☝️❌❗️ Tierquälerei ist kein „Urlaubs-Spaß“!

😎☀️ Wohin zieht es dich diesen Sommer?

Viele Urlauber:innen möchten die Exotik ihres Reisezieles hautnah erleben, wenn sie ihrem tristen Alltag entfliehen. Neben kulinarischen Raffinessen, monomentalen Bauwerken, „sonne satt“ und weißen Stränden locken viele Länder zudem mit „tierischen Attraktionen“…

💔🐍🐘🐎🐅🐬 Da werden beispielsweise Reisenden junge Äffchen, Schlangen oder Papageien auf den Arm gesetzt, gezäumte Esel, Elefanten und Kamele als Tourist:innen-Taxis missbraucht, Wale zu absurden Kunststückchen genötigt, Pferde vor geschmückte Kutschen gespannt, Tiger als „Selfie-Modell“ misshandelt und Delfine zu unfreiwilligen „Schwimm-Partnern“. Tiermärkte offerieren zudem ungeniert alles, was das jeweilige Land an „Heimt“tieren, „Nutz“tieren und Urwaldbewohnern zu bieten hat. Was für viele Reisebegeisterte zum perfekten Urlaubsprogramm gehört, ist für die Tiere in aller Regel mit lebenslangen Qualen verbunden.

💔🐒 Bei den zu Tourist:innen-„Attraktionen“ degradierten, meist besonders zahm anmutenden (Wild-)Tieren – darunter auch oft bedrohte Arten – handelt es sich überwiegend um sogenannte Wildfänge, welche bereits im frühesten Kindesalter ihren Lebensräumen und Familien entrissen wurden, um ein niemals endendes Martyrium von Gewalt-Dressur, Qualhaltung und Erniedrigung über sich ergehen zu lassen: „Affen und andere Wildtiere werden oft als Jungtiere gefangen, ihre Mütter getötet. Viele Elefanten und Delfine stammen ebenfalls aus der freien Wildbahn, weil sie sich in Gefangenschaft nicht oder nur schwer fortpflanzen.“Um sie gänzlich wehrlos zu machen, werden die hilflosen Geschöpfe oft ihrer naturgegebenen Abwehr- und Verteidigungswaffen beraubt: So werden etwa Raubtieren Eckzähne und Klauen herausgerissen, was mit einem unerträglichen und chronifizierenden Schmerzerleben einhergeht. Viele wehrhafte Tiere werden unter „Drogen“ gesetzt, damit sie parieren: Die Gabe von chemischen Beruhigungsmitteln macht insbesondere Raubkatzen, Bären und Affen gefügig für absurde Touristen-Bespaßungen. Ihre Seelen werden gebrochen – für den Profit.

💔🐬 „Badespaß“ mit Delfinen – unendlicher Leidensdruck für die Tiere:

Viele touristisch ausgerichtete Vergnügungsparks bieten – neben weiteren „Tierleid-Attraktionen“ – „Schwimmerlebnisse“ mit Delfinen an. Dabei dürfen Parkbesuchende zu den Tieren ins knapp bemessene Becken steigen, diese betatschen, sich von ihnen durch das Wasser ziehen – und mit ihnen fotografieren lassen. Erzwungene Interaktionen mit Menschen gehen für Wildtiere wie Delfine ausnahmslos mit Stress und Leid einher und fördern zudem beidseitige Krankheitsübertragungen. Nicht nur, wenn der Delfinarienbestand Wildfänge aufweist – grundsätzlich ist eine Gefangenhaltung von derart komplexen, agilen und intelligenten Geschöpfen als massive Tierquälerei zu werten!

☝️❌❗️TIERQUÄLEREI IST KEIN „URLAUBS-SPAß“!

Ob „wasserspeiende“ Wale, „fotogene“ Tiger, gesattelte Esel, „Küsschen gebende“ Delfine, kutschenziehende Pferde oder „zahme“ Schlangen: „Attraktionen“, welche mit (interaktionellem) Direktkontakt zwischen Mensch und Tier einhergehen, basieren in aller Regel auf unsäglichem Leid und müssen konsequent boykottiert werden! Andere Länder, andere Sitten? Auch wenn ein unbedarfter Umgang mit (Wild-)Tieren mancherorts kulturell verankert bzw. geduldet sein mag – niemals ist dies eine Legitimation, von derartigen Urlaubs-Angeboten Gebrauch zu machen!

➡️ Wenn du die Flora und Fauna deines Reisezieles kennenlernen möchtest, dann unternimm bspw. ausgedehnte Spaziergänge bzw. Wanderungen durch dessen Landschaften oder geh‘ eine Runde schnorcheln. Wahre dabei – auch um deiner eigenen Sicherheit Willen – immer den gebührenden Respekt vor allen Lebensformen: beobachten, ja – anfassen, nein.

☝️❗️ Du bleibst diesen Sommer daheim? Auch hierzulande solltest du selbstverständlich auf „tierische Attraktionen“ wie etwa Zoo- oder Zirkusbesuche verzichten. Ob nah oder fern: überall ist das Tierleid in derartigen Genres allgegenwärtig.

☝️❗️Tiere sind keine Bespaßungsobjekte! NIEMALS & NIRGENDWO!

☝️🐚🪸 Warum du im Urlaub außerdem vor allem Eindrücke sammeln solltest, statt Muscheln, erklären wir dir HIER: 👉 https://www.facebook.com/AnimalsUnited.eV/posts/688493499988874

Quellen:

➡️ Tierquälerei im Ausland: Diese „Attraktionen“ sollte man als Tourist auf Reisen meiden – DER SPIEGEL

➡️ Urlaub: Warum Sie Attraktionen mit Tieren meiden sollten – Tierquälerei im europäischen Ausland (rnd.de)

🐚🪸🌊 Tierisches Strandgut – Muscheln & Co sind keine Souvenirs

😎☀️ Sommerzeit ist Ferienzeit ist Urlaubszeit – bist du auch gerade auf Reisen und lässt dir die Sonne auf den Bauch scheinen?

🌊🌴 Viele Reiseziele locken mit weitläufigen samtsandigen palmengesäumten Stränden, salziger Meeresbrise und türkisfarbenem, sich in sanften und rauen Wellen erhebendem Nass.

🪸🐚 Wo Sand und Meeresgrund vielerorts zahllose teils betörend schimmernde perlmutthaltige Natur-Schätze bergen, verwechseln viele Tourist:innen Strände mit frei zugänglichen Sammelflächen – und angespülte Muschelschalen, Schneckenhäuser, Korallen-Skelette und weiteres tierisches Strand- bzw. Meeresgut mit kostenlosen Souvenirs, die man aufklauben und kurzerhand in der Badetasche verschwinden lassen kann, um sie als dekorative Erinnerungs-Objekte mit in die Heimat zu nehmen. Sogar teils streng geschützte Meereslebewesen wie Seesterne, Seeigel und Seegurken werden im Zuge touristischer Tauch- oder Schnorchelgänge nicht selten ihrem Element entnommen, um fotografiert oder direkt eingepackt zu werden, was oft deren Tod zur Folge hat – Sitzen die empfindlichen Wassertierchen kurze oder längere Zeit auf dem Trockenen, sterben bzw. ersticken sie i.d.R. langsam und qualvoll.

☝️🐚🐙 WICHTIG: Auch vermeintlich leere Schneckenhäuser oder Schalen können u.U. Leben beherbergen, welches, außerhalb seines natürlichen (Feucht-)Habitats, im Verborgenen erlischt.

☝️🐚🪸 Meerestiere sind keine Urlaubs-Mitbringsel!

Maritime Lebewesen – ganz gleich welcher Größe und Gestalt – sind allesamt hochfunktionale und unverzichtbare meeresökologische Akteure, welche i.d.R. sogar nach ihrem Ableben noch eine wichtige und unabdingbare Rolle im Arten-Gefüge einnehmen bzw. erfüllen: So fungieren ihre Überbleibsel, wie etwa die vornehmlich aus Kalk bestehenden Muschelschalen, nicht selten als sichere „Festung“ und Unterschlupf für allerhand Klein- und Weichgetier – und Schnecken-Gehäuse als stabile, transportable und stützstrukturelle Hüllen für bspw. sonst eher schutzlose da weichgepanzerte Einsiedlerkrebse. Ferner bilden Muscheln aller Art die Nahrungsgrundlage für zahlreiche meeres- und strandbewohnende Tiere wie etwa Fische, Seevögel und Seesterne – Das (extensive) Sammeln von Weichtieren und deren Exoskeletten (Schalen, Gehäuse) kollidiert folglich auch mit globalen Artenschutz-Bemühungen bzw. unterminiert diese. Des Weiteren fungieren viele Muschel-Arten, mit ihren partikelfilternden Eigenschaften, als biologische Klär-Anlagen der Meere.

🐚🪸🚫 Nicht umsonst verbieten viele touristisch hochfrequentierte (Urlaubs-)Länder das Sammeln und die Mitnahme von Muscheln und weiterem tierischen Strandgut beinahe gänzlich – bspw. Ägypten, die Dominikanische Republik, Dubai, Italien, Mexiko und Neuseeland ahnden Zuwiderhandlungen teils mit hohen Bußgeldern. Doch auch bei Reisen in Länder wie etwa Frankreich, Griechenland oder Kroatien, welche das Sammeln von Muscheln partiell bzw. eingeschränkt tolerieren, solltest du Meereslebewesen samt deren perlmuttschimmernder Überreste in ihrem Element bzw. Habitat belassen – und dich an deren bloßem Anblick erfreuen.

➡ Darüber hinaus reglementiert auch Deutschland die Einfuhr von tierischem „Strandgut“ mit adäquat strenger Hand: „Tiere oder Pflanzen, die durch das 1973 ins Leben gerufene Washingtoner Artenschutzübereinkommen geschützt sind, dürfen nicht nach Deutschland gebracht werden. Das betrifft aktuell rund 32.800 Pflanzen- und rund 6.000 Tierarten.“

☝️🐚 Auch gekaufte Muscheln sind „gestohlene“ Muscheln:

Strandverkäufer:innen sowie Souvenir-Shops bieten meist mit ebenso ihrem Lebensraum entnommenen Muscheln oder Korallen behangene oder besetzte Accessoires oder Deko-Objekte aller Art zum Verkauf an – genau so wenig, wie du Muscheln, Schneckenhäuser usw. aufsammeln solltest, solltest du diese am Hals oder Handgelenk tragen oder gar in deine Vitrine drapieren bzw. deren kommerzielle Veräußerung unterstützen.

🪨❓ Steine und Sand statt Muscheln vom Strand? Auch wenn hier die ökologische Relevanz nicht von primärer Bedeutung sein mag: Wie das Sammeln von Muscheln bzw. Meerestieren und deren Überreste ist auch das Sammeln von Steinen und das Abfüllen von Sand zu Souvenir-Zwecken in vielen (Urlaubs-)Ländern teils reglementiert: 👉 Muscheln, Sand, Steine: Was darf ich vom Strand mitnehmen – was nicht? – ÖKO-TEST (oekotest.de)

🙌👀📸 Sammle im Urlaub Eindrücke und Fotos, statt Muscheln, Schnecken oder andere (Meeres-)Lebewesen bzw. deren Gehäuse und/oder Skelette.

➡️➡️➡️ „Esel-Taxis“ und „Tiger-Selfies“: Welche tierquälerischen „Urlaubs-Attraktions-Angebote“ du auf Reisen und darüber hinaus konsequent boykottieren solltest, zeigen wir dir HIER: 👉https://www.facebook.com/AnimalsUnited.eV/posts/432264282278465

😎☀️ Wir wünschen dir einen sonnigen, erholsamen und tierleidfreien Sommer-Urlaub!

🗣 Bitte weitersagen!

Weitere Quellen:

➡️ Muscheln sammeln: Darf man das eigentlich? – Utopia.de

➡️ Einsiedlerkrebse – Wikipedia

🐕 Gerade zur Urlaubszeit werden leider besonders viele Tiere ausgesetzt.

Das geschieht häufig an Autobahnraststätten, wo die Tiere ein trauriges Dasein führen. Nach dem Tierschutzgesetz ist das eigentlich verboten.

🐱🐰 Wie erkenne ich ein ausgesetztes Tier? Siehst du Hunde oder Katzen mit ungepflegtem Fell, Verletzungen oder einer abgemagerten Statur, sind das deutliche Hinweise. Achte natürlich auch auf Halsbänder und Ähnliches. Versuche herauszufinden, ob nicht doch ein Herrchen oder Frauchen in der Nähe ist, insbesondere wenn das Tier angebunden ist, solltest du ein Weilchen warten. Achte außerdem auf Kartons, die bei Raststätten oder an Waldrändern herumstehen. In diesen können sich ausgesetzte Kleintiere befinden.

➡ Was tun, wenn ich ein ausgesetztes Tier finde? Stelle zuerst sicher, dass es mit dem Nötigsten versorgt ist. Biete ihm z.B. eine Schale Wasser an. Hole sofort tierärztliche Hilfe, wenn der Bedarf besteht. Verständige dann die Polizei oder den örtlichen Tierschutzverein. Einfach selbst mitnehmen darfst und solltest du das Tier nicht. Achte darauf, dass es sich nicht bedroht fühlt, es könnte dich sonst beißen. Zusätzlicher Stress kann für verängstigte Tiere außerdem sehr gefährlich sein. Im schlimmsten Fall laufen sie auf die Straße und werden von einem Auto erfasst. Halte deshalb einen Sicherheitsabstand ein und rede beruhigend auf das Tier ein.

‼️ Wenn ein ausgesetztes Tier gefunden und versorgt wird, ist das natürlich gut. Generell sollte es aber überhaupt gar nicht so weit kommen, dass ein Tier ausgesetzt wird. Überlege es dir also sehr gut, bevor du dir ein Tier nach Hause holst, denn damit geht auch eine große Verantwortung einher. Erinnere auch andere daran, dass sie sich um ein Tier langfristig kümmern müssen. Sie müssen ihm auch genügend Platz, ausreichend Futter, usw. zur Verfügung stellen können. Die Frage, wer sich um das Tier kümmert, wenn das Herrchen oder Frauchen im Urlaub ist, sollte schon vor der Aufnahme des Tieres geklärt sein. Kaufe außerdem keine Tiere vom Züchter, sondern nehme lieber eines aus einem Tierheim auf. Außerdem sind Tiere keine Ware, die verschenkt werden sollten.

🐈 Und vor allen Dingen: Setze natürlich niemals selbst ein Tier aus! Kannst du dich, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr um ein Tier kümmern, suche am besten nach einer geeigneten Person, die dich ablöst. Wenn du niemanden findest, sollte die Kontaktaufnahme zu einem Tierheim erfolgen.

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Quelle:

➡️ Hund abgeben: So handelst du verantwortungsbewusst – Utopia.de

➡️ Ausgesetzte Tiere: So solltest du dich verhalten – Utopia.de