💔🐍🩂🐀 Trauriges JubilĂ€um: 15 Jahre Tierleid im Dschungelcamp

ICH BIN EIN TIER – HOLT MICH HIER RAUS! – wĂŒrden die unfreiwilligen, tierischen „Dschungel-Camp-Darsteller:innen“ wohl schreien, wenn sie denn könnten


💔🩎🩗🐀 Tot und lebendig: Sie werden teils zu Hunderten in Wasserbassins, unterirdische Gruben und enge Kisten gesteckt - und geröstet, pĂŒriert oder mit freigelegten Organen bei Essens-PrĂŒfungen serviert. Insekten wie Kakerlaken, Reptilien wie Schlangen, Spinnen und SĂ€ugetiere wie etwa Ratten sollen Dschungel-Camper:innen das Ekeln lehren.

Aktuell wird die fĂŒnfzehnte Staffel der hochquotierten Reality-Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ auf RTL ausgestrahlt. Ein trauriges JubilĂ€um, wenn man sich vor Augen fĂŒhrt, welches Leid die fĂŒr Dschungel-PrĂŒfungen missbrauchten Tiere Staffel fĂŒr Staffel erleiden mussten - und vermutlich weiterhin erleiden werden. Erst seit Kurzem verzichtet das Format auf den Verzehr von lebenden Tieren, die sonst - entstachelt oder entschert - in den angewiderten MĂŒndern der Dschungel-PrĂŒflinge verschwanden.

In ihren PrĂŒfungen mussten/mĂŒssen die Dschungel-Camper:innen bspw. in SchlachtabfĂ€llen baden, mit ihren Köpfen in Plexiglas-Kuppeln ausharren, welche mit Hunderten Kakerlaken, Spinnen, Ameisen und/oder MehlwĂŒrmen gefĂŒllt sind - sich in Schlangengruben wagen, sich durch mit Tier-Organen „dekorierten“ RĂ€umen wĂŒhlen, Schafshirn herunterwĂŒrgen oder Kuh-Urin exen – um das vorm Bildschirm fiebernde Millionen-Publikum zu unterhalten.

💔🐍🩎 Anlehnend an das Dschungel-Motto, „verwendet“ die Show vorzugsweise Tiere wie bspw. Schlangen und Echsen, um die LeidensfĂ€higkeit ihrer Protagonist:innen auf die Probe zu stellen – Tiere, die ebenso empfindlich sind, wie exotisch. Die in den PrĂŒfungs-Einheiten auf die Tiere einwirkenden Stressoren können die sensiblen Geschöpfe physisch und mental schwer traumatisieren. Insekten werden teils einfach aus KĂŒbeln gekippt und krabbeln unkontrolliert auf Böden und in GĂ€ngen, die von den Dschungel-PrĂŒflingen durchquert werden. Krokodilen werden teils die MĂ€uler zugebunden, damit sie nicht beißen - sich nicht wehren können, wenn sie sich bedrĂ€ngt fĂŒhlen.

👉https://wildbeimwild.com/.../15-jahre.../56847/2022/01/28/

👎 Lebewesen als eklig und bedĂŒrfnislos dargestellt:

Die in einem stĂ€ndigen Ekel-Kontext dargestellten Tiere, werden durch die Show unweigerlich entwertet und deklassifiziert. Zuschauende gewinnen den Eindruck, als sei der sorglose Umgang mit Lebewesen wie bspw. KĂ€fer, Ratten und Reptilien legitim – als seien die leidensfĂ€higen und ökologisch unverzichtbaren Geschöpfe zum FĂŒrchten und VergrĂ€men.

Wie viele fĂŒhlende Geschöpfe mussten in den letzten 15 Jahren wohl ihre WĂŒrde, ihre Unversehrtheit und/oder ihr Leben fĂŒr das schrille Reality-Format lassen? – Eine Frage, die sich wohl die wenigsten Dschungel-Fans stellen. Woher die Show die vielen toten und lebenden Tiere bezieht, können wir nur mutmaßen.

‌ Dschungel-Fieber und Entertainment geht auch ohne TierquĂ€lerei!

đŸ“ąâŒâ—ïž Wir rufen zum Boykott dieses Show-Formats auf, dessen Erfolg maßgeblich auf Tierleid basiert und fordern den Privat-Sender RTL dazu auf, seinen jĂ€hrlichen Dschungel-Wahnsinn ohne die „Verwendung“ und Ausbeutung von Tieren zu gestalten – Denn Mitleid ist zu wenig!