Vor Kurzem erst sind einige neue Fellnasen im Tierheim Gyula in Ungarn angekommen.
Wir unterstützen das Tierheim schon seit einiger Zeit.
Neben den Neuzugängen gibt es noch einige Alteingesessene, die die Hoffnung auf ein Für-Immer-Zuhause noch nicht aufgegeben haben.
Schau doch mal auf der Website des Tierheims vorbei und erfahre mehr. Dort findest du viele Informationen zur Arbeit für und mit den Fellnasen und erfährst, wie du helfen kannst. Viel Spaß beim Entdecken!
Ostern steht vor der Tür – „Osterhasi“ (bzw. „Osterkaninchen“) hoppelt bald wieder mit vollem Präsentkorb durch Gärten und Kinderzimmer.
Wo Ostern – als Fest des Lebens – Hoffnung, Fruchtbarkeit und Auferstehung preisen soll, wird es, mit seiner blutigen Kulinarik, für viele Menschen zum Fest der ungezügelten Völlerei – und für zahllose Tiere zum Fest der Hoffnungslosigkeit, des unermesslichen Leidens und qualvollen Sterbens. Vor allem Tierkinder wie Lämmer landen – nach ihrem Todesmartyrium – zu Ostern vielerorts auf dem Teller. Wo Menschenkinder auf einen großzügigen Osterhasen hoffen, der viele qualgelegte, bunt eingefärbte oder schokolierte Eier für sie versteckt, brutzelt im Küchenofen nicht selten ein Hasen- bzw. Kaninchenbraten – für den extra makaberen (Bei-)Geschmack. Auch Deko-Elemente sind oft weder natur- noch tierfreundlich. Und selbst im Oster-Präsentnest findet sich oft mehr Tierleid als einhellig angenommen.
Mach Ostern zum Fest des Lebens für ALLE: Mach’s wie Osterhasi – „mümmel“ vegan!
Keine Sorge – natürlich musst du dir hierfür keine Hasenzähne wachsen lassen oder dich auf Karotten oder Löwenzahn beschränken. Genieße und schenke:
Vegane Schoko-Osterhasen und weitere pflanzliche Naschis:
Schokosüße vegane Osterhasen hoppeln mittlerweile durch nahezu jeden Supermarkt und die Weiten des Online-Handels. Viele geläufige Produzierende haben ihr süßes Osterangebot – zumindest in Teilen – veganisiert. Backbegeisterte können sich ihre veganen Nasch-Häschen auch einfach selbst ausstechen, nämlich als feine Osterplätzchen: Osterplätzchen mit Aprikosenfüllung – Rezept für Osterplätzchen (kleinstadthippie.de)
Veganes Osterlamm:
Die Basismasse des traditionellen Osterlamms wird i.d.R. aus Tierleidprodukten wie Butter, Eiern und Milch angemischt, ehe sie in die Backform gegossen und ins Rohr geschoben wird. Indem du tierleidhaltige Zutaten einfach durch pflanzliche ersetzt, kannst du dein gebackenes Osterlämmchen vegan genießen: Veganes Osterlamm backen: Blitzrezept ohne tierische Zutaten | STERN.de
Veganes Ostermenü:
Statt gequältes Lamm, gemordetes Schwein oder gar einen geschlachteten Artgenossen des Osterhasen zum „Fest des Lebens“ aufzutischen, solltest du dein Ostermenü tierleidfrei kreieren – delikate Rezepte für deinen herzhaften veganen Osterschmaus findest du z.B. hier: Veganes Ostermenü: Die besten Rezepte | Utopias Rezeptwelt
Vegane Osterdeko – Steine statt Eier:
Statt (Hühner-)Eier zu färben, kannst du einfach gesammelte rundliche Steinchen – z.B. Kieselsteine aus deinem Garten – mit (veganen) Farben deiner Wahl bepinseln. Die bemalten Stein-„Eier“ sind überaus dekorativ, und machen sich – als kleine bunte Unikate – besonders gut im Osternest.
Neben bunt bemalten „Ostereiern“ aus Stein und veganen Schoko-Hasen kannst du deinen Lieben zu Ostern z.B. auch selbstgemachte „Saatbomben“ ins Präsentnest legen, und damit blumigen Frühling für insektenfreundliche Plätzchen im Garten oder in der Stadt verschenken. Wie du die blühenden „Bomben“ herstellen kannst, erfährst du hier: Samenbomben selbst gemacht: So gelingen Seedbombs – [GEO]
Ganz wichtig: Verschenke Plüschhasen, statt echte „Osterhasen“!
Mach’s wie Osterhasi – feiere und genieße vegan!
Sag’s weiter!
Welche pflanzlichen Leckereien „mümmelst“ du zu Ostern?
Drohende Unterkühlung: Lass „deinen“ Hund bei Winterkälte nicht im Auto!
Nicht nur brütende Sommerhitze – auch eisige Winterkälte birgt gesundheitliche bzw. potenziell tödliche Gefahren für bspw. in Autos zurückgelassene Vierbeiner: Bei Temperaturen um/unter Null Grad ist daher maximale Vorsicht geboten.
Auch wenn es mancherorts zeitweise langsam etwas milder wird: Noch bäumt sich der Winter immer wieder mit vorherrschenden Minusgraden, Glatteis und Schneetreiben auf. Nicht umsonst gilt der Januar als der (durchschnittlich) kälteste Monat überhaupt. Wo bei sommerlichen Temperaturen im stickigen Auto der Hitzetod droht, können zurückgelassene Hunde jeder Größe und Rasse bei frostiger Kälte eine Unterkühlung (Hypothermie) erleiden, die in einem Notfall münden und zeitnaher tierärztlicher Intervention bedürfen kann. Wie schnell die Winterkälte ins Innere eines (vorgeheizten) geparkten Autos dringt, wird gerne unterschätzt – zum Leidwesen vieler Vierbeiner.
Auch das dichteste, längste Fell sowie eine stattliche Größe sind keinesfalls ein Garant für eine konstante, unbedenkliche Körpertemperatur bei winterlichem Verbleib im Auto: Rasseunabhängig sind wartende und frierende Fellnasen nicht vor drohender Unterkühlung gefeit. Kleinere Hunde kühlen dabei noch schneller aus als größere. Auch gesundheitlich (vor-)belastete, alte, sehr junge, dünnfellige sowie schmächtige Tiere sind meist besonders kälteanfällig. Sinkt die Temperatur eines Hundes auf unter 37,7°C, ist dieser i.d.R. unterkühlt bzw. hypotherm. Ab einer Körpertemperatur von unter 33°C schwinden die Überlebenschancen – es droht akute Lebensgefahr, welche eine umgehende tierärztliche/tierklinische Konsultation unumgänglich macht.
Eine an den jeweiligen Hund sowie die Außentemperatur angepasste zeitliche Limitierung, laufende Standheizung und/oder wärmende Kuscheldecke kann das Unterkühlungs-Risiko zwar minimieren – auf Nummer Sicher gehst du, wenn du „deinen“ Hund / „deine“ Hunde bei eisiger (Winter-)Kälte erst gar nicht (allein) im Auto lässt. Und aufgepasst! – Ein präventives Hochdrehen der Heizung vor Abstellen des Wagens kann die Unterkühlungsgefahr sogar maximieren, aufgrund des dadurch maximierten Temperaturunterschiedes binnen kurzer Zeit.
Nicht nur die Warterei im (abgestellten) Auto lässt viele Fellnasen dieser Tage vermehrt frieren, auch beim ausgedehnten Gassigang oder sonstigen Outdoor-Aktivitäten bei klirrender Kälte ist so mancher Hund schnell untertemperiert. Ein vehementes Ziehen an der Leine, gezieltes Heimwärtsdrängen und/oder das Aufsuchen von schnee- oder regenfreien Plätzen ist meist ein deutliches Zeichen für kältebedingtes Unwohlsein. Spätestens wenn „dein“ Hund sich in seiner Haltung verkrampft, er ermüdet wirkt, sein Fell sich sträubt und er zittert und/oder winselt, solltest du umgehend (wärmend) reagieren.
Hypothermie-Symptome richtig deuten – woran du erkennst, dass (d)ein Hund akut unterkühlt ist:
„Gesträubtes Fell, um Wärme zu speichern.
Müdigkeit, Schwäche und Muskelsteifheit.
Blasse, bläuliche Maulschleimhaut.
Eiskalte Extremitäten (Ohren, Pfoten, Rute).
Niedrige Körpertemperatur (unter 37,7°C).
Schwacher Puls und erhöhte Herzfrequenz (über 120-180 Schläge pro Minute).
Starkes, ununterbrochenes Zittern am ganzen Körper.“
ACHTUNG: Ist die Unterkühlung bereits fortgeschritten, kann es passieren, dass das Zittern, trotz weiteren Kälteeinflusses, nachlässt. KEINE Entwarnung – hier kann nach wie vor Lebensgefahr bestehen!
Ist „dein“ Hund unterkühlt, solltest du diesen sofort ins Warme bringen, deine:n Tierärztin/Tierarzt kontaktieren und ggf. umgehend die nötigen Erste-Hilfe-Maßnahmen einleiten – welche Maßnahmen bei einer Hypothermie von Nöten sind und wie du diese umsetzen musst, erfährst du hier: ERSTE HILFE BEIM HUND – Unterkühlung (erste-hilfe-beim-hund.de)
WICHTIG: Flöße dem unterkühlten Tier keinesfalls Flüssigkeiten unter Zwang ein! Setze den Hund keiner direkten Wärmequelle wie etwa einer Heizung aus!
Einer Hypothermie vorbeugen kannst du, indem du die Gassigang-Einheiten an eisigen Tagen möglichst kurz hältst (dafür ggf. öfter gehen), dafür Sorge trägst, dass „dein“ Vierbeiner nicht in Gewässer hüpft, „dein“ Tier – falls nötig – mit wärmender Funktions-„Kleidung“ ausstattest, und – ganz wichtig: Hunde bei Winterkälte nicht im Auto lässt.
Halte insbesondere bei Minusgraden auch Ausschau nach sich in Autos bzw. Unterkühlungsgefahr befindlichen (Fremd-)Hunden – suche den/die Besitzer:in auf und kontaktiere im Ernstfall ggf. die Polizei.
Die verachtenswerte „Tradition“ des Verzehrs von Hundefleisch reicht in Südkorea weit zurück und sieht sich – in Anbetracht des immanenten unvorstellbaren Tierleids – zunehmend mit kritischen Stimmen Tierschützender konfrontiert. Stimmen, die in der Regierungsriege zu unserer großen Freude jüngst Gehör gefunden haben.
Hauptgegenstand des Protestes aktivistisch Agierender seien vor allem die qualvolle Haltung sowie die barbarischen Schlachtmethoden – bis zu eine Million Hunde im Jahr werden in Südkorea i.d.R. mittels Stromschlag oder Erhängen getötet, nachdem diese minderversorgt ein leidvolles Dasein in dunklen, trostlosen Hundefarm-Gitterverschlägen gefristet haben. Ihr Fleisch wird meist als blutige „Delikatesse“ in Restaurants des ganzen Landes verbracht. Vor allem urbanen Regionen sei der Appetit auf Hunde-Qualfleisch mittlerweile jedoch weitestgehend vergangen.
In einem neuen Beschluss untersagt die parlamentarische Instanz Südkoreas mit Billigung eines gesetzlichen Sonderpostens unter Androhung von strafrechtlichen Konsequenzen künftig sowohl die Zucht, das Schlachten, als auch den Vertrieb von Hunden bzw. deren Fleisch zum „menschlichen Verzehr“, wobei diese Produzierenden wie Handelnden eine „Übergangszeit“ von drei Jahren einräumt. Das gesetzliche Novum bzw. Verbot erfahre vor allem seitens des Präsidenten und „Haus“tierliebhabers Yoon Suk Yeol Zuspruch, und sehe für Verstöße horrende Bußgeld- sowie Gefängnisstrafen vor. Akteur:innen der Südkoreanischen Hundefleisch-Branche würden sich, angesichts des künftigen Verkaufsverbotes, ihrer beruflichen Freiheit beraubt sehen und mit Widerstand drohen.
Tierschützende wie etwa die koreanische Geschäftsführerin der „Humane Society International“ begrüßen den tierschutzforcierenden Beschluss etwa mit den Worten: „“Ich bin überglücklich, dass Südkorea nun dieses traurige Kapitel seiner Geschichte schließt und eine hundefreundliche Zukunft einleitet“ – wir pflichten vollumfänglich bei, auch wenn die geplante dreijährige „Übergangszeit“, welche dem Inkrafttreten der gesetzlichen Neuerung vorangeht, unsere Freude trübt.
Wo Südkorea dem weltweit zurecht verteufelten Verzehr von Hundefleisch einen gesetzlichen Riegel vorzuschieben plant, geht das millionenfache systematische Produzieren, Ausbeuten, Morden und Verkonsumieren von so genannten „Nutz“tieren, mangels widerständiger Lobby und kollektiver Empathie, weltweit unbehelligt und unaufhörlich weiter. Rund 200 Millionen „Nutz“-Individuen, darunter Schweine, Rinder und Hühner, erfahren allein in Deutschland jährlich (industrialisierte) Monotonie, Trostlosigkeit, Zwang, Beengtheit und Gewalt, um unnötigerweise Tassen und Teller zu füllen oder Fell bzw. Wolle für menschliche Kleidung zu geben.
Hier gilt es, fehlerhafte konditionierte Ansinnen aufzuzeigen, für Gleichwertigkeit in Emotions- und Leidensfähigkeit zu sensibilisieren und kulturell verankerte, speziesistische Manifeste zu korrigieren und ethisch zu überschreiben – Für Tierrechte. Denn Mitleid ist zu wenig!
Streue auch du den veganen Gedanken, der dem Mitgefühl für ALLE LEBEWESEN entspringt.
🌃😨Silvester – eine Nacht, die gefeiert wird. Doch unsere Hunde sind alles andere als begeistert. Für sie ist es eine Nacht voller ANGST und SCHRECKEN.
Wir haben mit Franzi von „Hundetraining mit Franzi“ gesprochen und ein paar hilfreiche Ratschläge für dich und deinen flauschiger Freund, die euch auf die Nacht vorbereiten und das Schlimmste vermeiden sollen.
👃👂Der Gehör- und Geruchssinn eines Hundes ist viel ausgeprägter als beim Menschen. Daher ist die Silvesternacht eine besonders stressige und leidvolle Erfahrung für sie. Die Angst oder gar Panik, die durch den knallenden Lärm und den Rauch ausgelöst werden, sind eine besondere Belastung für ihren Körper.
❗❗Vorab ein Hinweis: Pass bitte besonders in den Tagen rund um Silvester auf deinen Hund auf. Leider häufen sich zu dieser Zeit Vermisstenmeldungen. Dein sensibler Freund erschreckt sich vor dem plötzlichen Knall, reißt sich los und rennt vor Panik einfach davon. Teilweise kilometerweit… Benutze also immer eine Leine und achte auf offene Türen und Tore! Ängstliche Hunde bitte unbedingt mit Sicherheitsgeschirr und zweiter Leine, die am eigenen Körper befestigt ist, sichern.
👍Am besten wäre es, mit ängstlichen Hunden über Silvester an einen Ort zu verreisen, an dem die Böllerei verboten ist. Dazu gehören beispielsweise Nationalparks, historische Altstädte, Gebiete an Ost- und Nordsee sowie einige weitere.
Wenn du frühzeitig planst, gibt es auch noch genug Unterkünfte mit Zutritt für deinen Hund.
🙌Uns ist bewusst, dass nicht jede:r die Möglichkeit hat, mal eben zu verreisen. Ganz abgesehen davon ist es auch schier unmöglich, dass alle Hundebesitzer:innen gleichzeitig verreisen. Zum Glück gibt es neben dem Verreisen noch viele weitere hilfreiche Ansätze.
❤️🐶Den Tag bereits ruhig zu gestalten, die letzte Runde frühzeitig zu machen und nach Möglichkeit außerhalb/weiter entfernt von Wohngebieten zu laufen, sind ein guter Anfang, um möglichst stressfrei in den Abend zu starten. Außerdem ist es wichtig, Rückzugsmöglichkeiten für den Hund anzubieten. Am besten solltest du bereits im Vorfeld eine Sicherheits-/Wohlfühlzone (je nach Hund gerne mit Höhlencharakter) aufbauen. Falls du Rolläden hast, lasse sie herunter. Damit ist auch schon gut geholfen.
🥰🫶Ganz wichtig: Lasse deinen Hund niemals alleine. Zeige deinem Hund, dass du für ihn da bist, denn Social Support ist wichtig! Entgegen einiger Meinungen wird deine Nähe und Fürsorge die Angst deines Hundes keineswegs verstärken!
🥳Trotz der Sorge um deinen vierbeinigen Freund solltest du versuchen, eine gute Stimmung zu verbreiten. Das sorgt nicht nur dafür, dass du einen schöneren Abend hast, sondern wirkt sich ebenso positiv auf deinen Hund aus. Es hilft außerdem, jeden Knall positiv zu verknüpfen und den Hund, wenn möglich, durch Spiele oder Ähnliches abzulenken.
📺📻Damit der Lärm von draußen nicht allzu ohrenbetäubend ist, kannst du versuchen, ihn durch alltägliche Geräusche, wie den laufenden Fernseher oder das Radio zu “übertönen”.
😠❌Wenn dein Hund nun in Panik ist und keiner der vorherigen Tipps hilft – gib ihm unter keinen Umständen Eierlikör! Manche Menschen mögen dies empfehlen, aber der logische Verstand allein sollte ausreichen, um das zu hinterfragen.
🩺☝️💪Wenn dein Hund an Silvester unter starker Angst leidet, ist es ratsam, mit einem Tierarzt/ einer Tierärztin über pflanzliche oder ggf. auch medikamentöse Unterstützungsmöglichkeiten zu sprechen. Um gegen das kommende Silvester besser gewappnet zu sein, kannst du mit deinem Hund ein strukturiertes und kleinschrittiges Training gegen die Angst machen, z.B. mithilfe eines Silvester-Onlinekurses von einer Hundeschule.
👉Und wenn alle Stricke reißen, gibt es noch den Notfallplan (wenn möglich): Flughafenhotel.
YAAY! Der brandneue ANIMALS UNITED „BLICKPUNKT“ ist da!
Druckfrisch erstrahlt die aktuelle Ausgabe unseres Vereins-Magazins „BLICKPUNKT“ in vollem Glanz und wartet nur darauf, von dir gelesen zu werden!
Tierrechte im Blick: In unserem „BLICKPUNKT“ lassen wir das ANIMALS UNITED-Jahr 2023 für dich noch einmal komprimiert Revue passieren – und informieren dich über Aktuelles und Geplantes.
26 Seiten geballte Tierrechtsambition – Das erwartet dich in unserer Neuausgabe:
Langsam neigt sich das Jahr 2023 dem Ende zu und die Zeit für einen Jahresrückblick ist gekommen: Zum ersten Mal seit der Corona-Pandemie fand 2023 wieder unsere jährliche Großdemo für einen tierfreien Zirkus in München statt. Mit unseren Workshops schulten wir zahlreiche zukünftige Tierschutzlehrer:innen. Und auch im Bereich Auslandstierschutz konnten wir die Situation der Tiere vor Ort in Ungarn, der Ukraine und weiteren Ländern verbessern und vielen Schützlingen aus dem Tierheim Gyula den Start in ein neues Leben ermöglichen. Dies alles und viele weitere Informationen über unseren Verein und unsere Arbeit findest du in unserem Blickpunkt.
Lies Bewegendes, Aufregendes, Erstaunliches, Mitreißendes und Informatives für Tierrechte. Denn Mitleid ist zu wenig! Mach’s dir gemütlich und schmökere in unserem brandneuen „BLICKPUNKT“.
Wir wünschen dir viel Spaß beim Lesen, Entdecken und Informieren!
Bitte weitersagen!
Advents-Aktion: Unser Schaubild für ein TIERLEIDFREIES WEIHNACHTEN
Am vergangenen Mittwoch – 13.12.23 – waren wir, im Rahmen unserer diesjährigen Advents-Aktion, mit unserem Tierrechts-Stand am Münchner Odeonsplatz präsent, um mittels eines eindrücklichen Schaubildes auf jenes Tierleid aufmerksam zu machen, welches in der Vorweihnachtszeit, zu Heiligabend und darüber hinaus vielerorts allgegenwärtig ist.
So deckten wir unsere „Festtafel“ mit einem Fake-Gänsebraten, einem Glas „Milch“ und einem Schokonikolaus ein, um Passant:innen „kulinarische“ lebensfeindliche Grausamkeiten vor Augen zu führen, welche insbesondere zu Weihnachten zuhauf auf den Tellern landen und unreflektiert verspeist und zelebriert werden. Unseren „Weihnachtsbaum“ bestückten wir anschaulich mit gängigen „Geschenken“, wie sie in aller Regel offensichtliche und weniger offensichtliche Tierausbeutung enthalten bzw. mit sich bringen: U.a. in Geschenkfolie verpackte „Leder“-Schuhe sowie ein Plüschhund mit Kleintierkäfig dienten dabei als Sensibilisierungsobjekte und verdeutlichten Betrachtenden die ungeahnte wie erschreckende Bandbreite jenes Tierleids, das alljährlich unter Christbäumen landet. Beiliegende Schilder ergänzten unser Schaubild nachdrücklich und informierend. Auf unserem Info-Tisch boten wir zudem prägnante Aufklärung „To go“, die viele Abnehmer:innen fand. (Siehe Bild)
Mit dem Präsentieren unserer Kampagnenplakate setzten unsere Aktiven zusätzlich ein deutliches Zeichen gegen „weihnachtliche“ Tierausbeutung – unsere legendären und unübersehbaren ANTI-PELZ-Regenschirme schützen sie dabei zuverlässig vor Schmuddelwetter.
Unsere Aktiven berichten:
„Eingekesselt zwischen Tannenbaumverkauf und Schneeberg hatten wir einen überraschend zentralen Stellplatz. Generell waren die meisten Menschen, die auf uns zugegangen sind, schon für die Thematik sensibilisiert. Als wir uns mit Schildern auf die Straße gestellt haben, wurde deutlich, dass die ein oder andere Person uns nicht zufällig übersieht. Einige liefen pelztragend an uns vorbei und taten so, als würden sie uns nicht sehen. Scham? Auch begegneten wir Leuten, die eher auf Krawall gebürstet waren. Wir scheuten keine Diskussion, um fragwürdige und von Unkenntnis und Ignoranz zeugende Aussagen aufklärend und sachlich zu entkräften. Klar ist: Wir waren auf jeden Fall ein Hingucker und das Gesprächsthema vieler Passant:innen – und unsere Aktion demnach ein voller Erfolg! (Auch wenn es ohne Regen ein bisschen angenehmer gewesen wäre. Die ANTI-PELZ-Regenschirme waren aber unsere Retter in der Not :))“
Wir freuen uns, am vergangenen Mittwoch viele Infomaterialen verteilt und mit unserem Schaubild zahlreiche Passant:innen für ein tierleidfreies Weihnachten sensibilisiert bzw. erreicht zu haben – Denn Mitleid ist zu wenig!
Du hast Lust, mit uns gemeinsam für Tierrechte Schnee und Regen zu trotzen und unsere bundesweiten Aktionen ehrenamtlich zu unterstützen und zu bereichern? Dann schließe dich einer unserer Bestands-Aktionsgruppen an – oder baue deine eigene auf HIER geht’s direkt zur Registrierung: Aktionsgruppen – ANIMALS UNITED e.V.
Bitte weitersagen!
MORGENAdvents-Aktion: „WEIHNACHTEN TIERLEIDFREI!“
🎄Stille Nacht? TOTENSTILL!
Weihnachten ist auch die Zeit der kulminierenden Dekadenz und des unreflektierten Konsums. Wo Mensch nach Besinnlichkeit und kulinarischen Höhepunkten strebt, sind es vor allem die (Nutz-)Tiere, für welche die „Heilige Nacht“ oft zur blutigen bzw. tödlichen wird. Unzählige von ihnen – darunter Enten, Gänse und Karpfen – enden als eigens für die weihnachtliche Völlerei gemordeter und mit Beilagen garnierter „traditioneller Festtagsschmaus“ auf geschmückten Tafeln, während aus Zoofachgeschäften oder Zuchtstätten stammende „Haus“tiere wie Kätzchen, Hundewelpen und Hamster – meist ganz oben auf kindlichen Wunschzetteln gelistet – als schleifentragendes „Geschenk“ unterm Christbaum und anschließend nicht selten im Tierheim landen. Ungeahntes Tierleid verbirgt sich zudem oft hinter bspw. woll-, pelz-, kaschmir-, daunen- und/oder lederhaltiger (Winter-)Kleidung, wie sie oft den weihnachtlichen Gabentisch füllt – und selbst Plätzchen werden meist aus tierleidhaltigen Erzeugnissen ausgeformt und teils mit selbigen dekoriert.
Vielerorts ist verkochtes, gebratenes, gebackenes und verschenktes Tierleid in der Vorweihnachtszeit, an Heiligabend, während der Feiertage und darüber hinaus allgegenwärtig.
Im Rahmen unserer Advents-Aktion „WEIHNACHTEN TIERLEIDFREI!“, welche wir morgen – 13.12.23 – ab 13:00 Uhr am Münchner Odeonsplatz abhalten werden, machen wir schaubildlich und appellativ auf „weihnachtliche“ Tierausbeutung aufmerksam, denn: TIERE SIND WEDER WEIHNACHTSGESCHENKE NOCH FESTTAGSBRATEN!
Schon morgen werden wir „weihnachtliches Tierleid“ szenisch veranschaulichen und anprangern, indem wir ein Weihnachtsbaum-Modell sowie eine „Festtafel“ aufstellen, und diese eindrücklich bestücken: Die „Tafel“ werden wir entsprechend unserer Message mit einem Fake-Gänsebraten und einem Glas „Milch“ eindecken, um auf jene kulinarischen Grausamkeiten aufmerksam zu machen, welche zu Weihnachten unreflektiert und massenhaft konsumiert und zelebriert werden. Unter unserem „Weihnachtsbaum“ werden überdies „Geschenke“ liegen, die in aller Regel unermessliches Tierleid implizieren. Informative Schilder werden unser Schaubild dabei aufklärend und nachdrücklich ergänzen – und Betrachtende für „weihnachtliche“ Tierausbeutung und damit verbundenem Leid sensibilisieren – Denn Mitleid ist zu wenig!
Mit Hilfe unseres Tierrechts-Quizrades, das unsere sechs Tierrechtssäulen aufführt, werden wir Interessierte zu den jeweiligen Themen befragen und richtige Antworten mit veganen Lebkuchen belohnen – Dreh am Rad und rate mit – Sei dabei!
„Hunde jaulen vor Schmerz auf“: Video zeigt sadistische Tierquälerei in „Haus“tierpension
Das Münchener Hundehotel „Isarpfoten“ (Stadtteil Freimann), gilt als luxuriöses „Resort“ für bellende Vierbeiner. Ein im Werbeauftritt angepriesener pensionseigener Tierfriseur, komfortables Interieur, ausgedehnte Spaziergänge, ein „Taxiservice“, ein stets verträgliches, bestsozialisiertes „Hotel-Rudel“, individuelle Betreuung sowie ein liebevoller Umgang sollen vielbeschäftigten Herrchen und Frauchen die temporäre Abgabe ihres Lieblings erleichtern – und tierischen Hotel- wie Tagesstätten-Gästen einen möglichst angenehmen, spaßigen wie feudalen Aufenthalt garantieren.
„Hunde jaulen vor Schmerz auf“:
Sicher hast du die zutiefst schockierenden Bilder bereits gesehen: Ein Whistleblower-Video, welches „PETA Deutschland“ erreicht hat – jüngst viral ging und – über mehrere/verschiedene Tage hinweg – in den Beherbergungsräumlichkeiten der renommierten Münchener Tierpension entstanden sein soll, zeigt Sadismus und Tierquälerei statt liebevolle, exklusive Hotel-Fürsorge: Ein Mann – offensichtlich Pensions-Pfleger – traktiert die sich in einem „Ruheraum“ befindlichen und sichtlich verängstigten Hunde mit Tritten und Schlägen. Ein größeres Tier schleift er an dessen empfindlichen Ohren durch den Raum, bis dieses vor Schmerz laut aufjault. Ein anderes ergreift der Tierquäler am Halsband und schleudert es brutal in eine Ecke. Mit seinem ganzen Gewicht drückt sich der Pensions-Pfleger auf einen zuvor durch ihn in einen Schlafkorb gezwungenen, völlig verstörten Hund. Einer/einem Sequenz/Video sei entnehmbar, dass eine weitere Person beim Qual-Geschehen zeitweise zwar anwesend gewesen, jedoch aber untätig geblieben und nicht schützend eingeschritten sei. Mit roher, sadistisch anmutender Gewalt misshandelt und quält der Mann – wie aus dem 30-sekündigen Filmdokument ersichtlich – jene wehrlosen Tiere, mit dessen Pflege und Umsorgung er betraut worden war, während deren Besitzer:innen vermutlich ahnungslos blieben, und den betroffenen Hunden – angesichts der traumatischen Erlebnisse – (langfristige) physische wie tiefgreifende mentale Schäden droh(t)en: Münchner Hunde-Skandal: Videos von Tierquälerei gelangen an die Öffentlichkeit (tz.de)
In einem Statement-Text habe die Hundehotel-Inhaberin bereits öffentlich Stellung zu dem filmisch dokumentierten Tierqual-Skandal bezogen und zeige sich bestürzt – so heißt es auf der Pensionswebsite: „Wer mich kennt, weiß, dass Hunde mein Leben sind. Mein ganzes Herzblut habe ich seit fast zehn Jahren in die Hundepension gesteckt.“ Sie sei „zutiefst erschüttert“ über die Videos und verurteile die „inakzeptablen und grausamen Handlungen“. „Es wäre meine Pflicht gewesen, Vertrauen mit Überprüfung zu kombinieren“. Stimmen aus dem „näheren Umfeld“ des Hundehotels hätten hingegen verlauten lassen, dass die Pensionsinhaberin sehr wohl um die tierquälerischen Geschehnisse in der durch sie betriebenen Hundetagesstätte gewusst und diese teils sogar miterlebt habe, ohne dabei konsequent und adäquat tätig geworden zu sein.
„PETA Deutschland“ habe nach Sichtung und Publizierung des schockierenden Videomaterials prompt Strafanzeige wegen Tierquälerei erstattet. Weiter fordert die Tierrechtsorganisation die sofortige Schließung der Tierpension sowie ein veterinäramtlich verhängtes „Tierhaltungs- und Betreuungsverbot“ für die Verantwortlichen – hier pflichten wir vollumfänglich bei.
Die zuständige Polizei habe die Ermittlungen bereits aufgenommen und „mittlerweile einen 29-jährigen Mann mit Wohnsitz im Landkreis Dachau als den mutmaßlichen Täter identifiziert.“
Wir sind, angesichts der unerträglichen dokumentierten Qualen, welche vermutlich unzähligen Tieren innerhalb des Hundehotels aus offensichtlich sadistischer Motivation heraus beigebracht wurden, zutiefst schockiert – und fordern dahingehend eine Implementierung von überinstanzlichen, engmaschigen und laufenden Kontrollverfahren im Tierpensionswesen. Ferner hoffen wir inständig, dass die betroffenen Hunde ihre möglichen mentalen wie physischen Traumata schnell und nachhaltig überwinden können – und deren Peiniger zeitnah einer adäquaten Strafe zugeführt wird.