📢🐄⛓️💥‼️#LasstDieKuhLos! 👉 250 DemonstrierendeGEMEINSAM FÜR RINDER OHNE KETTEN bei der GROßDEMO gegen Anbindehaltung am Samstag (10.10.26) in Berlin! 🪧
🐄⛓️‼️Noch immer fristen – entgegen aller wissenschaftlichen, gerichtlichen & tierschutzgesetzlichen Kontras sowie der überwiegenden Aversion seitens der Bürgerschaft – bis zu eine Million Rinder hierzulande ein leidvolles Dasein in saisonaler oder ganzjähriger Anbindehaltung 👉 eine antiquierte Qualhaltung, die den empfindsamen Tieren basalste natürliche Verhaltensweisen verwehrt und sich in aller Regel massiv sowohl auf die Gesundheit als auch auf das Wohlbefinden der Tiere auswirkt.💔
📢🐄⛓️💥 Rund 250 Demonstrierende haben sich daher am Samstag – 10.10.26 – ab 12:00 Uhr am Berliner Bebelplatz eingefunden, um auf der von Deutsche Tier-Lobby, PROVIEH & uns organisierten Großdemo GEMEINSAM FÜR RINDER OHNE KETTEN ihre Stimmen & Demoplakate zu erheben und somit ein nachdrückliches Zeichen gegen die politisch geduldete,tierquälerische Anbindehaltung zu setzen!🪧‼️
🎤🐄⛓️💥 Rednerisch begleitet und informativ bereichert wurde das Kundgebungsgeschehen u.a. durch:
🙌🐄⛓️💥 Als Teil des Bündnis-Kernteams und Demo-Mitveranstalter waren wir natürlich mit von der Partie und vertraten unseren Protest-Standpunkt u.a. durch sensibilisierende Forderungs-Reden 👉 gehalten von ANIMALS UNITED-Vorstandsmitglied Julie Houssin. 🙋♀️🎤
🙏💚🐮 Wir danken allen Bündnis-Mitgliedern, Demonstrierenden, Beteiligten & Mitwirkenden, die diese erfolgreicheGroßdemo, im Schulterschluss GEMEINSAM FÜR RINDER OHNE KETTEN, möglich gemacht haben und fordern unablässig: ANBINDEHALTUNG & POLITISCH GEDULDETES TIERLEID BEENDEN! 📢
Wusstest du…? …dass Millionen von Rindern immer noch Monate lang angebunden im Stall verbringen – als letzte landwirtschaftliche Tierart überhaupt.
Obwohl das Tierschutzgesetz eine verhaltensgerechte Unterbringung und artgemäße Bewegung vorschreibt, ist die Anbindehaltung bei uns nach wie vor verbreitet. Betroffene Kühe und Rinder sind dabei über Monate oder sogar das ganze Jahr hinweg an Halsgurten oder Ketten fixiert. Wissenschaftlich und tiermedizinisch ist längst bewiesen, dass diese extreme Einschränkung zu chronischem Stress, Gelenkproblemen und Verhaltensstörungen führt.
Der Weg zu echtem Tierwohl führt nur über den konsequenten Ausstieg aus dieser Haltungsform. Wir fordern klare, gesetzliche Fristen für ein endgültiges Verbot sowie faire Unterstützung für landwirtschaftliche Betriebe beim Umbau ihrer Ställe zu offenen Laufställen. Tierschutz darf keine Kompromisse machen, wenn es um elementare Grundbedürfnisse geht.
Gemeinsam mit der Deutschen Tier-Lobby und weiteren Bündnis-Partner:innen setzen wir uns daher gegen die Anbindehaltung ein. Und so kannst du aktiv dabei helfen:
📢 10.07.2026: Große Online-Demo 📢10.10.2026: Große Demo in Berlin
Kühe geben nicht etwa Milch, weil sie „Milch“-Kühe sind, sondern weil sie Mütter sind.
Für einen konstanten Milchfluss müssen „Milch“kühe – haltungsformunabhängig – nahezu jährlich ein Kalb gebären. Die „Dauer“trächtigkeit wird mittels künstlicher Besamung erzeugt.
Was – laut einer Umfrage der Universität Hohenheim – nicht einmal jede:r Dritte weiß:
Die Tierkinder werden ihren Müttern i.d.R. (kurz) nach der Geburt entrissen, damit die „gewonnene“ Kuh-Muttermilch vollends der Milch- bzw. Lebensmittelindustrie zugutekommt.
Eine Trennung, die unüberhörbar schmerzt:
Muttertier und separiertes Kalb rufen einander meist noch tagelang. Dieses eindringliche Brüllen der Verzweiflung macht ihren Trennungsschmerz hör-, und ihre tiefgreifende Mutter-Kind-Verbindung spürbar. Eine Verbindung, die in der Milchindustrie Jahr für Jahr millionenfach und gnadenlos abrupt gekappt wird. Da sie – geschlechtsbedingt – nicht als künftige „Milch“kühe taugen, gelten vor allem die ungewollten männlichen Kälbchen als „Abfallprodukt“ dieser perfiden Industrie – viele der jährlich millionenfach geborenen Kälber erreichen nicht einmal ihr erstes Lebensjahr.
Nur selten erfahren die ungewollten „Milchvieh“kälber angemessene tiermedizinische Betreuung. Die aussortierten Tierkinder gelten auch in Zahlen als „wertlos“. Produzierende erachten derartige finanzielle (Zusatz-)Aufwendungen meist als unverhältnismäßig – da schlicht unwirtschaftlich. Viele Tiere bleiben infolge un(ter)versorgt. Milchindustriell erzeugte Kälber, die physisch instabil sind oder gesundheitlich schwächeln, haben kaum eine Chance. Zwischen 10 % und 20 % sterben schätzungsweise bereist in den ersten vier Lebenswochen.
Was noch weniger wissen:
Insbesondere männliche Kälber werden, als wirtschaftliche „Nullnummern“, für die es hierzulande kaum Abnehmer:innen gibt, teils an Mastbetriebe im Ausland überführt und verschachert. Die mutterlosen (Jung-)Tiere werden – teils mehrfach – in stundenlangen Transporteinheiten per LKW verfrachtet oder massenhaft über Tage oder gar Wochen hinweg in andere Länder – darunter auch tierschutzschwache Drittländer – verschifft, wo sie nicht selten ein grausamer Tod per Kehlschnitt bei vollem Bewusstsein erwartet.
Was jede:r wissen sollte:
Diese leidvolle Aneinanderreihung von Trennungsschmerz, Qual und frühem Tod ereilt nicht „nur“ Kälber, die konventionell erzeugt wurden: Auch in der Bio-Milchviehhaltung finden i.d.R. Praktiken der perfiden Tierkind-Entledigung Anwendung. „Bio-Kälber“ werden vermehrt in konventionelle Industrie-Sparten eingespeist. Auch die vermeintlich „bessere“ Milch kommt nicht ohne Tierleid aus!
Nicht einmal jede:r Dritte weiß es!
Hilf uns und den Tieren, diese Informations- bzw. Wissenslücke zu schließen, die maßgeblichen Einfluss auf die individuelle Konsumentscheidung nimmt. 🌱
Lass und gemeinsam dafür sorgen, dass JEDE:R es weiß:
Nach Revisionsantrags-Ablehnung: Bad Grönenbacher Tierquäler muss Haftstrafe antreten!
Im durch die investigative Arbeit der SOKO Tierschutz bereits 2019 zutage geförderten Allgäuer Groß-Skandal um u.a. zwei Landwirte und mehrere Dutzend teils zu Tode vernachlässigte „Milch“kühe, ist jüngst ein historisches Urteil zweitinstanzlich final für rechtskräftig erklärt worden.
Ende 2022 seien die Urteile gegen den in Bad Grönenbach (Landkreis Unterallgäu) landwirtschaftlich tätigen und tätlich gewordenen Vater (68) und dessen Sohn und betrieblichen Handlanger (25) gerichtlich verhängt worden: Mehrere Dutzend kranke und schmerzgeplagte Rinder hätten die beiden Tierquäler mindersepariert und ohne jeden regelhaften Einbezug tiermedizinischer Intervention ihrem Schicksal überlassen – und diese resultierend einem unvorstellbaren Leidensdruck ausgesetzt, welcher die Notschlachtung einiger Tiere unumgänglich gemacht habe. Vorangegangene behördliche Auflagen etwaige Betriebsmissstände betreffend, hätte das Gespann beharrlich ignoriert – das Strafmaß wegen der „quälerischen Misshandlung von Wirbeltieren durch Unterlassen“ und damit erwiesener Tierquälerei: eine zweijährige zur Bewährung ausgesetzte Haftstrafe nebst einer sich auf 12.000€ belaufende Geldstrafe für den Vater – und eine auf zwei Jahre und zehn Monate angesetzte Haftstrafe für dessen Sohn.
Revisionsanträge abgelehnt – Knast für Bad Grönenbacher Tierquäler!
Nach eingehender Urteils-Überprüfung bezüglich der durch die Täter sodann eingereichten Revisionsanträge seitens des Bundesgerichtshofs, konnte das Strafprocedere eines bedeutenden Postens im Allgäuer Tierqual-Groß-Skandal wegen „Ignoranz gegenüber dem Tierschutz“ einen rechtskräftigen Abschluss finden. Eine weitere Anfechtung des Haftstrafen-Antrittes sei ausgeschlossen. Weitere Verhandlungen um den Allgäuer Tierschutzskandal am Memminger Landgericht seien für die kommenden Monate avisiert worden.
Wo der Bayerische Bauernverband beteuert, dass es sich bei diesem Allgäuer Tierqual-Skandal lediglich um einen bedauerlichen und von menschlicher Überforderung zeugenden „Einzelfall“ handeln würde, wissen wir, dass Tierquälerei und Vernachlässigung ein extensives und durchaus systemimmanentes Problem darstellt, welches eines steten justiziellen Augenmerks und entsprechender Urteilsentschlossenheit bedarf. Allgäu: „Höchste verhängte Strafe wegen Tierschutzverstößen“ | BR24
Wir begrüßen das final rechtskräftige und richtungsweisende Urteil im Bad Grönenbacher Groß-Skandal sehr und danken unseren Kolleg:innen von der „SOKO Tierschutz“, welche mit ihrem hochprofessionellen Vorgehen nicht zuletzt zwei erschütternde Schlacht-Skandale publik gemacht, und die zeitnahe Schließung der entsprechenden Todes-Stätten erwirken konnte:
Der systemimmanenten Tierquälerei kannst du ein Ende setzen, indem du dem Konsum von tierischen Erzeugnissen und Produkten abschwörst – genieße ab jetzt VEGAN– Denn Mitleid ist zu wenig!