ASP-Zaun-Katastrophe: Noch immer kein Entkommen für die Tiere im Odertal!

Januar 2022: 

Ein totes Rotwildkalb liegt im Schneematsch unmittelbar vor den drahtenen Maschen des im Nationalpark Unteres Odertal errichteten ASP-Zauns – Zaunausbeulungen markieren jene Verzweiflung, mit welcher das Jungtier in der Nacht vom 21.01. auf den 22.01.22 mehrere Versuche unternommen hatte, die Installation zu überwinden, um seinem Muttertier in sicheres Terrain zu folgen. Das Kalb teilt sein tödliches Schicksal mit zahlreichen weiteren tierischen Schutzbefohlenen wie etwa Rehen und Mardern, die allesamt regelmäßig an der Zaunkonstruktion scheitern, während sie dem alljährlichen Hochwasser-Aufkommen im Tal entfliehen wollen. Schreie der schieren Todesangst tönen durch das brandenburgische Untere Odertal. Tiere brechen entkräftet zusammen. Kadaver hängen in den Zaunabschnitten oder treiben im Wasser. Tierschützende sind entsetzt und ohnmächtig.

(Privat / Januar 2022)

Wir berichteten:

➡️ Politik prokrastiniert – #RettetDieTiereImOdertal! – ANIMALS UNITED e.V.

➡️ Wegen ASP-Schutzzaun – Tiere ertrinken im Odertal! – ANIMALS UNITED e.V.

März 2024:

Die Schreie sind nicht verstummt und das Entsetzen weiterhin groß. Ein verschrecktes Reh stürzt sich panikartig vom schmalen, hochwasserbedrängten Deichbereich aus ins eiskalte Nass und schwimmt über einen Zaunabschnitt hinweg. Das Tier hat Glück und kann den bedrohlichen Maschen entgehen, ohne sich dabei zu verheddern – schwimmt in seiner Panik allerdings ins Ungewisse, da kein rettendes Ufer in Sicht. Ob das Reh die Flucht durchs Hochwasser überlebt hat, weiß niemand so genau.

(Enrico Rahn / März 2024)

Heute:

Der habitatszerschneidende „Schutz“zaun, welcher um bzw. durch das Untere Odertal gezogen wurde, der bundesweiten ASP-Seucheneindämmung dienen soll und sich insgesamt über mehrere hundert Kilometer erstreckt, steht noch immer – und gefährdet weiterhin die Unversehrtheit, die Gesundheit und das Leben vieler betroffener Wildtiere – eine Gefahr, die jedes Jahr mit Einbruch des Winters kulminiert, da dieser Hochwasser mit sich bringt und vor allem in seinen Endzügen vermehrt die eingedeichten Auen des Nationalparks im Zuge der Schneeschmelze im Frühjahr füllt. Ein wohlbekanntes Phänomen, das bei Zaunkonzipierung offenbar schlicht ignoriert wurde.

(Privat)

Hintergrund:

Der Nationalpark Unteres Odertal in Brandenburg nahe Schwedt lockt u.a. mit landschaftlichem Idyll, wilder Fauna und ist – als „Flussauen-Nationalpark“ – hierzulande einzigartig. Seit 2021 bereits ist dieses Schutzgebiet, welches an Polen grenzt und zahlreiche Wildtiere beherbergt, nunmehr zerschnitten bzw. umzäunt. Jener „Schutz“zaun, welcher der extensiven Ausbreitung der bei Wildschweinen festgestellten Afrikanischen Schweinepest – kurz „ASP“ – entgegenhalten soll, macht das uckermärkische Kleinod seither regelmäßig zum überfluteten Polder- und Drahtmaschengrab für Rehe, Biber, (Groß-)Vögel, Marder und andere Tiere. Das leidvolle Sterben der Wildtiere in den Fängen der Zaunmaschen und ihr qualvolles Ertrinken konnte in den vergangenen Jahren in erschreckender Vielzahl dokumentiert werden. Allein im ersten Halbjahr 2022 seien rund 77 Rehe infolge der Zaunbarriere qualvoll verendet. „Für viele Wildtiere ist das eine Falle, sie müssen jämmerlich ertrinken“, klagt Kristina – eine engagierte Tierschützerin, die das Geschehen vor Ort dokumentiert und mit uns in Kontakt steht.

Mit dem Erbau des ASP-Zauns hat der Landkreis Uckermark eine Todeslinie durch ein Gebiet gezogen, welches sich – als Nationalpark – dem Schutz des Lebens und der ökologischen Resilienz und Vielfalt verschrieben hat – dieses gleicht, seit der Zaunerrichtung, eher einem riesigen „Tiergehege”. Nutznießer der Einzäunung seien vor allem schweineproduzierende Betriebsstätten – nicht nur solche in Brandenburg, sondern im gesamten Bundesgebiet. Der ASP-Zaun soll ein Durchdringen der schweinespezifischen tödlichen Seuche zu deren Beständen verhindern, und sie folglich vor einer wirtschaftlichen Katastrophe bewahren. Der Zaun dient der Fernhaltung von potenziellen Seuchenträgern – also (ASP-infizierten) Wildschweinen. „Die toten Wildtiere, sagt Kristina, würden von den Verantwortlichen offenbar „als reine Bagatellschäden“ betrachtet.“ Es ist erschreckend, welch tödlichen Einfluss die Fleischindustrie auch außerhalb ihrer quälenden und mordenden Fabriken auf Tiere nimmt.

(Privat)

Bereits 2022, als die Problematik zunehmend auch medial an Brisanz gewann, hatte sich eine ganze Interessengemeinschaft von Tierschützenden zusammengefunden, welche das skandalöse Geschehen im Unteren Odertal u.a. geschlossen detailliert und akribisch dokumentierte und an politische Instanzen sowie an Sachverständige heran trug – mit der Hoffnung auf zeitnahe rettende Intervention. Auch wir standen in ständigem Kontakt mit den Agierenden, berichteten regelmäßig und eingehend und wandten uns in Form eines offenen Briefes fordernd an die (regional-)politischen Entscheidungsträger:innen – adressiert an Frau Karina Dörk, Landrätin LK Uckermark & Frau Ursula Nonnemacher, Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz Brandenburg: Mit der Weiterleitung an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft involvierten wir außerdem eine übergeordnete Instanz. Mit einem Flyer, welcher 10.000 mal gedruckt und im betroffenen Gebiet verteilt wurde, gaben wir Bürger:innen – in Zusammenarbeit mit den ansässigen Tierschützenden – Instruktionen zur Rettung der Zaunopfer an die Hand. Mit der Hashtag-Aktion „#RettetDieTiereImOdertal“ machten/machen wir ferner via Social Media geballt auf die Not der ertrinkenden Tiere aufmerksam.

Trotz aller Bemühungen, einer flankierenden Petition, der Expertisen von wildtierkundigen Sachverständigen und einer eklatanten Zielverfehlung der drahtenen Maßnahme fand die Zaunproblematik bei den Entscheidungsträger:innen lediglich stiefmütterliche Beachtung: Statt den lebensrettenden Forderungen nach einem weitläufigen Zaunversatz bzw. einer (Teil-)Entfernung nebst einer Bauartanpassung nachzugehen, war man lediglich Willens, einen partiellen Versatz zu avisieren. Dieser beschränkt sich auf gerade mal 10 km Zaunstrecke – bei einer Zaungesamtlänge von rund 120 km, die den Nationalpark einfasst. Temporäre Zauntor-Öffnungen bzw. Durchlässe wurden veranlasst, die – laut Bezeugender – kaum bis gar keinen Effekt hatten/haben – nur selten würden die Tore geöffnet. Das eigenmächtige Öffnen sei Bürger:innen unterdessen strikt untersagt. Was Fürsprecher:innen als „Weiße Zone“ bezeichnen, wird weiterhin jedes Jahr aufs Neue zur Todeszone für zahllose Wildtiere. Rechtsmittel wurden bzw. werden ausgeschöpft, um die Tiere im Odertal zu retten – wobei der „Wildtierschutz Deutschland e.V.“ im zentralen Verfahren federführend ist, und die Justiz beharrlich prokrastiniert.

Derweil stoßen die gegenwärtigen Bemühungen Tierschützender mediale Größen für Berichterstattungen zur Transparentmachung zu gewinnen auf wenig Gegenliebe. Immerhin – die „TAZ“ hat das skandalöse Geschehen zusammengefasst: ➡️ Seuchenbekämpfung im Nationalpark: Unruhe im Unteren Odertal – taz.de

Noch immer kein Entkommen für die Tiere im Odertal:

Dem Schwarzwild, welchem die Zäunung gilt – von diesem aber nachweislich überwunden wird, stelle man u.a. vermehrt waidmännisch nach – die Tiere würden kurzerhand abgeschossen werden. Dabei kämen spezielle „Kastenfallen“ und Drohnen zum Einsatz, um sie zu orten und einzufangen – man wolle den Nationalpark „quasi wildschweinleer schießen“, klagt Kristina. Ein ansässiger orts- und bestandskundiger Jäger bezeichne das Ziel der Volldezimierung des Schwarzwildes in „der Kernzone des Nationalparks“ für „illusorisch“. Die (eingezäunten) Tiere des Odertals drohen nicht nur dem alljährlichen Hochwasseraufkommen zum Opfer zu fallen – sie finden sich auch zeitweise im „Kugelhagel“ wieder.

Wie man hört, zieht sich das Hochwasser gegenwärtig zurück – der trockene Sommer zeichnet dann ein trügerisches Bild der Sicherheit, das – wie jedes Jahr – gegen Jahresende verblassen wird. Spätestens bei Wintereinbruch kehrt das Hochwasser sukzessive zurück und die Zaunbarriere wird erfahrungsgemäß erneut zahllose Tiere in den Tod zwingen. Ertrunkene oder anderweitig zu Tode gekommene Zaunopfer – verendete Tiere – erblickt man hingegen kaum noch – diese würden durch Spezialfirmen kurzerhand eingesammelt und entsorgt werden, was das Bild noch trügerischer macht.

(Enrico Rahn / 2022)

„Darf man wirklich der Fleisch­industrie einen Nationalpark opfern?“, fragt Kristina. „Ich finde, nein.“ – Dem pflichten wir vollumfänglich bei und fordern ein promptes Handeln der Verantwortlichen – Rettet (endlich!) die Tiere im Odertal!

Hilf uns und den Tieren, die Todeszäune im Unteren Odertal zu stürzen bzw. einen lebensrettenden Versatz zu erwirken – unterzeichne die Petition: ➡️➡️➡️ Petition · Katastrophe im brandenburgischen Nationalpark Unteres Odertal bei Schwedt – Deutschland · Change.org

…für Tierrechte. Denn Mitleid ist zu wenig!

Quellen:

➡️ Seuchenbekämpfung im Nationalpark: Unruhe im Unteren Odertal – taz.de

➡️ Rechtsstreit Nationalpark Unteres Odertal – eine Chronologie (wildtierschutz-deutschland.de)

➡️ Teile Ostbrandenburgs seit einem Jahr seuchenfrei: Wie weiter mit den Sperrzonen der Afrikanischen Schweinepest? | rbb24

📢🦌🐟❗️ANIMALS UNITED-Aktionsgruppe RAVENSBURG gegen „JAGEN und FISCHEN“

☝️🦌🐟❗️TIERE SIND KEIN FREIWILD!

➡ Am vergangenen Sonntag – 14.01.2024 – schloss sich unsere Aktionsgruppe RAVENSBURG der durch die V-Partei³ initiierten Demo gegen die „JAGEN und FISCHEN“-Messe am Augsburger Messezentrum an, welche jedes Jahr Scharen von Jagd- und Angelwütigen in ihre Hallen lockt, um (Hobby-)Tiermord in Wald, Flur sowie am Gewässer zu zelebrieren und dafür zu akquirieren. 👉 JAGEN UND FISCHEN | Messe Augsburg

📢🥶 Bei Schneetreiben und eisigen Temperaturen harrten unsere Aktivist:innen stundenlang tapfer vor dem Haupteingang der Messe aus, und machten insbesondere Messebesuchende mittels Bannern, Plakaten, Stimmgewalt und bloßer Präsenz darauf aufmerksam, dass Tiere kein Freiwild sind.

💬 Unsere Aktionsgruppe berichtet:

„Gemeinsam mit fast 40 anderen Aktivist:innen versammelten wir uns am vergangenen Sonntag, 14.01.24 trotz klirrender Kälte auf dem Messegelände Augsburg, um gegen die Messe „Jagen und Fischen“ zu demonstrieren, die dort seit 1987 jährlich stattfindet.

„Natur erleben“, das diesjährige Motto der Messe, mutet angesichts der millionenfachen Tötung von Wildtieren und Fischen allein in Deutschland regelrecht zynisch an. Unter dem Deckmantel der Naturverbundenheit dreht sich auf der Messe alles um die Interessen von Jäger:innen und Fischer:innen. Mit Bannern, Plakaten und Sprechgesängen haben wir Aktivisti uns lautstark für das eingesetzt, was in dieser Gleichung ignoriert wird: Die Interessen und Rechte der Tiere. Etwas schade war, dass mit dem Messepublikum kaum ein konstruktiver Austausch zu Stande kam. Wir erregten zwar Aufmerksamkeit und zogen viele Blicke auf uns und unsere Message, das kommunikative Repertoire der Besucher:innen beschränkte sich allerdings größtenteils auf abfällige Gesten oder infantiles „Jetzt ein Hirschgulasch/Rehbraten!“-Gejohle. Beinahe amüsant war da der Musikant, der sich vor uns aufbaute und versuchte, mit seinem Alphorn gegen uns anzublasen (wir waren lauter 😃).

Jagd und Fischerei sind weder ethisch vertretbar noch ökologisch notwendig, deshalb werden wir auch im nächsten Jahr wieder vor Ort sein, um das Messepublikum daran zu erinnern, dass Tiere kein Freiwild, keine Trophäen und keine Nahrungsmittel sind!“

☝️🦌🐟❗️TIERE SIND KEIN FREIWILD! – Erfahre MEHR: 👉 Jagd & Fischerei – ANIMALS UNITED e.V.

🐟💦❗️Kontextuell machen wir auf das voranschreitende Artensterben unter Wasser aufmerksam: 👉https://www.facebook.com/AnimalsUnited.eV/posts/785435360294687

🤗📢 Wir freuen uns, am vergangenen Sonntag für unser ANTI-„JAGEN und FISCHEN“-Bestreben laut und präsent gewesen zu sein – und für Tierrechte. Denn Mitleid ist zu wenig!

🙌📢 Du hast Lust, mit uns gemeinsam für Tierrechte Schnee und Kälte zu trotzen und unsere bundesweiten Aktionen ehrenamtlich zu unterstützen und zu bereichern? Dann schließe dich einer unserer Bestands-Aktionsgruppen an – oder baue deine eigene auf ➡️ HIER geht’s direkt zur Registrierung: 👉 Aktionsgruppen – ANIMALS UNITED e.V.

🗣 Bitte weitersagen!

💀🐺😢 Nur TOTE Wölfe sind GUTE Wölfe?!

❗🩸Seit dem 1. Dezember ist in der Schweiz der Abschuss von 12 der insgesamt 32 Wolfsrudeln genehmigt worden.

🐺🛡️✊ Eigentlich ist der Wolf durch die Berner Konvention geschützt, einem völkerrechtlichen Vertrag zum Schutz wildlebender Pflanzen und Tiere in Europa. Verschiedene Tierschutzorganisationen haben deshalb beim Europarat Beschwerde eingelegt, um sicherzustellen, dass dieser Schutz auch eingehalten wird. 

🛑🫷 Ein kleiner Erfolg ist zu verzeichnen. Mittlerweile wurde in Graubünden die Ermordung der Wölfe gestoppt. Abschüsse sind dort aufgrund der Beschwerden vorerst nicht mehr erlaubt. In Wallis wurde der Abschuss von zumindest drei der Rudel gestoppt.

🧑‍🌾🐑💥Viele Menschen sind dem Wolf gegenüber negativ eingestellt, da vom Menschen (aus-)genutzte Herdentiere, wie beispielsweise Schafe, Beute dieses Prädators sind. Außerdem wächst mit der Population des Wolfs auch die Angst vor diesem. Daher der erschreckende Entschluss der Wolfstötung als vermeintliche “Lösung” des Problems.

🙅🤝 Doch dies ist weder eine nachhaltige Vorgehensweise, noch ist diese ethisch vertretbar. Ein friedliches und schussfreies Zusammenleben mit dem Wolf ist möglich! Durch ihre lange Abwesenheit hat der Mensch den richtigen Umgang mit den Wölfen verlernt. Besonders die Unwissenheit sowie die multimediale Stimmungsmache sorgen vielerorts für Furcht und Verunsicherung.

🤏💥Bei einem Waldspaziergang von einem Wolf angegriffen zu werden ist äußerst unwahrscheinlich. Seit ihrer Rückkehr vor 20 Jahren, gab es keine tödlichen Unfälle oder aggressive Annäherung seitens der Wölfe. Solltest du dennoch einen treffen, gilt es, Ruhe zu bewahren und dem Wolf Zeit zum Rückzug zu geben. Keinesfalls solltest du auf ihn zugehen, ihn füttern oder gar versuchen, ihn zu streicheln. Wegrennen ist ebenfalls nicht empfehlenswert, denn dies könnte – wie bei vielen Beutegreifern der Fall – u.U. seinen Jagdinstinkt aktivieren.

🐕👍 Seit Ewigkeiten gilt der Wolf als “Feind” der Weidetierhaltenden. Doch durch effektive Schutzmaßnahmen können Weidetiere mittlerweile gut geschützt werden. 

❗☠️❗Es ist unwahrscheinlich, dass durch die Ermordung freigewordene Reviere nicht von jungen Wölfen übernommen werden. Schlussfolgernd: Grausame Wolf-Abschüsse werden jedes Jahr durchgeführt. Meist sind junge Wölfe für die Risse verantwortlich, da sie noch unerfahren sind und versuchen, leicht an Nahrung zu gelangen. Mit probaten Schutzmaßnahmen können potentielle, weidende “Beutetiere” effektiv vor möglichen Wolfs-Angriffen geschützt werden.

😤✋❌ Wir sind absolut schockiert über dieses Wolfsmassaker. Derartige Handlungen müssen gestoppt werden, um den Schutz und Erhalt der Wolfspopulation zu gewährleisten.

🗣 Bitte weitersagen!

Quellen:

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/schweiz-woelfe-abschuss-100.html#:~:text=Zw%C3%B6lf%20der%20insgesamt%2032%20Wolfsrudel,Krieg%2C%20also%20das%20ist%20schlimm.

https://www.spiegel.de/panorama/woelfe-schweiz-genehmigt-abschuss-von-12-der-32-wolfsrudel-a-4f525268-718e-4f79-b123-692453c2afc8

https://chwolf.org/woelfe-in-der-schweiz/artenschutz/rechtlicher-status-ch

https://www.ifaw.org/de/action/leben-mit-wolfen-in-deutschland

https://www.focus.de/experts/experte-erklaert-so-gelingt-das-zusammenleben-mit-dem-wolf-in-deutschland_id_200088099.html

🤯⁉️ Zugunsten der Schießwut: Skandal um Deutschen Engagementpreis

Wo die (Hobby-)Jägerschaft in Wald und Flur unter tödlichem Büchseneinsatz die blutigen, naturwidrigen wie perfiden Regeln vorgibt, so profitierte diese – genauer gesagt ein Verdener Jagdverband – jüngst und skandalträchtigerweise von einer äußerst fragwürdigen letztlich zu ihren Gunsten und Ungunsten des Tierschutzes unternommenen Regeländerung bei der Verleihung des diesjährigen Publikumspreises im Rahmen des Deutschen Engagementpreises. Selbiger wird alljährlich durch den „Bundesverband Deutsche Stiftungen e.V.“ ausgelobt bzw. vergeben, um „bürgerschaftliches Engagement“ zu würdigen.

„In mehreren Kategorien bestimmt die Jury einen Gewinner. Zusätzlich gibt es einen Publikumspreis, bei dem die Öffentlichkeit für ein Projekt aus einer Liste abstimmen kann. Das Projekt mit den meisten Stimmen bekommt den Preis.” – Möchte man zumindest meinen.

❌⁉️ Nach allen Regeln der Jägerschaft?!?

Mit 25.339 generierten Stimmen erlangte Tierschützerin Simone Schmidt mit ihrer „Rehkitzhilfe Franken e.V., die sich der Rettung von Rehkitzen und damit dem unverfälschten Tierschutz verschrieben hat, spielend den Finalist:innenrang im entsprechenden Preissektor – während die zweitplatzierte „Jägerschaft des Landkreises Verden e.V.“ – insbesondere gegen Ende der Abstimmungsphase – um mehrere Tausend Stimmen zurückfiel. Skandal! Trotz der eklatanten Stimmenüberlegenheit und einhergehender Erlangung des ersten Platzes durch die „Rehkitzhilfe Franken e.V.“, entschied sich die Jury kurzerhand zur Splittung des mit 10.000€ bezifferten Preisgeldes und damit zur Pervertierung der eigenen Regularien zugunsten der Verdener Jägerschaft, welche letztlich 5.000€ einsackte und sich gegenwärtig prätentiös medial feiern lässt.❗️Eine beträchtliche Summe, die dem Schutz und der Rettung von Rehkitzen hätte zuteilwerden können und – regelhaft – auch sollen. In Tierschützer:innenkreisen sei von möglichen manipulativen Einwirkungen bzw. einer Jury-Infiltration durch die Jägerschaft die Rede.

🤯⁉️ Ihre offensichtlich von Willkür geprägte Entscheidung begründet die preisverleihende Institution in einem Social Media-Beitrag mit angeblich wogenglättender Intention – so wolle man, in Reaktion auf die vorangegangene „Kontroverse“, ein „Zeichen der Versöhnung und des gegenseitigen Verständnis für unterschiedliche Formen des Engagements“ setzen – Den entsprechenden Facebook-Post findest du hier: 👉 https://www.facebook.com/100070470993797/posts/399149302444100/

❌❗️Mit ihrer Regeländerung die Preisgeldverteilung betreffend, agieren die Verantwortlichen nicht nur gegen den Willen jener Abstimmenden, welche das tierrettende Wirken der „Rehkitzhilfe Franken e.V.“ dahingehend klar präferieren – diese setzen zudem implizit ein unreflektiertes Statement Pro (Hobby-)Jagd, Schießwut bzw. waidmännischer, blutiger Machenschaften in Wald und Flur, welche dem Tier- und Naturschutz in aller Regel zuwiderlaufen.

➡ Im Gespräch mit Simone Schmidt von der „Rehkitzhilfe Franken e.V.“ erfuhren wir, dass man – bezüglich der Ungereimtheiten um den diesjährigen Publikumspreis – seitens des Vereins vor allem Ruhe einkehren lassen und sich daher vorerst zurückziehen wolle.

❗️Nach allen Regeln der Jägerschaft?!? Wir sind fassungslos und fordern dahingehend eine umfassende Stellungnahme, „Deutscher Engagementpreis“ !

❓ Wie denkst du über die Entscheidung der Preisausrichtenden zugunsten der Jägerschaft?

☝️❌🦌🦊 TIERE SIND KEIN FREIWILD! Mehr über die tiermordende (Hobby-)Jagd & Fischerei erfährst du HIER: 👉 Jagd & Fischerei – ANIMALS UNITED e.V.

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Quelle:

➡️ Deutscher Engagementpreis: Skandal um Publikumspreis – Jäger frohlocken (vegpool.de)

☝❌ Jagd und Veganismus schließen einander aus! – Ein Statement

➡️ In einem am 04.08.23 publizierten, äußerst fragwürdigen Interview lässt das Online-Magazin „Utopia“ Christopher Stoll – einen 31-jährigen selbst ernannten „Veganer“ bzw. „Jeganer“ – zu Wort kommen, welcher den Verzehr von jagdlich selbsterlegten Tieren und die Ideale des Veganismus mittels grotesker Argumentation in ethisch äquivalenten Einklang zu bringen versucht…

👉 https://utopia.de/news/veganer-und-jaeger-haben-aehnliche-sichtweisen-jeganer-im-interview/

🦌❌ Der Terminus „Jeganismus“, welcher sich den „Veganismus“ begrifflich zwar erschlossen hat, nicht aber dessen Werte trägt, sei einer Sparte der „Jagdszene“ entsprungen, die zwei „gegensätzliche Ernährungsweisen“ vereinen möchte: „Sogenannte „Jeganer:innen“ sind einerseits überzeugte Veganer:innen, die Tierprodukte aus konventioneller Haltung ablehnen, andererseits aber dennoch eigenes Wild erlegen und verzehren.“

🦌❌ Das waidmännische Handwerk habe Christopher Stoll im Alter von 22 erlernt bzw. eine entsprechende „Ausbildung“ begonnen, nachdem er bereits in seiner Kindheit beim Angeln erste Eindrücke gewonnen habe. Der tiefe Einblick in die blutige Welt des Jagens habe „sein Bewusstsein für tierische Nahrungsmittel geschult“ und die (Fehl-)Erkenntnis in ihm reifen lassen, dass „Fleischkonsum legitim“ sei, wenn man „das Tier selbst erleg(t)“. „Wenn ich das nicht gekonnt hätte, dann hätte ich darauf verzichtet und wäre ein klassischer Veganer geworden“ – so Stoll im Utopia-Interview. Das Jagen bereite dem 31-Jährigen, der darüber hinaus eine „Lernplattform für angehende Jäger:innen“ betreibe, sogar Spaß.

🦌❌ Stoll – der jährlich “etwa vier bis fünf” Tiere erlege – habe in der Jagd eine für ihn vertretbare Alternative zum Konsum von konventionell produzierten und geschlachteten Tieren gefunden, welchem er seit jeher mit „Unverständnis“ begegnet sei. Mit der Erlangung seines Jagdscheines habe er seine Fragen hinsichtlich der Sinnhaftigkeit des Tötens von Tieren beantwortet gesehen und daraus entsprechende Legitimation konkludiert: „Ja, für mich ist es so, wie es im Tier- und Naturschutzgesetz steht: Kein Mensch darf ein Tier ohne einen vernünftigen Grund töten. Ein vernünftiger Grund ist zum Beispiel die Nahrungsmittelgewinnung“ – führt er weiter aus und hebt flankierend die „Selbstbestimmtheit“ hervor, welche jagdlich getötete Tiere vor ihrem unfreiwilligen, transport-, und angeblich schmerz- und leidfreien Ableben genossen hätten. Wir fragen uns, wie „selbstbestimmt“ kann ein Leben sein, welches von waidmännischem Terror, Angst und steter Büchsenflucht geprägt ist?

🦌❌ „Das Tier soll direkt umfallen“ – meint der passionierte Jäger, der im weiteren Interviewverlauf detailliert auf das selektive Nachstellungs- und Schussprocedere eingeht und dabei einräumt, dass es sehr wohl auch zu unpräzisen (Fehl-)Schüssen kommen könne: „Natürlich kann es vorkommen, dass ein Schuss schlecht sitzt. Menschen können immer Fehler machen.“ Wir wissen, dass diese „Fehler“ mit teils tagelangem, unvorstellbarem Leid für die getroffenen Tiere einhergehen, sollten diese nicht im Zuge einer sogenannten Nachsuche zeitnah „erlöst“ werden.

🦌❌„Tatsächlich haben Veganer und Jäger sehr ähnliche Sichtweisen. Beide Lager wollen nicht, dass Tiere leiden, wollen keine Massentierhaltung und keine Transportwege. Sie wollen, dass Tiere selbstbestimmt leben.“ – resümiert der Jäger, der zudem die angebliche „ökologische Notwendigkeit“ des tödlichen Treibens in Wald und Flur hervorhebt, und ergänzt: „Am Ende bleibt immer nur eine Frage übrig: Ist es legitim, ein Tier zu töten?“

💚❗️ Ganz im Sinne des unverfälschten Veganismus, der jegliches intentionales Tierleid ausschließt, ein klares NEIN – niemals kann es „legitim“ sein, ein Tier zu töten, um sich dieses bzw. dessen körperliche oder mentale Ressourcen zunutze zu machen, geschweige denn, dieses aus einem anthropozentrisch-ökologischen Verständnis heraus der Natur zu entnehmen. Der „Jeganismus“ agiert fernab veganer Werte!Vielmehr ist es an Zynismus kaum zu überbieten, dass jagdlich Tätige und Tätliche den ethisch-idealistischen Stellenwert des Veganismus – begrifflich und inhaltlich – manipulativ für ihre blutige Sache instrumentalisieren, während sie diesem derart eklatant zuwiderhandeln.

❗️ Wir sind schockiert darüber, dass „Utopia“ – als hochrangiges Magazin – diese subjektiv aufgeladene Thematik derart ungefiltert aufgegriffen hat, deren Tenor vor allem der extensiven Schmälerung der mit dem Konsum von tierischen Erzeugnissen einhergehenden kognitiven Dissonanz dienlich sein dürfte, und eine dahingehende Tierleid-Negation provoziert – Wir bitten diesbezüglich um Stellungnahme seitens des Online-Magazins.

➡️ Alles über die perfiden und tierleidfördernden Machenschaften der Jagd erklären wir dir in unserem filmisch aufbereiteten Anti-Jagd-Workshop, den du in unserem Shop erwerben und bequem online angucken kannst:

👉 https://animalsunited.de/produkt/anti-jagd-workshop/

❗ „Jeganismus“?! Ein eingetauschtes „J“ macht noch lange keine:n Veganer:in, Herr Stoll!

🗣 Bitte weitersagen!

🔝🐘 Meilenstein gegen Trophäenjagd erreicht – ✍️ Unterschreibe JETZT die Petition!

☝🐘 #SchützenStattSchiessen – dies fordern wir, gemeinsam mit „Pro Wildlife e.V.“, weiteren Tierrechts- und Tierschutzorganisationen und vielen hochkarätigen Forschenden und Prominenten in einem gegen den Jagdtrophäenimport gerichteten Appell-Brief, welcher im Mai dieses Jahres an die Bundesumweltministerin Steffi Lemke, als politische Akteurin mit entsprechender Reglementierungs-Handhabe, versandt wurde – wir berichteten: 👉https://www.facebook.com/AnimalsUnited.eV/posts/pfbid02mzMF3dyo3JpXrU3AKubvSjMWs4BuarU1dMGpx37f51yZPa1Qn891csg7AsUaQYx1l

☝📩 Die eindringlichen, appellativen Zeilen des Offenen Briefes, welche in eine flankierende Petition eingebettet sind, bringen fordernd zum Ausdruck, was die Deutsche Regierung, in Ermangelung von Verbots-Regelungen, bislang gekonnt zu ignorieren scheint: „Jedes Jahr sterben weltweit zahlreiche Tierarten unwiederbringlich aus. Dieses menschengemachte globale Artensterben ist eine der größten, wenn nicht sogar die größte Krise unserer Zeit. Wir sind schockiert, dass Trophäenjäger*innen Eisbären, Elefanten, Nashörner, Löwen, Leoparden und Tiere vieler weiterer bedrohter und geschützter Arten, um deren Überleben Ranger*innen und Artenschutzorganisationen Tag für Tag kämpfen, noch immer abschießen und ihre Trophäen als blutiges Souvenir nach Deutschland einführen dürfen…“

🤯 Hättest du gedacht, dass Deutschland – nach den USA – zweitgrößter Importeur von Jagdtrophäen und damit EU-weiter „Spitzenreiter“ ist? Das ist – nicht nur angesichts der akuten global-ökologischen Labilität – hochgradig beschämend! Zudem zerschlagen die auf vornehmlich „kapitale“ und „schmucke“ männliche Tiere fokussierten trophäenjadlichen Aktivitäten ganze Populationsstrukturen – das ist skandalös und inakzeptabel!

☝️🐘❗️ Gemeinsam mit zahlreichen Mitwirkenden fordern wir die Bundesregierung daher auf, ihrer angeblichen „Pionier-Rolle“ hinsichtlich des Tier- und Artenschutzes konsequent und adäquat gerecht zu werden, den ethisch verwerflichen schutzunterminierenden und tiermordenden Trophäenkult nicht weiter zu unterstützen – und resultierend einen sofortigen Jagdtrophäenimport-Stopp nebst eines Jagdreisen-Verkaufsverbotes zu verhängen!

🔝🐘 Meilenstein gegen Trophäenjagd erreicht:

Über 75.000 Menschen haben sich binnen weniger Monate mit der Unterzeichnung der briefbegleitenden Petition für ein entsprechendes Verbot ausgesprochen und fordern: „Frau Bundesministerin, stoppen Sie Jagdtrophäenimporte!“ ➡️ Mehr dazu erfährst du in der u.a. durch uns unterstützen, jüngst publizierten Pressemitteilung, welche diesen erfreulichen „breiten Widerstand gegen Trophäenjagd“ aufgreift: 👉 Breiter Widerstand gegen Trophäenjagd – Was nun, Frau Lemke? • Pro Wildlife

🙌🔝🐘 Mit DEINER HILFE zum nächsten Meilenstein für die (artengeschützten) Tiere:

Nimm mit uns gemeinsam die politischen Akteur:innen in die Verantwortung und fordere ein Jagdtrophäenimportverbot – ✍️ Unterschriebe JETZT die Petition: ➡️ Petition · Frau Bundesministerin, stoppen Sie Jagdtrophäenimporte! · Change.org

🔄 Poste #SchützenStattSchiessen und motiviere deine Social Media-Community dazu, die verbotsfordernde Petition ebenfalls zu unterzeichnen und zu streuen – für ein zeitnahes Jagdtrophäenimportverbot & FÜR TIERRECHTE. DENN MITLEID IST ZU WENIG!

🗣 Bitte weitersagen, teilen, verbreiten!

🐺❗️„Erschossen und zerstückelt“: Wer sind die Wolfsmörder:innen von Sehnde?

Im Mittellandkanal in Sehnde (Region Hannover/Niedersachsen) hätten Passant:innen vergangene Woche einen blauen Müllsack ausgemacht – darin: ein geköpfter Wolf. Am Tag darauf sei das fehlende Körperteil – der gewaltsam abgetrennte Kopf des Tieres – ebenfalls in einem Müllsack verpackt, den Kanal entlang getrieben. „Möglicherweise handelt es sich um dasselbe Tier“. Die zuständige Polizei habe sodann die Ermittlungen wegen „Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz“ aufgenommen. Ein Zusammenhang mit den diesjährigen Gifhorner und Leiferder Wolfsmordfällen, welche im März zwei mittlerweile identifizierte Wolfsopfer hervorbrachten, liege nahe – die Fallduplizität sei eklatant.

➡ Wolfsmordfälle Gifhorn & Leiferde: 👉 Abgetrennter Wolfskopf: Identität des Tieres ermittelt | NDR.de – Nachrichten – Niedersachsen – Studio Braunschweig

Da die Tötung eines Wolfes alles andere als trivial sei, müsse laut Wolfsexpert:innen davon ausgegangen werden, dass der/die Wolfsmörder:in über spezifische Nachstell-Fertigkeiten verfügt: so merkt etwa eine Sprecherin des „Vereins Wolfsschutz-Deutschland“ an: „dafür brauche es neben Jagdkenntnissen genaue Kenntnisse über das sogenannte Wolfsmonitoring. Darin wird erfasst, wo sich Rudel mit wie vielen Tieren aufhalten und wie deren Wanderwege verlaufen.“

Insbesondere der aktuelle Wolfsmordfall von Sehnde berge großes Eskalationspotenzial bezüglich der Ambitions-Diskrepanzen von Wolfsschützenden und des Rechtsstaates hinsichtlich der Fall-Aufklärung: Der „Verein Wolfsschutz-Deutschland“ habe – aufgrund „fehlender Ermittlungserfolge bei illegalen Tötungen“ – sein Misstrauen gegenüber der „Polizeiarbeit“ bekundet und avisiert, eventuell einen „Privatdetektiv“ zu bemühen, um die Fallaufklärung voranzutreiben. Wolfsschützende hätten zudem einen Betrag von insgesamt 40.000 € für sachdienliche Hinweise ausgelobt.

Niedersachsens Umweltminister Christian Meyer (Grüne) setze unterdessen auf eine pragmatische Vorgehensweise und rate indes von einer Überemotionalisierung der Straftat ab – die Ausschreibung eines Belohnungs-Betrages seitens privater Vereine sei nach seinem Dafürhalten nicht von Nöten. Wir sind der Meinung, dass eine rein pragmatische Abhandlung eines derart gravierenden und skrupellosen Falles von Naturschutzkriminalität der damit verbundenen Tragweite nicht gerecht wird – und mitnichten zur rechtsstaatlichen Ahndungs-Ambition sowie zur gesellschaftlichen Sensibilisierung für die naturgegebenen Rechte und den unschätzbaren ökologischen Wert unserer wilden Mitgeschöpfe beiträgt.

Das bestialisch gemordete, zerstückelte Tier sei mittlerweile in ein Berliner Institut verbracht worden, wo es gegenwärtig obduziert werde. „Es gilt zum einen, das Geschlecht zu bestimmen. Zum anderen hatte der Körper Einschusslöcher. Möglicherweise stecken also noch Projektile darin. Das könnte die Ermittler weiterbringen, denn damit können sie Rückschlüsse auf die Waffe und so möglicherweise auch auf den oder die Täter ziehen.“ Mit Obduktions-Ergebnissen sei in rund zwei Wochen zu rechnen.

➡ Zerstückelter Wolf: Polizei hofft auf Hinweise nach Obduktion | NDR.de

🐺❗️ Obwohl der Wolf in Deutschland und darüber hinaus „eigentlich“ den höchstmöglichen Schutz-Staus genießt, wird er, vor allem seitens der Landwirtschaft, regelmäßig zum Feindbild Nummer 1 erklärt. Wolfshassende erfahren dabei immer wieder Bestätigung in der Politik, welche diverse gesetzliche „Anpassungen“ zu Gunsten der Wolfs-Vergrämung bzw. -Entnahme oftmals nicht scheut – Beispiel „Wolfsverordnung“ Bayern: 👉https://www.facebook.com/AnimalsUnited.eV/posts/628884012616490

🐺❌ Der Kollektiv-Hass gegen die grauen Rückkehrer basiert mitunter auf der „grimmschen“ Dämonisierung des Wolfes, welche Gewalt- und Tötungsexzesse – wie solche der barbarischen Wolfsmordfälle von Gifhorn, Leiferde und Sehnde – befeuern dürften.

❓ Wer sind die Wolfsmörder:innen von Sehnde/Hannover? ➡➡➡ Sachdienliche Hinweise sind der Polizeistation Sehnde mitzuteilen – 📞 TEL.: 05138/709700

❗️ Wir hoffen auf eine baldige Ergreifung der skrupellosen Täter:innen sowie auf adäquate Straf-Ahndung!

Wir gedenken der gemordeten Wölfe.

🐺🖤 R.I.P.

☝️ Was zu tun ist, wenn du selbst Zeug:in illegaler Machenschaften – die Naturschutzkriminalität betreffend – wirst, erklären wir dir HIER: 👉https://www.facebook.com/AnimalsUnited.eV/posts/603785158459709

🗣 Bitte weitersagen!

Weitere Quellen:

➡ BMUV: Der Wolf in Deutschland

🦊🐗 Nächsten Herbst wird in der Nähe von Ingolstadt die große Jagdmesse “Internationale Jagd- und Schützentage” stattfinden. Wir haben dagegen ein Offenes Protestschreiben geschrieben und an Dr. Bernhard Gmehling, den Oberbürgermeister der Stadt Neuburg a.d. Donau, Hans-Joachim Reich und Hubertus Reich von der Reich Messen GmbH und Prinz Leopold von Bayern vom Schloss Grünau. Eine Antwort haben wir leider nicht erhalten.

➡ Hier findest du einen Auszug aus unserem Protestschreiben:

“Sehr geehrter Herr Dr. Bernhard Gmehling,

vom 13.10. bis zum 15.10. wird Schloss Grünau wieder zum “Zentrum der Jagd” (M. Kaniber). Nahe Neuburg a. d. Donau bei Ingolstadt wird erneut “Deutschlands größte Outdoormesse für Jäger und Schützen” stattfinden, an der “rund 400 renommierte Aussteller aus dem In- und Ausland” und “über 25.000 Besucher” teilnehmen sollen.

Diese Messe dient einzig dem Zweck, eine grausame und unnötige Tradition zu feiern und zu erhalten. Der Einsatz von Waffen und das Töten unschuldiger Tiere wird hier nicht nur toleriert, sondern ist sogar erwünscht. Und nicht nur die Tiere im Fadenkreuz sind Opfer, auch die zahlreichen Hunde und Greifvögel, die bei der Jagd zum Einsatz kommen und die wohl auch auf dieser Messe wieder ausgestellt werden.

Ganz besonders erschüttert uns, dass hier sogar die Trophäenjagd noch geduldet wird. Letztes Jahr waren gleich mehrere Aussteller:innen vor Ort, die Jagdreisen z.B. nach Afrika oder Russland anbieten. Was gesellschaftlich zu Recht schon einen schlechten Stand hat, zeigt in diesem Fall nur umso mehr, wie rückwärtsgewandt diese Messe ist.

Und auch Politiker:innen (wie letztes Jahr Hubert Aiwanger und Ilse Aigner) werden sich sicher wieder auf der Messe präsentieren, eine perfekte Gelegenheit für die Jäger:innenschaft, ihre Kontakte zur Politik noch enger zu knüpfen. Kritische Stimmen zur Jagd bleiben dabei in der Regel außen vor.

Wir fordern Sie auf, Stellung zu nehmen zu diesem Offenen Brief und die Messe in Zukunft zu stoppen.”

📣 Wir sind sehr enttäuscht, dass wir keine einzige Antwort/Stellungnahme erhalten haben. Das wirkt nun so, als wären den Verantwortlichen die Tiere tatsächlich egal. Wir sehen uns dadurch gezwungen, das Schreiben hiermit zu veröffentlichen und darauf aufmerksam zu machen.

👉 Teile bitte diesen Beitrag, damit möglichst viele Menschen von dieser Jagdmesse erfahren und ihre Stimme gegen sie erheben.

Jagdhunde ausgeschlossen – Spanien verabschiedet neues Tierschutzgesetz für “Haus”tiere

🇪🇸 Am vergangenen Donnerstag, den 09.02.2023 wurde in Spanien ein neues Tierschutzgesetz für “Haus”tiere verabschiedet – eigentlich eine sehr begrüßenswerte Entwicklung. Kurz vor der Verabschiedung des Gesetzes kam jedoch der Rückschlag: Das Gesetz soll nicht für Jagdhunde und andere “Gebrauchshunde” gelten. Die Hoffnung zahlreicher Tierschützer:innen, endlich eine Verbesserung für die jährlich zu zehntausenden aufgrund der Jagdsaison gequälten und getöteten Hunde zu erreichen, ist damit zerschlagen.

🐕 Jedes Jahr erwartet vor allem die Galgos Españoles, aber auch Podencos und Bodegueros ein schlimmes Schicksal in Spanien. Sie werden dort für die Hasenjagd sowie für Windhundrennen eingesetzt. Der Gewinner des größten Wettbewerbs wird mit einem Preis von König Felipe VI. ausgezeichnet. Für eine möglichst hohe Gewinnchance werden also möglichst viele Galgos gezüchtet, die unter schrecklichen Bedingungen leben müssen. So werden sie häufig in dunklen Kellern oder Bunkern gehalten und bekommen gerade einmal so viel Futter, dass sie nicht verhungern. In der Vorbereitung auf das Rennen werden die Hunde teilweise an Autos oder Motorräder gebunden, um die Tiere auf diese Weise zu mehr Geschwindigkeit zu trainieren.

💔 Nach spätestens zwei bis drei Jagdsaisons gelten die Hunde als “unbrauchbar” und werden zum Ende der Jagdsaison aussortiert. Diese endet offiziell am 1. Februar, weshalb dieser Tag inzwischen zum Welt-Galgo-Tag erklärt wurde, an dem jährlich auch in mehreren Städten in Deutschland, z.B. in München, Galgo-Märsche stattfinden: 👉 Galgomarsch | Muenchner-galgomarsch.de | München

💔 Zwischen 50.000 und 150.000 Galgos erwartet nach dem Ende der Jagdsaison ein grausames Schicksal: Sie werden in einsamen Gegenden ausgesetzt, misshandelt, ertränkt, verbrannt, erhängt oder müssen einen anderen, grauenvollen Tod sterben. Häufig werden die Hunde dabei absichtlich gefoltert und einem langen Todeskampf ausgesetzt, um sie so für ihre “ungenügenden” Leistungen zu bestrafen.

📜 Das neue Tierschutzgesetz gab den zahlreichen Tierschützer:innen, die sich seit Jahren für diese Hunde einsetzen, Hoffnung, dass sich nun endlich etwas verbessern könnte. Laut dem „Gesetz des Schutzes, der Rechte und des Wohles der Tiere“ dürfen “Haus”tiere nicht mehr einfach ohne medizinische Indikation getötet werden, außerdem müssen Hundehalter:innen einen Kurs machen. Auch die private Zucht sowie der Verkauf von “Haus”tieren in Geschäften wird verboten. Doch in letzter Minute wurde ein Antrag der Sozialisten (PSOE) eingereicht, “Gebrauchshunde” davon auszuschließen, der bei der Verabschiedung des Gesetzes am vergangenen Donnerstag berücksichtigt wurde. Damit wird sich für die zahlreichen Jagd- und Kettenhunde in Spanien erstmal nichts ändern.

🐮❌ Auch “Nutztiere” sind von dem Gesetz ausgenommen. Spanien demonstriert damit wieder einmal, wie tief der Speziesismus noch immer in der Gesellschaft verankert ist, indem nur bestimmte Lebewesen durch ein Gesetz geschützt werden, andere aber wiederum gar keine Rechte erhalten.

💚❗ JEDES Tier hat ein Recht auf ein Leben ohne Qual, Ausbeutung und Leid! Kläre deine Familie und deine Freund:innen über dieses Thema auf und entscheide dich für die Adoption eines Tieres aus dem Tierschutz.

Spanien: Neues Tierschutzgesetzt gilt nicht für Kampfstiere (rnd.de)

Das grosse Leiden der Galgo-Jagdhunde in Spanien – tierwelt.ch | TierWelt

Gezüchtet, um zu sterben: Spaniens todgeweihte Jagdhunde| National Geographic | National Geographic

❌🦁❗️Trophäenjagdreisen-Angebote auf der „JAGD & HUND“ – Kritik an Dortmunds Oberbürgermeister Westphal und den Messeverantwortlichen

„Die Tatsache, dass das Jagen von Trophäen seltener und gefährdeter Tierarten immer noch legal ist, ist absolut schockierend! Bitte stoppen Sie den Verkauf organisierter Trophäenjagdreisen im Rahmen der ‚Jagd & Hund‘-Messe in Dortmund. Unterstützen Sie damit den Tier- und Artenschutz!“, so die dezidierte Forderung Dr. Jane Goodalls, welcher wir uns, gemeinsam mit „Pro Wildlife e.V.“ und vielen weiteren Tier- und Naturschutzorganisationen, vollumfänglich anschließen!

➡ Nachdem die „JAGEN UND FISCHEN“ Messe Augsburg erst kürzlich unseren aktivistischen Widerstand forderte, findet nun aktuell, vom 24.01. bis 29.01.23, Europas größte Jagdmesse – „JAGD UND HUND“ statt, die dieser Tage in den Westfalenhallen veranstaltet wird und mit waidmännischem Programm, zahllosen Ausstellenden, Tieren und jeder Menge Jagdequipment auffährt: 👉 JAGD & HUND (jagdundhund.de)

❌🦁 Wie Augsburgs „JAGEN UND FISCHEN“, beschränkt auch Dortmunds „JAGD & HUND“ sich in ihrem Messeangebot nicht „nur“ auf das tödliche Treiben in hiesigen Wäldern: rund 80 Ausstellende bieten in den Messehallen so genannte „Trophäenjagdreisen“ in ferne Länder wie etwa Afrika an, welche das kaltblütige Morden von u.a. auch bedrohter und geschützter Arten wie Elefanten, Löwen, Leoparden, Nashörner und Eisbären implizieren. Dass die „JAGD UND HUND“ das Offerieren derartiger Tiermordreisen und damit den perfiden Jagdtourismus fördert, ist beschämend und u.E. hochgradig skandalös! Ferner geht dies nicht konform mit den allgemeinen Messebedingungen und übt Ignoranz an der Kollektiv-Aversion gegen die verachtenswerte Trophäenjagd – so sprechen sich, laut aktueller Umfrage, rund 89% der Bundesbürger:innen gegen die Einfuhr von Jagdtrophäen aus. Auch unterminiert das touristische Morden internationale Artenschutzbemühungen.

➡ In einer durch uns unterstützten Pressemitteilung, welche durch „PRO WILDLIFE“ initiiert wurde, üben wir Kritik hinsichtlich der Versäumnisse des Oberbürgermeisters Dortmunds, Herrn Westphal, welcher seinem bereits 2020 gegebenen Versprechen bezüglich des Einsatzes einer „Ethikkommission“ zur objektiven Aufarbeitung und Beleuchtung des Trophäenjagdangebotes auf der „JAGD & HUND“ bislang nicht nachgekommen ist. Auch appellieren wir an die Messeverantwortlichen, den Verkauf von Trophäenjagdreisen aus ihrem Angebots-Konzept zu streichen!

➡➡➡ HIER geht’s zur Pressemitteilung: 👉 Jagdmesse ‚Jagd & Hund’: Ausverkauf bedrohter Arten in Dortmund • Pro Wildlife

☝️ Nicht nur auf nationaler Ebene regt sich Widerstand gegen das perfide Angebot der Mordreisen auf Europas größter Jagdmesse: über 90 Tier- und Naturschutzorganisationen sowie Expert:innen aus betroffenen Ländern wie Afrika und aller Welt haben ihren Protest in einem offenen Brief ausformuliert und ihre Forderungen nach einem Vermarktungs- und Verkaufs-Aus verdeutlicht: ➡ Die zugehörige Pressemitteilung und den offenen Brief kannst du HIER einsehen: 👉 Trophäenjagd: Widerstand aus Afrika • Pro Wildlife

❌🦁❗️Gemeinsam mit ihnen fordern wir: STOPPT DEN TIERMORDTOURISMUS! STOPPT DIE TROPHÄENJAGD!

🗣 Bitte weitersagen!