Maulwurfshügel – ein optisches Ärgernis? Eher ein Beweis für gute Bodenqualität!
Der Maulwurf gilt nicht gerade als „Best Buddy“ der Gärtner:innen – wohl aber als bester Freund der (Garten-)Erde.
Viele Gartenfans stören sich an den Erdhügeln, die der kleine Baumeister entstehen lässt, wenn er mit seinen schaufelförmigen Vorderpfoten emsig den Boden durchwühlt. Auf einem akkuraten Rasen angehäuft, gilt ein Maulwurfshügel oft als Schandfleck – und sein „Bauherr“ als lästiger „Schädling“.
Als kleiner „Erdwerfer“ – sein Name leitet sich vom altdeutschen Wort „Moltewurf“ (Molte = Erde) ab – kann der Maulwurf einfach nicht anders.

Maulwürfe sind echte Gartenhelfer, und ihre Hügel – mal ganz abgesehen von der Optik – wahre Wiesen- und Gartenschätze!
Steckbrief – Europäischer Maulwurf (Talpa europaea):
(Siehe Bild)
Größe/Länge: bis zu 17 Zentimeter
Gewicht: bis zu 120 Gramm
Das kurze dichte Fell des europäischen Maulwurfs ist meist dunkelgrau gefärbt.
Er besitzt winzig kleine Äuglein und ist fast blind. Lediglich zwischen hell und dunkel kann er unterscheiden.
Seine Ohr-Öffnungen verschwinden im Pelz.
Seine Schnauze ist mit Tasthaaren und Tastsinneszellen ausgestattet, die ihm zur Orientierung und Nahrungssuche dienen.
Sein kleines Schwänzchen misst gerade mal rund 3 Zentimeter.
Seine markanten „Schaufel-Pfoten“ dienen ihm als effiziente Grab-Werkzeuge.
Leben: überwiegend unterirdisch, einzelgängerisch, verzweigte Gänge grabend.
Speiseplan: u.a. Insekten, Schnecken und Regenwürmer.
Nachwuchs: weibliche Tiere bringen einmal jährlich bis zu neun Junge zur Welt.
Lebenserwartung: 3-6 Jahre.
Der Europäische Maulwurf steht, als einziger Artvertreter, der hierzulande anzutreffen ist, unter Naturschutz!
Nützliche Hügel:
Gewusst? Die aufgetürmte feine Erde der Maulwurfshügel eignet sich z.B. prima zum Befüllen von Pflanzenkübeln.
☝️ Achte bitte darauf, dass du den Maulwurf nicht störst, wenn du Hügel-Erde in deinem Garten aufsammelst.
Nützlicher Hügelbauer:
Der Maulwurf frisst gerne Pflanzen-„Schädlinge“, die es u.a. auf die Wurzeln deiner Gartenblumen abgesehen haben. Außerdem belüftet er mit seinem Tunnel-System den (Garten-)Boden und fördert dessen Qualität. Sein unterirdisches Revier hält er i.d.R. weitestgehend wühlmausfrei. 
☝️ Freu dich & lass ihn unbehelligt buddeln!
Wo der Maulwurf gräbt, ist der Boden gesund!
Sag`s weiter!
Hast du Maulwurfshügel in deinem Garten?
Quellen:
Maulwurf: Infos im Tierlexikon – [GEOLINO]
Maulwurf als Nützling: Deshalb stört das Tier nicht im Garten (24garten.de)


Jetzt Blumenzwiebeln setzen – schon heute an die Hummelköniginnen von Morgen denken

Der nächste Frühling kommt gewiss – und mit ihm zahlreiche hungrige (Flug-)Insekten wie Bienen und Hummeln. Insbesondere kälteunempfindliche da in samtig warmen „Pelz“ gehüllte Hummelköniginnen tragen oft bereits im Februar ihre kleinen „Krönchen“ zur Schau, wenn sie als summende Frühlingsboten durch unsere Gärten sausen, um sich für ihre bevorstehende, kräfteraubende Volksgründung zu stärken. Diese kann den gestreiften Monarchinnen natürlich nur gelingen, wenn ausreichend Frühblüher ihren hohen Bedarf an lebensspendendem Nektar und Pollen decken – ganze Hummelvölker können an Nahrungsknappheit zugrunde gehen.
Damit die summenden Königinnen von Morgen ihrer verantwortungsvollen und bestandssichernden Aufgabe im kommenden Frühjahr gerecht werden und entsprechend neue Generationen zum Leben erwecken können, kannst du in deinem Garten / auf deinem Balkon bereits jetzt pflanzen bzw. setzen, was nach dem Winter deren farbenfrohe und duftende Lebensgrundlage bildet, denn: Was als schmucklose Blumenzwiebel über den Winter hinweg in der Erde schlummert, erblüht im Frühling als überraschend nektarsüßer, farbintensiver Insektenliebling.


JETZT Insektennahrung für’s kommende Jahr pflanzen: Als florale Frühlings-Starthilfe für Hummeln & Co eignen sich dabei u.a. besonders gut:
Krokusse: Sie verwandeln wintergraue Gärten bereits im Februar/März in ein Blütenmeer und sind dabei relativ anspruchslos. Ob Kübel, Beet, oder Rasen – Ob Sonne oder (Halb-)Schatten – Krokusse gedeihen nahezu überall, sind winterhart und bedürfen kaum Pflege: Im Herbst kannst du ihre Zwiebeln rund zehn Zentimeter tief in die Erde setzen – gerne schön dicht beieinander – „gruppiert“ wirken Krokusse besonders eindrucksvoll.
Schneeglöckchen: Seine lieblichen weißen Blüten trotzen zwischen Februar und März den letzten winterlichen Nachwehen. Auch das mehrjährige Schneeglöckchen ist sehr pflegeleicht und anspruchslos – so kannst du es sowohl im Garten als auch auf dem Balkon ansiedeln.
Märzenbecher/Märzbecher: Wie der Name erahnen lässt, entfalten Märzenbecher um den März herum ihre zarten, in gelbgrünen Spitzen auslaufenden Blüten, die in Form und Färbung sehr denen des Schneeglöckchens ähneln. Auf waldigen Böden im Halbschatten unter Bäumen oder Sträuchern stehend, fühlen sich die weißen Frühlingsboten besonders wohl.
Hyazinthen: Mit ihrem intensiven Duft und ihrer leuchtenden Farbigkeit wirken sie auf Insekten besonders betörend. In ihrer Hauptblütezeit zwischen März und April werden sie daher oft und gerne angeflogen. Beim Setzen ihrer Zwiebeln solltest du rund 15 Zentimeter „Pflanzabstand“ einhalten.
Traubenhyazinthen: Die kleine „Schwester“ der Hyazinthen zeigt von März bis Mai ihre traubenförmig angeordneten, blauen Blüten, welche u.a. bei Hummeln und Bienen besonders beliebt sind. Nicht nur im Garten – auch auf dem Balkon breiten sich Traubenhyazinthen zuverlässig aus.
Schneeglanz/Schneeholz: Einen besonders dichten Bewuchs verspricht der blaublütige Schneeglanz – auch Schneeholz genannt – der seine eindrucksvollen Blüten zwischen März und April für hungrige Insekten öffnet. Er ist winterhart und tritt daher mehrjährig in Erscheinung. Am liebsten „glänzt“ der Schneeglanz an sonnigen bis halbschattigen Plätzen.
Winterling: Mit ihren dichten Blättern bilden Winterlinge ganze „Blütenteppiche“ ab Februar. Unter Gehölzen aller Art wuchert der gelb blühende und anspruchslose „Bodendecker“ besonders gerne für hungrige Insekten. Lediglich bei Nacht schließt der Winterling seine Nektarbar bzw. Blüten, wenn es frisch und dunkel wird.

Warum JETZT? Blumenzwiebeln brauchen es frostig, um im kommenden Frühjahr auszutreiben und ihre ganze insektennährende Pracht zu entfalten. Du solltest sie daher ab September in die Erde setzen. Im besten Fall bettest du die Zwiebeln dabei doppelt so tief, wie sie hoch sind. Untergestreuter Sand oder Kieselsteinchen können als „Drainageschicht“ dienen, wenn der Boden undurchlässig ist.


Gartenschaufel raus und ran an die Zwiebeln – damit auch die nächstjährigen Königinnen und deren Abkömmlinge genug zum Futtern haben!
Eine große Auswahl an entsprechenden Blumenzwiebeln findest du z.B. in (Online-)Gärtnereien.


Hast du in deinem Garten / auf deinem Balkon bereits Insektennahrung für’s kommende Jahr gepflanzt?
Bitte weitersagen!
Quellen:
Frühblüher pflanzen: 8 insektenfreundliche Sorten – [GEO]
Die 11 besten Zwiebelblumen für Bienen im Frühling | freudengarten

Meilenstein gegen Trophäenjagd erreicht –
Unterschreibe JETZT die Petition!

#SchützenStattSchiessen – dies fordern wir, gemeinsam mit „Pro Wildlife e.V.“, weiteren Tierrechts- und Tierschutzorganisationen und vielen hochkarätigen Forschenden und Prominenten in einem gegen den Jagdtrophäenimport gerichteten Appell-Brief, welcher im Mai dieses Jahres an die Bundesumweltministerin Steffi Lemke, als politische Akteurin mit entsprechender Reglementierungs-Handhabe, versandt wurde – wir berichteten:
https://www.facebook.com/AnimalsUnited.eV/posts/pfbid02mzMF3dyo3JpXrU3AKubvSjMWs4BuarU1dMGpx37f51yZPa1Qn891csg7AsUaQYx1l

Die eindringlichen, appellativen Zeilen des Offenen Briefes, welche in eine flankierende Petition eingebettet sind, bringen fordernd zum Ausdruck, was die Deutsche Regierung, in Ermangelung von Verbots-Regelungen, bislang gekonnt zu ignorieren scheint: „Jedes Jahr sterben weltweit zahlreiche Tierarten unwiederbringlich aus. Dieses menschengemachte globale Artensterben ist eine der größten, wenn nicht sogar die größte Krise unserer Zeit. Wir sind schockiert, dass Trophäenjäger*innen Eisbären, Elefanten, Nashörner, Löwen, Leoparden und Tiere vieler weiterer bedrohter und geschützter Arten, um deren Überleben Ranger*innen und Artenschutzorganisationen Tag für Tag kämpfen, noch immer abschießen und ihre Trophäen als blutiges Souvenir nach Deutschland einführen dürfen…“
Hättest du gedacht, dass Deutschland – nach den USA – zweitgrößter Importeur von Jagdtrophäen und damit EU-weiter „Spitzenreiter“ ist? Das ist – nicht nur angesichts der akuten global-ökologischen Labilität – hochgradig beschämend! Zudem zerschlagen die auf vornehmlich „kapitale“ und „schmucke“ männliche Tiere fokussierten trophäenjadlichen Aktivitäten ganze Populationsstrukturen – das ist skandalös und inakzeptabel!


Gemeinsam mit zahlreichen Mitwirkenden fordern wir die Bundesregierung daher auf, ihrer angeblichen „Pionier-Rolle“ hinsichtlich des Tier- und Artenschutzes konsequent und adäquat gerecht zu werden, den ethisch verwerflichen schutzunterminierenden und tiermordenden Trophäenkult nicht weiter zu unterstützen – und resultierend einen sofortigen Jagdtrophäenimport-Stopp nebst eines Jagdreisen-Verkaufsverbotes zu verhängen!

Meilenstein gegen Trophäenjagd erreicht:
Über 75.000 Menschen haben sich binnen weniger Monate mit der Unterzeichnung der briefbegleitenden Petition für ein entsprechendes Verbot ausgesprochen und fordern: „Frau Bundesministerin, stoppen Sie Jagdtrophäenimporte!“
Mehr dazu erfährst du in der u.a. durch uns unterstützen, jüngst publizierten Pressemitteilung, welche diesen erfreulichen „breiten Widerstand gegen Trophäenjagd“ aufgreift:
Breiter Widerstand gegen Trophäenjagd – Was nun, Frau Lemke? • Pro Wildlife


Mit DEINER HILFE zum nächsten Meilenstein für die (artengeschützten) Tiere:
Nimm mit uns gemeinsam die politischen Akteur:innen in die Verantwortung und fordere ein Jagdtrophäenimportverbot –
Unterschriebe JETZT die Petition:
Petition · Frau Bundesministerin, stoppen Sie Jagdtrophäenimporte! · Change.org
Poste #SchützenStattSchiessen und motiviere deine Social Media-Community dazu, die verbotsfordernde Petition ebenfalls zu unterzeichnen und zu streuen – für ein zeitnahes Jagdtrophäenimportverbot & FÜR TIERRECHTE. DENN MITLEID IST ZU WENIG!
Bitte weitersagen, teilen, verbreiten!