🦊🐗 Nächsten Herbst wird in der Nähe von Ingolstadt die große Jagdmesse “Internationale Jagd- und Schützentage” stattfinden. Wir haben dagegen ein Offenes Protestschreiben geschrieben und an Dr. Bernhard Gmehling, den Oberbürgermeister der Stadt Neuburg a.d. Donau, Hans-Joachim Reich und Hubertus Reich von der Reich Messen GmbH und Prinz Leopold von Bayern vom Schloss Grünau. Eine Antwort haben wir leider nicht erhalten.

➡ Hier findest du einen Auszug aus unserem Protestschreiben:

“Sehr geehrter Herr Dr. Bernhard Gmehling,

vom 13.10. bis zum 15.10. wird Schloss Grünau wieder zum “Zentrum der Jagd” (M. Kaniber). Nahe Neuburg a. d. Donau bei Ingolstadt wird erneut “Deutschlands größte Outdoormesse für Jäger und Schützen” stattfinden, an der “rund 400 renommierte Aussteller aus dem In- und Ausland” und “über 25.000 Besucher” teilnehmen sollen.

Diese Messe dient einzig dem Zweck, eine grausame und unnötige Tradition zu feiern und zu erhalten. Der Einsatz von Waffen und das Töten unschuldiger Tiere wird hier nicht nur toleriert, sondern ist sogar erwünscht. Und nicht nur die Tiere im Fadenkreuz sind Opfer, auch die zahlreichen Hunde und Greifvögel, die bei der Jagd zum Einsatz kommen und die wohl auch auf dieser Messe wieder ausgestellt werden.

Ganz besonders erschüttert uns, dass hier sogar die Trophäenjagd noch geduldet wird. Letztes Jahr waren gleich mehrere Aussteller:innen vor Ort, die Jagdreisen z.B. nach Afrika oder Russland anbieten. Was gesellschaftlich zu Recht schon einen schlechten Stand hat, zeigt in diesem Fall nur umso mehr, wie rückwärtsgewandt diese Messe ist.

Und auch Politiker:innen (wie letztes Jahr Hubert Aiwanger und Ilse Aigner) werden sich sicher wieder auf der Messe präsentieren, eine perfekte Gelegenheit für die Jäger:innenschaft, ihre Kontakte zur Politik noch enger zu knüpfen. Kritische Stimmen zur Jagd bleiben dabei in der Regel außen vor.

Wir fordern Sie auf, Stellung zu nehmen zu diesem Offenen Brief und die Messe in Zukunft zu stoppen.”

📣 Wir sind sehr enttäuscht, dass wir keine einzige Antwort/Stellungnahme erhalten haben. Das wirkt nun so, als wären den Verantwortlichen die Tiere tatsächlich egal. Wir sehen uns dadurch gezwungen, das Schreiben hiermit zu veröffentlichen und darauf aufmerksam zu machen.

👉 Teile bitte diesen Beitrag, damit möglichst viele Menschen von dieser Jagdmesse erfahren und ihre Stimme gegen sie erheben.

❌🦁❗️Trophäenjagdreisen-Angebote auf der „JAGD & HUND“ – Kritik an Dortmunds Oberbürgermeister Westphal und den Messeverantwortlichen

„Die Tatsache, dass das Jagen von Trophäen seltener und gefährdeter Tierarten immer noch legal ist, ist absolut schockierend! Bitte stoppen Sie den Verkauf organisierter Trophäenjagdreisen im Rahmen der ‚Jagd & Hund‘-Messe in Dortmund. Unterstützen Sie damit den Tier- und Artenschutz!“, so die dezidierte Forderung Dr. Jane Goodalls, welcher wir uns, gemeinsam mit „Pro Wildlife e.V.“ und vielen weiteren Tier- und Naturschutzorganisationen, vollumfänglich anschließen!

➡ Nachdem die „JAGEN UND FISCHEN“ Messe Augsburg erst kürzlich unseren aktivistischen Widerstand forderte, findet nun aktuell, vom 24.01. bis 29.01.23, Europas größte Jagdmesse – „JAGD UND HUND“ statt, die dieser Tage in den Westfalenhallen veranstaltet wird und mit waidmännischem Programm, zahllosen Ausstellenden, Tieren und jeder Menge Jagdequipment auffährt: 👉 JAGD & HUND (jagdundhund.de)

❌🦁 Wie Augsburgs „JAGEN UND FISCHEN“, beschränkt auch Dortmunds „JAGD & HUND“ sich in ihrem Messeangebot nicht „nur“ auf das tödliche Treiben in hiesigen Wäldern: rund 80 Ausstellende bieten in den Messehallen so genannte „Trophäenjagdreisen“ in ferne Länder wie etwa Afrika an, welche das kaltblütige Morden von u.a. auch bedrohter und geschützter Arten wie Elefanten, Löwen, Leoparden, Nashörner und Eisbären implizieren. Dass die „JAGD UND HUND“ das Offerieren derartiger Tiermordreisen und damit den perfiden Jagdtourismus fördert, ist beschämend und u.E. hochgradig skandalös! Ferner geht dies nicht konform mit den allgemeinen Messebedingungen und übt Ignoranz an der Kollektiv-Aversion gegen die verachtenswerte Trophäenjagd – so sprechen sich, laut aktueller Umfrage, rund 89% der Bundesbürger:innen gegen die Einfuhr von Jagdtrophäen aus. Auch unterminiert das touristische Morden internationale Artenschutzbemühungen.

➡ In einer durch uns unterstützten Pressemitteilung, welche durch „PRO WILDLIFE“ initiiert wurde, üben wir Kritik hinsichtlich der Versäumnisse des Oberbürgermeisters Dortmunds, Herrn Westphal, welcher seinem bereits 2020 gegebenen Versprechen bezüglich des Einsatzes einer „Ethikkommission“ zur objektiven Aufarbeitung und Beleuchtung des Trophäenjagdangebotes auf der „JAGD & HUND“ bislang nicht nachgekommen ist. Auch appellieren wir an die Messeverantwortlichen, den Verkauf von Trophäenjagdreisen aus ihrem Angebots-Konzept zu streichen!

➡➡➡ HIER geht’s zur Pressemitteilung: 👉 Jagdmesse ‚Jagd & Hund’: Ausverkauf bedrohter Arten in Dortmund • Pro Wildlife

☝️ Nicht nur auf nationaler Ebene regt sich Widerstand gegen das perfide Angebot der Mordreisen auf Europas größter Jagdmesse: über 90 Tier- und Naturschutzorganisationen sowie Expert:innen aus betroffenen Ländern wie Afrika und aller Welt haben ihren Protest in einem offenen Brief ausformuliert und ihre Forderungen nach einem Vermarktungs- und Verkaufs-Aus verdeutlicht: ➡ Die zugehörige Pressemitteilung und den offenen Brief kannst du HIER einsehen: 👉 Trophäenjagd: Widerstand aus Afrika • Pro Wildlife

❌🦁❗️Gemeinsam mit ihnen fordern wir: STOPPT DEN TIERMORDTOURISMUS! STOPPT DIE TROPHÄENJAGD!

🗣 Bitte weitersagen!