🐮⁉️ „Mit „Full-Service“ ins Leben“?!? – Bauernverband beschönigt Kälberleid
„Kuschlig warm und viel Aufmerksamkeit, das haben nicht nur Babys gern, sondern auch unsere Kälber“….
So die einleitenden Worte eines Beitrages des „Bauernverbandes Schleswig-Holstein“, der über vermeintliches „Kälberglück“ im Plastik-Iglu aufklären soll.
Über einem Bild von einem jungen Kälbchen, welches in eine Herzchen-Decke eingewickelt im Stroh liegt, schwärmt der Bauernverband in seinem Beitrags-Text von Kälberiglus, die wie „Einzelappartements“ seien. „Das Kalb ist so die ganze Zeit an der frischen Luft und kann sich bei Regen und Wind in den Schutz des Iglus zurückziehen.“ Um die Tierkinder im Winter vor dem Frieren zu bewahren, kämen Fleecedecken zum Einsatz.
Die Erhaltung der Kälber-Gesundheit stehe „besonders im Focus“. Die Tiere würden kurz nach der Geburt vitaminreiche und immunstärkende Biestmilch „erhalten“. 👉🐮💔 Anstatt diese direkt aus dem Euter des Muttertieres zu saufen, müssen sich Kälber in der landwirtschaftlichen Haltung meist mit einer Nuckelflasche oder einem Trinkeimer zufriedengeben.
Wenn nicht genug Frischmilch von der Mutterkuh „übrig bliebe“, würden die Kälber mit Milchaustauscher – einer billigen Ersatzmilch – gefüttert. Schon nach wenigen Tagen bekämen die Tierkinder neben der „Milch“ noch weitere Futtermittel angeboten. Das sogenannte „Kälbermüsli“, sowie Wasser stünden den Tieren zur freien Verfügung. Später käme dann noch Raufutter dazu. Beitrag des Bauernverbandes 👉 (1) Bauernverband Schleswig-Holstein – Beiträge | Facebook
Besonders die beschönigenden Worte, die in dem Beitrag des Bauernverbands gezielt zum Einsatz kommen, sind aus unserer Sicht manipulativ und realitätsfern.
Kälber leiden, wenn sie von ihren Müttern getrennt werden. Meist schreien diese noch tagelang, während die Muttertiere es ihnen gleichtun. Die Trennung von Kalb und Mutter ist ein Akt der emotionalen Grausamkeit. Kälberiglus, in welchen die Tiere meist schon kurz nach der Geburt landen, sind alles andere als „kuschlig“, sondern ein reizarmes Kälber-Gefängnis der Einsamkeit. Meist besteht die einzige „Aufmerksamkeit, die die Tierkinder im Laufe des Tages erfahren, in der Gabe von Ersatzmilch, die sie aus einem Gummi-Aufsatz nuckeln müssen, weil ihnen der Zugang zum mütterlichen Euter aus Profit-Gründen verwehrt wird. Die Nahrhafte Muttermilch, die die Kälber wachsen lassen und stärken soll, fließt in die Flaschen, Tetra-Packs und Milch-Produkte der Läden und Supermärkte.
Herzchen-Decken können keinesfalls liebevolle Mutter-Nähe ersetzen und Kälberiglus keinen mütterlichen Schutz. Von einem „Full-Service“ kann in der industriellen Kälber-Haltung keine Rede sein!
🐮💔🌱🥛 Brich keine Mutter- und Kinderherzen – trinke Pflanzenmilch - probiers vegan.