📢🐄⛓️‍💥‼️#LasstDieKuhLos! 👉 250 Demonstrierende GEMEINSAM FÜR RINDER OHNE KETTEN bei der GROßDEMO gegen Anbindehaltung am Samstag (10.10.26) in Berlin! 🪧

🐄⛓️‼️Noch immer fristen – entgegen aller wissenschaftlichen, gerichtlichen & tierschutzgesetzlichen Kontras sowie der überwiegenden Aversion seitens der Bürgerschaft – bis zu eine Million Rinder hierzulande ein leidvolles Dasein in saisonaler oder ganzjähriger Anbindehaltung 👉 eine antiquierte Qualhaltung, die den empfindsamen Tieren basalste natürliche Verhaltensweisen verwehrt und sich in aller Regel massiv sowohl auf die Gesundheit als auch auf das Wohlbefinden der Tiere auswirkt.💔

📢🐄⛓️‍💥 Rund 250 Demonstrierende haben sich daher am Samstag – 10.10.26 – ab 12:00 Uhr am Berliner Bebelplatz eingefunden, um auf der von Deutsche Tier-Lobby, PROVIEH & uns organisierten Großdemo GEMEINSAM FÜR RINDER OHNE KETTEN ihre Stimmen & Demoplakate zu erheben und somit ein nachdrückliches Zeichen gegen die politisch geduldete, tierquälerische Anbindehaltung zu setzen!🪧‼️

🎤🐄⛓️‍💥 Rednerisch begleitet und informativ bereichert wurde das Kundgebungsgeschehen u.a. durch: 

🎤 Miriam Staudte (niedersächsische Landwirtschaftsministerin)

🎤 Ina Latendorf (MdB, Die Linke)

🎤 Dr. Zoe Mayer (MdB, B.90/Die Grünen)

🎤 Robert Gabel (MdEP, Tierschutzpartei)

🎤 Dr. Kirsten Tönnies (Tierärztin)

🎤 Dr. Mark Benecke (Kriminalbiologe)

🙌🐄⛓️‍💥 Als Teil des Bündnis-Kernteams und Demo-Mitveranstalter waren wir natürlich mit von der Partie und vertraten unseren Protest-Standpunkt u.a. durch sensibilisierende Forderungs-Reden 👉 gehalten von ANIMALS UNITED-Vorstandsmitglied Julie Houssin. 🙋‍♀️🎤

🙏💚🐮 Wir danken allen Bündnis-Mitgliedern, Demonstrierenden, Beteiligten & Mitwirkenden, die diese erfolgreiche Großdemo, im Schulterschluss GEMEINSAM FÜR RINDER OHNE KETTEN, möglich gemacht haben und fordern unablässig: ANBINDEHALTUNG & POLITISCH GEDULDETES TIERLEID BEENDEN! 📢

👉 Anbindehaltung – ANIMALS UNITED e.V.

⬇️ GROßDEMO-IMPRESSIONEN ⬇️

Gestreichelt und gegessen: Eine Stimme für Kaninchen

(von Jennifer Hansen, ANIMALS UNITED-Mitarbeiterin)

Ostern ist gerade vorbei und damit auch die Zeit, in der lustige Videos und Bilder von

“glücklichen” Häschen und Kaninchen die Runde machen.

Kaninchen bedeuten für mich den Inbegriff von sweetness. Seitdem ich denken

kann, bin ich von diesen faszinierenden Tieren umgeben. Ich könnte sie ewig

beobachten, wie sie ihre süßen Näschen rümpfen, Löwenzahn & Co verschlingen,

sie streicheln und meine Nase in ihr wunderbar riechendes Fell stecken. Im August

vergangenen Jahres habe ich auch genau das getan – stundenlang, denn ich hatte

eine Lungenentzündung und daher sehr viel Zeit, die ich im Schatten beim “Rabbit

Viewing” verbrachte.

Kaninchen sind – entgegen der weitläufigen Meinung – keine Hasen, werden aber

oft als solche bezeichnet. Sie leben in Gruppen, buddeln gerne und sind

dämmerungsaktiv. Ihre Lebenserwartung liegt bei ca. acht bis zwölf Jahren.

Eigentlich, denn diese sanften Tiere nehmen (wie Pferde übrigens auch) eine

Doppelrolle ein; als sogenannte “Haus”- und “Nutz”tiere. Und so kann es vorkommen,

dass einige (Zwerg-)Kaninchen in einem großen Auslauf ihre Haken schlagen,

während ein paar Meter weiter Hunderte ihrer Artgenossen eingepfercht in engen

Käfigen sitzen und nach ca. drei Monaten auf ihren sicheren Tod warten oder für

Tierversuche ihr Leben lassen müssen.

Erst neulich fiel mein Blick auf einen Artikel über die Kaninchenmast in Italien. Es

waren schlimme Bilder und ich dachte mir: Zum Glück essen hierzulande nicht so

viele Menschen Kaninchen. Doch meine darauffolgende Recherche führte leider zu

einem anderen Ergebnis: Ca. 20-30 Millionen Kaninchen (genaue, aktuelle Zahlen

sind schwer zu finden, da Kaninchenfleisch nur in Tonnen angegeben werden muss)

leiden hier in Deutschland, weil sie als Braten auf dem Teller landen! Aber wer isst

all die Tiere? Ich kenne niemanden.

Und jetzt kommt’s – Schizophrenie par excellence: Für ein und dieselbe Tierart

gelten unterschiedliche gesetzliche Bestimmungen! Käfige in der Kaninchenmast

bieten den Tieren in der Regel nur etwa 700 bis 1.000 Quadratzentimeter Platz pro

Tier – das entspricht etwa der Größe von 1 bis 1,5 DIN-A4-Seite! Bedeutet: Die

lauffreudigen Tiere können sich noch nicht einmal strecken, geschweige denn

hüpfen. Eine artgerechte Haltung von Kaninchen zur Fleischgewinnung ist demnach

unmöglich umzusetzen, und das Gesetz ein Witz. Kaninchen, die als „Haus“tiere

gehalten werden, sollten laut § 2 des deutschen Tierschutzgesetzes weitaus mehr

Platz haben, denn hier heißt es:

Wer ein Tier hält, betreut oder zu betreuen hat,

1.

muss das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen ernähren, pflegen und

verhaltensgerecht unterbringen,

2.

darf die Möglichkeit des Tieres zu artgemäßer Bewegung nicht so einschränken, dass ihm

Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugefügt werden,

3.

muss über die für eine angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte Unterbringung des

Tieres erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten verfügen.

Wie bitte?

Dass einige unserer merkwürdigen Spezies Mensch zwischen sogenannten “Haus”-

und “Nutz”tieren unterscheiden, ist ja leider nichts Neues, aber dass manche

Kaninchen das große Los gezogen haben und um die Wette rennen dürfen, während

andere ihr Dasein in engen Käfigen auf Spaltenböden fristen oder in

Tierversuchslaboren Substanzen in die Augen geträufelt bekommen, grenzt an

Irrsinn und ist meiner Meinung nach gesetzeswidrig.

Was kannst du tun?

● Teile diesen Beitrag in deinem Umfeld, um möglichst viele Menschen auf das

Leid der Tiere aufmerksam zu machen. Der Schauspieler Hannes Jaenicke

sagte einmal zu mir: “Wir alle haben es in der Hand, und zwar mit unserem

Portemonnaie.” Wenn keiner mehr tierische Produkte kauft, wird es für die

Produzenten unrentabel.

● Schau genau hin! Wenn du Zeuge von Tierleid wirst, informiere das

Veterinäramt und/oder eine Tierrechtsorganisation, die solchen Missständen

nachgeht.

● Werde Tierschutzlehrer:in! Dadurch kannst du bereits Kinder und Jugendliche

für Tierschutzthemen sensibilisieren ➡️ Tierschutzlehrer:innen-Ausbildung – ANIMALS UNITED e.V.

Quellen:

Mastkaninchen – VIER PFOTEN – Stiftung für Tierschutz in Deutschland

§ 32 TierSchNutztV – Einzelnorm

TierSchG – Tierschutzgesetz

🏢❌🐷 Nach jahrelangem Leerstand: Kein Tierleid mehr im Schweine-Horror-Hochhaus!

🏢🐷 Gegen Ende der 60er Jahre als rund 25 Meter hohes „Prestige-Objekt“ und „moderne Tierhaltung“ praktizierender Vorzeigebetrieb errichtet, verkam das einst in landwirtschaftlichen Kreisen gerühmte Schweine-Hochhaus in Maasdorf (Sachsen-Anhalt) nach Betriebsstilllegung, die u.a. aus investigativ dokumentierten massiven Tierschutzverstößen resultierte – deren Publizierung den schaurigen Betonklotz letztlich als schweinequälendes Skandal-Hochhaus entlarvte, ab 2018 zum verwitterten und vergessenen „Lost Place“. Einer verlassenen Tierqualruine, deren verstaubtes verrottendes Folter-Inventar bis heute an das Leid jener Individuen erinnert, die in diesem Objekt des Grauens jahrzehntelang und zu Tausenden Schmerz, Willkür, Qual und Tod erfuhren.

🏢🐷💔 Systematische Tierquälerei auf sechs Etagen:

Rund 500 „Zucht“sauen nebst deren Abkömmlinge – insgesamt an die 3000 Individuen – seien in der betongrauen Horror-Anlage teils in käfigartigen Stall-Einheiten laufend gehalten und gequält worden. Der Transport bzw. die Umstallung der Tiere innerhalb der vertikalen Zuchtstätte erfolgte mittels Aufzügen. Das Tierleid habe sich dabei keinesfalls auf das ohnehin defizitäre und tierschutzrelevante Haltungskonzept beschränkt: Regelmäßig und nachweislich waren Sauen wie Ferkel Tritten, Misshandlungen und gewaltsamer Tötungen durch Mitarbeitende ausgesetzt. „Du verdammtes Vieh“, schrie ein Arbeiter, bevor er ein kleines Ferkel gewaltsam in eine Kiste schmetterte.“

➡ „Wie katastrophal die Bedingungen teilweise waren, deckten Tierschützer zwischen 2013 und 2018 auf. Der Verein „Deutsches Tierschutzbüro“ veröffentlichte Bildmaterial, auf dem verletzte und kranke Tiere in zu kleinen Käfigen eingepfercht waren. Versteckte Kameras filmten, wie Mitarbeiter Ferkel auf den Boden schlugen, um sie zu töten.“

🏢❌🐷 Nachdem die durch die Betreiber:innen 2018 avisierte Objekt-Sanierung bzw. „Modernisierung“ nicht erfolgte, die vor allem auch in Reaktion auf die geballte gesellschaftliche wie justizielle Skandal-Resonanz zur Debatte stand, liegt das einstige Schweine-Horror-Hochhaus seit nunmehr 5 Jahren brach – und das wird es wohl weiterhin. Denn die – wie jüngst durch das Landesverwaltungsamt bekannt gegeben – mittlerweile erloschene Betriebserlaubnis schließe jegliche Wiederinbetriebnahme der in ihrem Baukonzept europaweit „einzigartigen“ Tierqual-Stätte aus. „Das Schweine-Hochhaus in Maasdorf darf nicht mehr zur Schweinezucht genutzt werden. Die Betriebserlaubnis ist ausgelaufen und das Aus somit besiegelt.“ Die Erhaltung des Gebäudes ausschließlich zu Mahnzwecken wäre wünschenswert.

☝️🐮🐷🐔 Das „Schweinehochhaus“ ist – zu unserer großen Freude – somit (hoffentlich) Geschichte. Die Massentierhaltung allerdings nicht: Auch wenn hiesige überdimensionierte Massentier(zucht)anlagen heutzutage nicht (mehr) in die Höhe, sondern zuhauf in die Länge gebaut werden, sind diese, ihr Haltungs- bzw. Produktionskonzept betreffend, keinesfalls weniger tierschutzrelevant und skandalträchtig! Wir fordern ein finales AUS für die gesamte (Massen-)Tierindustrie!

☝️💚🌱 Der industrialisierten Tierquälerei kannst du ein Ende setzen, indem du dem Konsum entsprechender Erzeugnisse abschwörst – GO VEGAN! Denn Mitleid ist zu wenig!

🌱➡️ Erfahre MEHR: 👉 Ernährung – ANIMALS UNITED e.V.

🗣 Bitte weitersagen!

Quellen:

➡️ Aus für Schweine-Hochhaus in Maasdorf: Tierschützer jubeln (mdr.de)

➡️ Video: Das Schweinehochhaus bei Köthen – Vom DDR-Stolz zum Tierschutzskandal (volksstimme.de)

➡️ Schweinehochhaus – Wikipedia

➡️ Das Schweinehochhaus bei Halle – ein Jahr nach dem Skandal – Utopia.de