YAAY! Der brandneue ANIMALS UNITED „BLICKPUNKT“ ist da!
Druckfrisch erstrahlt die aktuelle Ausgabe unseres Vereins-Magazins „BLICKPUNKT“ in vollem Glanz und wartet nur darauf, von dir gelesen zu werden!
Tierrechte im Blick: In unserem „BLICKPUNKT“ lassen wir das ANIMALS UNITED-Jahr 2023 für dich noch einmal komprimiert Revue passieren – und informieren dich über Aktuelles und Geplantes.
26 Seiten geballte Tierrechtsambition – Das erwartet dich in unserer Neuausgabe:
Langsam neigt sich das Jahr 2023 dem Ende zu und die Zeit für einen Jahresrückblick ist gekommen: Zum ersten Mal seit der Corona-Pandemie fand 2023 wieder unsere jährliche Großdemo für einen tierfreien Zirkus in München statt. Mit unseren Workshops schulten wir zahlreiche zukünftige Tierschutzlehrer:innen. Und auch im Bereich Auslandstierschutz konnten wir die Situation der Tiere vor Ort in Ungarn, der Ukraine und weiteren Ländern verbessern und vielen Schützlingen aus dem Tierheim Gyula den Start in ein neues Leben ermöglichen. Dies alles und viele weitere Informationen über unseren Verein und unsere Arbeit findest du in unserem Blickpunkt.
Lies Bewegendes, Aufregendes, Erstaunliches, Mitreißendes und Informatives für Tierrechte. Denn Mitleid ist zu wenig! Mach’s dir gemütlich und schmökere in unserem brandneuen „BLICKPUNKT“.
Wir wünschen dir viel Spaß beim Lesen, Entdecken und Informieren!
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Die Zoos gehen mit ihrem “Artenschutz” in die nächste Runde!
Der Augsburger Zoo hat beschlossen, zwei seiner Mantelpaviane an das Deutsche Primatenzentrum abzugeben. Die beiden Tiere sollen für Nachwuchs sorgen, dessen Schicksal bereits vorbestimmt ist: Die Affenbabys sollen für grausame und tödliche Experimente, “zugunsten der Menschheit”, missbraucht werden.
Es ist absolut schockierend, wie Zoos Tiere als Publikumsmagnete züchten und dann den „ungewollten Überschuss“ auf so grausame Weise abschieben. Sei es durch die Weitergabe an Privatpersonen, zweifelhafte Tierhändler:innen oder sogar durch grausame Tötungen.
Diese Praktiken zeigen einen erschreckenden Mangel an Respekt und Mitgefühl für das Leben dieser Tiere. Es ist höchste Zeit, dass solche lebensverachtenden Vorgehensweisen in zoologischen Einrichtungen ein Ende finden.
Wir von ANIMALS UNITED setzen uns dafür ein, das Bewusstsein für dieses Thema zu schärfen und den Tierschutz zu stärken. Zusammen können wir eine Veränderung bewirken und sicherstellen, dass Tiere nicht länger wie seelenlose Gegenstände behandelt werden.
Trauma „Tierversuch“: „Das Schicksal der Laborhunde“
Rund zwei Millionen „Versuchs“tiere werden in deutschen Laboren jährlich „verbraucht“ und im Namen der Wissenschaft zu Tode gefoltert – darunter zahllose Hunde, vornehmlich Beagles.
Die kontaktfreudigen agilen Tiere gelten als besonders gutmütig und zugewandt. Wird an ihnen herummanipuliert, ergeben sich Beagles meist ohne jegliche Gegenwehr ihrem schmerzvollen „Schicksal“ – lassen Qual und Pein vermeintlich stoisch über sich ergehen. Unter Tierversuchsausführenden bzw. Tierversuchsprofiteur:innen werden die meist eigens für den „Laborgebrauch“ gezüchteten Hunde daher nicht selten und objektifizierend als „etablierte Labor-Spezies“ betitelt – und ihres sanften Wesens wegen zu Tausenden u.a. in grausamen pharmakologischen-, toxikologischen-, zahn- bzw. kieferchirurgischen- sowie vermeintlich der Grundlagenforschung dienlichen Experimenten bis aufs Blut malträtiert, während sie sich vor allem nach Zuwendung und Interaktion verzehren. Nur ein Bruchteil der misshandelten und körperlich wie mental entsprechend gezeichneten Geschöpfe kommt je in den existenziellen Genuss von menschlicher Wärme, einer zärtlichen Berührung oder gar eines liebevollen Heimes fernab von Laborkälte, Verrohung und Leid.
Obwohl eine aus physiologischen wie umweltfaktoriellen Differenzen resultierende Minderübertragbarkeit von im Tierversuch erquälter „Erkenntnisse“ auf den Menschen nachweislich gegeben ist, bleibt jenes Potenzial, welches tierleidfreie humanrelevante Alternativverfahren bergen, in Ermangelung von Finanzierungs- bzw. Ausreifungswilligkeit und ausgeklügeltem Lobbyismus bislang größtenteils marginalisiert.
Mit welchen tiefgreifenden und nachhaltigen Traumata die experimentelle Laborfolter für die misshandelten Tiere einhergeht, veranschaulicht ungeschönt und authentisch ein jüngst ausgestrahlter TV-Beitrag des „NDR“ – „Das Schicksal der Laborhunde“ – welcher die Leidensgeschichten ehemaliger „Versuchs“individuen exemplarisch aufgreift und in ihrem ganzen, teils irreparablen Schmerz wiedergibt. Des Weiteren behandelt die investigative Dokumentation des NDR-Formats „45 Minuten“ weitere immanente Missstände, teils bundesweit praktizierte illegale Tierversuchs-Machenschaften, Kontroll- und Ahndungsdefizite sowie wissenschaftliche (Gegen-)Innovationen.
Mit unserem Wirken im Zuge der laufenden Gemeinschaftskampagne „Ausstieg aus dem Tierversuch. JETZT!“, welcher wir unsere bildende wie aktivistische Aufmerksamkeit widmen, kämpfen wir für eine extensive Etablierung von tierfreien Versuchsverfahren, eine adäquate, ethisch orientierte Politisierung und ein entsprechendes Ende der Laborfolter. Erfahre mehr:Tierversuche – ANIMALS UNITED e.V.
Angesichts der beschämenden und untragbaren Ignoranz, welche die Politik nicht zuletzt in einem Tierschutzgesetzes-Novellierungsentwurf an den Tag legt, indem diese die Tierversuchsthematik darin weitestgehend ausklammert und somit für tierschutzirrelevant erklärt, fordern wir die Umsetzung bzw. Implementierung politischer Maßnahmen für eine tierversuchsfreie Forschung: https://www.facebook.com/AnimalsUnited.eV/posts/670245255147032
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Hast du „das Schicksal der Laborhunde“ bereits gesehen?
Leider wird an einigen deutschen Schulen noch immer am echten Tier seziert, obwohl das eigentlich nicht mehr nötig ist.
Frösche, Fische, Regenwürmer sowie viele weitere Tiere werden für den Biologieunterricht missbraucht. Doch ist das heute noch zeitgemäß?
Die Tiere werden als anatomisches Anschauungsmaterial und Forschungsobjekt im Namen der schulischen Bildung verwendet. Trotz des Verbotes, Tiere speziell für Versuche im Schulunterricht zu töten, ist es erlaubt, bereits tote Tiere aus dem Einzelhandel zu erwerben.
Der Umgang mit den toten Tieren ist rechtlich nicht festgelegt. Daher haben die Lehrer:innen im Unterricht freien Handlungsspielraum und können die Tierleichen verwenden, wie sie möchten.
Alternativen für das Sezieren am Tier sind Videos, Simulationen oder Modelle aus Knete und Kunststoff. Sie bringen den gewünschten Lerninhalt rüber, ohne dass ein Tier dafür sterben musste.
Auch als Schüler:in kannst du dich für die Tiere stark machen, indem du dich an deine Schulleitung wendest und dein Anliegen vorträgst. Des Weiteren kannst du deiner Biolehrkraft oben genannte Alternativen vorschlagen oder dich mit Gleichgesinnten zusammenschließen und gemeinsam mit der Lehrkraft reden. Wenn du nicht teilnehmen möchtest, kannst du deine Eltern um einen Entschuldigungsbrief bitten.
Unser neuer Imagefilm – danke für die tatkräftige Unterstützung!
In der Vergangenheit haben wir uns gemeinsam für Tierschutz und für Tierrechte eingesetzt. Das werden wir natürlich auch weiterhin tun!
Der neue Imagefilm ist ein Sinnbild unserer gemeinsamen Bemühungen und dem, was wir zusammen bereits geschafft haben.
Dank deiner Unterstützung können wir weiter an einer Verbesserung der Lebensumstände für die Tiere arbeiten. Beispielsweise in Form von Rettungsaktionen, tierärztliche Versorgung oder Aufklär- und Kampagnenarbeit im Rahmen von unterschiedlichen Tierrechtsthemen. Deswegen ein herzliches Dankeschön für deine Unterstützung, sei es finanziell oder vor Ort auf der Straße!
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EBI für ein EUROPA OHNE TIERVERSUCHE: EU-Kommission hält an vager Tierversuchs-Verbots-Handhabe in der Kosmetik-Testung fest.
Mit 1,2 Millionen validierten Unterschriften, welche die Europäische Bürgerinitiative „Save Cruelty Free Cosmetics“ zu verzeichnen hat(te), sah bzw. sieht sich die EU-Kommission als Adressat gezwungen, sich der in der EBI aufgeführten und definierten Forderungen nach einer Ausarbeitung eines konkreten Tierversuchs-Ausstiegsplanes sowie eines konsequenten Tierversuchs-Verbotes bzgl. der Kosmetik-Testung, welches bereits 2009 erlassen wurde und bislang lediglich inkonsequente Anwendung findet, zu widmen.
Die Reaktion der EU-Kommission ist erfreulich wie enttäuschend: Positiv hervorzuheben ist, dass die Kommission einen EU-weiten und konkret ausgearbeiteten Tierversuchs-Ausstiegsplan als strategische Reduktions-Basis avisiert, welcher u.a. „die Abschaffung aller vorgeschriebenen Tierversuche für Sicherheitstestungen von Industriechemikalien, Pestiziden, Bioziden sowie Human- und Tierarzneimittel“ implizieren soll. Weiter sei eine sukzessive Verringerung des Einsatzes von Tieren als „Forschungs“- und „Lehr-Objekte“ vorgesehen, was begrüßenswert ist.
Einen beträchtlichen Forderungsposten jedoch, klammert die EU-Kommission in Gänze aus: So übt diese sich in Ignoranz hinsichtlich der verlangten Konsequenz bei der Durchsetzung resp. des Schutzes des Tierversuchs-Verbotes für Kosmetika bzw. deren Inhaltsstoffe, welches bereits vor langer Zeit in Kraft getreten ist und teils mit der europäischen Chemikalienverordnung „REACH“ (Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von Chemikalien) kollidiert, die eine tierversuchsbasierte Testung verschiedener Substanzen „erfordert“. „Entwürfe zur geplanten Aktualisierung der REACH-Verordnung weisen zudem darauf hin, dass die Zahl der Tierversuche für Chemikalien in den kommenden Jahren stark ansteigen wird.“
Frau Dr. Tamara Zietek führt in der Pressemitteilung der „Ärzte gegen Tierversuche e.V.“ dazu aus: „Die EU-Bürger haben deutlich gemacht, dass Tierversuche keinen Platz in unserer modernen Gesellschaft haben. Wir begrüßen einen EU-weiten Ausstiegsplan zur Abschaffung von Tierversuchen bei Sicherheitstestungen und im Bereich Forschung und Lehre. Wir verurteilen jedoch, dass die Kommission es versäumt, das Leiden von Tausenden von Tieren in Kosmetiktests zu beenden. Es gibt heute zahlreiche innovative Methoden, die tierversuchsfrei sind und nachgewiesenermaßen eine bessere Voraussagekraft für den Menschen haben als Tierexperimente. Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Kommission so zögerlich ist, diese Methoden bei der Testung kosmetischer Inhaltsstoffe konsequent anstelle von Tierversuchen einzusetzen.“
Wir kritisieren die Versäumnisse der EU hinsichtlich einer konsequenten Tierversuchs-Verbots-Handhabe im kosmetischen Testungs-Sektor sowie ihr Festhalten daran scharf! Ferner hoffen wir, dass die EU-Kommission zumindest bezüglich ihrer avisierten Ausstiegs-Pläne Konsequenz walten lässt, und alle entsprechenden Maßnahmen zeitnah umsetzt und implementiert – Wir halten dich dahingehend selbstverständlich auf dem Laufenden.
Wir fordern einen EU-weiten „Ausstieg aus dem Tierversuch“ – und zwar VOLLUMFÄNGLICH! Mehr über die laufende Gemeinschaftskampagne erfährst du HIER:Tierversuche – ANIMALS UNITED e.V.
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„Fischsilber“ – „tierischer“ Schimmer in Nagellacken & Co
Sommer ist die Zeit der knalligen Nägel, der glänzenden Lippen und des schimmernden Augenaufschlags – ein bisschen „Bling-Bling“ hier, ein bisschen Glitzer dort – schon ist der unaufdringliche Glamour-Look perfekt und man kann mit der Sonne um die Wette strahlen.
Hast du dir jemals Gedanken darüber gemacht, was genau vielen Nagellacken, Lidschatten und Lippenstiften ihren betörenden Glanz verleiht, oder was sich gar hinter den Begriffen „Perlenessenz“ oder „Pearl Essence“ verbirgt, wie sie oft verheißungsvoll auf kosmetischen Produkten abgedruckt sind?
Gar nicht „glamourös“: Viele zierende Kosmetika enthalten den Farb- bzw. Pigmentstoff „Guanin“ oder auch „Fischsilber“, welcher aus von Sardinen, Heringen oder Ukeleien stammenden Fischschuppen gewonnen wird. Das, was in vielen Nagellacken oder Lippenstiften so schön glänzt und von Hersteller:innen oft als „Perlenessenz“ bzw. „Pearl Essence“ betitelt wird, sind nicht selten „Fischsilber-Kristalle“, welche in einem aufwendigen Verfahren von Fischschuppen gelöst und kosmetischen Produkten beigemengt werden, um diese kontrastreich schimmern zu lassen. Wer seinem Look mittels guaninhaltiger Produkte zu mehr „Glanz“ verhilft, fördert – meist unbewusst – unweigerlich Tierleid und damit auch perfide Machenschaften tierindustrieller Wirtschaftssparten.
Wo die INCI (zu deutsch: Internationale Nomenklatur für kosmetische Inhaltsstoffe) mit ihren genormten Abkürzungen die Identifizierung enthaltener Substanzen erschwert, verrät dir lediglich ein achtsamer Blick auf die Inhaltsstoffe eines Produkts, ob dieses Guanin enthält: Wo „CI 75170“ draufsteht, ist i.d.R. Fischschuppe drin.
Auch Alternativen ethisch nicht immer einwandfrei: Als gängiger und ebenso glänzender Guanin-Ersatz hat sich das sogenannte „Mica“ oder auch „Glimmer“ als Effektpigment etabliert, welches – als mineralische Gruppe – natürlicherweise bspw. in „Granit“ oder dem Edelgestein „Marmor“ enthalten ist und teils unter Einsatz von Kinderarbeit vornehmlich in indischen und chinesischen „Glimmer-Minen“ gewonnen wird – Ob dein präferiertes Produkt „Mica“ enthält, verrät dir die „INCI-Nummer: CI 77019“.
Fischleidfrei glänzen kannst du zum Beispiel mit biologisch abbaubarem Zellulose-Glitter, welcher mittlerweile vielerorts erhältlich ist. Weitere schimmernde Alternativen bilden Bronze- und Aluminiumpartikel.
Wir fordern Umsetzung politischer Maßnahmen für eine tierversuchsfreie Forschung!
Deutschland ist ein Land der Tierversuchshochburgen – in über 100 deutschen Städten werden fühlende Geschöpfe wie Ratten, Mäuse, Fische, Schweine und Affen in entsprechenden Laboren zu Tode gefoltert: https://www.facebook.com/AnimalsUnited.eV/posts/665311342307090
Angesichts der Minderübertragbarkeit der von in Tierversuchen „gewonnenen“ Erkenntnisse auf den Menschen, sowie des eklatanten ethischen Konfliktes, welcher mit dem systematischen Experimentieren an und mit leidensfähigen Geschöpfen einhergeht, dürfte sich die Frage nach der „Notwendigkeit“ von Tierversuchen erübrigen: https://www.facebook.com/AnimalsUnited.eV/posts/650339533804271
Obwohl im Koalitionsvertrag angekündigt, hat die Bundesregierung ihre avisierten Pläne für die Ausarbeitung einer Tierversuchs-Reduktions-Strategie bislang nicht umgesetzt – vielmehr findet der schändliche Tierversuchs-Posten im Entwurf einer überarbeiteten Version des Tierschutzgesetzes keinerlei Priorität, da dieser in Gänze ausgeklammert wird – das ist inakzeptabel!
Mit 1,2 Millionen validierten Unterschriften, welche die erfolgreiche Europäische Bürgerinitiative „Save Cruelty Free Cosmetics“ zu verzeichnen hat(te), haben sich Bürger:innen Europas in aller Deutlichkeit gegen Tierversuche positioniert: https://www.facebook.com/AnimalsUnited.eV/posts/560810179423874
Als Unterstützer der Bündnis-Kampagne „Umsetzung politischer Maßnahmen für eine tierversuchsfreie Forschung“, innerhalb welcher, unter der Federführung der „Ärzte gegen Tierversuche e.V.“ und des Bundesverbandes „Menschen für Tierrechte“, ein politisch gangbarer Tierversuchs-Reduktions-Leitfaden erarbeitet und ausgesandt wurde, fordern wir – gemeinsam mit vielen weiteren Orgas – 800 politische Entscheidungsträger:innen zur dezidierten und konsequenten Implementierung der im Maßnahmenpapier ausgeführten, substanziellen Strategien auf:
„EU- und Tierschutz-Recht umsetzten“: Eine Optimierung der bestehenden Rechtsumsetzung ist unabdingbar.
„Negativ-Liste / -Datenbank“: „Meta-Analysen“ zur Identifizierung von Minderrelevanz sowie eine Erstellung von „Negativ-Listen“ und eine verbindliche Aufnahme von Versuchs-Projekten in eine „Datenbank“.
„Finanzierung und Anerkennung für tierversuchsfreie Verfahren verbessern“: Investitionsanpassung zu Gunsten tierversuchsfreier Projekte und Technologien nebst finanzieller Validierungs- und Anerkennungsförderung.
„Neuer Ansatz zur Risikobewertung“: Risikobewertung auf internationaler Ebene und vermehrte Nutzung humanrelevanter Forschungsmethoden.
„Studium“: Ersetzen von Tieren als „Lehr-Objekte“ durch tierfreie Methoden.
„Tierfreie Methoden nach Dringlichkeit“: Neu- bzw. Weiterentwicklung sowie Anerkennung von Non-Animal-Methods (NAMs).
„Kompetenzzentrum als Koordinationsstelle“: Involvierung aller „Stakeholder“ bzw. tangierter Akteure.
Die Stadt auf dem traurigen ersten Platz ist mit 305 Datenbankeinträgen München. Und die grausame Forschung an Tieren soll sogar noch ausgeweitet werden! 2024 soll ein weiteres Labor in Betrieb genommen werden, in dem Experimente mit genmanipulierten Schweinen und Mäusen durchgeführt werden. Zahlenmäßig geht es um ca. 150 Schweine und 1000 Mäuse pro Jahr. 50 bis 80 Prozent der Tiere sollen genmanipuliert sein. So wie München Spitzenreiter unter den Städten ist, so ist es Bayern unter den Bundesländern. Fast 20 Prozent aller Tierversuche in Deutschland werden in Bayern durchgeführt.
Mit 294 Einträgen folgt Berlin. Hier leiden 6,5 Prozent aller Versuchstiere in Deutschland. Insgesamt werden in 57 verschiedenen Einrichtungen Versuche durchgeführt. Die Anzahl der Tierversuche sinkt nur sehr langsam. Doch es gibt auch eine positive Entwicklung: Noch dieses Jahr soll das neue Forschungsgebäude “Der simulierte Mensch” fertiggestellt werden, an dem dann tierversuchsfreie Forschung praktiziert wird.
Und auf Platz 3 liegt mit 238 Einträgen Göttingen. Dort befindet sich das Deutsche Primatenzentrum (DPZ), an dem etwa 1.100 Affen gehalten werden. In diesem werden unter anderem die von Bildern bekannten Versuche durchgeführt, bei denen Affen der Schädel aufgebohrt wird, um deren Gehirnströme zu messen.
Die meisten Tierversuche sind unnötig und grausam! Achte bei deinen Konsumentscheidungen darauf, keine Tierversuche zu unterstützen. Beteilige dich an Protesten und Aktionen gegen Tierversuche, wann immer es dir möglich ist.