

Tierquälerei ist kein „Urlaubs-Spaß“!

Wohin zieht es dich diesen Sommer?
Viele Urlauber:innen möchten die Exotik ihres Reisezieles hautnah erleben, wenn sie ihrem tristen Alltag entfliehen. Neben kulinarischen Raffinessen, monomentalen Bauwerken, „sonne satt“ und weißen Stränden locken viele Länder zudem mit „tierischen Attraktionen“…





Da werden beispielsweise Reisenden junge Äffchen, Schlangen oder Papageien auf den Arm gesetzt, gezäumte Esel, Elefanten und Kamele als Tourist:innen-Taxis missbraucht, Wale zu absurden Kunststückchen genötigt, Pferde vor geschmückte Kutschen gespannt, Tiger als „Selfie-Modell“ misshandelt und Delfine zu unfreiwilligen „Schwimm-Partnern“. Tiermärkte offerieren zudem ungeniert alles, was das jeweilige Land an „Heimt“tieren, „Nutz“tieren und Urwaldbewohnern zu bieten hat. Was für viele Reisebegeisterte zum perfekten Urlaubsprogramm gehört, ist für die Tiere in aller Regel mit lebenslangen Qualen verbunden.

Bei den zu Tourist:innen-„Attraktionen“ degradierten, meist besonders zahm anmutenden (Wild-)Tieren – darunter auch oft bedrohte Arten – handelt es sich überwiegend um sogenannte Wildfänge, welche bereits im frühesten Kindesalter ihren Lebensräumen und Familien entrissen wurden, um ein niemals endendes Martyrium von Gewalt-Dressur, Qualhaltung und Erniedrigung über sich ergehen zu lassen: „Affen und andere Wildtiere werden oft als Jungtiere gefangen, ihre Mütter getötet. Viele Elefanten und Delfine stammen ebenfalls aus der freien Wildbahn, weil sie sich in Gefangenschaft nicht oder nur schwer fortpflanzen.“Um sie gänzlich wehrlos zu machen, werden die hilflosen Geschöpfe oft ihrer naturgegebenen Abwehr- und Verteidigungswaffen beraubt: So werden etwa Raubtieren Eckzähne und Klauen herausgerissen, was mit einem unerträglichen und chronifizierenden Schmerzerleben einhergeht. Viele wehrhafte Tiere werden unter „Drogen“ gesetzt, damit sie parieren: Die Gabe von chemischen Beruhigungsmitteln macht insbesondere Raubkatzen, Bären und Affen gefügig für absurde Touristen-Bespaßungen. Ihre Seelen werden gebrochen – für den Profit.

„Badespaß“ mit Delfinen – unendlicher Leidensdruck für die Tiere:
Viele touristisch ausgerichtete Vergnügungsparks bieten – neben weiteren „Tierleid-Attraktionen“ – „Schwimmerlebnisse“ mit Delfinen an. Dabei dürfen Parkbesuchende zu den Tieren ins knapp bemessene Becken steigen, diese betatschen, sich von ihnen durch das Wasser ziehen – und mit ihnen fotografieren lassen. Erzwungene Interaktionen mit Menschen gehen für Wildtiere wie Delfine ausnahmslos mit Stress und Leid einher und fördern zudem beidseitige Krankheitsübertragungen. Nicht nur, wenn der Delfinarienbestand Wildfänge aufweist – grundsätzlich ist eine Gefangenhaltung von derart komplexen, agilen und intelligenten Geschöpfen als massive Tierquälerei zu werten!


TIERQUÄLEREI IST KEIN „URLAUBS-SPAß“!
Ob „wasserspeiende“ Wale, „fotogene“ Tiger, gesattelte Esel, „Küsschen gebende“ Delfine, kutschenziehende Pferde oder „zahme“ Schlangen: „Attraktionen“, welche mit (interaktionellem) Direktkontakt zwischen Mensch und Tier einhergehen, basieren in aller Regel auf unsäglichem Leid und müssen konsequent boykottiert werden! Andere Länder, andere Sitten? Auch wenn ein unbedarfter Umgang mit (Wild-)Tieren mancherorts kulturell verankert bzw. geduldet sein mag – niemals ist dies eine Legitimation, von derartigen Urlaubs-Angeboten Gebrauch zu machen!
Wenn du die Flora und Fauna deines Reisezieles kennenlernen möchtest, dann unternimm bspw. ausgedehnte Spaziergänge bzw. Wanderungen durch dessen Landschaften oder geh‘ eine Runde schnorcheln. Wahre dabei – auch um deiner eigenen Sicherheit Willen – immer den gebührenden Respekt vor allen Lebensformen: beobachten, ja – anfassen, nein.

Du bleibst diesen Sommer daheim? Auch hierzulande solltest du selbstverständlich auf „tierische Attraktionen“ wie etwa Zoo- oder Zirkusbesuche verzichten. Ob nah oder fern: überall ist das Tierleid in derartigen Genres allgegenwärtig.

Tiere sind keine Bespaßungsobjekte! NIEMALS & NIRGENDWO!


Warum du im Urlaub außerdem vor allem Eindrücke sammeln solltest, statt Muscheln, erklären wir dir HIER:
https://www.facebook.com/AnimalsUnited.eV/posts/688493499988874
Quellen:
Tierquälerei im Ausland: Diese „Attraktionen“ sollte man als Tourist auf Reisen meiden – DER SPIEGEL
Urlaub: Warum Sie Attraktionen mit Tieren meiden sollten – Tierquälerei im europäischen Ausland (rnd.de)


Tierisches Strandgut – Muscheln & Co sind keine Souvenirs

Sommerzeit ist Ferienzeit ist Urlaubszeit – bist du auch gerade auf Reisen und lässt dir die Sonne auf den Bauch scheinen?

Viele Reiseziele locken mit weitläufigen samtsandigen palmengesäumten Stränden, salziger Meeresbrise und türkisfarbenem, sich in sanften und rauen Wellen erhebendem Nass.

Wo Sand und Meeresgrund vielerorts zahllose teils betörend schimmernde perlmutthaltige Natur-Schätze bergen, verwechseln viele Tourist:innen Strände mit frei zugänglichen Sammelflächen – und angespülte Muschelschalen, Schneckenhäuser, Korallen-Skelette und weiteres tierisches Strand- bzw. Meeresgut mit kostenlosen Souvenirs, die man aufklauben und kurzerhand in der Badetasche verschwinden lassen kann, um sie als dekorative Erinnerungs-Objekte mit in die Heimat zu nehmen. Sogar teils streng geschützte Meereslebewesen wie Seesterne, Seeigel und Seegurken werden im Zuge touristischer Tauch- oder Schnorchelgänge nicht selten ihrem Element entnommen, um fotografiert oder direkt eingepackt zu werden, was oft deren Tod zur Folge hat – Sitzen die empfindlichen Wassertierchen kurze oder längere Zeit auf dem Trockenen, sterben bzw. ersticken sie i.d.R. langsam und qualvoll.


WICHTIG: Auch vermeintlich leere Schneckenhäuser oder Schalen können u.U. Leben beherbergen, welches, außerhalb seines natürlichen (Feucht-)Habitats, im Verborgenen erlischt.


Meerestiere sind keine Urlaubs-Mitbringsel!
Maritime Lebewesen – ganz gleich welcher Größe und Gestalt – sind allesamt hochfunktionale und unverzichtbare meeresökologische Akteure, welche i.d.R. sogar nach ihrem Ableben noch eine wichtige und unabdingbare Rolle im Arten-Gefüge einnehmen bzw. erfüllen: So fungieren ihre Überbleibsel, wie etwa die vornehmlich aus Kalk bestehenden Muschelschalen, nicht selten als sichere „Festung“ und Unterschlupf für allerhand Klein- und Weichgetier – und Schnecken-Gehäuse als stabile, transportable und stützstrukturelle Hüllen für bspw. sonst eher schutzlose da weichgepanzerte Einsiedlerkrebse. Ferner bilden Muscheln aller Art die Nahrungsgrundlage für zahlreiche meeres- und strandbewohnende Tiere wie etwa Fische, Seevögel und Seesterne – Das (extensive) Sammeln von Weichtieren und deren Exoskeletten (Schalen, Gehäuse) kollidiert folglich auch mit globalen Artenschutz-Bemühungen bzw. unterminiert diese. Des Weiteren fungieren viele Muschel-Arten, mit ihren partikelfilternden Eigenschaften, als biologische Klär-Anlagen der Meere.


Nicht umsonst verbieten viele touristisch hochfrequentierte (Urlaubs-)Länder das Sammeln und die Mitnahme von Muscheln und weiterem tierischen Strandgut beinahe gänzlich – bspw. Ägypten, die Dominikanische Republik, Dubai, Italien, Mexiko und Neuseeland ahnden Zuwiderhandlungen teils mit hohen Bußgeldern. Doch auch bei Reisen in Länder wie etwa Frankreich, Griechenland oder Kroatien, welche das Sammeln von Muscheln partiell bzw. eingeschränkt tolerieren, solltest du Meereslebewesen samt deren perlmuttschimmernder Überreste in ihrem Element bzw. Habitat belassen – und dich an deren bloßem Anblick erfreuen.
Darüber hinaus reglementiert auch Deutschland die Einfuhr von tierischem „Strandgut“ mit adäquat strenger Hand: „Tiere oder Pflanzen, die durch das 1973 ins Leben gerufene Washingtoner Artenschutzübereinkommen geschützt sind, dürfen nicht nach Deutschland gebracht werden. Das betrifft aktuell rund 32.800 Pflanzen- und rund 6.000 Tierarten.“

Auch gekaufte Muscheln sind „gestohlene“ Muscheln:
Strandverkäufer:innen sowie Souvenir-Shops bieten meist mit ebenso ihrem Lebensraum entnommenen Muscheln oder Korallen behangene oder besetzte Accessoires oder Deko-Objekte aller Art zum Verkauf an – genau so wenig, wie du Muscheln, Schneckenhäuser usw. aufsammeln solltest, solltest du diese am Hals oder Handgelenk tragen oder gar in deine Vitrine drapieren bzw. deren kommerzielle Veräußerung unterstützen.

Steine und Sand statt Muscheln vom Strand? Auch wenn hier die ökologische Relevanz nicht von primärer Bedeutung sein mag: Wie das Sammeln von Muscheln bzw. Meerestieren und deren Überreste ist auch das Sammeln von Steinen und das Abfüllen von Sand zu Souvenir-Zwecken in vielen (Urlaubs-)Ländern teils reglementiert:
Muscheln, Sand, Steine: Was darf ich vom Strand mitnehmen – was nicht? – ÖKO-TEST (oekotest.de)


Sammle im Urlaub Eindrücke und Fotos, statt Muscheln, Schnecken oder andere (Meeres-)Lebewesen bzw. deren Gehäuse und/oder Skelette.


„Esel-Taxis“ und „Tiger-Selfies“: Welche tierquälerischen „Urlaubs-Attraktions-Angebote“ du auf Reisen und darüber hinaus konsequent boykottieren solltest, zeigen wir dir HIER:
https://www.facebook.com/AnimalsUnited.eV/posts/432264282278465

Wir wünschen dir einen sonnigen, erholsamen und tierleidfreien Sommer-Urlaub!
Bitte weitersagen!
Weitere Quellen:
Muscheln sammeln: Darf man das eigentlich? – Utopia.de
Einsiedlerkrebse – Wikipedia

Marienkäferkinder – KEINE “Schädlinge“
Hast du in diesem Jahr schon welche entdeckt? Bis in den August hinein kannst du sie vielerorts krabbeln sehen…
Plötzlich hängen sie in deinem Haar oder an deiner Hose, sitzen in deinen blattlausgeplagten Zierrosen und Sträuchern. Diese kleinen Krabbeltierchen in Grau, Schwarz, Orange, Gelb, deren skurriles Erscheinungsbild nicht einmal erahnen lässt, wes Käfers Kind sie sind – und viele Gärtner:innen – aus Unwissenheit – die Chemie-Waffe zücken lassen…
Marienkäferlarven sind echte Blattlauslöwen – ganze 100 Läuse vertilgt so ein Tierchen am Tag. Die verkannten Nützlinge durchlaufen eine spektakuläre Metamorphose, ehe sie als signalrote, bepunktete adulte Glückskäfer durch Gärten und Wiesen krabbeln und uns ein Lächeln ins Gesicht zaubern:
Die kleinen Larven schlüpfen aus winzigen gelbfarbenen, als „Päckchen“ angeordneten Eiern, welche das Marienkäferweibchen erstmals gegen Ende April/Anfang Mai – vorzugsweise auf Blattunterseiten, Baumnadeln und in Holzritzen – abgelegt hat. Die zweite Generation schlüpft i.d.R. im Juli/August.
Als Larve, deren Gestalt die Tierchen 30 bis 60 Tage beibehalten, häuten sich die Käferkinder mehrmals und vertilgen in ihrer „Hauptfressphase“ Unmengen an Blattläusen, die sich, zum Leidwesen vieler Pflanzen, an deren Saft laben. Wohlgenährt widmet sich die Marienkäferlarve schließlich ihrer Verpuppung und schlüpft nach ca. 9 Tagen der absoluten Starre als noch sehr fragiles, cremefarbenes Käferchen, welches seine prominente Färbung und seine unverkennbaren Punkte erst im Zuge der finalen Aushärtungsphase ausbildet.
Auch wenn sie sich in ihrer Grund-Morphologie gleichen, so gibt es – so wie es auch unterschiedliche Marienkäfer gibt – Larven in verschiedenen Variationen: Meist verrät die Anordnung und Form der gelb-, braun-, bis orangefarbenen Körper-Fragmente, welcher Art sie zugehörig sind. Wo sich die Larve des einheimischen Siebenpunkt-Marienkäfers etwas schlichter zeigt (Siehe Bild), tritt der farbige Anteil der Larven der aus Asien stammenden Harlekin-Marienkäfer, in Ausformung und Fläche, bedeutend dominanter in Erscheinung.
Auch der adulte Marienkäfer ist ein echter Blattlausvernichter: an die 150 Läuse verleibt er sich täglich ein und erfreut Gärtner:innen damit nicht nur mit seiner hübschen Optik. Sowohl Larve als auch Käfer, verschmähen auch andere unliebsame Gäste wie etwa Schildläuse, Spinnmilben und Mehltaupilze i.d.R. nicht.

Marienkäferlarven präferieren, wie alle Nahrungsspezialisten, ganz bestimmte, blattlausbesetzte Pflanzen- und Straucharten – Du willst dir das Glück in deinen Garten / auf deinen Balkon holen? Dann bestücke diesen mit Gehölzen wie Rosen, Holunder und Beerensträuchern – mit Kräutern wie Dill, Basilikum, Löwenzahn, Brennnesseln und/oder Blumen und Stauden wie Kornblumen, Schmuckkörbchen, Strandflieder und Klatschmohn – auf diesen gehen Marienkäferlarven u.a. besonders gerne auf Lausjagd.
Bitte weitersagen!
Quellen:
Marienkäferlarven » Alle Infos zu den nützlichen Lausfressern (gartenjournal.net)
Laub, Blattläuse, Holler und Marienkäfer – Garten-Kram


Bei den aktuellen hohen Temperaturen gibt es nicht nur für Menschen einige Dinge, die man beachten sollte. Auch für Hunde kann die Hitze gefährlich werden.
Hier ein paar Dinge, auf die du als Hundebesitzer:in achten solltest:
Auto:
Man hört es sehr häufig, aber trotzdem kann es nicht oft genug wiederholt werden: Hunde im Sommer niemals alleine im Auto zurücklassen! Das gilt auch, falls das Auto im Schatten geparkt ist, oder ein Fensterspalt offengelassen wird. Bereits ab 20°C kann sich das Innere des Autos stark erhitzen.
Asphalt:
Auch Asphalt kann an warmen Tagen sehr heiß werden. Für Hunde bedeutet das Verbrennungsgefahr für ihre Pfoten. Teste den Asphalt deshalb vor dem Spazieren mit deiner Hand oder wechsel am besten ganz auf Wald- und Wiesenwege für diese Zeit.
Spaziergänge:
Zusätzlich ist es ratsam, Spaziergänge mit Hund in die kühleren Morgen- und Abendstunden zu verlegen, wie es bei diesen Temperaturen auch für Menschen empfohlen wird. Wichtig ist auch immer Wasser bzw. eine Hundetränke dabei zuhaben.
Überhitzung:
Auch für Hunde sind Sonnenstich und Hitzschlag eine Gefahr. Vermeide deswegen zu anstrengende Aktivitäten bei warmen Temperaturen oder längere Aufenthalte in der Sonne. Wenn du glaubst, dass dein Hund überhitzt ist, bring ihn sofort in den Schatten, stelle ihm Wasser zur Verfügung und kühle ihn langsam ab. Zum Abkühlen keine nassen Tücher auf den Hund legen!
Viel Spaß mit deinem Hund – kommt beide gut und gesund durch den Sommer!
Falls du selbst keinen Hund hast, kannst du diese Hinweise verwenden, um auf Hunde, die dir begegnen, zu achten. Weise gerne Hundebesitzer:innen, die sich nicht an diese Hitze-Regeln halten, freundlich darauf hin.
Quelle:
➡️ Sommer mit Hund – Hundetraining mit Franzi (hundetraining-mit-franzi.de)
Gerade zur Urlaubszeit werden leider besonders viele Tiere ausgesetzt.
Das geschieht häufig an Autobahnraststätten, wo die Tiere ein trauriges Dasein führen. Nach dem Tierschutzgesetz ist das eigentlich verboten.

Wie erkenne ich ein ausgesetztes Tier? Siehst du Hunde oder Katzen mit ungepflegtem Fell, Verletzungen oder einer abgemagerten Statur, sind das deutliche Hinweise. Achte natürlich auch auf Halsbänder und Ähnliches. Versuche herauszufinden, ob nicht doch ein Herrchen oder Frauchen in der Nähe ist, insbesondere wenn das Tier angebunden ist, solltest du ein Weilchen warten. Achte außerdem auf Kartons, die bei Raststätten oder an Waldrändern herumstehen. In diesen können sich ausgesetzte Kleintiere befinden.
Was tun, wenn ich ein ausgesetztes Tier finde? Stelle zuerst sicher, dass es mit dem Nötigsten versorgt ist. Biete ihm z.B. eine Schale Wasser an. Hole sofort tierärztliche Hilfe, wenn der Bedarf besteht. Verständige dann die Polizei oder den örtlichen Tierschutzverein. Einfach selbst mitnehmen darfst und solltest du das Tier nicht. Achte darauf, dass es sich nicht bedroht fühlt, es könnte dich sonst beißen. Zusätzlicher Stress kann für verängstigte Tiere außerdem sehr gefährlich sein. Im schlimmsten Fall laufen sie auf die Straße und werden von einem Auto erfasst. Halte deshalb einen Sicherheitsabstand ein und rede beruhigend auf das Tier ein.
Wenn ein ausgesetztes Tier gefunden und versorgt wird, ist das natürlich gut. Generell sollte es aber überhaupt gar nicht so weit kommen, dass ein Tier ausgesetzt wird. Überlege es dir also sehr gut, bevor du dir ein Tier nach Hause holst, denn damit geht auch eine große Verantwortung einher. Erinnere auch andere daran, dass sie sich um ein Tier langfristig kümmern müssen. Sie müssen ihm auch genügend Platz, ausreichend Futter, usw. zur Verfügung stellen können. Die Frage, wer sich um das Tier kümmert, wenn das Herrchen oder Frauchen im Urlaub ist, sollte schon vor der Aufnahme des Tieres geklärt sein. Kaufe außerdem keine Tiere vom Züchter, sondern nehme lieber eines aus einem Tierheim auf. Außerdem sind Tiere keine Ware, die verschenkt werden sollten.
Und vor allen Dingen: Setze natürlich niemals selbst ein Tier aus! Kannst du dich, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr um ein Tier kümmern, suche am besten nach einer geeigneten Person, die dich ablöst. Wenn du niemanden findest, sollte die Kontaktaufnahme zu einem Tierheim erfolgen.
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Quelle:
➡️ Hund abgeben: So handelst du verantwortungsbewusst – Utopia.de
➡️ Ausgesetzte Tiere: So solltest du dich verhalten – Utopia.de


Blumen bitte ohne „Füllung“ – Für Bienen & Co
Mit einer schier überwältigenden Fülle an Blütenblättern prahlen sie meist bis in den Spätsommer hinein im Blumenbeet – Dahlien, Pfingstrosen, Ranunkeln (Siehe Bild) und viele weitere florale Schönheiten. Insekten wie Bienen können gefüllte Blüten mit ihrem pompösen Auftritt allerdings nicht beeindrucken – denn das Mehr an Blütenblättern bedeutet unweigerlich ein Weniger an Nektar und Pollen für unsere summenden und brummenden Gartenbesucher.
Wo ungefüllte Blüten – wie etwa die der insektenfreundlichen Kapuzinerkresse, der Heckenrose oder der Fetthenne – nektarsaugende- und pollensammelnde Insekten praktisch mit „offenen Blütenblättern“ empfangen und ihnen so freien Zugang zu ihren nährenden Schätzen gewähren, ist ein Durchdringen zur Nektar- bzw. Pollenbar bei gefüllten Blumen kaum möglich – die vielen Blütenblätter versperren den hungrigen Insekten schlicht den Weg.
Warum eigentlich Nektar und Pollen? (Wild-)Bienen bspw. dient beides als basale Lebensgrundlage: Der zuckersüße Nektar versorgt die Insekten mit reichlich Energie, die Pollen wiederum dienen vornehmlich der Brut als Proteinquelle.
Die „Füllung“, also die blütenmittig sehr viel höhere Anzahl an Blütenblättern, welche gefüllten Blumen ihre Üppigkeit verleihen, ist übrigens im Zuge einer Mutation entstanden, welche die ursprünglichen Staubblätter zu Blütenblättern transformiert, und nicht selten auch eine Zurückbildung nektar- und pollenbildender Blütenorgane zur Folge hat.
Gefüllt oder ungefüllt? – So erkennst du’s:
Kannst du die Staubgefäße auf einen Blick erkennen, handelt es sich um eine ungefüllte und i.d.R. insektenfreundliche(re) Blume bzw. Pflanze.
Ungefüllte, besonders nahrhafte und zudem robuste Insektenlieblinge sind zum Beispiel die Fetthenne, die Kornblume, die Margerite, der Lavendel, die Sonnenblume, uvm…
Siehst du vor lauter Blättern keine Blüte bzw. keine Staubgefäße mehr, handelt es sich um eine gefüllte- und damit um eine Blüte, die vielen Insekten kaum bis gar keinen Mehrwert bietet.
Zu den Gefüllten zählen bspw. die Pfingstrose, die Zuchtrose, die Geranie, Varianten der Gartentulpe uvm…


Good to know: Viele Pflanzen-Arten sind sowohl in gefüllter-, als auch in ungefüllter Form erhältlich.


Vor allem mit wildwuchernden, blütentragenden Pflanzen wie etwa dem Löwenzahn, kannst du deinen geflügelten Gartenbesuchern durch die „ungefüllte“ Blume sagen, dass du sie schätzt, ohne erst ein ganzes Beet aufwändig bepflanzen zu müssen.
Mit welchen „ungefüllten“ floralen Schätzen du deinen Garten bzw. Balkon sonst noch bestücken kannst, um dich und Insekten glücklich zu machen, erfährst du u.a. HIER:
Pflanzen für den Insektengarten – NABU

Angesichts des gegenwärtigen und extensiven Artensterbens ist es besonders wichtig, Nahrungsquellen für Insekten zu schaffen, welche eine ungehinderte und maximal effektive Nektar- und Pollenaufnahme gewährleisten – wähle daher stets Blumen ohne „Füllung“ – diese sind wahre Bienenmagneten und stehen gefüllten Blüten in Sachen Duftintensität und optischer Anmut und Lieblichkeit in nichts nach.
WICHTIG
Wo Blüten möglichst ungefüllt sein sollten, können Wasserschalen dieser Tage kaum voll genug sein: 
Es wird heiß – Bitte stelle möglichst flache, saubere und gut zugängliche Tränken für durstige (Klein-)Säuger und Insekten in deinem Garten und auf deinem Balkon auf – DANKE 
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Quellen:
Gefüllte Blüten: Warum Insekten bei ihnen trotzdem leer ausgehen – Utopia.de
Gefüllte oder ungefüllte Blüte: Für Insekten ein lebenswichtiger Unterschied – ÖKO-TEST (oekotest.de)
Nur Pollen und Nektar? Warum Bienen nicht immer Vegetarier waren – Utopia.de

(Wild-)Vogelnest am Haus – Worauf Du achten solltest
Noch ist die Brutzeit in vollem Gange – diese erstreckt sich alljährlich vom 1. März bis in den späten September hinein und dient nach § 39 des Bundesnaturschutzgesetzes – welches diese Kernzeit zur „Vogelschutzzeit“ erklärt – vornehmlich der Bestandsförderung und -Stabilisierung.
§ 39 BNatSchG – Einzelnorm (gesetze-im-internet.de)
Vor allem Tauben wie etwa die Stadttaube, die Ringeltaube und die Türkentaube, Haussperlinge sowie Mehl- und Rauchschwalben und auch der Mauersegler präferieren unsere urbanen und ländlichen Bauwerke vermehrt als Niststätten. Sogar Stockenten ziehen hin und wieder den Geranienkasten der gewohnten Teichvegetation vor. Nicht selten werden da Balkone, Loggien und Fassaden zur Kinderstube für Spatz & Co. Bei der Platzwahl und Ausgestaltung ihrer menschennahen Nester sind unsere gefiederten Freunde überaus kreativ. Wo die einen – vornehmlich Tauben – ihre Eier teils in Blumenkübeln bebrüten, bauen andere – wie etwa die Mehlschwalben – ganze Lehmnester an bzw. unter Dachüberhänge.
Wo genistet wird, fallen nicht nur Federn – mit dem vermehrten Aufkommen an Nistmaterial und Kot werden Vogelnester an Haus und Balkon nicht selten zum schmutzenden und piepsenden Ärgernis für einige Menschen, dabei bietet so ein hausnahes Bruttreiben in der Regel die einmalige Gelegenheit, den wundervollen und hochinteressanten Entwicklungsprozess vom kleinen Ei zum flüggen Jungtier – aus respektvoller Entfernung – zu beobachten, welcher in der Regel ohnehin nur wenige Wochen in Anspruch nimmt. Zudem ist einem möglichen „Kotproblem“ bei Bedarf mit dem vorsichtigen Anbringen eines sogenannten „Kotbretts“ unterm Nest denkbar simpel beizukommen – dies bietet sich insbesondere bei Schwalbennestern an:
Anleitung Kotbrett\374 (nabu.de)

Worauf Du zwingend achten solltest, wenn ein (Wild-)Vogel deinen Balkon bzw. deine Hausfassade als Kinderstube auserkoren hat:
Ist das Nest auf dem Balkon oder an anderer hausnaher Stelle erstmal gebaut und bereits mit Eiern bestückt, ist eine eigenmächtige Entfernung von Gesetzes wegen strikt untersagt. Sollte eine Nestentfernung bzw. -Umsiedlung aus Sicherheits- oder sonstigen Gründen unumgänglich sein, ist im Vorgang in jedem Fall eine entsprechende Genehmigung bei der für die jeweilige Stadt bzw. den entsprechenden Landkreis zuständigen Naturschutzbehörde einzuholen – mit dieser ist eingehend Rücksprache zu halten.

Um das Brutgeschäft an deinem Haus bzw. auf deinem Balkon nicht unnötig zu stören und Eltern- sowie Jungtiere nicht zu verschrecken oder zu irritieren, solltest Du stets die nötige Distanz zum Nest wahren und darauf achten, dass Pflanzenpflege wie Blumengießen und weitere Tätigkeiten nahe der Brutstätte möglichst ruhig und unaufgeregt vonstatten gehen. Auch sollte dein Balkon in dieser Phase möglichst wenig frequentiert werden. Wenn du dich am Anblick der Heranwachsenden und ihrer eifrig fütternden Eltern erfreuen möchtest, tu dies bitte immer aus (für die Tiere) sicherer Entfernung.
Um weitere, der jeweiligen nistenden Vogelart dienliche Schutz- sowie etwaige Unterstützungsmaßnahmen zu ergreifen, bietet es sich zudem an, mit (Wild-)Vogelexpert:innen in Kontakt zu treten bzw. diese zurate zu ziehen.
Nisthilfen statt „Wildnisten“: Mit dem Anbringen von artgerechten Nistkästen kannst du gefiederten Freunden stabile Alternativen zum „Wildnisten“ auf Balkon & Co anbieten:
Den perfekten Nistkasten finden? (deutschewildtierstiftung.de)

Wo moderne Fassaden an Siedlungsgebiete angepassten Wildvögeln kaum noch brauchbare Nistplätze bieten, ist es besonders wichtig, dass wir sie auf unseren Balkonen, in unseren Gärten und an unseren Dächern gewähren lassen.
Was tun, wenn Vögel ein Nest bauen, wo es stört? – [GEO]
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