Mit echter PS durch die kalte Winterwelt. PFERDEKUTSCHEN – Für viele Menschen ein Traum. Für viele Pferde EIN ALBTRAUM.
Eine Kutschfahrt durch die Stadt ist für viele Touristen:innen, aber auch für Einheimische ein willkommenes Spektakel. Jedoch sind die Bedürfnisse der “Zug”pferde dabei i.d.R. zweitrangig. Was zählt, ist der Profit – und das geht schonmal auf Kosten des Tierwohls.
Immer wieder kollabieren “Kutsch”pferde. Schuld sind zu lange Arbeits- und Wartezeiten. Stress, unzureichende Pausen und der fehlende Grünauslauf machen den Tieren ebenfalls sehr zu schaffen.Das stundenlange Stillstehen und die Monotonie der Fahrten können zudem Verhaltensstörungen auslösen.
Unfälle sind keine Ausnahme, sondern vielmehr die Regel. In regelmäßigen Abständen werden Mensch und Pferd infolge solcher Unfälle verletzt oder gar getötet. Gerade im Winter mit rutschigen Straßen ist die Unfallgefahr erhöht. Pferde sind Fluchttiere. Daher ist es kaum verwunderlich, dass sie sich, umgeben von lauten Geräuschen und hektischen Bewegungen, erschrecken oder durchgehen. Meist sind andere Verkehrsteilnehmer:innen für diese Unfälle verantwortlich.
Pferde haben zwar Fell, doch sind sie nicht immun gegen Kälte und schon gar nicht gegen starke Hitze. Eine Temperatur zwischen 5 Grad und 25 Grad Celsius sind für ihren Körper ideal, denn dort liegt ihre thermoneutrale Zone. Ist es jedoch kälter oder wärmer, wird es für die Tiere immer schwieriger, ihre Körpertemperatur zu halten und erfordert daher große Anstrengung. Zusätzlich stellen abweichende Temperaturen eine Belastung für ihren Kreislauf dar.
Missstände während des „Arbeitstages“ kommen leider on top noch dazu. Es wurde festgestellt, dass viele Pferde während des “Arbeitstages” zu wenig Trinken und Futter bekommen.Außerdem wird an der Peitsche als “angemessenes Reaktionsmittel“ auf artgerechtes „Benehmen“ festgehalten, was an sich schon absurd ist. In welcher Welt kann Gewalt eine vernünftige Antwort auf ein völlig natürliches und nachvollziehbares Verhalten sein?!
Hier sind deine Möglichkeiten, wie du den “Kutsch”pferden helfen kannst:Boykottiere (gewerbliche) Kutschfahrten. Melde Missstände beim zuständigen Veterinäramt. Bei Beobachtung von akutem Leid bzw. dringend notwendiger (tier-)medizinischer Hilfe, kontaktiere die Polizei und das örtliche Veterinäramt.
Pferdekutschen sehen vielleicht ganz nett aus, doch wie viele Traditionen sind sie veraltet und gehören abgeschafft. Tradition ist keine Rechtfertigung für Tierleid! Erkunde die Stadt doch einfach zu Fuß und hole dir einen Snack (natürlich vegan) wann immer du willst. Oder fahre mit einem Verkehrsmittel deiner Wahl. Dann ist es im Winter schön warm und im Sommer nicht ganz so heiß.
Unser großes DEMO-DOPPEL für einen tierfreien Zirkus in Rosenheim
Anlässlich des kürzlichen Gastspieles des (wild-)tierführenden „Circus Krone“ in Rosenheim, waren wir bzw. unsere ANIMALS UNITED-Aktionsgruppen MÜNCHEN & ROSENHEIM/CHIEMGAU – im Schulterschluss mit „Animal Action Rosenheim“ – am Samstag, den 11.11.2023 gleich doppelt laut und präsent, um geballt gegen Dressurqual und für einen #CircusOHNE (Wild-)Tiere zu demonstrieren.
DOPPELT für einen tierfreien Zirkus:
Angepasst an das Vorstellungsprogramm bzw. den jeweiligen Besucher:innen-Einlass des gastierenden „Circus Krone“, übten wir – gemeinsam mit zahlreichen Unterstützenden – in zwei separaten und lautstarken Demo-Einheiten eklatanten Protest an zirzensischer (Wild-)Tierausbeutung in Krones Manege – nahmen vor den Toren des Zirkus` an der Rosenheimer Loretowiese entsprechend geschlossen Position ein und ließen u.a. auffällige Schriftzüge und Banner für die Tiere sprechen, während dezidierte Sprechgesänge ertönten und fundierte, informative wie erschreckende Redebeiträge unsere Demo-Präsenz abrundeten.
Krones kläglichem Versuch, uns mittels lauter Zirkusmusik mundtot zu machen, konnten wir, mit unseren dröhnenden Megaphonen und eindringlichen Chants, problemlos Einhalt gebieten – und ungebremst die nötige Aufmerksamkeit auf uns und unsere Tierrechts-Message ziehen.
Rund 40 Demonstrierende haben sich am 11.11.2023 vor dem Tour-Zelt des „Circus Krone“ in Rosenheim eingefunden, um unser großes DEMO-DOPPEL zu komplettieren – mit uns gemeinsam gegen Tierquälerei im Unterhaltungskontext öffentlich Stimmung zu machen und „Flagge“ bzw. Transparent zu zeigen – Auch im Namen der Tiere-lichen Dank dafür!
Zirkus? Ja! Aber OHNE Tiere! – Bitte OHNE, Circus Krone!
Du hast Lust, mit uns gemeinsam für Tierrechte Präsenz zu zeigen und unsere bundesweiten Aktionen ehrenamtlich zu unterstützen und zu bereichern? Dann schließe dich einer unserer Bestands-Aktionsgruppen an – oder baue deine eigene auf HIER geht’s direkt zur Registrierung:Aktionsgruppen – ANIMALS UNITED e.V.
GROßDEMO für einen tierfreien Zirkus 2024: Darüber hinaus werden wir, gemeinsam mit weiteren großartigen Tierrechts-/Tierschutz-Orgas, im kommenden Frühjahr – am 2. März 2024 ab 12:00 Uhr – im Rahmen einer spektakulären großangelegten Demo für einen #CircusOHNE durch München ziehen – SAVE THE DATE – HIER geht’s zum Event:GROßDEMO für einen TIERFREIEN ZIRKUS – ANIMALS UNITED e.V.
Bitte weitersagen!
Der Hahnenkampf – grausame “Tradition” und blutiges Geschäft zugleich.
Die Menge jubelt. Gespannt verfolgt sie das Kampfgeschehen. Wetten werden abgegeben. Mittendrin die “Kämpfer” – zwei Hähne. Geboren, um im Ring zu kämpfen. Geboren, um im Ring zu sterben. Ohne Ausweg, ohne Hoffnung sind sie verdammt, sich vor dem Hintergrund von Tradition und Kultur zu bekriegen.Diese “Tradition” nennt sich Hahnenkampf.
Zwei Hähne treten unfreiwilligerweise gegeneinander in einer Arena an. Die Menschen wetten darauf, welcher Hahn siegreich sein wird. An ihren Füßen werden künstliche Klingen befestigt. Der Kampf ist vorbei, sobald ein Hahn tot oder schwer verletzt ist. Der Hahnenkampf hat einen traditionellen Ursprung und ist v.a. in Südostasien, Mittelamerika und Südamerika legal und verbreitet.
Der Grund, warum das überhaupt funktioniert, ist der natürliche Aggressionstrieb des Hahns, sich gegen einen Artgenossen durchzusetzen. Um jedoch auf Nummer sicher zu gehen, wird durch die Enge der Arena und das Gegeneinanderdrängen der Tiere die natürliche Angriffsdistanz absichtlich unterschritten. Den Hähnen bleibt also eigentlich gar keine andere Wahl, als aufeinander loszugehen. Brutalität und Länge des Kampfes hängen von Länge und Material der Sporen ab. Oft werden den Hähnen ihre eigenen Sporen amputiert und durch künstliche ersetzt.
Traurig und perfide ist besonders, dass sich um diese grausame “Tradition” ein ganzer Wirtschaftszweig gegründet hat. An dem blutigen “Spektakel” hängen viele Berufe. Gleichzeitig sind Wetten die Haupteinnahmequelle mancher Bersucher:innen. Bei “normalen” Kämpfen liegt der Wetteinsatz pro Kampf bei bis zu 7000 Euro und bei “Profiturnieren” (die auch international sehr beliebt sind) gibt es Wetteinsätze von bis zu 75.000€ pro Kampf. Und das alles nur, um Hähne leiden zu sehen.
Seitens Tierschutz hagelt es schon lange Kritik, doch wie so oft werden begründete Einwände einfach ignoriert.Die Menschen verteidigen diese tierquälerische Art der Unterhaltung mit dem Argument der “Tradition” und “nationalen Identität”. Wie kann es sein, dass Tiere weiterhin für die Unterhaltung des Menschen und zur landestypisch-kulturellen Identifizierung missbraucht werden?
Brauchtum und Tradition sind keine Rechtfertigung für Tierquälerei. Es ist grotesk, beim Hahnenkampf von „Sport“ zu sprechen – denn damit hat das überhaupt nichts zu tun.Der Hahnenkampf und ähnliche tierbasierte Unterhaltungskonzepte müssen ein Ende nehmen!
FÜR EINEN TIERFREIEN ZIRKUS! Großes DEMO-DOPPEL am 11.11.23 ab 14:30 Uhr in Rosenheim!
Vehement erwehrt sich das in München residierende und reisende Paradebild zirzensischer Tierausbeutung – der „Circus Krone“ – als Europas größtes Zirkusunternehmen der seit Jahren von Tierschützenden geforderten und längst überfälligen Progression – und hält borniert und ignorant an seiner u.a. auf Tierleid basierenden Programmgestaltung fest.
Menschliche „Stars in der Manege“ – so der Titel des aktuellen Tour-Programms – reichen „Krone“ nicht: Der rückständige Circus lockt in seiner hochtrabenden Event-Bewerbung zudem mit der „besten und schönsten Raubtiernummer der Welt“ sowie einem „Pas-de-Deux zu Pferde“ – Kurzum: „Krone“ scheucht mittels Peitscheneinsatz qualgehaltene und -dressierte (Wild-)Tiere durch seine lärmende und ausgeleuchtete Manege, um Applaus und volle Kassen zu generieren. Was der Circus hier täuschend als „spektakulär“, „harmonisch“ und „kunstvoll“ betitelt, basiert in Wahrheit auf Zwang und unermesslichem Leid – TIERQUÄLEREI IST KEINE KUNST!
Vom 09.11.23 bis zum 18.11.23 wird der Circus, samt „seiner“ tierischen „Unterhaltungssklaven“, auf der Rosenheimer Loretowiese gastieren, um sein rückständiges Programm abzuhalten – Anlass für unsere ANIMALS UNITED-Aktionsgruppe ROSENHEIM / CHIEMGAU sowie unsere –Aktionsgruppe MÜNCHEN, geballte Protest-Präsenz zu zeigen, denn:
„Tiere gehören nicht in den Zirkus!
Tag für Tag fristen Tiere ihr Leben in Zirkussen zwischen Käfig, Transport und Manege. Dabei kennen viele davon ein anderes Leben, denn es handelt sich nicht selten um so genannte Wildfänge, also Tiere, die ihrem natürlichen Lebensraum gewaltsam entrissen wurden. Auch Circus Krone bildet hier keine Ausnahme. Nach der Gefangennahme werden ihnen völlig unnatürliche Verhaltensweisen antrainiert, und sie werden an Lärm und Scheinwerfer in der Manege gewöhnt. Das ist kein akzeptabler Umgang mit fühlenden Lebewesen. Das ist nicht die Art, wie wir unseren Kindern den Umgang mit Tieren beibringen möchten. Daher werden wir im November auf der Loretowiese gegen Circus Krone demonstrieren. Zirkus ja, aber ohne Tiere!“
Während des bevorstehenden „Krone“-Gastspiels in Rosenheim werden unsere Aktionsgruppen gleich doppelt präsent sein, und ihren und unseren Unmut in zwei geballten Demo-Einheiten kundtun: Von 14:30 bis 15:30 Uhr sowie von 18:30 bis 19:30 Uhr werden unsere Aktiven sich am Samstag – 11.11.2023 – programmangepasst vor den Eingängen des „Circus Krone“ dezidiert auf der Loretowiese positionieren und Vorstellungsbesuchenden klar machen, dass Tierquälerei keinen Unterhaltungswert hat!
Zwischen den Demo-Einheiten bietet sich die Möglichkeit auf ein geschlossenes, entspanntes Socialising bzw. einen gemütlichen Tierrechts-Austausch bei veganem Kaffeeklatsch oder Mahl in der Rosenheimer Innenstadt.
SEI DABEI! Je nach Lust, Laune und Zeit kannst du unser DEMO-DOPPEL oder auch nur eine der beiden Präsenz-Einheiten wahrnehmen und bereichern : )
Du möchtest mit uns gemeinsam von München oder dem Rosenheimer Bahnhof aus ins DEMO-DOPPEL starten? Dann melde dich gerne per Mail bei uns: info@animalsunited.de
GROßDEMO für einen tierfreien Zirkus 2024: Darüber hinaus werden wir, gemeinsam mit weiteren großartigen Tierrechts-/Tierschutz-Orgas, im kommenden Frühjahr – am 2. März 2024 ab 12:00 Uhr – im Rahmen einer spektakulären großangelegten Demo für einen #CircusOHNE durch München ziehen – SAVE THE DATE – HIER geht’s zum Event:GROßDEMO für einen TIERFREIEN ZIRKUS – ANIMALS UNITED e.V.
SAVE THE DATE – ANIMALS UNITED GROßDEMO am 2. März 2024 in München – für einen TIERFREIEN ZIRKUS!
Auch im kommenden Frühjahr ziehen wir mit dir gemeinsam wieder geballt auf die Straßen Münchens, für einen #CircusOHNE!
Obwohl mittlerweile jede:r um das Leid jener (Wild-)Tiere wissen dürfte, welche sich in den Manegen vieler Zirkus-Unternehmen unfreiwillig zum „Clown“ machen müssen, um Zirkusbetreibenden Applaus und klingelnde Kassen einzuspielen und einen Hauch von „Exotik“ zu versprühen, billigen die deutsche Gesetzgebung sowie ignorante Tierleidbeklatschende noch immer den quälerischen und erniedrigenden Dressur-Wahnsinn in beschallten und ausgeleuchteten Zirkuszelten.
Das „Circus Krone“-Imperium, welches – als Europas größtes Zirkusunternehmen – in München residiert, mit „seinen“ zahlreichen manegen- und qualhaltungsgeschädigten Raubkatzen, Elefanten und vielen weiteren (Wild-)Tieren, die teils auch außerhalb der primären Show-Bereiche als „Publikumsmagnete“ herhalten müssen, bildet vor allem im bayerischen Raum das schockierende Parade-Bild eines tierausbeutenden, reisenden und gestrigen Entertainment-Konzepts, das seiner *Krone* nicht würdig ist.
Alternative Zirkuskonzepte, wie etwa das des „Circus Roncalli“ mit seinen imposanten Hologrammen, haben längst bewiesen, dass wahre zirzensische Unterhaltungskunst tierleidfrei geschaffen und geschätzt wird, ohne dabei an traditionellem Wert und Anspruch einzubüßen.
SAVE THE DATE:
Mit dir gemeinsam fordern wir – ANIMALS UNITED e.V. – einen TIERFREIEN ZIRKUS – und halten am Samstag, den 2. März 2024, im Schulterschluss mit Tierrechts-/Tierschutzgrößen wie PETA Deutschland e.V., VIER PFOTEN, VGT – VEREIN GEGEN TIERFABRIKEN, Sandy P. Peng, UAnimals und dem Tierschutzverein München e.V., ab 12:00 Uhr eine Großdemonstration mit Start am Münchner Stachus ab, um ein lautstarkes, geballtes und unübersehbares Zeichen gegen Manegen- und Dressurqual zu setzen. Eindrückliche Redebeiträge werden unserer Message dabei dezidierten Nachdruck verleihen. Im Demo-Verlauf werden wir wieder direkt bei „Circus Krone“ eine Zwischenkundgebung abhalten und Tiermasken sowie Protest-Schilder tragen.
Gerne kannst auch du kreativ werden und deinen Demo-Auftritt nach Lust und Laune auffällig bunt und ganz individuell gestalten, wenn du möchtest.
TIERQUÄLEREI HAT KEINEN UNTERHALTUNGSWERT!
Sei am Samstag – 02.03.2024 – ab 12:00 Uhr Teil unseres großen Demo-Verbundes und starte mit uns gemeinsam vom Stachus aus in die öffentlichen Kundgebungs-Einheiten – für einen tierfreien Zirkus und für Tierrechte. DENN MITLEID IST ZU WENIG!
Gemeinschafts-DEMO gegen Ponykarussells & FÜR EIN HERBSTFEST OHNE TIERLEID!
TIERWOHL ÜBER TRADITION! – Ganz im Sinne dieser Maxime waren wir bzw. unsere ANIMALS UNITED-Aktionsgruppe ROSENHEIM / CHIEMGAU – gemeinsam mit „ARIWA Rosenheim“ und „Animal Action Rosenheim“ – zum Herbstfestauftakt am vergangenen Samstag – 26.08.23 – von 12:30 bis 15:00 Uhr mit eigenem Proteststand in der Rosenheimer Innenstadt am Max-Josefs-Platz präsent, um Passant:innen wie Festbesuchende, mit lauter Stimme und ebenso „lautem“ Demo-Material, auf jenes Ponyleid aufmerksam zu machen, welches mit dem alljährlichen Betrieb des Ponykarussells auf der Rosenheimer „Wiesn“ einhergeht.
Obwohl der uns durch die Stadt zugewiesene Demo-Ort erwartungsgemäß etwas weniger frequentiert war, konnten wir viele Interessierte an unserem Präsenz-Stand begrüßen – einige davon wollten unserem Protest mit ihrer Unterschrift gegen das Ponykarussell auf dem Rosenheimer Herbstfest Nachdruck verleihen – aufgrund mangelnder Annahmewilligkeit seitens der städtischen wie wirtschaftlichen Entscheidungsträger:innen, haben wir von einer weiteren Unterschriften-Sammlung abgesehen. Die Zustimmung hinsichtlich eines von uns bereits seit Jahren geforderten Ponykarussellverbots auf dem Rosenheimer Herbstfest seitens der Bürger:innen war spürbar. Auch der Presse blieb unser Protest nicht verborgen – des Weiteren war das „rfo“ (Regionalfernsehen Oberbayern) für ein Interview vor Ort – die entsprechende Ausstrahlung im Sendegebiet (LK Miesbach, Ebersberg, Mühldorf, Altötting, BGL, Traunstein und Rosenheim) hat der Sender für diese Woche angekündigt. Eindrückliche themenspezifische Reden, welche u.a. den „Traditions-Ursprung“, aktuelle medizinische Erkenntnisse hinsichtlich des mit dem Ponykarussell verbundenen Tierleids sowie die Strapazen-Beleuchtung aus Pony-Perspektive behandelten, rundeten unser Demo-Programm ab, welches in diesem Jahr glücklicherweise nur vereinzelte Störenfriede auf den Plan rief.
Fürsprecher:innen des Ponykarussells auf dem Rosenheimer Herbstfest übten sich in gewohnter Aversion und Hohn, während andere Interessierte – wie bspw. ein Landwirt – sich nach eingehender Diskussion und Informations-Einholung von der Alternativlosigkeit eines Ponykarussellverbotes überzeugen ließen.
Unsere Präsenz gegen Ponyleid wurde mit strahlendem Sonnenschein belohnt, wo wir mit Sturm und Regen gerechnet hatten.
Unser Aktionsgruppenleiter ROSENHEIM / CHIEMGAU Andy fazitiert zuversichtlich: „Bei der breiten Zustimmung aus der Bevölkerung sind wir uns sicher, dass Stadt und wirtschaftlicher Verband nicht länger die Augen vor der Tierquälerei verschließen können.“
Wir danken unseren Tierrechts-Kolleg:innen von „ARIWA – Animal Rights Watch“ und „Animal Action Rosenheim“ für die gelungene Demo-Zusammenarbeit und bleiben laut, dezidiert und präsent – FÜR EIN HERBSTFEST OHNE TIERLEID & für Tierrechte. Denn Mitleid ist zu wenig!
Du hast Lust, mit uns gemeinsam für Tierrechte Hitze und Regen zu trotzen und unsere bundesweiten Aktionen ehrenamtlich zu unterstützen und zu bereichern? Dann schließe dich einer unserer Bestands-Aktionsgruppen an – oder baue deine eigene auf HIER geht’s direkt zur Registrierung: Aktionsgruppen – ANIMALS UNITED e.V.
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Speziesismus in der Unterhaltungs-Industrie & tierfreundliche Alternativen
Der heutige „Welttag für das Ende des Speziesismus“ (WES) dient dazu, Menschen jene Diskriminierung ins Bewusstsein zu rufen, welche Tiere im Zuge speziesistisch geprägter Ansinnen – vornehmlich in industriell bzw. kapitalistisch ausgerichteten Sparten – tagtäglich leidvoll erfahren.
Die lebensverachtende Idee des Speziesismus kommt auch im Unterhaltungs-Kontext, so bspw. in Zoos und vielen Zirkussen, zum Tragen – wir stellen dir daher sehenswerte Alternativen vor, die dir die Möglichkeit bieten, Tiere in einem tierfreundlichen Setting zu erleben:
Auf dem Gnadenhof in Bad Füssing wohnt außerdem ein ganz besonderer Bär: Der letzte “Zirkus”-Bär “Ben”, an dessen Befreiung aus dem Zirkus Louis Knie / Alberti wir maßgeblich beteiligt waren. (Siehe Bild)
Auf dem Erdlingshof in Kollnburg leben über 100 Tiere verschiedener Arten. Viele von ihnen haben eine traurige Vorgeschichte und wurden in der Vergangenheit ausgebeutet, doch auf dem Erdlingshof dürfen sie einfach leben, ohne einen Nutzen erbringen zu müssen. Den Erdlingshof kannst du an Besuchstagen besichtigen, die du auf seiner Webseite findest. Erdlingshof
Relativ neu ist der Lebenshof Kuhtopia e.V. in Petting, ein ehemaliger Milchhof, den Steffi und Helen übernommen und in ein kleines Paradies für Tiere umgebaut haben. Genau wie das Team vom Erdlingshof haben es sich Steffi und Helen zur Aufgabe gemacht, die Utopie eines friedlichen Zusammenlebens von Menschen und Tieren im Kleinen Wirklichkeit werden zu lassen. Besuchen kannst du Kuhtopia und die dort lebenden Kühe und Hühner einmal im Monat bei einem Besuchstag. Wann der nächste ist, erfährst du auf der Webseite des Lebenshofs. Lebenshof Kuhtopia (lebenshof-kuhtopia.de)
Wir wünschen dir viel Spaß bei deinem nächsten tierfreundlichen Ausflug!
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Tierschutz macht Spaß – Tierschutzunterricht/Tierschutzpädagogik-WORKSHOP-Referentin Tamara stellt sich vor
Diesen Samstag findet im Rahmen unseres Bildungsprojektes “Tierschutz macht Spaß” die nächste Einheit unseres Tierschutzunterricht/Tierschutzpädagogik-WORKSHOP statt. In diesem vermitteln unsere Workshop-Referentinnen, wie der Tierschutzgedanke kindgerecht in Schulen bzw. Kinder- und Jugendeinrichtungen gelehrt werden kann. Der Workshop am Samstag bezieht sich auf unsere Säule “Unterhaltung”. Schwerpunktmäßig wird es um (Wild-)Tiere im Zirkus gehen.
In diesem Beitrag geht es um Workshop-Referentin Tamara: Tamara ist Mitglied unseres Vorstandes, Pädagogin und wie Lisa zertifizierte Tierschutzlehrerin.
Als Pädagogin in der Ausbildung von Erzieher:innen und Tierschutzlehrerin ist es für Tamara von ganz besonderer Wichtigkeit, dem Nachwuchs Respekt vor Tieren und der Natur mitzugeben und sich aktiv dafür einzusetzen, am Schutz dieser mitzuwirken. Sie möchte ihren Teil dazu beitragen, in der Persönlichkeitsbildung von jungen Menschen den Teil der sozial-emotionalen Kompetenzen dahingehend zu entwickeln, dass in Zukunft Ausbeutung und Zerstörung verringert oder gar vermieden werden.
Weiter sagt sie zu ihrer Motivation: “Kinder möchten Kontakt zu Tieren, sie wollen sie gut behandeln und dass es ihnen gut geht. Kinder verstehen was Recht und was Unrecht ist und sie sind bereit, sich mit Tierschutzthemen mit Freude und Interesse auseinanderzusetzen. Erwachsene, die mit Kindern arbeiten, möchten häufig auch tierschutzpädagogische Themen in ihre Arbeit und ihren Alltag mit den Kindern und Jugendlichen einfließen lassen. Nachhaltigkeit ist ein großes globales Thema und Erziehung zu einem verantwortungsbewussten, gemeinschaftsfähigen, mündigen Menschen das oberste Erziehungsziel. In Zeiten wie diesen ist mehr denn je gefragt, ein friedliches Zusammenleben zu schaffen und wir haben mehr Möglichkeiten denn je, uns direkt im Alltag für das Gute und Richtige einzusetzen.”
Besonders wichtig ist es Tamara, zu betonen, dass Tierschutz auch Herzensbildung ist und in Kindertageseinrichtungen und diversen Bildungseinrichtungen auf dem regulären Bildungs- bzw. Lehrplan stehen sollte. Workshop-Referentin Lisa hast du in diesem Beitrag schon kennengelernt: https://www.facebook.com/photo?fbid=565453678959524&set=a.415409480630612
Melde dich schnell an, es sind noch Plätze frei.
Der Workshop „Unterhaltung“ findet am 18.02.2023 in unseren ANIMALS UNITED Büroräumlichkeiten in der Rupprechtstraße 29 in 80636 München statt.
Unsere Referentin Tamara und wir freuen uns darauf, dich auf unserem Tierschutzunterrichts-Workshop begrüßen zu dürfen!
Das Kernthema „Unterhaltung“ im Tierrechtskontext erfährt nicht nur in unserem Workshop vermehrt Aufmerksamkeit – im Rahmen einer GROßDEMO werden wir uns am 4. März in München – im Schulterschluss mit weiteren Tierrechtsgrößen – in aller Öffentlichkeit für einen TIERFREIEN ZIRKUS einsetzen:
TIERE SIND KEINE UNTERHALTUNGSOBJEKTE! Unsere Demo gegen die Pferdeshow „CAVALLUNA“
Trotz eisiger Kälte und Schneegestöber positionierte sich unsere Aktionsgruppe MÜNCHEN – mit auffälligen Bannern und Schildern – am vergangenen Samstag, 21.01.23, vor dem Westeingang der Olympiahalle München, um lautstark gegen Europas größte Pferdeshow, „CAVALLUNA“, zu demonstrieren, welche zeitgleich ihr fragwürdiges Programm abhielt, das vor allem Eltern/Großeltern und ihre Kinder/Enkelkinder zu locken schien.
20 Aktivist:innen trotzten entschlossen dem winterkalten Wetter und machten Showbesuchende durch ein Megaphon auf jene Strapazen aufmerksam, welche für die in der Show „verwendeten“ Pferde mit ihren „Auftritten“, inmitten von ungefilterten, stresserzeugenden Reizen und Applaus – und ihren beschwerlichen Tour-Reisen, unweigerlich und in aller Regelmäßigkeit, einhergehen.
Die teils irritierten Reaktionen einiger Showbesuchender auf unsere Protest-Präsenz haben uns gezeigt, dass die soziale Kollektiv-Akzeptanz, hinsichtlich der Ausbeutung von Tieren zu Unterhaltungszwecken, teils noch immer ungebrochen ist, was uns darin bestärkt, unser aktivistisches und aufklärendes Wirken dahingehend künftig noch weiter zu intensivieren.
Wir freuen uns, im Rahmen unserer „Cavalluna“-Demonstration viele Flyer verteilt, viele Menschen erreicht und ein deutliches und nachdrückliches Zeichen gegen den Einsatz von Tieren als Unterhaltungssklaven gesetzt zu haben, welches wir, schon im kommenden März, um ein Vielfaches maximieren werden – so starten wir, am 04.03.23 um 13:00, vom Königsplatz München aus in unsere GROßDEMO für einen TIERFREIEN ZIRKUS – sei unbedingt mit all deinen Freund:innen dabei! Für Tierrechte. Denn Mitleid ist zu wenig!
🎪 Elefanten befinden sich weltweit in Zoos und Zirkussen in Gefangenschaft. Oft sind sie eine der “Hauptattraktionen” und ziehen viele Menschen an. Doch ihr Leid in Gefangenschaft ist erheblich.
➡️ So treten bei gefangenen Elefanten eine Reihe von tiefgreifenden physischen und psychischen Problemen auf, die ihre freilebenden Artgenossen nicht haben. Obwohl es in vielen Zoos regelmäßige Gesundheitsversorgung gibt, leiden sie häufig an Fettleibigkeit, Arthritis, Fußproblemen sowie reproduktiven und psychischen Störungen. Als Folge sterben sie durchschnittlich jünger. Darüber hinaus ist die Fruchtbarkeit bei gefangenen Elefanten oft geringer und es kommt häufig zu Totgeburten. Am bekanntesten dürfte aber wohl das stereotypische Schwanken – das sogenannte “Weben” – sein, welches in Gehegen oder Käfigen eingesperrte Elefanten entwickeln. Ursächliche Faktoren sind hier das Fehlen der biologisch notwendigen mentalen Stimulation und physischen Aktivität, die Elefanten in Gefangenschaft in aller Regel verwehrt wird.
🐘⛰ In freier Wildbahn leben Elefanten in hochkomplexen Sozialstrukturen. Es gibt enge Bindungen zwischen Mutter und Kind und innerhalb einer Familie oder Gruppe, es gibt aber auch unabhängig lebende erwachsene Bullen und Interaktionen mit fremden Elefanten. Elefantengruppen zeichnen sich auch dadurch aus, dass es einerseits enge und andauernde soziale Beziehungen gibt und andererseits eine hohe Fluidität. Mitglieder einer Familie sind häufig kilometerweit voneinander entfernt und manchmal gehen sich einzelne Individuen zeitweise aus dem Weg. Zoos und Zirkusse können diese soziale Komplexität und Dynamik in ihren Gehegen und Käfigen – schon allein des begrenzten Platzes wegen – nicht ermöglichen. Die eingesperrten Elefanten dürfen und können nicht gemäß ihrer arteigenen sozialen Bedürfnisse leben, was natürlich zu erheblichem Leid führt.
❌ Und all das geschieht einzig aus Profitgründen! Gehe deshalb niemals in Zoos und zwar auch dann nicht, wenn diese keine Elefanten halten. Denn auch die anderen (Wild-)Tiere leiden dort. (Zoochosen: Verhaltensstörungen bei „Zoo“tieren – ANIMALS UNITED e.V.) Besuche auch keine Zirkusse mit Tieren. Setze mit uns gemeinsam ein unübersehbares Zeichen für einen TIERFREIEN ZIRKUS und schließe dich – mit all deinen Freund:innen – unserer Großdemo am 4. März 2023 an.
Übrigens haben wir auch für heute Nachmittag eine Demo organisiert. Bei dieser geht es zwar nicht um Elefanten, sondern um Pferde, aber auch diese werden allein für Unterhaltung und Profit ausgebeutet. Die Demo richtet sich gegen die Pferdeshow Cavalluna und wird heute von 14:00 bis 15:15 Uhr am Hans-Jochen-Vogel-Platz neben bzw. südlich des Einganges West der Olympiahalle stattfinden. Bei der Pferdeshow Cavalluna werden Pferde langen Transporten und einer hohen Reizbelastung ausgesetzt und zu allerlei Kunststücken gezwungen. Diesen sensiblen Fluchttieren das anzutun ist grausam. Komm deshalb heute zu unserer Demo bei der Olympiahalle – Wir freuen uns auf dich! : )