Gemeinsam für Rinder ohne Ketten
WERDE AKTIV!
Wusstest du…?
…dass Millionen von Rindern immer noch Monate lang angebunden im Stall verbringen – als letzte landwirtschaftliche Tierart überhaupt.
Obwohl das Tierschutzgesetz eine verhaltensgerechte Unterbringung und artgemäße Bewegung vorschreibt, ist die Anbindehaltung bei uns nach wie vor verbreitet. Betroffene Kühe und Rinder sind dabei über Monate oder sogar das ganze Jahr hinweg an Halsgurten oder Ketten fixiert. Wissenschaftlich und tiermedizinisch ist längst bewiesen, dass diese extreme Einschränkung zu chronischem Stress, Gelenkproblemen und Verhaltensstörungen führt.
Der Weg zu echtem Tierwohl führt nur über den konsequenten Ausstieg aus dieser Haltungsform. Wir fordern klare, gesetzliche Fristen für ein endgültiges Verbot sowie faire Unterstützung für landwirtschaftliche Betriebe beim Umbau ihrer Ställe zu offenen Laufställen. Tierschutz darf keine Kompromisse machen, wenn es um elementare Grundbedürfnisse geht.
Gemeinsam mit der Deutschen Tier-Lobby und weiteren Bündnis-Partner:innen setzen wir uns daher gegen die Anbindehaltung ein. Und so kannst du aktiv dabei helfen:
📢 10.07.2026: Große Online-Demo
📢 10.10.2026: Große Demo in Berlin
Weitere Infos ➡️ Anbindehaltung – ANIMALS UNITED e.V.

Kühe geben nicht etwa Milch, weil sie „Milch“-Kühe sind, sondern weil sie Mütter sind.
Für einen konstanten Milchfluss müssen „Milch“kühe – haltungsformunabhängig – nahezu jährlich ein Kalb gebären. Die „Dauer“trächtigkeit wird mittels künstlicher Besamung erzeugt.


Was – laut einer Umfrage der Universität Hohenheim – nicht einmal jede:r Dritte weiß:
Die Tierkinder werden ihren Müttern i.d.R. (kurz) nach der Geburt entrissen, damit die „gewonnene“ Kuh-Muttermilch vollends der Milch- bzw. Lebensmittelindustrie zugutekommt.

Eine Trennung, die unüberhörbar schmerzt:
Muttertier und separiertes Kalb rufen einander meist noch tagelang. Dieses eindringliche Brüllen der Verzweiflung macht ihren Trennungsschmerz hör-, und ihre tiefgreifende Mutter-Kind-Verbindung spürbar. Eine Verbindung, die in der Milchindustrie Jahr für Jahr millionenfach und gnadenlos abrupt gekappt wird. Da sie – geschlechtsbedingt – nicht als künftige „Milch“kühe taugen, gelten vor allem die ungewollten männlichen Kälbchen als „Abfallprodukt“ dieser perfiden Industrie – viele der jährlich millionenfach geborenen Kälber erreichen nicht einmal ihr erstes Lebensjahr.

Nur selten erfahren die ungewollten „Milchvieh“kälber angemessene tiermedizinische Betreuung. Die aussortierten Tierkinder gelten auch in Zahlen als „wertlos“. Produzierende erachten derartige finanzielle (Zusatz-)Aufwendungen meist als unverhältnismäßig – da schlicht unwirtschaftlich. Viele Tiere bleiben infolge un(ter)versorgt. Milchindustriell erzeugte Kälber, die physisch instabil sind oder gesundheitlich schwächeln, haben kaum eine Chance. Zwischen 10 % und 20 % sterben schätzungsweise bereist in den ersten vier Lebenswochen.


Was noch weniger wissen:
Insbesondere männliche Kälber werden, als wirtschaftliche „Nullnummern“, für die es hierzulande kaum Abnehmer:innen gibt, teils an Mastbetriebe im Ausland überführt und verschachert. Die mutterlosen (Jung-)Tiere werden – teils mehrfach – in stundenlangen Transporteinheiten per LKW verfrachtet oder massenhaft über Tage oder gar Wochen hinweg in andere Länder – darunter auch tierschutzschwache Drittländer – verschifft, wo sie nicht selten ein grausamer Tod per Kehlschnitt bei vollem Bewusstsein erwartet.


Was jede:r wissen sollte:
Diese leidvolle Aneinanderreihung von Trennungsschmerz, Qual und frühem Tod ereilt nicht „nur“ Kälber, die konventionell erzeugt wurden: Auch in der Bio-Milchviehhaltung finden i.d.R. Praktiken der perfiden Tierkind-Entledigung Anwendung. „Bio-Kälber“ werden vermehrt in konventionelle Industrie-Sparten eingespeist.
Auch die vermeintlich „bessere“ Milch kommt nicht ohne Tierleid aus!


Nicht einmal jede:r Dritte weiß es!
Hilf uns und den Tieren, diese Informations- bzw. Wissenslücke zu schließen, die maßgeblichen Einfluss auf die individuelle Konsumentscheidung nimmt. 🌱


Lass und gemeinsam dafür sorgen, dass JEDE:R es weiß:
Sag’s weiter!
Quelle:
Das Unwissen über die Milchproduktion ist entlarvend – [GEO]


Beteilige dich JETZT an der „DTL“-Mail-Aktion gegen die qualvolle Anbindehaltung!


Vor allem in Bayern fristen viele „Milch“kühe ein trauriges Dasein an Ketten: Mittels Anbindevorrichtungen werden die Tiere in vornehmlich bayerischen Stallungen verschiedener Größenordnungen – saisonal-temporär oder auch ganzjährig – am Hals fixiert. Die rückständige Anbindehaltung, welche gegenwärtig vermehrt in Kombination mit begrenzten, kurzweiligen und teils optionalen Auslaufeinheiten genutzt wird, verwehrt Kühen jegliche Form von artgerechter Aktions- und Verhaltensdynamik – mehr als stupides Hinlegen und Aufstehen erlauben die restriktiven Ketten nicht. Die Tiere, welche dieser (Dauer-)Fixierung ausgesetzt sind, sehen sich folglich mit permanenter Reizarmut sowie mit körperlicher und mentaler Unterforderung konfrontiert, was mit einem erheblichen Leidensdruck einhergeht. Meist in liegender Form ausharrend, leiden die Kühe regelmäßig an schmerzhaften Schwellungen und Druckstellen – auch werden deren Gelenke massiv in Mitleidenschaft gezogen und ihre generelle Krankheitsanfälligkeit steigt unweigerlich. Sozial-interaktionelle Begegnungen mit Artgenossen, welcher sich Rinder bei entsprechender Möglichkeit i.d.R. genussvoll hingeben, werden durch die Fixierung auf ein Mindestmaß reduziert. Die Körperpflege kann nicht mehr in adäquatem Maße ausgeführt werden. Vielen Anbindeställen mangelt es zudem an ausreichend Lichteinfall, optimalen klimatischen Verhältnissen und Liegefläche.
Ein durch „Greenpeace“ in Auftrag gegebenes Gutachten bestätigt die Tierschutzgesetzeswidrigkeit der Anbindehaltung – wir berichteten:
https://www.facebook.com/AnimalsUnited.eV/posts/615411993963692


Rund 30 % der allein in Bayern gehaltenen und ausgebeuteten „Milch“Kühe stehen, an Ketten oder sonstigen Vorrichtungen fixiert, in oft defizitären Stallungen und sind gezwungen, ewige Tristesse zu ertragen.
#HartZuTieren: Trotz der mit der anachronistischen Anbindehaltung einhergehenden eklatanten Tierschutz(gesetzes)widrigkeit, erwehrt sich Ludwig Hartmann – Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bayerischen Landtag – jeder möglichen politischen Progression, indem er – Medienberichten zufolge – für eine Verschiebung der Abschaffung der ganzjährigen Anbindehaltung nebst der unbefristeten Beibehaltung der saisonalen Anbindehaltung auf Bundesebene plädiert:
Anbindehaltung: Özdemir will sie ab 2028 verbieten | Bayerisches Landwirtschaftliches Wochenblatt (wochenblatt-dlv.de)
Gemeinsam mit „Deutsche Tier-Lobby – DTL“ möchten wir dem Fraktionsvorsitzenden diesen fauligen Zahn ziehen – politisch engagierte Mitglieder der „Deutsche Tier-Lobby“ haben dahingehend ein dezidiertes Basis-Anschreiben verfasst, welches parteiintern Wirkung zeigen soll und direkt an Herrn Hartmann adressiert ist. Um den im Schreiben ausgeführten Forderungen bzw. Kritikpunkten maximalen Nachdruck zu verleihen, soll dieses – bis spätestens zum 20.08.23 – mit MINDESTENS 100 Unterschriften von Bayerischen Grünen-Mitgliedern versehen werden.

Du bist Mitglied von B.90/Die Grünen in Bayern und möchtest Herrn Hartmann mit deiner Unterschrift von seinem tierleidfördernden Irrweg abbringen? –
Dann wende dich bis spätestens 20.08.23 per Mail an:
Lukas.Feldmeier@posteo.de

Beteilige dich an der „DTL“-Mail-Aktion und lass Ludwig Hartmann wissen, was du von seiner Einstellung hältst:
Mail-Aktion Ludwig Hartmann – Deutsche Tier-Lobby (deutsche-tier-lobby.de)

#LasstDieKuhLos – JETZT!
Bitte weitersagen!
Quellen:
Online-Broschüre zu #LasstDieKuhLos – Deutsche Tier-Lobby (deutsche-tier-lobby.de)
Anbindehaltung beim Milchvieh | Bayerischer Bauernverband