich vor der Schlachtung aussortiert werden müssen.

🐔🩸 Im nächsten Schritt werden die Hühner an ihren Füßen aufgehängt, wobei “unpassende” Tiere aussortiert und in Container geworfen werden. Die, die noch leben, werden kurzerhand mit dem Kopf gegen den Container geschlagen, was eindeutig illegal und unvorstellbar grausam ist. Ein Huhn, das flieht, wird sogar gegen die Wand getreten, bevor es wie die anderen erschlagen wird. Trotz dieser Brutalität befinden sich im Container immer noch Hühner, die sich bewegen. In diesem Abschnitt wurde auch gefilmt, wie Hühner als “Putzlappen” benutzt werden, mit ihnen also Arbeitskleidung oder das Förderband abgewischt werden, ehe sie teilweise zur weiteren Verarbeitung an den Füßen aufgehängt werden. Auch das ist illegal.

🔪🐔 Den kopfüber aufgehängten Hühnern wird nun von einem rotierenden Messer der Hals aufgeschnitten. Bei vielen muss per Hand nachgeschnitten werden. Auch beim Ausbluten sind noch einige zappelnde Hühner zu sehen. Eigentlich müsste die Betäubung kontrolliert und im Zweifel nachbetäubt werden. Davon ist in den Aufnahmen nichts zu sehen. Die noch lebenden und nicht ausreichend betäubten Tiere sterben qualvoll in einem der späteren Verarbeitungsschritte.

🎥 Hier findest du das Video, in dem die grausamen Szenen dokumentiert sind: 👉 Woher kommt das Hühnerfleisch? – YouTube

➡️ Zwar stammen die hier gezeigten Aufnahmen nur aus einem einzelnen Schlachthof, doch sie stellen leider keinen Einzelfall dar. Immer wieder tauchen Skandalaufnahmen auf, auch aus deutschen Schlachthöfen. Das staatliche Kontrollsystem versagt im Bereich der Tierhaltung völlig, wie aus einer kleinen Anfrage der FDP-Fraktion im Bundestag aus dem Jahr 2018 hervorgeht. Demnach werden Tierschutzbestimmungen in landwirtschaftlichen Betrieben im Schnitt nur alle 17 Jahre kontrolliert. In Bayern sind es sogar nur alle 48 Jahre! Zur Wahrheit gehört außerdem, dass auch innerhalb des legalen Rahmens Schlachthöfe ganz einfach grausame Orte sind, an denen täglich tausende Tiere am Fließband getötet werden.

➡️ Und wieso töten wir überhaupt Tiere? Um ein paar Minuten lang den Geschmack von Fleisch zu schmecken, obwohl wir genauso gut auch Pflanzen essen könnten! Beteilige dich nicht mehr an dieser Ausbeutung und lebe vegan. Verbreite gerne das Video weiter, aber bitte mit einem Hinweis auf die gezeigte Grausamkeit.

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Ein Blick ins Schlachthaus – (vgt.at)

2023-01-17_Tiergesundheit_Report.pdf (foodwatch.org)

Drucksache 19/3195 (bundestag.de)

Zu Tode gequält: Schauplatz Hühnerschlachthof (vgt.at)