ASP-Zaun-Katastrophe: Noch immer kein Entkommen für die Tiere im Odertal!

Januar 2022: 

Ein totes Rotwildkalb liegt im Schneematsch unmittelbar vor den drahtenen Maschen des im Nationalpark Unteres Odertal errichteten ASP-Zauns – Zaunausbeulungen markieren jene Verzweiflung, mit welcher das Jungtier in der Nacht vom 21.01. auf den 22.01.22 mehrere Versuche unternommen hatte, die Installation zu überwinden, um seinem Muttertier in sicheres Terrain zu folgen. Das Kalb teilt sein tödliches Schicksal mit zahlreichen weiteren tierischen Schutzbefohlenen wie etwa Rehen und Mardern, die allesamt regelmäßig an der Zaunkonstruktion scheitern, während sie dem alljährlichen Hochwasser-Aufkommen im Tal entfliehen wollen. Schreie der schieren Todesangst tönen durch das brandenburgische Untere Odertal. Tiere brechen entkräftet zusammen. Kadaver hängen in den Zaunabschnitten oder treiben im Wasser. Tierschützende sind entsetzt und ohnmächtig.

(Privat / Januar 2022)

Wir berichteten:

➡️ Politik prokrastiniert – #RettetDieTiereImOdertal! – ANIMALS UNITED e.V.

➡️ Wegen ASP-Schutzzaun – Tiere ertrinken im Odertal! – ANIMALS UNITED e.V.

März 2024:

Die Schreie sind nicht verstummt und das Entsetzen weiterhin groß. Ein verschrecktes Reh stürzt sich panikartig vom schmalen, hochwasserbedrängten Deichbereich aus ins eiskalte Nass und schwimmt über einen Zaunabschnitt hinweg. Das Tier hat Glück und kann den bedrohlichen Maschen entgehen, ohne sich dabei zu verheddern – schwimmt in seiner Panik allerdings ins Ungewisse, da kein rettendes Ufer in Sicht. Ob das Reh die Flucht durchs Hochwasser überlebt hat, weiß niemand so genau.

(Enrico Rahn / März 2024)

Heute:

Der habitatszerschneidende „Schutz“zaun, welcher um bzw. durch das Untere Odertal gezogen wurde, der bundesweiten ASP-Seucheneindämmung dienen soll und sich insgesamt über mehrere hundert Kilometer erstreckt, steht noch immer – und gefährdet weiterhin die Unversehrtheit, die Gesundheit und das Leben vieler betroffener Wildtiere – eine Gefahr, die jedes Jahr mit Einbruch des Winters kulminiert, da dieser Hochwasser mit sich bringt und vor allem in seinen Endzügen vermehrt die eingedeichten Auen des Nationalparks im Zuge der Schneeschmelze im Frühjahr füllt. Ein wohlbekanntes Phänomen, das bei Zaunkonzipierung offenbar schlicht ignoriert wurde.

(Privat)

Hintergrund:

Der Nationalpark Unteres Odertal in Brandenburg nahe Schwedt lockt u.a. mit landschaftlichem Idyll, wilder Fauna und ist – als „Flussauen-Nationalpark“ – hierzulande einzigartig. Seit 2021 bereits ist dieses Schutzgebiet, welches an Polen grenzt und zahlreiche Wildtiere beherbergt, nunmehr zerschnitten bzw. umzäunt. Jener „Schutz“zaun, welcher der extensiven Ausbreitung der bei Wildschweinen festgestellten Afrikanischen Schweinepest – kurz „ASP“ – entgegenhalten soll, macht das uckermärkische Kleinod seither regelmäßig zum überfluteten Polder- und Drahtmaschengrab für Rehe, Biber, (Groß-)Vögel, Marder und andere Tiere. Das leidvolle Sterben der Wildtiere in den Fängen der Zaunmaschen und ihr qualvolles Ertrinken konnte in den vergangenen Jahren in erschreckender Vielzahl dokumentiert werden. Allein im ersten Halbjahr 2022 seien rund 77 Rehe infolge der Zaunbarriere qualvoll verendet. „Für viele Wildtiere ist das eine Falle, sie müssen jämmerlich ertrinken“, klagt Kristina – eine engagierte Tierschützerin, die das Geschehen vor Ort dokumentiert und mit uns in Kontakt steht.

Mit dem Erbau des ASP-Zauns hat der Landkreis Uckermark eine Todeslinie durch ein Gebiet gezogen, welches sich – als Nationalpark – dem Schutz des Lebens und der ökologischen Resilienz und Vielfalt verschrieben hat – dieses gleicht, seit der Zaunerrichtung, eher einem riesigen „Tiergehege”. Nutznießer der Einzäunung seien vor allem schweineproduzierende Betriebsstätten – nicht nur solche in Brandenburg, sondern im gesamten Bundesgebiet. Der ASP-Zaun soll ein Durchdringen der schweinespezifischen tödlichen Seuche zu deren Beständen verhindern, und sie folglich vor einer wirtschaftlichen Katastrophe bewahren. Der Zaun dient der Fernhaltung von potenziellen Seuchenträgern – also (ASP-infizierten) Wildschweinen. „Die toten Wildtiere, sagt Kristina, würden von den Verantwortlichen offenbar „als reine Bagatellschäden“ betrachtet.“ Es ist erschreckend, welch tödlichen Einfluss die Fleischindustrie auch außerhalb ihrer quälenden und mordenden Fabriken auf Tiere nimmt.

(Privat)

Bereits 2022, als die Problematik zunehmend auch medial an Brisanz gewann, hatte sich eine ganze Interessengemeinschaft von Tierschützenden zusammengefunden, welche das skandalöse Geschehen im Unteren Odertal u.a. geschlossen detailliert und akribisch dokumentierte und an politische Instanzen sowie an Sachverständige heran trug – mit der Hoffnung auf zeitnahe rettende Intervention. Auch wir standen in ständigem Kontakt mit den Agierenden, berichteten regelmäßig und eingehend und wandten uns in Form eines offenen Briefes fordernd an die (regional-)politischen Entscheidungsträger:innen – adressiert an Frau Karina Dörk, Landrätin LK Uckermark & Frau Ursula Nonnemacher, Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz Brandenburg: Mit der Weiterleitung an das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft involvierten wir außerdem eine übergeordnete Instanz. Mit einem Flyer, welcher 10.000 mal gedruckt und im betroffenen Gebiet verteilt wurde, gaben wir Bürger:innen – in Zusammenarbeit mit den ansässigen Tierschützenden – Instruktionen zur Rettung der Zaunopfer an die Hand. Mit der Hashtag-Aktion „#RettetDieTiereImOdertal“ machten/machen wir ferner via Social Media geballt auf die Not der ertrinkenden Tiere aufmerksam.

Trotz aller Bemühungen, einer flankierenden Petition, der Expertisen von wildtierkundigen Sachverständigen und einer eklatanten Zielverfehlung der drahtenen Maßnahme fand die Zaunproblematik bei den Entscheidungsträger:innen lediglich stiefmütterliche Beachtung: Statt den lebensrettenden Forderungen nach einem weitläufigen Zaunversatz bzw. einer (Teil-)Entfernung nebst einer Bauartanpassung nachzugehen, war man lediglich Willens, einen partiellen Versatz zu avisieren. Dieser beschränkt sich auf gerade mal 10 km Zaunstrecke – bei einer Zaungesamtlänge von rund 120 km, die den Nationalpark einfasst. Temporäre Zauntor-Öffnungen bzw. Durchlässe wurden veranlasst, die – laut Bezeugender – kaum bis gar keinen Effekt hatten/haben – nur selten würden die Tore geöffnet. Das eigenmächtige Öffnen sei Bürger:innen unterdessen strikt untersagt. Was Fürsprecher:innen als „Weiße Zone“ bezeichnen, wird weiterhin jedes Jahr aufs Neue zur Todeszone für zahllose Wildtiere. Rechtsmittel wurden bzw. werden ausgeschöpft, um die Tiere im Odertal zu retten – wobei der „Wildtierschutz Deutschland e.V.“ im zentralen Verfahren federführend ist, und die Justiz beharrlich prokrastiniert.

Derweil stoßen die gegenwärtigen Bemühungen Tierschützender mediale Größen für Berichterstattungen zur Transparentmachung zu gewinnen auf wenig Gegenliebe. Immerhin – die „TAZ“ hat das skandalöse Geschehen zusammengefasst: ➡️ Seuchenbekämpfung im Nationalpark: Unruhe im Unteren Odertal – taz.de

Noch immer kein Entkommen für die Tiere im Odertal:

Dem Schwarzwild, welchem die Zäunung gilt – von diesem aber nachweislich überwunden wird, stelle man u.a. vermehrt waidmännisch nach – die Tiere würden kurzerhand abgeschossen werden. Dabei kämen spezielle „Kastenfallen“ und Drohnen zum Einsatz, um sie zu orten und einzufangen – man wolle den Nationalpark „quasi wildschweinleer schießen“, klagt Kristina. Ein ansässiger orts- und bestandskundiger Jäger bezeichne das Ziel der Volldezimierung des Schwarzwildes in „der Kernzone des Nationalparks“ für „illusorisch“. Die (eingezäunten) Tiere des Odertals drohen nicht nur dem alljährlichen Hochwasseraufkommen zum Opfer zu fallen – sie finden sich auch zeitweise im „Kugelhagel“ wieder.

Wie man hört, zieht sich das Hochwasser gegenwärtig zurück – der trockene Sommer zeichnet dann ein trügerisches Bild der Sicherheit, das – wie jedes Jahr – gegen Jahresende verblassen wird. Spätestens bei Wintereinbruch kehrt das Hochwasser sukzessive zurück und die Zaunbarriere wird erfahrungsgemäß erneut zahllose Tiere in den Tod zwingen. Ertrunkene oder anderweitig zu Tode gekommene Zaunopfer – verendete Tiere – erblickt man hingegen kaum noch – diese würden durch Spezialfirmen kurzerhand eingesammelt und entsorgt werden, was das Bild noch trügerischer macht.

(Enrico Rahn / 2022)

„Darf man wirklich der Fleisch­industrie einen Nationalpark opfern?“, fragt Kristina. „Ich finde, nein.“ – Dem pflichten wir vollumfänglich bei und fordern ein promptes Handeln der Verantwortlichen – Rettet (endlich!) die Tiere im Odertal!

Hilf uns und den Tieren, die Todeszäune im Unteren Odertal zu stürzen bzw. einen lebensrettenden Versatz zu erwirken – unterzeichne die Petition: ➡️➡️➡️ Petition · Katastrophe im brandenburgischen Nationalpark Unteres Odertal bei Schwedt – Deutschland · Change.org

…für Tierrechte. Denn Mitleid ist zu wenig!

Quellen:

➡️ Seuchenbekämpfung im Nationalpark: Unruhe im Unteren Odertal – taz.de

➡️ Rechtsstreit Nationalpark Unteres Odertal – eine Chronologie (wildtierschutz-deutschland.de)

➡️ Teile Ostbrandenburgs seit einem Jahr seuchenfrei: Wie weiter mit den Sperrzonen der Afrikanischen Schweinepest? | rbb24

🤔 Maulwurfshügel – ein optisches Ärgernis? Eher ein Beweis für gute Bodenqualität!

➡ Der Maulwurf gilt nicht gerade als „Best Buddy“ der Gärtner:innen – wohl aber als bester Freund der (Garten-)Erde.

😡 Viele Gartenfans stören sich an den Erdhügeln, die der kleine Baumeister entstehen lässt, wenn er mit seinen schaufelförmigen Vorderpfoten emsig den Boden durchwühlt. Auf einem akkuraten Rasen angehäuft, gilt ein Maulwurfshügel oft als Schandfleck – und sein „Bauherr“ als lästiger „Schädling“.

➡️ Als kleiner „Erdwerfer“ – sein Name leitet sich vom altdeutschen Wort „Moltewurf“ (Molte = Erde) ab – kann der Maulwurf einfach nicht anders.

🌷💚 Maulwürfe sind echte Gartenhelfer, und ihre Hügel – mal ganz abgesehen von der Optik – wahre Wiesen- und Gartenschätze!

📌 Steckbrief – Europäischer Maulwurf (Talpa europaea):

(Siehe Bild)

▪️ Größe/Länge: bis zu 17 Zentimeter

▪️ Gewicht: bis zu 120 Gramm

▪️ Das kurze dichte Fell des europäischen Maulwurfs ist meist dunkelgrau gefärbt.

▪️ Er besitzt winzig kleine Äuglein und ist fast blind. Lediglich zwischen hell und dunkel kann er unterscheiden.

▪️ Seine Ohr-Öffnungen verschwinden im Pelz.

▪️ Seine Schnauze ist mit Tasthaaren und Tastsinneszellen ausgestattet, die ihm zur Orientierung und Nahrungssuche dienen.

▪️ Sein kleines Schwänzchen misst gerade mal rund 3 Zentimeter.

▪️ Seine markanten „Schaufel-Pfoten“ dienen ihm als effiziente Grab-Werkzeuge.

▪️ Leben: überwiegend unterirdisch, einzelgängerisch, verzweigte Gänge grabend.

▪️ Speiseplan: u.a. Insekten, Schnecken und Regenwürmer.

▪️ Nachwuchs: weibliche Tiere bringen einmal jährlich bis zu neun Junge zur Welt.

▪ Lebenserwartung: 3-6 Jahre.

☝️ Der Europäische Maulwurf steht, als einziger Artvertreter, der hierzulande anzutreffen ist, unter Naturschutz!

💚 Nützliche Hügel:

Gewusst? Die aufgetürmte feine Erde der Maulwurfshügel eignet sich z.B. prima zum Befüllen von Pflanzenkübeln.🪴

☝️ Achte bitte darauf, dass du den Maulwurf nicht störst, wenn du Hügel-Erde in deinem Garten aufsammelst.

💚 Nützlicher Hügelbauer:

Der Maulwurf frisst gerne Pflanzen-„Schädlinge“, die es u.a. auf die Wurzeln deiner Gartenblumen abgesehen haben. Außerdem belüftet er mit seinem Tunnel-System den (Garten-)Boden und fördert dessen Qualität. Sein unterirdisches Revier hält er i.d.R. weitestgehend wühlmausfrei. 🌷

☝️ Freu dich & lass ihn unbehelligt buddeln!

💚 Wo der Maulwurf gräbt, ist der Boden gesund!

📣 Sag`s weiter!

❓ Hast du Maulwurfshügel in deinem Garten?

Quellen:

➡️ Maulwurf: Infos im Tierlexikon – [GEOLINO]

➡️ Maulwurf als Nützling: Deshalb stört das Tier nicht im Garten (24garten.de)

☝️🐝 Weidenkätzchen: ✔️Insektennahrung – ✖️keine (Oster-)Deko!

🌿🐝🦋🐦 Silbrig schimmernd und überraschend samtig-weich sprießen sie dieser Tage gen Frühling – die Weidenkätzchen. Zur großen Freude vieler hungriger (Flug-)Insekten – wie etwa „Honig“bienen, Schmetterlingen, Hummeln und weiterer Wildbienenarten – liefern die flauschigen Blüten der Weide, als unverzichtbare Nahrungsquelle zu Frühlingsbeginn, mit als erste ein hohes Maß an Energie in Form von Nektar und dottergelbem Pollen. Sogar (Sing-)Vögel – wie der Zilpzalp und einige Meisenarten – profitieren von den nahrhaften Palmkätzchen – insbesondere von jenen, welche die Salweide hervorbringt. Wo Weidenkätzchen blühen, summt, brummt und zwitschert es. Rund 1000 Insektenarten laben sich im Laufe des Jahres an den Weiden.

🌿✂️❌ Auch Spaziergänger:innen erfreuen sich an den silberigen Frühlings-Kätzchen. Angesichts des nahenden Osterfestes, zücken einige sogar Schere oder Messer und entschneiden die wilden Weiden-Blüten – trotz naturschutzbedingten Verbotes – samt Geäst der Natur bzw. pflücken diese, um sie dekorativ in eine Vase zu drapieren, Kränze zu binden oder Gestecke aufzuhübschen – zum großen Leidwesen zahlloser Insekten bzw. Tiere, welche nach dem entbehrungsreichen Winter auf die flauschigen Pollenträger angewiesen sind.

✔️Insektennahrung – ✖️keine (Oster-)Deko!

🌿🐝🦋🐦 Vor allem nach den Strapazen der kalten Jahreszeit fungieren Frühblüher wie Weiden als erste zuverlässige Energiespender, wie sie derzeit zuhauf angeflogen werden – so betont etwa Christine Margraf vom „Bund Naturschutz in Bayern“: „Etliche blühende Weidenarten sind für die Insekten, die schon unterwegs sind, eine wichtige Nahrungsquelle.“ In einer agrargeprägten und pestizidbelasteten Landschaft ist ein konstantes und flächendeckendes Nahrungsangebot für (gefährdete) Insekten und viele andere Tiere nicht bzw. nur unzureichend gegeben – umso wichtiger ist es, lebensspendende, gehaltvolle Vegetationselemente wie Weiden zu erhalten und zu schonen – und diese nicht zu (österlichen) Dekozwecken der Natur zu entnehmen.

☝️🌿🐝🦋🐦 So verlockend samtig sie auch sein mögen: Belasse Weidenkätzchen und andere Wildblüher in der Natur – den Tieren zuliebe.

🙌❤️🐝🦋🐦 Das karge Nahrungsangebot für (frühe) Insekten und andere Tiere kannst du zudem aufwerten, indem du deinen Garten/Balkon mit heimischen Sträuchern, Kräutern und insektenfreundlichen Frühblühern bestückst – und diesen chemie- sowie mähroboterfrei hältst.

📣 Sag’s weiter!

🐰❓ Wie sieht deine natur- und tierfreundliche Osterdeko aus?

Quellen:

➡️ Warum Sie Weidenkätzchen nicht abschneiden sollten – [GEO]

➡️ Weidenkätzchen in der Natur lassen – BUND Naturschutz in Bayern e.V. (bund-naturschutz.de)

🦸‍♂️🪱 Helden des Erdreichs auf Abwegen – Heute ist „Tag des Regenwurms„

😮🪱 Wusstest du, dass Regenwürmer, welche hierzulande rund 46 verschiedene Arten zählen und bis zu acht Jahre alt werden können, echte Erdveredler sind? Unermüdlich wühlen sich die glitschigen Gesellen durch ihre bis zu drei Meter langen unterirdischen Röhren-Gänge, lockern, belüften und stabilisieren das Erdreich, reichern dieses mit essenziellen Nährstoffen an und ebnen darüber hinaus Wurzeln den Weg – sehr zur Freude zahlloser Pflanzen und vieler Gärtner:innen.

🧐🪱 Ist dir schonmal aufgefallen, dass Regenwürmer sich teilweise in ihrer Farbigkeit unterscheiden? Blass rosa-weiß bis rot-braun: Die Farbintensität der Gliederwürmer ist abhängig von der Tiefe ihres Röhrenhabitats unter der Erde. Je näher sich ein Regenwurm an der Erdoberfläche niederlässt, desto kräftiger ist i.d.R. seine Farbgebung. Seine Empfindlichkeit gegenüber UV-Strahlung lässt das „feuchthäutige“ Tier untertags im sicheren Erdreich verweilen – während es sich nachts schon mal außerhalb bzw. oberhalb unterirdischer Gefilde blicken lässt.

💩🪱 Regenwürmer machen „Häufchen“ – und zwar sehr wertvolle: Für viele Rasenkultivierende sind die kleinen unförmigen Wurmhäufchen, wie man sie oft auf Wiesen und im Garten findet, ein optisches Ärgernis. Für die Pflanzen- und Bodengesundheit sind sie, als hochwertiger, nährstoffhaltiger Öko-Dünger, ein wahrer Segen. Entfernen solltest du die Regenwurmhäufchen daher nicht. Bis zu 400 fleißige Würmer teilen sich einen Quadratmeter Erdboden und laben sich darin u.a. an „Falllaub, Bakterien, Grünalgen, Pilzsporen und Einzeller“, welche sie auch zersetzen. Die vielen Erdwürmer produzieren dabei gemeinsam jährlich kiloweise wertvolle Häufchen. Hast du schonmal so ein Regenwurmhäufchen entdeckt?

😰🌧🪱 Sicher hast du es auch schon beobachtet: Vor allem, wenn es regnet, befinden sich die Wurmtiere des Öfteren auf gefährlichen Abwegen – und winden sich – sichtlich orientierungslos – am Wegesrand, auf (asphaltierten) Straßen oder kriechen energisch ins Ungewisse. Haben Regenwürmer sich auf versiegelte ungeschützte Flächen verirrt, drohen diese als leichte Beute zu enden, zertreten oder überfahren zu werden oder aber – je nach Witterung – auszutrocknen. Hier kannst du helfen.

🦸‍♂️💪🪱 Sei Held:in für Erdhelden – Rette Regenwürmer:

🤲 Keine Scheu vor Glitschigkeit: Nimm den verirrten Regenwurm vorsichtig mit der Hand oder einem Stöckchen auf und trage diesen von der Straße bzw. dem Weg. Achte dabei stets auf deine eigene Sicherheit.

💦 Hat der Wurm seinen „Glanz“ verloren und wirkt trocken, kannst du ihn z.B. mit etwas Pfützenwasser befeuchten.

🌿 Setze den geretteten Regenwurm behutsam und mit ausreichend Abstand zur Straße in eine Grünfläche bzw. auf erdigen Boden.☝️ Bitte NICHT WERFEN!

📣 Bitte auch deine Freund:innen, Regenwürmern auf Abwegen zu helfen – Sag’s weiter!

🌷🪱 In deinem Garten kannst du die Helden des Erdreichs fördern, indem du z.B. (auf) heimische Sträucher setzt, tiefes Umgraben vermeidest, auf Chemie-Einsatz verzichtest, ökologisch gärtnerst und einen Kompost anlegst.

🙌❤️🪱 Rette und fördere Erdhelden – weil JEDES LEBEN wertvoll ist!

📣 Sag’s weiter!

🦸‍♂️💪🪱 Hast du schonmal einen Regenwurm gerettet?

Quellen:

➡️ Ode an den Regenwurm – warum es sich lohnt Regenwürmern über die Straße zu helfen (bund-stuttgart.de)

➡️ Regenwürmer retten – Südwind Magazin (suedwind-magazin.at)

☝️🐸⚠️ ACHTUNG – ES GEHT LOS: Liebestolle Amphibien auf nächtlicher Wanderschaft!

🐸 Sie sind vielerorts recht früh dran dieses Jahr:

Anhaltend milde(re) Temperaturen und tauende Böden lassen derzeit viele Amphibien wie Frösche, Kröten und Molche aus ihrer Winterruhe „erwachen“ – und animieren die paarungswilligen Tiere zur alljährlichen nächtlichen Wanderschaft gen Laichgewässer. So können in einigen Regionen Deutschlands – bspw. im Berliner Raum – bereits vermehrt quakende Wanderaktivitäten bei mild-feuchter Witterung beobachtet werden.

🐸⚠️ Um ihren Liebesakt vollziehen und ihre Laichstränge und -ballen in Seen, Tümpeln und Teichen ablegen zu können, müssen die Amphibien meist einige gefährliche Hürden nehmen und nicht selten (hochfrequentierte) Straßen und/oder Wege überqueren, auf welchen ihre Wanderaktivitäten oft ein jähes Ende nehmen. Zahllose der liebestollen Lurche werden zur Wanderhochzeit überfahren – oder verenden qualvoll infolge des Strömungsdruckes, der von (zu) schnell fahrenden Autos (ab 30 Stundenkilometer aufwärts) ausgeht – „Wenn man mit dem Auto zu nah an Kröten oder Fröschen vorbeifährt, platzen durch den Unterdruck die Organe der Tiere.“ – mahnt Brigitte Wegmann vom Landesbund für Vogelschutz (LBV). Risiken, die bundesweit viele ehrenamtliche „Amphibien-Lots:innen“ auf den Plan rufen. Mit dem Errichten von Kröten- bzw. Leitzäunen an Wanderschwerpunkten und geleisteter Überquerungshilfe im Eimer versuchen sie, dem tausendfachen Lurch-Tod auf dem Asphalt Herr zu werden.

☝️🐸⚠️ OBACHT! Die Wanderaktivitäten der Amphibien erstrecken sich i.d.R. bis Ende April – bis dahin ist, insbesondere auf waldnahen Straßen, vermehrt Vorsicht geboten:

☝️🐸🚘 Nimm Rücksicht auf wandernde Amphibien und ehrenamtliche Helfer:innen – halte Ausschau nach entsprechenden Straßenschildern und fahre während der Krötenwanderung – insbesondere bei Dämmerung und in der Nacht – stets achtsam, vorausschauend und bremsbereit. Passe – wenn nötig und möglich – die Geschwindigkeit an. Weise auch andere auf die Wanderaktivitäten der Amphibien hin.

🙌🐸⚠️ Befördere liebestolle Lurche sicher über die Straße – werde ehrenamtliche:r Amphibien-Lots:in: Viele für den Amphibienschutz aktive Naturschutz-Ortsgruppen freuen sich stets über ambitionierten Zuwachs jeden Alters: 👉 Amphibien-Retter werden – BUND Naturschutz in Bayern e.V. (bund-naturschutz.de)

☝️🐸⚠️ Melde (noch) krötenzaunlose Straßenstellen, welche vermehrt von wandernden Amphibien genutzt werden – z.B. hier: 👉 Beobachtung – BUND Naturschutz in Bayern e.V. (bund-naturschutz.de)

☝️🐸❤️ Viele Amphibien gelten hierzulande als gefährdet – sie brauchen unsere Hilfe und Rücksichtnahme daher mehr denn je.

☝️🐸⚠️ Gib OBACHT! Denn Mitleid ist zu wenig!

📣 Sag’s weiter!

🐸❓ Hast du dieses Jahr schon wandernde Amphibien entdeckt?

Quellen:

➡️ Nachrichten zur Amphibienwanderung 2024 – NABU

➡️ Amphibien – BUND Naturschutz Kreisgruppe München (bn-muenchen.de)

➡️ Kröten wandern wieder: Appell an Autofahrer (morgenpost.de)

➡️ Luftsog lässt die Kröten platzen (merkur.de)

☝️🌿❌✂️ Artenschutz im Januar: Stauden bitte NOCH NICHT zurückschneiden!

🌿❌✂️ Auch wenn es zusehends milder wird, die ersten Frühjahrs-Knospen bereits durch die vereiste Erde brechen und es beim schmucklosen Anblick der verwitterten und kargen Beete und Kübel vielen in den Fingern juckt: Deine Gartenschere solltest du lieber noch nicht zücken, wenn du Natur- und Artenschutz betreiben und auch die kleinsten Tierchen in deinem Garten und/oder auf deinem Balkon schützen und unterstützen möchtest.

🤫🦋🐝🐛🐞💤 *Pssssst* – noch „schlafen“ sie:

🌿❄️ Insbesondere Staudengewächse, wie sie für zahlreiche Tiere ganzjährig von großem Nutzen sind, werden bereits im Herbst von vielen Insekten wie u.a. Ohrwürmern und einigen Wildbienenarten bezogen, damit diese im Schutze hohler Stängel und dichtem Gestrüpp bis zum Einsetzen der Frühlingswärme unbeschadet eisiger Winterwitterung trotzen können. Zudem bergen Staudenüberreste und welke Gräser oft Schmetterlingseier, -raupen, -puppen und adulte (ausgewachsene) Falter – darunter auch den Zitronenfalter, ein wahrer Überwinterungskünstler, der als knallgelber Frühlingsbote oft als erster durch die Gärten flattert. Bis ins Frühjahr hinein stibitzen außerdem (Garten-)Vögel wie etwa Distelfinken und Haussperlinge nahrhafte Samen aus den trockenen Blütenständen der Stauden.

🌼 Blühende Staudenpflanzen wie z.B.:

🌿 Wiesenschafgarbe

🌿 Duftnessel

🌿 Männertreu

🌿 Sonnenhut

🌿 Fetthenne

🌿 Sonnenbraut

…sind bei vielen Tieren bzw. Insekten und Gärtner:innen besonders beliebt und haben Sommer wie Winter ihre Vorzüge. Was wächst und blüht bei dir Staudiges?

☝️🌿❌✂️ Gartenschere liegen lassen – Staudenbeete – falls möglich – bis in den Mai hinein unbehelligt stehen lassen:

➡️ Da viele überwinternde Insekten ihr Schutzdomizil erst im (Spät-)Frühling bei konstanter Wärme verlassen bzw. diesem entschlüpfen, solltest du dich mit dem Rückschnitt von Staudengewächsen noch etwas gedulden.

➡️ Wer die frühzeitige Schnippelei gar nicht lassen kann, der/die sollte staudiges Schnittgut nicht direkt entsorgen, sondern eingezogenen Insekten die Möglichkeit bieten in Ruhe auszuschlafen, indem er/sie Blätter und Stängel bis in den Frühling hinein an einem geschützten Platz im Garten und/oder auf dem Balkon belässt.

🙌❤️🐦🦋🐌🐞 Wie du (Garten-)Tiere im Januar sonst noch unterstützen kannst, und was es beim Übergang in den Frühling im Garten bzw. auf dem Balkon zu beachten gilt, erfährst du u.a. hier: 👉 Naturschutz im Garten: Was im Januar wichtig ist – Mein schöner Garten (mein-schoener-garten.de)

🗣 Bitte weitersagen!

🤔✂️🌿 Wann holst du die Gartenschere frühestens raus?

Quellen:

➡️ Für die Insekten: Stauden im Winter nicht schneiden! – [GEO]

➡️ Bienenfreundliche Stauden: Die besten Arten – Mein schöner Garten (mein-schoener-garten.de)

📢🦌🐟❗️ANIMALS UNITED-Aktionsgruppe RAVENSBURG gegen „JAGEN und FISCHEN“

☝️🦌🐟❗️TIERE SIND KEIN FREIWILD!

➡ Am vergangenen Sonntag – 14.01.2024 – schloss sich unsere Aktionsgruppe RAVENSBURG der durch die V-Partei³ initiierten Demo gegen die „JAGEN und FISCHEN“-Messe am Augsburger Messezentrum an, welche jedes Jahr Scharen von Jagd- und Angelwütigen in ihre Hallen lockt, um (Hobby-)Tiermord in Wald, Flur sowie am Gewässer zu zelebrieren und dafür zu akquirieren. 👉 JAGEN UND FISCHEN | Messe Augsburg

📢🥶 Bei Schneetreiben und eisigen Temperaturen harrten unsere Aktivist:innen stundenlang tapfer vor dem Haupteingang der Messe aus, und machten insbesondere Messebesuchende mittels Bannern, Plakaten, Stimmgewalt und bloßer Präsenz darauf aufmerksam, dass Tiere kein Freiwild sind.

💬 Unsere Aktionsgruppe berichtet:

„Gemeinsam mit fast 40 anderen Aktivist:innen versammelten wir uns am vergangenen Sonntag, 14.01.24 trotz klirrender Kälte auf dem Messegelände Augsburg, um gegen die Messe „Jagen und Fischen“ zu demonstrieren, die dort seit 1987 jährlich stattfindet.

„Natur erleben“, das diesjährige Motto der Messe, mutet angesichts der millionenfachen Tötung von Wildtieren und Fischen allein in Deutschland regelrecht zynisch an. Unter dem Deckmantel der Naturverbundenheit dreht sich auf der Messe alles um die Interessen von Jäger:innen und Fischer:innen. Mit Bannern, Plakaten und Sprechgesängen haben wir Aktivisti uns lautstark für das eingesetzt, was in dieser Gleichung ignoriert wird: Die Interessen und Rechte der Tiere. Etwas schade war, dass mit dem Messepublikum kaum ein konstruktiver Austausch zu Stande kam. Wir erregten zwar Aufmerksamkeit und zogen viele Blicke auf uns und unsere Message, das kommunikative Repertoire der Besucher:innen beschränkte sich allerdings größtenteils auf abfällige Gesten oder infantiles „Jetzt ein Hirschgulasch/Rehbraten!“-Gejohle. Beinahe amüsant war da der Musikant, der sich vor uns aufbaute und versuchte, mit seinem Alphorn gegen uns anzublasen (wir waren lauter 😃).

Jagd und Fischerei sind weder ethisch vertretbar noch ökologisch notwendig, deshalb werden wir auch im nächsten Jahr wieder vor Ort sein, um das Messepublikum daran zu erinnern, dass Tiere kein Freiwild, keine Trophäen und keine Nahrungsmittel sind!“

☝️🦌🐟❗️TIERE SIND KEIN FREIWILD! – Erfahre MEHR: 👉 Jagd & Fischerei – ANIMALS UNITED e.V.

🐟💦❗️Kontextuell machen wir auf das voranschreitende Artensterben unter Wasser aufmerksam: 👉https://www.facebook.com/AnimalsUnited.eV/posts/785435360294687

🤗📢 Wir freuen uns, am vergangenen Sonntag für unser ANTI-„JAGEN und FISCHEN“-Bestreben laut und präsent gewesen zu sein – und für Tierrechte. Denn Mitleid ist zu wenig!

🙌📢 Du hast Lust, mit uns gemeinsam für Tierrechte Schnee und Kälte zu trotzen und unsere bundesweiten Aktionen ehrenamtlich zu unterstützen und zu bereichern? Dann schließe dich einer unserer Bestands-Aktionsgruppen an – oder baue deine eigene auf ➡️ HIER geht’s direkt zur Registrierung: 👉 Aktionsgruppen – ANIMALS UNITED e.V.

🗣 Bitte weitersagen!

🐟💦❗️Die Arten sterben – auch unter Wasser

Nicht nur zu Lande fordert die menschliche Einflussnahme in Form von Urbanisierung, Ökonomisierung und allgemeiner Naturentfremdung ihren seh-, hör- und spürbaren Tribut: Auch hiesige Gewässer verzeichnen, aufgrund von habitatslimitierenden baulichen Korrektiven, Flusseinfassungen bzw. -Begradigungen sowie extensiver Verschmutzung – wir denken an den Massentod in der Oder 2022 – einen dramatischen wie ökologisch relevanten Populationsschwund, der vor allem in verborgener See- und Flusstiefe vonstatten geht.

🐟💦❗️Die Arten sterben – auch unter Wasser:

➡️ Eine erstmals seit 2009 vorgenommene Aktualisierung der „Roten Liste für Süßwasserfische und Neunaugen“ offenbart Alarmierendes: „Jede zweite deutsche Fischart ist gefährdet oder vom Aussterben bedroht“ – demnach sei die Zahl der 2009 als „gefährdet“ eingestuften heimischen Fischarten binnen 15 Jahren – also bis Ende 2023 – von 22 auf 38 gestiegen. Noch vor einigen Jahren erfreute sich insbesondere die hübsche und flinke Forelle (Salmo trutta), die leider allzu oft am Haken und auf dem Teller landet, mit ihren Unterarten, wie sie hierzulande vor allem durch Seen, Flüsse und Bäche schwimmen, einer stabilen Bestandsdichte mit entsprechend stabilem Status. Wachstumsrückläufe, wie sie vor allem im bayerischen und im baden-württembergischen Raum eklatant seien, haben die resiliente Forelle – darunter die Meer-, See- und Bachforelle (Siehe Bild) in ihrer einst so robusten Populationsdichte geschwächt bzw. destabilisiert – die Lachsfische gelten – wie viele andere Süßwasserfische – in Deutschland mittlerweile als gefährdet. Bezüglich des Artensterbens unter Wasser fungiere die Forelle als repräsentativer Indikator: Laut Christian Wolter – Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) Berlin – sei die neuerliche Listung der Fische „ein erstes deutliches Warnsignal für größere klimabedingte Biodiversitätsveränderungen in Fließgewässern.“

🐟❗️Wo Fischarten wie der Atlantische Lachs (Salmo salar) und das Meerneunauge (Petromyzon marinus) dem finalen Aussterben in Deutschland gegenwärtig gerade noch so davonschwimmen, seien geschuppte Öko-Akteure wie etwa der Bodensee-Kilch, welcher bereits seit 2009 als ausgestorben oder verschollen gilt, vermutlich unwiederbringlich aus hiesigen Gewässern verschwunden. Besonders endemische Arten wie die Chiemsee-Renke würden sich zusehends rar machen – hier ist konsequentes Augenmerk und Schutz unerlässlich.

☝🎣 Auch wenn vor allem bauliche Eingriffe, Gewässer-Beschmutzung, konkurrierende Invasiv-Arten und klimatische Veränderungen als Kernursachen für das Sterben bzw. Verdrängen heimischer Fischarten angeführt werden – Die Angelwut sollte in diesem Kontext nicht außer Acht gelassen werden: Schätzungsweise rund sechs Millionen (Hobby-)Angler:innen halten (regelmäßig) ihre mit Ködern gespickten Haken in deutsche Binnengewässer wie Seen, Flüsse sowie ins Meer und entreißen dabei zahllose Fische ihrem natürlichen Element. Ein tödlicher „Trend“, welcher sich im Zuge der Corona-Pandemie noch intensiviert hat und als vermeintliches „Naturerlebnis“ deklariert wird, während er hiesige Gewässer potenziell in ökologische Bedrängnis bringt.

💔🐟❗️Fische leiden:

Was Angelnde beim Ausbringen ihrer Haken oft negieren, um sich der ethischen Reflexion zu entziehen: Fische sind durchaus in der Lage, Schmerzen sowie Emotionsregungen wie etwa Angst und Stress zu empfinden. Allein ihre vermeintliche Stummheit und ihr statischer Ausdruck macht viele Menschen unempfänglich für jenes unermessliche Leid, welchem die Tiere bei gewaltsamer Entnahme aus ihrem nassen Habitat sowie bei Tötung ausgesetzt sind.

🐟💦❗️Lebensraumerhaltende Interventions- bzw. Schutzkonzepte, Renaturierung sowie eine konsequente, langfristige Gewässerschonung dürften unabdingbar sein, um dem voranschreitenden Artensterben unter Wasser Einhalt zu gebieten und die Bestände (gefährdeter) heimischer Fischarten zu stabilisieren.

🐟❤️❗️Auch Wasserlebewesen wie Fische haben ein Recht auf Leben und Lebensqualität!

🗣 Bitte weitersagen!

Quellen:

➡️ Sterben Lachs und Forelle bald aus? | National Geographic

➡️ Forellenarten in Deutschland, Beschreibung der 4 Arten der Forellen (heimische-tiere.de)

➡️ Überfischung durch Freizeitangler – Schutz für Hecht, Dorsch und Aal – SWR Kultur

➡️ Angeln so beliebt wie nie (giessener-allgemeine.de)

➡️ Die lautlosen Schreie der Fische – Ethik.Guide (ethikguide.org)

🤫🕊️RUHE und FRIEDEN den Bergbewohnern! 

❄️🏔️Bei den frostigen Temperaturen verlocken die Berge – vor allem wenn Schnee liegt – zu einem Besuch. Dennoch dürfen wir nicht vergessen, dass die Wildtiere in den Bergen in dieser strengen Winterzeit ums Überleben kämpfen. Worauf du also bei deinem Besuch achten solltest, erfährst du hier.

☝️🐦🦊Normalerweise sind die Wildtiere in den Bergen perfekt an das raue Klima angepasst. Wenn wir uns aber rücksichtslos verhalten, willkürlich in ihren Lebensraum eindringen oder sie verschrecken, kann das für sie tödlich enden.

🚧😟Sich abseits der markierten Wege zu bewegen, kann die Tiere stören oder erschrecken und damit ihre Überlebensfähigkeit beeinträchtigen. Besonders in der Winterzeit, wenn die Nahrung knapp ist, kann dies für die Tiere lebensbedrohlich sein.

🤝💚Es gilt, sich stets respektvoll zu verhalten und die Tiere sowie deren Lebensraum zu schützen. Es liegt in unserer Verantwortung, die Biodiversität der Alpen und anderer Gebirge zu bewahren und das Aussterben weiterer bedrohter Arten, wie beispielsweise der Birkhühner und Raufußhühner, zu verhindern. 

❤️👉Hier eine kleine Liste, was du bei deiner nächsten Ski- oder Schneeschuhtour beachten solltest:

➡️Beachte Routenempfehlungen und Hinweise der DAV-Kampagne „Natürlich auf Tour“.

➡️Respektiere Schutz- und Schongebiete für Tiere und Pflanzen und vermeide Lärm.

➡️Weiche Wildtieren aus, beobachte sie aus der Distanz und halte Hunde angeleint.

➡️Meide Gipfel, Rücken und Grate im Hochwinter vor 10 Uhr und nach 16 Uhr.

➡️Bleibe in Waldgebieten und an der Waldgrenze auf üblichen Skirouten sowie Forst- und Wanderwegen und halte Abstand zu Baum- und Strauchgruppen.

➡️Schone Aufforstungen und Jungwald, indem du sie meidest.

➡️Reise umweltschonend an, nutze öffentliche Verkehrsmittel oder Fahrgemeinschaften und blockiere keine Zufahrten.

➡️Plane eher mehrtägige Aufenthalte statt vieler Tagestouren und nimm deinen Müll wieder mit nach Hause.

➡️Plane Touren mit Führer:innen und Karten, die das DAV-Gütesiegel „Natürlich auf Tour“ tragen.

➡️Beachte die Regeln für Skitouren.

🙌🥳So stellst du sicher, dass du deine Wintertouren im Einklang mit der Natur genießt. Viel Spaß wünschen wir euch!

Quellen:

https://www.alpenverein.de/artikel/10-tipps-was-du-auf-wintertour-beachten-solltest_6c23bffc-ddb2-4e27-83d2-2ef2a5b1e78e

https://www.alpenverein-muenchen-oberland.de/umwelt/naturvertraeglicher-bergsport-im-winter

https://www.alpenverein.de/artikel/schutz-gefaehrdete-tiere-im-winter_db1461a8-e9b3-4db6-b89e-3239cfee2125

https://www.instagram.com/alpenverein_muenchen_oberland/

🥜🐦📣 VOGELFÜTTERUNG – recht oder schlecht?

In Deutschland ist das Füttern von Vögeln weit verbreitet, da viele Menschen den Tieren helfen wollen. Doch brauchen Vögel das Winterfutter tatsächlich zum Überleben und tut es ihnen überhaupt gut?

🥜📊😭Über 9️0% der heimischen Vogelarten, insbesondere die seltenen und bedrohten Arten, finden am Futterhäuschen leider keine Unterstützung. Es sind vor allem die häufigen Arten wie Meisen und Amseln, die davon profitieren. Das kann zu einer weiteren Konkurrenz für die bereits benachteiligten Vogelarten führen.

🦉❌❄️Der Rückgang vieler Vogelarten hat gar nicht so viel mit dem winterlichen Nahrungsengpass zu tun. Vögel sind seit Urzeiten daran angepasst. Viel entscheidender ist ein geeigneter Lebensraum.

🚯⛰️🕊️Der Verlust und die Verschlechterung ihrer Lebensräume sind die Hauptgründe für den Rückgang vieler heimischer Vogelarten. Eine Winterfütterung kann leider nicht die ernsthaft bedrohten Vogelarten retten. Es ist daher wichtig, sich auch für den Schutz und die Erhaltung ihrer Lebensräume einzusetzen.

🦆⚔️🌳Im nächsten Frühjahr entsteht tatsächlich ein noch härterer Konkurrenzkampf um Nahrung und Brutplätze. Das liegt daran, dass auch schwache und kranke Vögel den Winter dank der Fütterung überlebt haben. Es gibt viele Möglichkeiten, wie wir den Vögeln helfen können. Ein Naturgarten ist eine tolle Idee, um auch auf kleinstem Raum viel für den Vogelschutz zu tun.

👥🌱🐦Das Füttern hat natürlich auch positive Seiten und kann dem Individum helfen, den Winter besser zu überstehen. Wenn du also Vögel füttern möchtest, gibt es ein paar wichtige Dinge zu beachten:

1️⃣ Füttere nur bei dauerhaft geschlossener, hoher Schneedecke und gleichzeitigem Frost unter minus fünf Grad.🌨️🌡️

2️⃣ Achte auf Sauberkeit am Futterplatz und reinige ihn am besten täglich, um Krankheiten zu vermeiden.🏡🧽‼️

3️⃣ Wirf das Futter niemals auf den Boden, da es sich mit dem Vogelkot vermischen und zu tödlichen Krankheiten führen kann. Ein Futtersilo ist eine gute Option.🐾🥜

4️⃣. Vermeide das Füttern von Speiseresten, da sie Gewürze und Salz enthalten, die den Vögeln schaden.🍟🍿❌

5️⃣. Geeignetes Vogelfutter sind Sonnenblumenkerne, Hanf, Hirse, Getreidekörner, Fett-Kleie-Gemische, Haferflocken, Obst, Rosinen, Futterringe und Futterknödel (ohne Netz) und achtet bitte darauf, dass kein Rinderfett verwendet wird.🌻🌾🍇✅

Fütterst du im Winter Vögel? 🐦🥜

🗣 Bitte weitersagen!

Quellen:

➡️https://www.ndr.de/ratgeber/garten/Voegel-richtig-fuettern,voegelfuettern100.html

➡️https://www.nationalgeographic.de/tiere/2023/11/pro-und-contra-sollte-man-voegel-im-winter-fuettern

➡️https://www.lbv.de/ratgeber/lebensraum-garten/voegel-fuettern/

➡️https://www.br.de/nachrichten/wissen/so-helfen-sie-voegeln-durch-den-winter-voegel-richtig-fuettern,RjCuTci