🎦💔🐶 „Hunde jaulen vor Schmerz auf“: Video zeigt sadistische Tierquälerei in „Haus“tierpension

Das Münchener Hundehotel „Isarpfoten“ (Stadtteil Freimann), gilt als luxuriöses „Resort“ für bellende Vierbeiner. Ein im Werbeauftritt angepriesener pensionseigener Tierfriseur, komfortables Interieur, ausgedehnte Spaziergänge, ein „Taxiservice“, ein stets verträgliches, bestsozialisiertes „Hotel-Rudel“, individuelle Betreuung sowie ein liebevoller Umgang sollen vielbeschäftigten Herrchen und Frauchen die temporäre Abgabe ihres Lieblings erleichtern – und tierischen Hotel- wie Tagesstätten-Gästen einen möglichst angenehmen, spaßigen wie feudalen Aufenthalt garantieren.

🎦💔🐶 „Hunde jaulen vor Schmerz auf“:

Sicher hast du die zutiefst schockierenden Bilder bereits gesehen: Ein Whistleblower-Video, welches „PETA Deutschland“ erreicht hat – jüngst viral ging und – über mehrere/verschiedene Tage hinweg – in den Beherbergungsräumlichkeiten der renommierten Münchener Tierpension entstanden sein soll, zeigt Sadismus und Tierquälerei statt liebevolle, exklusive Hotel-Fürsorge: Ein Mann – offensichtlich Pensions-Pfleger – traktiert die sich in einem „Ruheraum“ befindlichen und sichtlich verängstigten Hunde mit Tritten und Schlägen. Ein größeres Tier schleift er an dessen empfindlichen Ohren durch den Raum, bis dieses vor Schmerz laut aufjault. Ein anderes ergreift der Tierquäler am Halsband und schleudert es brutal in eine Ecke. Mit seinem ganzen Gewicht drückt sich der Pensions-Pfleger auf einen zuvor durch ihn in einen Schlafkorb gezwungenen, völlig verstörten Hund. Einer/einem Sequenz/Video sei entnehmbar, dass eine weitere Person beim Qual-Geschehen zeitweise zwar anwesend gewesen, jedoch aber untätig geblieben und nicht schützend eingeschritten sei. Mit roher, sadistisch anmutender Gewalt misshandelt und quält der Mann – wie aus dem 30-sekündigen Filmdokument ersichtlich – jene wehrlosen Tiere, mit dessen Pflege und Umsorgung er betraut worden war, während deren Besitzer:innen vermutlich ahnungslos blieben, und den betroffenen Hunden – angesichts der traumatischen Erlebnisse – (langfristige) physische wie tiefgreifende mentale Schäden droh(t)en: ➡ Münchner Hunde-Skandal: Videos von Tierquälerei gelangen an die Öffentlichkeit (tz.de)

In einem Statement-Text habe die Hundehotel-Inhaberin bereits öffentlich Stellung zu dem filmisch dokumentierten Tierqual-Skandal bezogen und zeige sich bestürzt – so heißt es auf der Pensionswebsite: „Wer mich kennt, weiß, dass Hunde mein Leben sind. Mein ganzes Herzblut habe ich seit fast zehn Jahren in die Hundepension gesteckt.“ Sie sei „zutiefst erschüttert“ über die Videos und verurteile die „inakzeptablen und grausamen Handlungen“. „Es wäre meine Pflicht gewesen, Vertrauen mit Überprüfung zu kombinieren“. Stimmen aus dem „näheren Umfeld“ des Hundehotels hätten hingegen verlauten lassen, dass die Pensionsinhaberin sehr wohl um die tierquälerischen Geschehnisse in der durch sie betriebenen Hundetagesstätte gewusst und diese teils sogar miterlebt habe, ohne dabei konsequent und adäquat tätig geworden zu sein.

„PETA Deutschland“ habe nach Sichtung und Publizierung des schockierenden Videomaterials prompt Strafanzeige wegen Tierquälerei erstattet. Weiter fordert die Tierrechtsorganisation die sofortige Schließung der Tierpension sowie ein veterinäramtlich verhängtes „Tierhaltungs- und Betreuungsverbot“ für die Verantwortlichen – hier pflichten wir vollumfänglich bei.

➡ Die zuständige Polizei habe die Ermittlungen bereits aufgenommen und „mittlerweile einen 29-jährigen Mann mit Wohnsitz im Landkreis Dachau als den mutmaßlichen Täter identifiziert.“

💔🐶❗️Wir sind, angesichts der unerträglichen dokumentierten Qualen, welche vermutlich unzähligen Tieren innerhalb des Hundehotels aus offensichtlich sadistischer Motivation heraus beigebracht wurden, zutiefst schockiert – und fordern dahingehend eine Implementierung von überinstanzlichen, engmaschigen und laufenden Kontrollverfahren im Tierpensionswesen. Ferner hoffen wir inständig, dass die betroffenen Hunde ihre möglichen mentalen wie physischen Traumata schnell und nachhaltig überwinden können – und deren Peiniger zeitnah einer adäquaten Strafe zugeführt wird.

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Quellen:

➡ München: In einer Hundepension sollen Hunde massiv misshandelt worden sein – München – SZ.de (sueddeutsche.de)

➡ Video zeigt Tierquälerei in Hundepension: Peta erstattet Anzeige (utopia.de)

🐹❌🧸 Hamster sind keine Spielzeuge!

👦👧 Viele Eltern meinen, ein Hamster sei das ideale Geschenk bzw. “Haus”tier für ihr Kind. Er ist klein, braucht nicht viel Platz und hat eine kürzere Lebenserwartung als Hund oder Katze. Leider werden die Hamster oft falsch gehalten.

🏃 Hamster haben ein großes Bewegungsbedürfnis. Ein Gehege sollte daher nicht zu klein sein. Das Gehege für einen Goldhamster beispielsweise sollte mindestens einen qm groß sein. Ist dieses zu klein, kann es zu Verhaltensstörungen kommen.

🐱🌙 Ebenfalls häufige Fehler sind das zu kleine Hamsterrad, das Halten im Gitterkäfig (Sturzgefahr) oder das Zusammenhalten mit einer Katze. Ein Hamsterrad, das zu klein ist, schadet der Wirbelsäule und bei Gitterkäfigen besteht eine hohe Sturzgefahr, da die Tiere begeisterte Kletterer sind. Warum die Kleintiere sich nicht mit Katzen vertragen, ist vermutlich selbsterklärend. Hinzu kommt, dass Hamster nachtaktiv und damit für die meisten Kinder höchst ungeeignet sind. Denn eine Störung am Tage löst extrem viel Stress bei ihnen aus und in der Nacht ist für die Kinder Schlafenszeit.

☝️ Aufgrund ihrer Größe und dem niedlichen Aussehen werden die Nager unterschätzt und ihre Bedürfnisse oft nicht ernst genommen.

👎➡️ Auf Social Media findet man Videos, in denen Hamster wie Puppen zum “Tanzen” gebracht werden. Sie werden durch absurde Labyrinthe gejagt und den Zuschauer:innen ist beim Ansehen überhaupt nicht klar, welche Methoden verwendet werden oder unter welchem Stress die Tiere stehen. Stattdessen feiern sie die Zurschaustellung der süßen Tiere.

🐹💀 Besonders perfide ist der “How did your Hamster die”-Trend auf TikTok. Bei diesem Trend erzählen die Leute begeistert und zur Belustigung der anderen, wie ihr Hamster gestorben ist. Zum Beispiel: “mein Bruder hat meinen Hamster mit dem Staubsauger eingesaugt” oder “Als Kind habe ich meinen Hamster die Treppe runtergeworfen, weil ich dachte er wäre ein Flughörnchen“.

🤚❤️🛡 Um die Hamster indirekt vor dem Trend im Netz zu schützen, hilft es schon, nicht auf das Video zu klicken, gleich weiter zu scrollen, so wenig wie möglich damit zu interagieren und es bei der Plattform zu melden. Eines sollte klar sein: Tiere sind keine Spielzeuge und sollten Kindern nicht ohne hinreichende Aufsicht, Haltungskompetenz und Aufklärung überlassen werden.

Quellen:

Broschuere_Haltung_von_Goldhamstern.pdf (tierschutzbund.de)

Bundestierärztekammer e.V. (bundestieraerztekammer.de)

💔🐶 Aus Fluss gerettet: Ohrenloser „RIO“ braucht deine Hilfe

💔🐶 Rios gebrochener Blick spricht Bände – Unvorstellbare Grausamkeit ist dem liebenswürdigen Tier widerfahren, welches in letzter Sekunde aus einem Fluss geborgen werden konnte, während es sich mit letzter Kraft an einem Baumstamm fest krallte und verzweifelt um sein Leben kämpfte…

Völlig abgemagert, entkräftet und mit bewegungsunfähigen Hinterläufen traf „RIO“ sodann im ungarischen Tierheim Gyula ein, welches wir, in Funktion als Dachorganisation, seit vielen Jahren betreuen und unterstützen. ➡️ Tierheim Gyula – ANIMALS UNITED e.V.

💔😔 Rios geschundener Hundekörper trägt zahllose Blessuren der Gewalt und Verwahrlosung (Siehe Bilder) – so weist sein Hinterteil haarlose Stellen auf, während seine hervorstehenden Rippen ein Bild des Hungers und der Unterernährung zeichnen. Rio hat keine Ohr(-Muscheln) mehr, da seine Peiniger:innen ihm diese abgeschnitten haben. Obwohl der süße Schatz sich mit seiner Aufnahme im Tierheim Gyula sicher und wohlumsorgt weiß, wirkt das Erlebte und seine tiefgreifenden Traumata weiterhin merklich nach.

❤️🐶 Das Tierheim Gyula, welches gegenwärtig um die Stabilisierung des Tieres bemüht ist, berichtet gerührt: „Wie so oft handelt es sich bei RIO – trotz seiner offensichtlich unglaublich schlimmen Erfahrungen mit Menschen – um eine so gutmütige und vertrauensvolle Seele. Es ist einfach unglaublich. Hier vereinen sich so viele unterschiedliche Gefühle, dass man sie gar nicht in Worte fassen kann.“

🙌❤️🐶 Um „Rio“ mental und physisch gesunden zu lassen, bedarf es, neben viel Zeit und Einfühlungsvermögen, natürlich auch kostenintensiver tiermedizinischer Basis- und Folgeversorgung. ➡️ Schon mit einer kleinen Spende kannst du „Rio“ zu neuer Lebensqualität verhelfen – diese kannst du ganz einfach via „betterplace“ oder über das Gyula-Konto leisten:

🙌🐶 Hilf „RIO“ via „betterplace“: 👉 Tierheim Gyula: Hilfe für Straßenhunde – ANIMALS UNITED – ANIMALS UNITED e.V. – betterplace.org

🙌🐶 Hilf „RIO“ über das Gyula-Konto (Betreff: „Gyula Spende RIO“): 👉 Tierheim Gyula – Wir machen da weiter, wo andere aufhören – denn Mitleid ist zu wenig! (tierheim-gyula.de)

🙏🐶 „RIO“, wir und das Tierheim Gyula danken dir von ganzem ❤️-en für deine Unterstützung.

🙌🐶❤️ Womit du Gyulas Fellnasen sonst noch glücklich machen bzw. diese mit Herzens-Gaben, einer Adoption oder Patenschaft unterstützen kannst, erfährst du HIER: 👉https://www.facebook.com/AnimalsUnited.eV/posts/pfbid02D6ZiMm7Lws1yu76PxXbANt8QkjjRVg1QWuQ3jmSwbiiwduSKwNmNmmQmqioUtMeTl

🙌🐶❤️ Gemeinsam machen wir weiter – Für „RIO“, den (Auslands-)Tierschutz und für Tierrechte. Denn Mitleid ist zu wenig!

🗣 Bitte weitersagen!

☝️❌❗️ Tierquälerei ist kein „Urlaubs-Spaß“!

😎☀️ Wohin zieht es dich diesen Sommer?

Viele Urlauber:innen möchten die Exotik ihres Reisezieles hautnah erleben, wenn sie ihrem tristen Alltag entfliehen. Neben kulinarischen Raffinessen, monomentalen Bauwerken, „sonne satt“ und weißen Stränden locken viele Länder zudem mit „tierischen Attraktionen“…

💔🐍🐘🐎🐅🐬 Da werden beispielsweise Reisenden junge Äffchen, Schlangen oder Papageien auf den Arm gesetzt, gezäumte Esel, Elefanten und Kamele als Tourist:innen-Taxis missbraucht, Wale zu absurden Kunststückchen genötigt, Pferde vor geschmückte Kutschen gespannt, Tiger als „Selfie-Modell“ misshandelt und Delfine zu unfreiwilligen „Schwimm-Partnern“. Tiermärkte offerieren zudem ungeniert alles, was das jeweilige Land an „Heimt“tieren, „Nutz“tieren und Urwaldbewohnern zu bieten hat. Was für viele Reisebegeisterte zum perfekten Urlaubsprogramm gehört, ist für die Tiere in aller Regel mit lebenslangen Qualen verbunden.

💔🐒 Bei den zu Tourist:innen-„Attraktionen“ degradierten, meist besonders zahm anmutenden (Wild-)Tieren – darunter auch oft bedrohte Arten – handelt es sich überwiegend um sogenannte Wildfänge, welche bereits im frühesten Kindesalter ihren Lebensräumen und Familien entrissen wurden, um ein niemals endendes Martyrium von Gewalt-Dressur, Qualhaltung und Erniedrigung über sich ergehen zu lassen: „Affen und andere Wildtiere werden oft als Jungtiere gefangen, ihre Mütter getötet. Viele Elefanten und Delfine stammen ebenfalls aus der freien Wildbahn, weil sie sich in Gefangenschaft nicht oder nur schwer fortpflanzen.“Um sie gänzlich wehrlos zu machen, werden die hilflosen Geschöpfe oft ihrer naturgegebenen Abwehr- und Verteidigungswaffen beraubt: So werden etwa Raubtieren Eckzähne und Klauen herausgerissen, was mit einem unerträglichen und chronifizierenden Schmerzerleben einhergeht. Viele wehrhafte Tiere werden unter „Drogen“ gesetzt, damit sie parieren: Die Gabe von chemischen Beruhigungsmitteln macht insbesondere Raubkatzen, Bären und Affen gefügig für absurde Touristen-Bespaßungen. Ihre Seelen werden gebrochen – für den Profit.

💔🐬 „Badespaß“ mit Delfinen – unendlicher Leidensdruck für die Tiere:

Viele touristisch ausgerichtete Vergnügungsparks bieten – neben weiteren „Tierleid-Attraktionen“ – „Schwimmerlebnisse“ mit Delfinen an. Dabei dürfen Parkbesuchende zu den Tieren ins knapp bemessene Becken steigen, diese betatschen, sich von ihnen durch das Wasser ziehen – und mit ihnen fotografieren lassen. Erzwungene Interaktionen mit Menschen gehen für Wildtiere wie Delfine ausnahmslos mit Stress und Leid einher und fördern zudem beidseitige Krankheitsübertragungen. Nicht nur, wenn der Delfinarienbestand Wildfänge aufweist – grundsätzlich ist eine Gefangenhaltung von derart komplexen, agilen und intelligenten Geschöpfen als massive Tierquälerei zu werten!

☝️❌❗️TIERQUÄLEREI IST KEIN „URLAUBS-SPAß“!

Ob „wasserspeiende“ Wale, „fotogene“ Tiger, gesattelte Esel, „Küsschen gebende“ Delfine, kutschenziehende Pferde oder „zahme“ Schlangen: „Attraktionen“, welche mit (interaktionellem) Direktkontakt zwischen Mensch und Tier einhergehen, basieren in aller Regel auf unsäglichem Leid und müssen konsequent boykottiert werden! Andere Länder, andere Sitten? Auch wenn ein unbedarfter Umgang mit (Wild-)Tieren mancherorts kulturell verankert bzw. geduldet sein mag – niemals ist dies eine Legitimation, von derartigen Urlaubs-Angeboten Gebrauch zu machen!

➡️ Wenn du die Flora und Fauna deines Reisezieles kennenlernen möchtest, dann unternimm bspw. ausgedehnte Spaziergänge bzw. Wanderungen durch dessen Landschaften oder geh‘ eine Runde schnorcheln. Wahre dabei – auch um deiner eigenen Sicherheit Willen – immer den gebührenden Respekt vor allen Lebensformen: beobachten, ja – anfassen, nein.

☝️❗️ Du bleibst diesen Sommer daheim? Auch hierzulande solltest du selbstverständlich auf „tierische Attraktionen“ wie etwa Zoo- oder Zirkusbesuche verzichten. Ob nah oder fern: überall ist das Tierleid in derartigen Genres allgegenwärtig.

☝️❗️Tiere sind keine Bespaßungsobjekte! NIEMALS & NIRGENDWO!

☝️🐚🪸 Warum du im Urlaub außerdem vor allem Eindrücke sammeln solltest, statt Muscheln, erklären wir dir HIER: 👉 https://www.facebook.com/AnimalsUnited.eV/posts/688493499988874

Quellen:

➡️ Tierquälerei im Ausland: Diese „Attraktionen“ sollte man als Tourist auf Reisen meiden – DER SPIEGEL

➡️ Urlaub: Warum Sie Attraktionen mit Tieren meiden sollten – Tierquälerei im europäischen Ausland (rnd.de)

🐻❤️ Deutschlands letzter Zirkusbär „Ben“ im Gnadenhof-Glück

Zu Beginn des Jahres 2016 gelang es uns – mit veterinäramtlicher Unterstützung – Deutschlands letzten Zirkusbären „Ben“ aus den uneinsichtigen und unnachgiebigen Fängen des Skandal-Zirkus Louis Knie / Alberti zu befreien. Während seines traurigen Daseins im Zirkus wurde “Ben” jahrelang nicht nur zu absurden Kunststücken und artwidriger Manegen-Präsenz genötigt, sondern zudem über einen längeren Zeitraum hinweg wiederholt und tierschutzgesetzeswidriger Weise – allein und minderversorgt und -betreut – in unzureichenden, dunklen Verschlägen bzw. Hängern teils achtlos am Straßenrand abgestellt und verwahrt. Wenn das Vorstellungs-Konzept des Zirkus keine Verwendung für ihn hatte, und man das geschundene Tier vor besorgten Blicken Tierschützender, behördlicher Instanzen und der Staatsgewalt verbergen wollte, ließ man es kurzerhand verschwinden. Der erschütternde Skandal sowie der aufreibende Befreiungs-Prozess um „Ben“ schlug riesige mediale Wellen und hielt zudem Tierschützende des ganzen Landes in Atem.

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Das leidvolle Zirkus-“Leben“ des ca.1994 geborenen Europäischen Braunbären glich einem niemals enden wollenden Martyrium – sein „Lebensraum“ dabei einem einzigen Provisorium. So fristete das Tier u.a. völlig vereinsamt ein von mentaler und physischer Unterforderung und Verwahrlosung geprägtes Dasein in defizitären und eines solch stolzen und bewegungsfreudigen Raubtieres unwürdigen Haltungs-Verhältnissen, welche dessen „Leben“ mittels beengter Gitterverschläge auf ein absolut eklatantes art- und tierschutzwidriges Minimum limitierte. In einem winzigen, zur „Bären-Bespaßung“ lediglich mit einem baumelnden Autoreifen „ausgestatteten“ Gehege, zog Bär Ben seine sich immer wiederholenden, verzweifelten Kreise. Da Ben zudem teilweise bedarfsmäßig von Zirkus zu Zirkus verliehen und von A nach B gekarrt wurde, sah dieser sich regelmäßig mit zusätzlichen, gravierenden Stressoren hinsichtlich des ständigen (Gastspiel-)Ortswechsels und unsteter Betreuungs-Qualität konfrontiert. Im Zuge unserer damaligen, eingehenden Recherchen wurden wir Zeuge des unsäglichen Leids des vereinsamten und qualgehaltenen Geschöpfes, ehe wir alle uns zugänglichen Hebel in Bewegung setzten, um Bär „Ben“ aus dieser Zirkus-Hölle zu befreien, was uns, mit Entschlossenheit, Beharrlichkeit und Dezidiertheit, in Kooperation mit engagierten Tierrechts-Kolleg:innen und behördlichem Zutun, letztlich auch gelang.

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#FreeBen: Wes Geistes Kind die Betreibenden des Zirkus Louis Knie / Alberti sind, bewiesen diese nicht zuletzt bei der spektakulären wie turbulenten Beschlagnahmung Bens, welche am 14.03.2016 im niederbayerischen Plattling vollzogen wurde, und zahlreiche strafrechtlich relevante Vergehen seitens der Zirkusbetreibenden nebst entsprechender Anzeigen nach sich zog: Mit aller Vehemenz erwehrte der Zirkus sich der amtlich angeordneten Abgabe des geschundenen Bären, wurde gegenüber Aktiven wie Beamten verbal massiv ausfallend und teils körperlich tätlich, ehe er – mit Ben im Gepäck – einen halsbrecherischen Fluchtversuch wagte und seinen Zirkus-Wagen durch eine Absperrung gen Straße lenkte.

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Selbst nach gelungener Beschlagnahmung Bens und dessen erfolgreicher Zuführung an den Bären-Gnadenhof Bad Füssing, wollte der Zirkus nicht von „seinem Publikumsmagneten“ ablassen – so bewies dieser erneut sein kriminelles Potenzial, indem er mittels Urkundenfälschung die sofortige Rückgabe des Tieres erzwingen wollte. Dem juristisch bewanderten Vereinsvorstand des Gnadenhofes ist es zu verdanken, dass die Zirkusbetreibenden mit ihrem gefälschten Schriftstück unverrichteter Dinge von Dannen zogen.

Wir haben dem geretteten Ben vor wenigen Wochen einen ausgedehnten Besuch in seinem Für-Immer-Zuhause – dem Gnadenhof für Bären in Bad Füssing/Hart – abgestattet, und uns im Gespräch mit dem leitenden Pfleger Chris, welcher auch mit der Betreuung Bens betraut ist, ein Bild von der neu gewonnenen Lebensqualität des ehemaligen “Zirkus”-Bären gemacht.

Vorerst regelhaft in einem Eingewöhnungs-Gehege separiert, wurde der damals adipöse und zirkusgeschädigte Ben behutsam mit seinem neuen und ungewohnten Zuhause, inmitten des elf Hektar großen, in mehrere naturnahe Gehege gegliederten Bärenparadieses, vertraut gemacht. Das damalige Übergewicht des geretteten Tieres war auf die regelmäßige Gabe völlig ungeeigneter, hochkalorischer “Futtermittel” zurückzuführen – so sei das Raubtier im Zirkus u.a. mit Brot gefüttert worden. Für gesunde und artgerechte Leckereien wie etwa Sellerie war Ben, aufgrund seiner unnatürlichen Futtergewohnheiten, anfänglich kaum zu begeistern.

Nach hinreichender Eingewöhnungsphase durfte Ben sodann sein weitläufiges, mit üppiger Vegetation bewachsenes und einem naturnahen Badeplatz ausgestattetes Gehege beziehen, innerhalb welchem er u.a. mit seiner besten Freundin – Bärin Laima – vergesellschaftet wurde, mit der er nun regelmäßig ausgiebige Bäder genießt und saftige Melonen aushöhlt, deren weniger schmackhafte Schalen meist erst zum Schluss verspeist werden – obligatorische Privilegien, welche der Zirkus Ben jahrelang vorenthielt. Die Gnadenhofbären genießen – wie natürlicherweise üblich – primär vegetarische Kost, wobei diese – mit Blick auf die alljährliche Winterruhe – saisonal angepasst rationiert wird. Den arttypischen Bedürfnissen der imposanten Tiere trägt der hektargroße Gnadenhof vollumfänglich Rechnung. 

Im Gespräch mit dem Gnadenhof-Chefpfleger erfuhren wir, dass die Qualen und Entbehrungen, welche mit der Gefangenschaft und der Ausbeutung im Zirkus einhergingen, weiterhin teils Einfluss auf Bens Verhalten nehmen. Dass Ben bis heute naturwidrige kunststückartige Bewegungen durchführt, wenn er Futter sichtet, ist vermutlich darauf zurückzuführen, dass sich gewisse der damaligen Dressur dienliche Konditionierungs-Muster manifestiert haben, welche der Braunbär nicht abzulegen vermag. Ein weiteres schockierendes Indiz für das tiefgreifende und nachhaltige Leid, welches „Zirkus“tiere in Folge von Gefangenschaft und perfider Dressur-Manipulation ertragen müssen.

Unserem ANIMALS UNITED Vorstands-Mitglied Stefan ging beim Anblick des gerade seinem Bad entstiegenen und tropfnassen Ben an unserem sonnigen Besuchstag das Herz auf: Stefan lobt vor allem die „himmlische Ruhe für die Tiere“, die der abseits gelegene, weitläufige und herrlich begrünte Bären-Gnadenhof seinen ausschließlich aus Qualhaltung geretteten Schützlingen auf Lebenszeit bietet, während dieser sich ergänzend dem Natur- und Artenschutz verschrieben hat.

Wir sind unsagbar glücklich, Bär Ben nach seinen jahrelangen Zirkus-Qualen und der aufreibenden Rettungsaktion nun ausgiebig badend, melonenschlürfend und mit Bärenfreunden vertrauensvoll interagierend in naturnaher Umgebung und bei bester körperlicher Konstitution vorzufinden – und freuen uns bereits auf unseren nächsten Besuch im Bären-Gnadenhof Bad Füssing.

🐻❤️ Auf ein baldiges Wiedersehen, lieber Ben.

Chris, dem Chefpfleger des Gnadenhofes, ist es ein Anliegen, Menschen für eine wertschätzende und beidseitig sichere Koexistenz mit wilden Tieren wie Bären zu sensibilisieren. Dieser erklärte uns, dass (Braun-)Bären grundsätzlich scheue Waldbewohner seien, die i.d.R. nur zum Schutz ihrer Jungtiere ein offensives bzw. übergriffiges Verhalten an den Tag legen würden. Es sei demnach wichtig, entsprechende Regionen mit Achtsamkeit zu betreten und gewisse Verhaltensregeln zu beherzigen, damit ein störungs- und angstfreies Mensch-Tier-Zusammenleben in hiesigen Gefilden gelingen kann – und Wildtiere, welche in Reaktion auf missverständliche Begegnungen mit dem Menschen u.U. legitimerweise verteidigend agieren, nicht zu “Problem-Tieren” erklärt werden, welcher man sich mittels Abschuss entledigen müsse.

➡️ Gnadenhof für Bären Bad Füssing/Hart: 👉Willkommen bei der Gewerkschaf für Tiere e.V. – Gnadenhof in Bad Füssing (gewerkschaft-fuer-tiere.de)

Wir bleiben laut und präsent, für einen #CircusOHNE – weil Tiere keine Unterhaltungssklaven sind!

📢🦁❗️SEI DABEI! Unsere Demo beim Circus Krone in Memmingen am 22.08.2023

🎪 Mit dem „größten reisenden Zirkuszelt der Gegenwart“ gastiert der Circus Krone vom 22. bis 27. August am Adenauerring in Memmingen. Neben zahlreichen Artist:innen und Clowns aus aller Welt, werden „traditionell“ vor allem dressierte Raubkatzen und Pferde das Programm der hochtrabend betitelten Show „Mandana – Circuskunst neu geträumt“ füllen – wobei das Gastspiel für Letztere alles andere als „traumhaft“ werden dürfte.

„Im Mittelpunkt (…) stehen die Tiere – die wahren Stars in der Manege. Bildschöne Hengste, majestätische Löwen und kraftvolle Tiger geben sich ein beeindruckendes Stelldichein und zeigen ihre ganze Pracht bei erlesenen Freiheitsdressuren und einer kunstvollen Hohen Schule, vorgeführt von der Circusdirektorin Jana Mandana Lacey-Krone.“ – verspricht der Circus, welcher stoisch an seiner antiquierten Einstellung festhält und fühlende Lebewesen weiterhin nahezu unbehelligt zur Applaus-Generierung in die Manege treibt. Eine Unterhaltungs-Institution, die ihrer „Krone“ nicht würdig ist und offensichtlich fürchtet, sich einen Zacken aus selbiger zu brechen, wenn sie den dezidierten Forderungen Tierschützender und zahlloser Bürger:innen Folge leistet – und Tierleid endlich und gänzlich aus ihrem Show-Konzept verbannt.

🦁❌🎪 Was „Krone“ offensichtlich nicht verstehen bzw. akzeptieren will: TIERE SIND KEINE UNTERHALTUNGSOBJEKTE – sondern leidensfähige Lebewesen mit Recht auf Selbstbestimmtheit, derer man sich nicht einfach bemächtigen, und mit knallender Dressur-Peitsche seinen eigenen profitgeleiteten Willen aufzwingen kann und darf! Was „Krone“ hier als „Circuskunst“ euphemisiert, ist nichts anderes als zirzensische Entwürdigung und Degradierung von fühlenden Geschöpfen zu devoten, Männchen machenden und podestspringenden Manegen-Sklaven!

👑❌ Um den Circus dahingehend zu „entkrönen“, werden wir, im Schulterschluss mit dem PETA Streetteam Memmingen, Showbesuchenden und Passant:innen pünktlich zum Gastspiel-Auftakt – am 22.08.23 ab 14:00 Uhr am Adenauerring in Memmingen – im Rahmen einer Demo zu verstehen geben, dass Tierquälerei nicht mit Applaus honoriert werden darf – sondern ausgebuht gehört!

📢🦁🙌 SEI DABEI! Für einen #CircusOHNE ➡️ HIER geht’s direkt zur Veranstaltung: 👉https://www.facebook.com/events/1735267076934130

Wir freuen uns auf dich : )

🗣 Bitte weitersagen!

Quelle:

➡️ Circus Krone Memmingen: Zirkus-Show – Das ist das Programm, alle Infos zu Termin, Tickets und Preis – Nachrichten aus Memmingen – Allgäuer Zeitung (allgaeuer-zeitung.de)

🐮❌❗️ Nach Revisionsantrags-Ablehnung: Bad Grönenbacher Tierquäler muss Haftstrafe antreten!

Im durch die investigative Arbeit der SOKO Tierschutz bereits 2019 zutage geförderten Allgäuer Groß-Skandal um u.a. zwei Landwirte und mehrere Dutzend teils zu Tode vernachlässigte „Milch“kühe, ist jüngst ein historisches Urteil zweitinstanzlich final für rechtskräftig erklärt worden.

Ende 2022 seien die Urteile gegen den in Bad Grönenbach (Landkreis Unterallgäu) landwirtschaftlich tätigen und tätlich gewordenen Vater (68) und dessen Sohn und betrieblichen Handlanger (25) gerichtlich verhängt worden: Mehrere Dutzend kranke und schmerzgeplagte Rinder hätten die beiden Tierquäler mindersepariert und ohne jeden regelhaften Einbezug tiermedizinischer Intervention ihrem Schicksal überlassen – und diese resultierend einem unvorstellbaren Leidensdruck ausgesetzt, welcher die Notschlachtung einiger Tiere unumgänglich gemacht habe. Vorangegangene behördliche Auflagen etwaige Betriebsmissstände betreffend, hätte das Gespann beharrlich ignoriert – das Strafmaß wegen der „quälerischen Misshandlung von Wirbeltieren durch Unterlassen“ und damit erwiesener Tierquälerei: eine zweijährige zur Bewährung ausgesetzte Haftstrafe nebst einer sich auf 12.000€ belaufende Geldstrafe für den Vater – und eine auf zwei Jahre und zehn Monate angesetzte Haftstrafe für dessen Sohn.

➡ Wir berichteten: 👉https://www.facebook.com/AnimalsUnited.eV/posts/519056156932610

👉 Allgäuer Tierschutzskandal: Haftstrafe für 25-jährigen Landwirt | BR24

❗️Revisionsanträge abgelehnt – Knast für Bad Grönenbacher Tierquäler!

Nach eingehender Urteils-Überprüfung bezüglich der durch die Täter sodann eingereichten Revisionsanträge seitens des Bundesgerichtshofs, konnte das Strafprocedere eines bedeutenden Postens im Allgäuer Tierqual-Groß-Skandal wegen „Ignoranz gegenüber dem Tierschutz“ einen rechtskräftigen Abschluss finden. Eine weitere Anfechtung des Haftstrafen-Antrittes sei ausgeschlossen. Weitere Verhandlungen um den Allgäuer Tierschutzskandal am Memminger Landgericht seien für die kommenden Monate avisiert worden.

❗️ Wo der Bayerische Bauernverband beteuert, dass es sich bei diesem Allgäuer Tierqual-Skandal lediglich um einen bedauerlichen und von menschlicher Überforderung zeugenden „Einzelfall“ handeln würde, wissen wir, dass Tierquälerei und Vernachlässigung ein extensives und durchaus systemimmanentes Problem darstellt, welches eines steten justiziellen Augenmerks und entsprechender Urteilsentschlossenheit bedarf. 👉 Allgäu: „Höchste verhängte Strafe wegen Tierschutzverstößen“ | BR24

☝️ Wir begrüßen das final rechtskräftige und richtungsweisende Urteil im Bad Grönenbacher Groß-Skandal sehr und danken unseren Kolleg:innen von der „SOKO Tierschutz“, welche mit ihrem hochprofessionellen Vorgehen nicht zuletzt zwei erschütternde Schlacht-Skandale publik gemacht, und die zeitnahe Schließung der entsprechenden Todes-Stätten erwirken konnte:

➡ Pressemitteilung der SOKO Tierschutz zum Schlachthof-Skandal Aschaffenburg: 👉https://www.facebook.com/sokotierschutz.ev/posts/651787220314598

➡ Bürgergespräch der SOKO Tierschutz zum Aschaffenburger Skandal-Fall: 👉 https://fb.watch/mgE-6caamG/

➡ Pressemitteilung der SOKO Tierschutz zum Schlachthof-Skandal Miltenberg: 👉https://www.facebook.com/sokotierschutz.ev/posts/656921366467850

➡ Aktueller Presse-Bericht: 👉 Miltenberg und Aschaffenburg – Erneut Schlachthof wegen Verdacht auf Tierquälerei geschlossen – Landesregierung fordert Aufklärung (deutschlandfunk.de)

✍🏻 Unterschreibe JETZT die Petition zur dauerhaften Schließung des Aschaffenburger Skandal-Schlachthofes: 👉 Petition · Grausame Tierqual. Der Schlachthof Aschaffenburg muss geschlossen bleiben! Für immer. · Change.org

🙌 Der systemimmanenten Tierquälerei kannst du ein Ende setzen, indem du dem Konsum von tierischen Erzeugnissen und Produkten abschwörst – genieße ab jetzt VEGAN 💚🌱 – Denn Mitleid ist zu wenig!

🗣 Bitte weitersagen!

🐮⛓📧 Beteilige dich JETZT an der „DTL“-Mail-Aktion gegen die qualvolle Anbindehaltung!

💔🐮⛓ Vor allem in Bayern fristen viele „Milch“kühe ein trauriges Dasein an Ketten: Mittels Anbindevorrichtungen werden die Tiere in vornehmlich bayerischen Stallungen verschiedener Größenordnungen – saisonal-temporär oder auch ganzjährig – am Hals fixiert. Die rückständige Anbindehaltung, welche gegenwärtig vermehrt in Kombination mit begrenzten, kurzweiligen und teils optionalen Auslaufeinheiten genutzt wird, verwehrt Kühen jegliche Form von artgerechter Aktions- und Verhaltensdynamik – mehr als stupides Hinlegen und Aufstehen erlauben die restriktiven Ketten nicht. Die Tiere, welche dieser (Dauer-)Fixierung ausgesetzt sind, sehen sich folglich mit permanenter Reizarmut sowie mit körperlicher und mentaler Unterforderung konfrontiert, was mit einem erheblichen Leidensdruck einhergeht. Meist in liegender Form ausharrend, leiden die Kühe regelmäßig an schmerzhaften Schwellungen und Druckstellen – auch werden deren Gelenke massiv in Mitleidenschaft gezogen und ihre generelle Krankheitsanfälligkeit steigt unweigerlich. Sozial-interaktionelle Begegnungen mit Artgenossen, welcher sich Rinder bei entsprechender Möglichkeit i.d.R. genussvoll hingeben, werden durch die Fixierung auf ein Mindestmaß reduziert. Die Körperpflege kann nicht mehr in adäquatem Maße ausgeführt werden. Vielen Anbindeställen mangelt es zudem an ausreichend Lichteinfall, optimalen klimatischen Verhältnissen und Liegefläche.

➡ Ein durch „Greenpeace“ in Auftrag gegebenes Gutachten bestätigt die Tierschutzgesetzeswidrigkeit der Anbindehaltung – wir berichteten: 👉https://www.facebook.com/AnimalsUnited.eV/posts/615411993963692

❗️🐮⛓ Rund 30 % der allein in Bayern gehaltenen und ausgebeuteten „Milch“Kühe stehen, an Ketten oder sonstigen Vorrichtungen fixiert, in oft defizitären Stallungen und sind gezwungen, ewige Tristesse zu ertragen.

👎 #HartZuTieren: Trotz der mit der anachronistischen Anbindehaltung einhergehenden eklatanten Tierschutz(gesetzes)widrigkeit, erwehrt sich Ludwig Hartmann – Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bayerischen Landtag – jeder möglichen politischen Progression, indem er – Medienberichten zufolge – für eine Verschiebung der Abschaffung der ganzjährigen Anbindehaltung nebst der unbefristeten Beibehaltung der saisonalen Anbindehaltung auf Bundesebene plädiert: 👉 Anbindehaltung: Özdemir will sie ab 2028 verbieten | Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt (wochenblatt-dlv.de)

➡️ Gemeinsam mit „Deutsche Tier-Lobby – DTL“ möchten wir dem Fraktionsvorsitzenden diesen fauligen Zahn ziehen – politisch engagierte Mitglieder der „Deutsche Tier-Lobby“ haben dahingehend ein dezidiertes Basis-Anschreiben verfasst, welches parteiintern Wirkung zeigen soll und direkt an Herrn Hartmann adressiert ist. Um den im Schreiben ausgeführten Forderungen bzw. Kritikpunkten maximalen Nachdruck zu verleihen, soll dieses – bis spätestens zum 20.08.23 – mit MINDESTENS 100 Unterschriften von Bayerischen Grünen-Mitgliedern versehen werden.

🌻✍️ Du bist Mitglied von B.90/Die Grünen in Bayern und möchtest Herrn Hartmann mit deiner Unterschrift von seinem tierleidfördernden Irrweg abbringen? – ➡️ Dann wende dich bis spätestens 20.08.23 per Mail an: 📧 Lukas.Feldmeier@posteo.de

📧❗ Beteilige dich an der „DTL“-Mail-Aktion und lass Ludwig Hartmann wissen, was du von seiner Einstellung hältst: ➡️ Mail-Aktion Ludwig Hartmann – Deutsche Tier-Lobby (deutsche-tier-lobby.de)

🐮❗️#LasstDieKuhLos – JETZT!

🗣 Bitte weitersagen!

Quellen:

➡️ Online-Broschüre zu #LasstDieKuhLos – Deutsche Tier-Lobby (deutsche-tier-lobby.de)

➡️ Anbindehaltung beim Milchvieh | Bayerischer Bauernverband

🐘⛓ Elefanten in Gefangenschaft

🎪 Elefanten befinden sich weltweit in Zoos und Zirkussen in Gefangenschaft. Oft sind sie eine der “Hauptattraktionen” und ziehen viele Menschen an. Doch ihr Leid in Gefangenschaft ist erheblich.

➡️ So treten bei gefangenen Elefanten eine Reihe von tiefgreifenden physischen und psychischen Problemen auf, die ihre freilebenden Artgenossen nicht haben. Obwohl es in vielen Zoos regelmäßige Gesundheitsversorgung gibt, leiden sie häufig an Fettleibigkeit, Arthritis, Fußproblemen sowie reproduktiven und psychischen Störungen. Als Folge sterben sie durchschnittlich jünger. Darüber hinaus ist die Fruchtbarkeit bei gefangenen Elefanten oft geringer und es kommt häufig zu Totgeburten. Am bekanntesten dürfte aber wohl das stereotypische Schwanken – das sogenannte “Weben” – sein, welches in Gehegen oder Käfigen eingesperrte Elefanten entwickeln. Ursächliche Faktoren sind hier das Fehlen der biologisch notwendigen mentalen Stimulation und physischen Aktivität, die Elefanten in Gefangenschaft in aller Regel verwehrt wird.

🐘⛰ In freier Wildbahn leben Elefanten in hochkomplexen Sozialstrukturen. Es gibt enge Bindungen zwischen Mutter und Kind und innerhalb einer Familie oder Gruppe, es gibt aber auch unabhängig lebende erwachsene Bullen und Interaktionen mit fremden Elefanten. Elefantengruppen zeichnen sich auch dadurch aus, dass es einerseits enge und andauernde soziale Beziehungen gibt und andererseits eine hohe Fluidität. Mitglieder einer Familie sind häufig kilometerweit voneinander entfernt und manchmal gehen sich einzelne Individuen zeitweise aus dem Weg. Zoos und Zirkusse können diese soziale Komplexität und Dynamik in ihren Gehegen und Käfigen – schon allein des begrenzten Platzes wegen – nicht ermöglichen. Die eingesperrten Elefanten dürfen und können nicht gemäß ihrer arteigenen sozialen Bedürfnisse leben, was natürlich zu erheblichem Leid führt.

❌ Und all das geschieht einzig aus Profitgründen! Gehe deshalb niemals in Zoos und zwar auch dann nicht, wenn diese keine Elefanten halten. Denn auch die anderen (Wild-)Tiere leiden dort. (Zoochosen: Verhaltensstörungen bei „Zoo“tieren – ANIMALS UNITED e.V.) Besuche auch keine Zirkusse mit Tieren. Setze mit uns gemeinsam ein unübersehbares Zeichen für einen TIERFREIEN ZIRKUS und schließe dich – mit all deinen Freund:innen – unserer Großdemo am 4. März 2023 an.

Hier gehts zum Event: 👉 GROßDEMO für einen TIERFREIEN ZIRKUS (facebook.com)

Übrigens haben wir auch für heute Nachmittag eine Demo organisiert. Bei dieser geht es zwar nicht um Elefanten, sondern um Pferde, aber auch diese werden allein für Unterhaltung und Profit ausgebeutet. Die Demo richtet sich gegen die Pferdeshow Cavalluna und wird heute von 14:00 bis 15:15 Uhr am Hans-Jochen-Vogel-Platz neben bzw. südlich des Einganges West der Olympiahalle stattfinden. Bei der Pferdeshow Cavalluna werden Pferde langen Transporten und einer hohen Reizbelastung ausgesetzt und zu allerlei Kunststücken gezwungen. Diesen sensiblen Fluchttieren das anzutun ist grausam. Komm deshalb heute zu unserer Demo bei der Olympiahalle – Wir freuen uns auf dich! : )

Hier gehts zum Event: 👉 DEMO gegen die Pferdeshow „CAVALLUNA“ (facebook.com)

Bitte weitersagen!

Quelle: Poole, Joyce & Granli, Petter. (2008). Mind and Movement: Meeting the Interests of Elephants.

✉️🕊 Petition gegen das Brieftaubenwesen

➡️ Noch 2018 wurde die Anerkennung des Brieftaubenwesens als Nationales Immaterielles Kulturerbe abgelehnt, da es Zweifel am Tierschutz gab. Seitdem hat sich hinsichtlich der Missstände beim Tierschutz nichts geändert. Dennoch wurde im März 2022 die Anerkennung zugelassen. Der Bundesverband Menschen für Tierrechte hat dagegen eine Petition gestartet, die wir unterstützen.

❌ Das Brieftaubenwesen ist ganz klar als tierschutzwidrig einzuordnen. Es lassen sich mehrere Verstöße gegen das Tierschutzgesetz ausmachen. So werden beispielsweise Tiere, die nicht den Vorstellungen der Züchter:innen entsprechen, getötet, was einen Verstoß gegen § 1 des Tierschutzgesetzes darstellt. Wie zahlreiche Funde von erschöpften und toten Tieren belegen, werden die Tauben oft auf Flüge geschickt, die ihre Kräfte übersteigen. Das ist ein Verstoß gegen § 3 Nr. 1 TierSchG.

🕊 Viel wichtiger als die rechtliche Einordnung ist aber, dass es sich bei Brieftauben um fühlende Lebewesen handelt, die für eine Freizeitbeschäftigung gequält werden. So werden die Tauben auf ihren Flügen bewusst zahlreichen Gefahren wie schlechtem Wetter oder Greifvögeln ausgesetzt. Besonders perfide ist ein “Trick”, mit dem erreicht werden soll, dass die Tiere so schnell wie möglich wieder nach Hause fliegen. Die monogam lebenden Tiere werden von ihrem Partnertier oder ihrem Nachwuchs getrennt. Um diese schnellstmöglichst wiederzusehen, verausgaben sich die Tauben bis ans Äußerste.

🖊 Diese Tierquälerei muss ein Ende haben! Unterschreibe auch du die Petition, damit dem grausamen “Brieftaubensport” zumindest der Status als Nationales Immaterielles Kulturerbe wieder aberkannt wird. Die Petition findest du hier:

👉 Petition · Tierquälerei ist kein Kulturerbe! Auszeichnung des Brieftaubenwesens aberkennen! · Change.org

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Petition · Tierquälerei ist kein Kulturerbe! Auszeichnung des Brieftaubenwesens aberkennen! · Change.org

Taubenleid ist kein Kulturerbe – Unterschreibe JETZT die Petition! – ANIMALS UNITED e.V.