als passionierter Tierschützer hast du stets da weitergemacht, wo andere aufhör(t)en –denn Mitleid ist zu wenig!
Als ANIMALS UNITED-Mitbegründer hast du unseren Verein mit zum Leben erweckt, und diesen und dessen Bestreben in deiner jahrelangen Vorstandsfunktion und als Ehrenmitglied maßgeblich getragen, geprägt und bereichert. Nicht nur hinter den Kulissen, sondern vor allem an der Basis warst du hochambitioniert für die Tiere aktiv – dort, wo die Not am größten war und ist.
Dein ganzes Herzblut floss in das ungarische Tierheim Gyula, dessen Projekte du über viele Jahre tatkräftig unterstützt, und dessen schutzbedürftige Hunde du voller Hingabe umsorgt und unermüdlich vermittelt hast, während du dein eigenes Zuhause u.a. mit gehandicapten Seelchen geteilt hast. Kein Weg war dir zu weit, keine Reise zu beschwerlich, um das Tierheim Gyula regelmäßig mit dem Nötigsten zu beliefern, und selbstlos deine helfende Hand zu reichen – für Tierschutz und Tierrechte. Denn Mitleid ist zu wenig!
Zusammen mit deiner Frau Heide hast du die ANIMALS UNITED-Aktionsgruppe „Auslandstierschutz“ gebildet und vor rund 25 Jahren jene deutsch-ungarische Kooperation ins Leben gerufen, welche unser gemeinsames effektives und flexibles Wirken für die verlorenen Seelchen Gyulas ermöglichte – und auch künftig gebrochene Hunde-Herzen heilen und Leben retten wird.
Nun bist du, wie einige deiner Schützlinge zuvor, über die Regenbogenbrücke gegangen – und lässt uns und viele Fellfreunde bestürzt zurück…
🖤 Ruhe in Frieden, lieber Hinrich… wir und Gyulas Seelchen danken dir aus tiefstem Herzen für dein unschätzbares Lebenswerk, deine Pionierarbeit für den Tierschutz und dein Erbe der grenzenlosen Selbstlosigkeit. Wir sind sicher, dass du da oben über den Wolken ganz viele deiner geliebten Fellnasen wieder triffst, und von diesen schwanzwedelnd in Empfang genommen wirst…
Wir werden in deinem Sinne unermüdlich weiterkämpfen –für Gyulas Hunde und für Tierrechte. Denn Mitleid ist zu wenig!
Vor Kurzem erst sind einige neue Fellnasen im Tierheim Gyula in Ungarn angekommen.
Wir unterstützen das Tierheim schon seit einiger Zeit.
Neben den Neuzugängen gibt es noch einige Alteingesessene, die die Hoffnung auf ein Für-Immer-Zuhause noch nicht aufgegeben haben.
Schau doch mal auf der Website des Tierheims vorbei und erfahre mehr. Dort findest du viele Informationen zur Arbeit für und mit den Fellnasen und erfährst, wie du helfen kannst. Viel Spaß beim Entdecken!
Verstümmelt – entsorgt – gerettet: RIOs Herzensstory zum Welthundetag
Den heutigen Welt-Wuff-Tag möchten wir jener tapferen Fellnase widmen, deren Körper von Pein gezeichnet – und deren Augen von tiefer Verzweiflung erfüllt waren, als diese das ungarische Tierheim Gyula erreichte, welches wir – in Funktion als Dachverein – bereits seit vielen Jahren unterstützen und betreuen. Tierheim Gyula: Home – Tierheim Gyula (tierheim-gyula.de)
Aus einem Fluss geborgen, in welchem „RIO“ sich verzweifelt an einem Baumstamm festkrallte, um mit letzter Kraft sein Leben zu retten, zeichnete sein geschundener Hundekörper ein Bild der Grausamkeit und Vernachlässigung: Der süße Schatz war völlig abgemagert, entkräftet und ausgezehrt, während sein Hinterteil kahle Stellen aufwies und seine Hinterläufe bewegungsunfähig waren. „RIO“ hat keine Ohrmuscheln mehr, da seine Peiniger:innen ihm diese abgeschnitten haben.
Seit seiner Aufnahme im Tierheim gegen Anfang September, bemüht sich das Team Gyula um Leiterin Aniko aufopfernd um die Genesung und das Wohlbefinden des Tieres – sowie um dessen laufende medizinische Versorgung. Dank des unermüdlichen Einsatzes, des kompetenten erfahrenen Vorgehens, der rührenden Umsorgung RIOs durch unsere Tierheim-Held:innen und euren Spendeneinsatz, befindet sich der tapfere Kämpfer merklich auf dem Weg der Besserung: „RIO“ kann mittlerweile wieder auf allen Vieren stehen, sein Fell verdichtet sich, er hat rund 3,5 kg zugelegt und zeigt sich insgesamt mobiler, aktiver und munterer – es erfüllt uns mit großem Glück, dass „RIO“ so deutlich zeigt, dass er wieder Lebensmut gefasst hat, er langsam zu Kräften kommt und seine körperliche wie mentale Verfassung sich zusehends stabilisiert.
Bis der süße Schatz vollends genesen ist und seine traumatischen Erlebnisse verarbeitet hat, genießt er weiterhin Leckerlis, ausgedehnte Streicheleinheiten auf seiner Kuscheldecke und natürlich die volle Aufmerksamkeit unseres engagierten Teams in Gyula.
Wir, das Team Gyula und „RIO“ möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich für all die lieben Spenden bedanken, die ihr bereits geleistet habt. Dank eurer selbstlosen Unterstützung ist es uns möglich, „RIO“ so wie viele weitere verlorene und teils von menschlicher Grausamkeit gezeichnete Seelen im Tierheim Gyula in Obhut zu nehmen und aufzupäppeln.
Um „RIO“ weiterhin mental und physisch gesunden zu lassen, bedarf es, neben viel Zeit und Einfühlungsvermögen, natürlich auch kostenintensiver tiermedizinischer Folgeversorgung. Schon mit einer kleinen Spende kannst du „RIO“ zu neuer Lebensqualität verhelfen – diese kannst du ganz einfach via „betterplace“ oder über das Gyula-Konto leisten:
Zahllose Tiere weltweit sind tagtäglich gezwungen, einen ähnlichen Leidensweg wie „RIO“ zu beschreiten – einen Leidensweg, der nicht selten mit menschlicher Grausamkeit gepflastert ist. Gemeinsam kämpfen wir daher unermüdlich weiter – Für „RIO“, den (Auslands-)Tierschutz und für Tierrechte. Denn Mitleid ist zu wenig!
Bitte weitersagen!
Aus Fluss gerettet: Ohrenloser „RIO“ braucht deine Hilfe
Rios gebrochener Blick spricht Bände – Unvorstellbare Grausamkeit ist dem liebenswürdigen Tier widerfahren, welches in letzter Sekunde aus einem Fluss geborgen werden konnte, während es sich mit letzter Kraft an einem Baumstamm fest krallte und verzweifelt um sein Leben kämpfte…
Völlig abgemagert, entkräftet und mit bewegungsunfähigen Hinterläufen traf „RIO“ sodann im ungarischen Tierheim Gyula ein, welches wir, in Funktion als Dachorganisation, seit vielen Jahren betreuen und unterstützen. Tierheim Gyula – ANIMALS UNITED e.V.
Rios geschundener Hundekörper trägt zahllose Blessuren der Gewalt und Verwahrlosung (Siehe Bilder) – so weist sein Hinterteil haarlose Stellen auf, während seine hervorstehenden Rippen ein Bild des Hungers und der Unterernährung zeichnen. Rio hat keine Ohr(-Muscheln) mehr, da seine Peiniger:innen ihm diese abgeschnitten haben. Obwohl der süße Schatz sich mit seiner Aufnahme im Tierheim Gyula sicher und wohlumsorgt weiß, wirkt das Erlebte und seine tiefgreifenden Traumata weiterhin merklich nach.
Das Tierheim Gyula, welches gegenwärtig um die Stabilisierung des Tieres bemüht ist, berichtet gerührt: „Wie so oft handelt es sich bei RIO – trotz seiner offensichtlich unglaublich schlimmen Erfahrungen mit Menschen – um eine so gutmütige und vertrauensvolle Seele. Es ist einfach unglaublich. Hier vereinen sich so viele unterschiedliche Gefühle, dass man sie gar nicht in Worte fassen kann.“
Um „Rio“ mental und physisch gesunden zu lassen, bedarf es, neben viel Zeit und Einfühlungsvermögen, natürlich auch kostenintensiver tiermedizinischer Basis- und Folgeversorgung. Schon mit einer kleinen Spende kannst du „Rio“ zu neuer Lebensqualität verhelfen – diese kannst du ganz einfach via „betterplace“ oder über das Gyula-Konto leisten:
Zum heutigen Tag des Mischlingshundes möchten wir die Vorzüge jener „bunten Hunde“ hervorheben, welche – ohne irgendwelche Rassestandards zu erfüllen – mit ihrer optischen Einzigartigkeit und ihrer charakterlichen Individualität unsere Herzen erobern – und traurigerweise trotzdem zuhauf in- und ausländische Tierheime füllen.
Lieblings“rasse“ Mischling:
Ein echter Mischling ist, wer Elterntiere hat, die nicht derselben Rasse bzw. gar keiner Rasse zugehörig sind – ein Mischlingshund ist also ein echtes fellnasiges Unikat, das weder irgendeinem Rassetypus entsprechen noch sich mit einem Stammbaum schmücken muss, um ordentlich was her zu machen. Oft weisen Mischlinge eine ganze Palette an unterschiedlichen Vorzügen jener Rassen auf, die sich in ihrem Genom zusammenfinden – so können sie bspw. von edlem Erscheinungsbild sein, während sie eine Engelsgeduld aufweisen, äußerst verspielt und agil sind und als perfekter Familienhund auftreten.
Mit dem Kauf eines Zuchthundes bedienst du u.U. ein perfides Geschäftsmodell, welches Tiere zur Ware degradiert und diese auf die Ausprägung ihrer rassetypischen Merkmale sowie ihre „modische“ Kompatibilität reduziert. Auch fördert der Rassenwahn u.a. Qualzuchten sowie das illegale und grausame Geschäft mit Hundewelpen, welche in vornehmlich osteuropäischen tierquälerischen Vermehrer:innen-Stätten massenhaft produziert, und nicht selten über einschlägige Internet-Plattformen oder direkt aus dem Kofferraum heraus verschachert werden. Indem du einen (Mischlings-)Hund aus dem Tierheim adoptierst, schenkst du einer verlassenen Fellnase ein neues Leben und schließt zudem aus, dass du die perfide und teils unseriöse Zuchtmaschinerie – direkt oder indirekt – unterstützt. Des Weiteren kannst du mit einer Adoption gleich zwei Hunden eine neue Chance geben, da jedes adoptierte Tier einen freien Platz im Tierheim hinterlässt, welcher wieder neu besetzt werden kann.